Eventbericht 09/2017

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Stadtfest Hennef am Sonntag vormittags

Tag 2 des Hennefer Stadtfestes mit Fotos vom Vormittag.

U.a. mit dem Fanfarencorps TV1882 Linz e.V. und Lucie Licht aus Köln. 
Darüber hinaus Fotos vom Spendenmarathon "OPEN AIR JUMPING FITNESS" mit Lars Stallnig und der Verlosung des Buchstabenquiz der Werbegemeinschaft Hennef mit fünf Gewinnern, die jeweils einen Einkaufsgutschein erhalten.

Heute Nachmittag u.a. noch mit dem Bühnenprogramm
- Regatta de Blanc - Police & Sting Coverband
- The Queen Kings - Queen Coverband
- Cocker on the Rocks - Joe Cocker Tribute

Fotos: Frank Specht

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​Mega-Party auf dem Stadtsoldatenplatz

Auch in diesem Jahr lockte das Hennefer Stadtfest mit einem vielseitigen Programm, Kirmes und zahlreichen Ausstellern viele Menschen in die Innenstadt von Hennef.

Entlang der Frankfurter Straße, auf dem Marktplatz und auf dem Heiligenstädter Platz konnten die Besucher schlendern und das Angebot genießen. Zahlreiche Stände zum Essen und Trinken luden zum Verweilen ein.

Neben dem Live-Programm auf den beiden Hauptbühnen, überlegten sich ansässige Vereine und Unternehmen zusätzliche Attraktionen. Ein Publikumsmagnet spielte dabei sicherlich der Party-Bereich auf dem Stadtsoldatenplatz. Hier boten die Hennefer Stadtsoldaten in Zusammenarbeit mit den Organisatoren des Stadtfestes und DJ Wolfgang (Meyer) am Samstag eine Mega-Party.

Um den Stadtsoldatenplatz verteilt wurden Bierstände, Essensstände und eine Cocktailbar aufgebaut und machten den Innenraum des Stadtsoldatenplatzes zu einer Partyarena. Das Eventgelände war sogar teilweise überdacht und damit wetterunabhängig.

Die musikalische Hauptattraktion war natürlich der mehrere Meter hohe Party-Tower und DJ Wolfgang, der in luftiger Höhe einen musikalischen Megahit nach dem Anderen abspielte und so füllte sich sehr schnell der Eventbereich mit zahlreichen Menschen. Ausgelassene Stimmung und Party war angesagt!

Spätestens ab jetzt hatten die Mitglieder der Hennefer Stadtsoldaten in ihrem Getränkestand und die Betreiber der angrenzenden Stände alle Hände voll zu tun, denn tanzende und singende Gäste haben Durst und dieser sollte gestillt werden!

Als hervorragend geeignet für die Bewältigung des Andrangs erwies sich die neue Lauftheke der Hennefer Stadtsoldaten, die bereits beim SommerOpenAir im Einsatz war. Entgegen des bisherig genutzten Bierwagen, hatten die Stadtsoldaten nun hinter der Theke mehr Platz zum Agieren und der Thekenbereich war zwar ausgedehnter, aber auch überschaubarer.

Die Mega-Party zog so viele Besucher an, dass im Innenraum und an den Ständen kaum noch ein Plätzchen frei war. Die farblichen Scheinwerfern der Lichttechnik – gesteuert von DJ Wolfgang – verliehen das entsprechende Disko-Gefühl. Auf seinen „Hochstand“ konnte Wolfgang Meyer den Überblick über die tanzwütigen Menschen behalten und hatte somit einen tollen Ausblick über das Geschehen.

Erst am frühen Morgen gingen die letzten Gäste und die Hennefer Stadtsoldaten konnten mit dem Aufräumen beginnen, bevor auch sie nach einem letzten Bier erschöpft aber zufrieden ins Bett fallen durften.

Lange war der Schlaf sicherlich nicht, denn am heutigen Sonntag öffnet erneut der Bierstand.

Übrigens: Nach der Party ist vor der Party. Die Party geht weiter am Karnevalsfreitag in der Meiersheide bei der Karnevalsparty, welche die Hennefer Stadtsoldaten gemeinsam mit der Ersten Hennefer KG ausrichten.

Ja, auch dies ist eine Neuerung bei den Hennefer Stadtsoldaten und der Ersten Hennefer KG, denn bislang erfolgte die Karnevalsparty samstags in der Realschule Hennef.
Zuvor kann man die Stadtsoldaten jedoch bei der Sessionseröffnung, der Herrensitzung, der Rathauserstürmung und bei weiteren karnevalistischen Veranstaltungen erleben.

Text: Frank Specht
Fotos: Frank Specht und Wolfgang Meyer

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Stadtfest Hennef Samstag

Am diesem 16. und 17. September, wie immer am dritten Wochenende im September, ist wieder Stadtfestzeit mit einer Kirmes, die spektakuläre Fahrgeschäfte bietet.

Bürgermeister Klaus Pipke sowie die Mitveranstalter der Werbegemeinschaft Irmgard Graef und des Stadtmarketingvereins Thorsten Peters eröffneten das Fest mit dem traditionellen Fassanstich und dem obligatorischen Rundgang.

Das größte Event des Hennefer Jahreskalenders bietet auf 900 Metern entlang der Frankfurter Straße zahlreiche Stände und auf zwei Bühnen ein vielfältiges Musikprogramm. Freuen können sich die Besucher auch auf den verkaufsoffenen Sonntag und die Kirmes – die sogar einen Tag länger, bis zum 18. September, dauert.

Das Programm bietet außerdem zwei Tage Bungee-Jumping von 70 Metern Höhe, den Volksbank-Partytower in der Bauhaus Arena auf dem Stadtsoldatenplatz, einen großen Segway-Parcour, präsentiert vom Lions Club, und die Puppenbühne des Kinderschutzbundes. Und natürlich wieder rund 210 Buden, Ess- und Trinkstationen und Infostände, darunter 65 Stände von Hennefer Einzelhändler sowie Stände und Angebote von rund 30 Hennefer Vereinen und Institutionen! Das Musikprogramm bietet alles in allem 25 kostenlose Musikdarbietungen mit über 450 Akteuren, darunter viele ortsansässige Vereine!

Die Kirmes findet auf dem Marktplatz, dem Heiligenstädter Platz und auf dem Parkplatz an der Bahnhofstraße statt. Das besondere Kirmeshighlight ist ein Riesenrad mit 26 frei drehbaren Gondeln für jeweils sechs Personen. In den Abendstunden erhellen mehr als 100.000 computergesteuerte LEDs das Riesenrad. Mit dabei ist zum dritten Mal auch die original Wilde-Maus-Achterbahn, bekannt von Pützchens Markt.

Fotos: Frank Specht

Fotos vom Party-Tower: Wolgang Meyer

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Gospelkonzert Life in 4D in der Meiersheide

 

Nach den erfolgreichen Gospel Workshops der letzten Jahre, mit ausverkauften Abschlusskonzerten in der Meys Fabrik fassten sich Niko Schlenker und seine Frau Judith ein Herz und brachten ihr jüngstes Projekt auf die große Bühne der Meiersheide.

Ihr Mut wurde mit mehr als doppelt so vielen, begeisterten Besuchern belohnt.

Vorgestellt wurde Niko Schlenkers neue CD „Life in 4D“, bis auf den Chor in Originalbesetzung. Nicht weniger als fünf Solisten und eine siebenköpfige Band mit Bläsern teilten sich die Bühne, sowie der Chor „River of Joy“ unter ihrer Dirigentin Judith, stimmgewaltig verstärkt durch die Sängerinnen und Sänger des Workshops.

Schon die Eröffnung sorgte für Gänsehaut. Zu beiden Seiten der Zuhörer sang der Chor als Intro „Give Thanks“, das in ein Traditional überging, von David Whitley gefühlvoll interpretiert. Nach einem temperamentvollen Beitrag von Lisamay Lesch kam bereits der erste Höhepunkt auf die Bühne, 
in Gestalt von Dorrey Lin Lyles, Mitglied der weltbekannten „Weather Girls“, die mit einem Worship Medley das Publikum endgültig von den Stühlen holte.

Alle weiteren Songs der ersten Konzerthälfte stammten aus der Feder von Niko Schlenker, gekonnt interpretiert von Règine Nguetseng und den anderen Solisten. Dabei ließen Nikos feine Arrangements dem Chor viel Raum zur Entfaltung der Stimmen, die mit dem Bläser-Trio ausgezeichnet harmonierten, wann immer es zum Einsatz kam.

Die zweite Hälfte begann sozusagen „klassisch“: wohlbekannte Gospel Standards zum Mitsingen, mit kompetenter Unterstützung von Règine Nguetseng und Honorè Haase. Was einem Teil des Publikums zur Freude gereichen wollte, bildete allerdings einen starken Kontrast zum bereits gehörten musikalischen Reichtum.

Der weitere Verlauf des Abends stand wieder ganz im Zeichen von Schlenker-Kompositionen, wobei der Chor eine tragende und bewegte Rolle spielte. Die Freude in den Gesichtern der Sänger/innen war nicht zu übersehen. Besonders im a cappella Song „Peter’s walk“ zeigten Chor und Dirigentin ihr ganzes Können, geschmackvoll begleitet von Heiko Brauns 
präzisem Schlagzeug.

Bis zum furiosen Finale, an dem wieder alle Solisten teilnahmen, erklangen Songs, die scheinbar mühelos Brücken schlugen vom Gospel zum Pop, Jazz oder Reggae, gewürzt mit einem Hauch „Steely Dan“ und „Stevie Wonder“.

Dass Gospel eine Botschaft hat, wurde durch Texte und Bilder deutlich, die, auf Leinwand projiziert, die religiösen Inhalte transportierten und gelegentlich als Mitsing-Hilfe dienten. Ob dies, gemeinsam mit der inneren Kraft der Musik, ausgereicht hätte, die Botschaft zu verbreiten oder ob es noch der Interpretationen von Pastor Daniel bedurfte, werden die Zuhörer für sich selbst entschieden haben.

Wer nicht dabei war, aber es gerne gewesen wäre: Die CD ist 
ausgezeichnet produziert und sehr nahe an der wunderbaren Stimmung des Konzerts.

Text: Humberto Brentano, 
Fotos: Leonard von Bibra


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