Eventberichte 2014

Inhaltsverzeichnis (bitte anklicken):

Anmerkung: Der Aufbau der Bilder in der Slideshow kann einige Sekunden in Anspruch nehmen.

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Texte und Fotos: Frank Specht (Hennefer-Inspirationen) Bei Abweichungen hiervon: Gesonderte Angabe

07.12.2014 Gospelkonzert River of Joy

06.12.2014 Viel Schönes

29.11.2014 Weihnachtsmarkt

26.11.2014 Ordensverleihung Zugleitung

24.11.2014 Art & More

22.11.2014 Sessionseröffnung

16.11.2014 Winterzauber

15.11.2014 Prinzenproklamation

13.11.2014 Klamottenappell Stadtsoldaten

10.11.2014 Martinszug Gartenstr.

02.11.2014 Vernissage Kunstpunkte

31.10.2014 Lange Kunstnacht

26.10.2014 König Ubu zu Gast bei Gebr. Steimel

24.10.2014 Ham & Egg

22.10.2014 Fabrikaktionskunst

19.10.2014 Youngtimer- und Oldtimertreffen

19.10.2014 Kostüm- und Stoffbasar

08.10.2014 Dr. Mark Benecke in Hennef

20.09.2014 Stadtfest Hennef

19.09.2014 Fair-Trade-Modenshow

07.09.2014 Faces of Musical

31.08.2014 Jubiläumskonzert MGV 1874 Geistingen mit The Queen Kings

23.08.2014 10. Hennefer KinderSportFest

17.08.2014 Feldmesse Stadtsoldaten

09.08.2014 Wittshell in der Meys Fabrik

09.08.2014 Kunst auf der Burg

02.08.2014 Teichfest Heisterschoß

26.07.2014 Still Funky im JaJa

25.07.2014 Claptones

04.07.2014 Kult Open Air

19.06.2014 Pfarrfest und Bürgerkönigschießen

14.06.2014 Europawoche Open-Air-Party

13.06.2014 Europawoche Freitag

12.06.2014 Tuishi pamoja

09.06.2014 Festumzug und Krönung in Stoßdorf

25.05.2014 Froschkönig

22.05.2014 Tag der Musik

18.05.2014 Stadtflohmarkt und Oldtimer- & Youngtimertreffen

11.05.2014 30 x 30 = 100

04.05.2014 Stoffmarkt

05.04.2014 Rockpopfestival

30.03.2014 Hennef zeigt Herz

14.03.2014 Kindertheater Der Zauberer von Oz

03.03.2014 Karnevalszug Hennef

02.03.2014 Karnevalszug Söven

01.03.2014 Karnevalsparty Meiersheide

27.02.2014 Damensitzung Schmetterlinge

23.02.2014 Rathauserstürmung

21.02.2014 Kostümsitzung Westerwaldsterne

16.02.2014 Herrensitzung Hennefer Stadtsoldaten

14.02.2014 Prinzenpaarempfang

09.02.2014 Prunksitzung Erste Hennefer KG

25.01.2014 Kindersitzung Söven

10.01.2014 Proklamation Bröl

05.01.2014 Karnevalsmarkt

03.01.2014 Still Collins

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Gospelkonzert River of Joy

Erneut bot der Gospelchor „River of Joy“ in der Liebfrauenkirche Hennef einen grandiosen Auftritt.

Der Höhepunkt des Gospelworkshops, der vor einigen Monaten begonnen hatte und an dem Musikinteressierte teilnehmen konnten, lockte zahlreiche Besucher und war gekennzeichnet von purer Leidenschaft der Sänger und Sängerinnen. Das heutige Konzert wurde durchgeführt von Mitgliedern der Stammbesetzung und  Workshopteilnehmern.  Das Interesse an diesem Konzert war auch in diesem Jahr wieder so groß, dass die Sitzplätze nicht ausreichten.

Aber es war auch nicht nötig zu sitzen, denn mit der Ausstrahlung des Gospelchors und den rhythmischen  Bewegungen der SängerInnen, animierten die Teilnehmer die anwesenden Zuhörer zum Mitsingen und so manch ein Gast bewegte sich rhythmisch zum Takt der Lieder. Aber auch ruhige Stücke waren vertreten und einige Besucher genossen diese Lieder mit geschlossenen Augen.

Die Akustik der Kirche verstärkte das gesangliche Können der SängerInnen und bildete ein ganz besonderes Ambiente, zu dem auch die Lichttechnik durch Projektion diverser Farbkompensationen an die Innenwand der Kirche, beitrug.

Unterstützt wurde  der Chor durch den Auftritt  von " The New Angels", eine vierköpfige – heute allerdings nur mit drei Mitgliedern- tolle Gospelgruppe, die schon viel Erfahrungen auf Hochzeiten, Stadtfesten und anderen Gelegenheiten sammeln konnte.

Aber auch der Projekt-Kinderchor der katholischen Grundschule Hennef, der mit ca. 20 Kindern vertreten war, unterstützte die Gospelsänger durch Ihre Präsenz und das gesangliche Talent der Kinder. Insbesondere für die Kinderchormitglieder Lya und Niklas war es ein unvergessliches Erlebnis, denn beide Kinder durften vor diesem großen Publikum jeweils ein Solo präsentieren und dies machten sie professionell mit beeindruckender Textsicherheit und Stimme.

Für Judith Kaufmann-Schlenker war dieses Konzert sicherlich auch eine Besonderheit. Nach dem Beinbruch des Chorleiters Niko Schlenker im Sommer, übernahm sie die Aufgabe von ihm und fungierte als Dirigenten. Hierbei überzeugte sie durch enorme Ausstrahlung. Der Betrachter hatte das Gefühl, als hätte sie nie etwas Anderes gemacht und ihr körperlicher Einsatz im Takt der Musik inspirierte nicht nur die Chormitglieder. Der erste öffentliche Auftritt als Dirigenten fand am vergangenen Wochenende auf dem Hennefer Weihnachtsmarkt statt und diesen absolvierte sie professionell. Doch ein Konzert dieses Ausmaßes ist nochmals eine Stufe mehr. Durch diese "unfreiwillige" Arbeitsteilung konnte sich Niko Schlenker nun mehr auf das Begleiten am Tasteninstrument konzentrieren.

Seit fünf Jahren bereichert nun der Gospelchor „River of Joy“ bereits die Hennefer Musikszene und mit dem heutigen Konzert konnte erneut eine Steigerung zum Konzert des Vorjahres geboten werden.

Weiter so!!!

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Adventsausstellung "Viel Schönes und Kunstvolles"

Bronze, Steine, Papier, Glas und Wolle sind u.a. die Werkstoffe der unterschiedlichsten Basteleien und Kunstwerke, die im Rahmen der Ausstellung „Viel Schönes und Kunstvolles“ halbjährlich in der Meys Fabrik ausgestellt werden.

Wie die unterschiedlichen Materialien, ist auch das Angebot der ausstellenden Künstler vielseitig. In der aktuellen Adventsausstellung werden dieses Wochenende schwerpunktmäßig weihnachtliche Produkte präsentiert und zum Kauf angeboten. Aber auch außerhalb der Weihnachtszeit können einige selbstgemachte Gegenstände und Produkte genutzt werden.

Gerne stehen die Künstler darüber hinaus zur Verfügung, um nähere Einzelheiten zur Schaffung ihrer Produkte, die gleichzeitig auch künstlerische und handgemachte Unikate sind, zu erklären und als Zuhörer ist man erstaunt, was sich hinter den Kunstwerken für Ideen und Arbeiten befinden.

Liebevoll und detailliert werden z.B. kleine Bronzefiguren angeboten und es lohnt sich auf die Kleinigkeiten zu achten und sich dabei Zeit zu nehmen, denn so manche Besonderheit öffnet sich dem Betrachter erst beim zweiten Hinschauen. Gleiches gilt für die Malereien bzw. Bilder der Ausstellung, die durch die angewandten Farbkompositionen teilweise kontrastreich und dann wieder aufeinander abgestimmt, das Auge des Gastes verwöhnen.

An einem Stand vernimmt der Gast einen Hauch verschiedenster Düfte, die durch die selbst gemachten Seifen und deren unterschiedlichen Aromen verströmt wird.

Ein Mix aus Lemon, Olivenöl, Kakaobutter und Lavendel ist hierbei nur eine kleine Auswahl der Aromastoffe, die als Grundlage für die Seifenproduktion dienten.

Großes Interesse fand auch der Stand von Ingeborg Fligge aus Hennef, die neben der Glaskunst auch ungewöhnliche Kunstwerke ausstellt. Seit einem Jahr hat Ingeborg Fligge die Kunst der „Enkaustik“ für sich entdeckt. Hierbei handelt es sich um eine Maltechnik, die ihren Ursprung in Ägypten hatte. Bei dieser Maltechnik wird Wachs erhitzt und mittels Bügeleisen bzw. Metallwerkzeuge auf diversen Materialien wie z.B. Leinen, Seide, Tonpapier usw. bearbeitet/verteilt. Je nach Untergrund und dem Verlaufen des Wachses entstehen so verblüffende Bilder. Diese Technik wird teilweise auch zu Therapiezwecken eingesetzt, denn detaillierte Arbeiten mit dem Wachs sind nur möglich, wenn der Künstler über die innere Ruhe verfügt und dies auf seine Hände als ausführendes Instrument überträgt.

 

Frau Fligge, die gebürtig aus Österreich stammte und an der Wiener Kunstschule eine Ausbildung genoss, lebt seit 1960 in Deutschland. In den vergangenen Jahren hat sie an diversen Ausstellungen teilgenommen und fasziniert immer wieder den Betrachter mit ihrer außergewöhnlichen Kunst.

Interessant ist auch der Stand von Zenia Glanowska-Keller. Auch sie bietet Glaskunst in Form von Vasen und Schüsseln an, die in mehreren Arbeitsschritten erstellt werden. Darüber hinaus zeigt sie Weihnachtsschmuck der besonderen Art. Jedes Stück für sich ist ein Unikat. So werden z.B. auf Weihnachtskugeln handgemachte und hochwertige Ornamente ergänzt. Hierbei nutzt sie echtes Gold und Swarovskisteinen. Vergoldeter Brokat dient zur zusätzlichen Verzierung der Weihnachtskugeln und Dekorationsartikel.

 

Teilweise benötigt Frau Glanowska-Keller, die hauptberuflich bei der Stadt Sankt Augustin als Diplom-Ingenieurin arbeitet, für die Verzierung einer Weihnachtskugel fünf Stunden Arbeitszeit.

Diese beiden Künstlerinnen stehen stellvertretend für alle teilnehmenden Aussteller, über die es sich auch lohnen würde, zu berichten.

Seit nunmehr 20 Jahren gibt es die Veranstaltung „Viel Schönes“ und sie ist mit zwischenzeitlich über 50 Ausstellungen ein fester und etablierter Bestandteil der Hennefer Kunstlandschaft. Durch die aktuell übernommene Schirmherrschaft seitens Herrn Bürgermeister Klaus Pipke, wird dieses Engagement der Organisatoren und Künstler ebenfalls gewürdigt. Klaus Pipke war es auch, der die Ausstellung heute um 11.00 Uhr eröffnete.

Frau Wallowsky, die seit vielen Jahren die Ausstellung organisiert und selber zu den Ausstellern zählt, schafft es immer wieder eine ausgewogene Ausstellung mit –teils überregionalen und wechselnden Künstlern-  auszurichten. Hier ist für jeden Besucher etwas dabei. Die Ausstellung, die jeweils um Ostern und um Weihnachten stattfindet, ist ein Garant für kreative und handwerkliche Kunst und die zahlreichen Gäste können sich von den vielen Kunstwerken und –techniken inspirieren lassen.

Eine Besonderheit ist darüber hinaus, dass der Eintritt frei ist.

Da die Ausstellung erst am Sonntag endet, haben interessierte Besucher morgen noch die Möglichkeit, die vielseitigen Angebote zu betrachten. Die Ausstellung öffnet morgen die Tore um 11.00 Uhr und endet um 17.00 Uhr. Die Künstler freuen sich auf viele Besucher.

Es lohnt sich!!!

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Weihnachtsmarkt Hennef

Nun ist fast schon wieder ein Jahr vorbei und man kann es kaum glauben.

Das hektische Treiben in den Städten nimmt zu und das Projekt "Weihnachtsvorbereitung" in den einzelnen Haushalten läuft an. Oftmals keine Rede von besinnlicher Vorweihnachtszeit. Alle Jahre wieder die Überlegungen zum Ablauf der Vorweihnachtszeit und der Festtage. Doch als Gast auf den diversen Weihnachtsmärkten der Region, findet man einen ausgleichenden Ruhepol in der Vorweihnachtszeit. Je nach Vorlieben bei den großen und von internationalen Gästen besuchten Märkten, wie Köln oder bei den familieren Weihnachtsmärkten der kleineren Städte und Gmeinden.

Obwohl Hennef eine schnellwachsende Stadt ist, zählt der Weihnachtsmarkt im Hennefer Zentrum zu den eher familieren Veranstaltungen. Man kennt sich und man trifft sich hier. So auch an diesem Wochenende. Am Freitag wurde der Weihnachtsmarkt durch Klaus Pipke, Bürgermeister der Stadt Hennef eröffnet und bis Sonntag können die Gäste noch den Weihnachtsmarkt geniessen.

Wer den Weihnachtsmarkt betritt, wird sogleich vom Duft frischen Holzes umhüllt. Auch in diesem Jahr wurde der Boden des Weihnachtsmarktes mit Rindenmulch ausgelegt, um eine entsprechende Atmosphäre zu schaffen. Es gab aber auch kritische Stimmen bzgl. des Bodenbelages. Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen und Menschen mit Rollator bezeichneten die Holzauslagen als Hindernis.

Doch nicht nur der Geruchssinn des Betrachters erfreut sich dieser Wahrnehmungen, sondern auch die anderen Sinnesorgane nehmen die Eindrücke auf. In teilweise liebevoller Kleinarbeit wurden die zahlreichen Buden und Stände des Marktes, welche durch die Mitarbeiter des Bauhofes aufgestellt wurden, durch die Aussteller weihnachtlich dekoriert. Tannendeko, Weihnachtsschmuck und bunte Lichter sorgen für das besondere Ambiente und das Angebot ist vielseitig. Seben selbstgebackenen Plätzchen und Selbstgebasteltem, sind auch die obligatorischen Glühweinstände vertreten. Gleiches gilt für die Essensstände. Waffeln, Würstchen, Kuchen, Puttes und weitere Leckereien befriedigen das Hungergefühl und verwöhnen die Geschmacksnerven.

Auf der kleinen Bühne präsentierten sich am Freitag und Samstag bereits diverse regionale Chorgemeinschaften und Musikvereine mit weihnachtlichen Klängen und auch der Chor "River of Joy" entführte am Samstag die zahlreichen Gäste in die Welt des Gospels. Die SängerInnen bewiesen wie bereits im letzten Jahr, dass sie das Publikum mitreißen können. Für River of Joy war es die Generalprobe vor Publikum für das am 07.12.2014 um 17.00 Uhr in der Liebfrauenkirche stattfindende Gospelkonzert.

Als weiterer Gast am Samstag konnte wieder Carlos Justiniano begrüsst werden, der mit spanischsprachigen Klängen und Gitarrenuntermalung überzeugte.

Am Sonntag wird dann das Bühnenprogramm fortgesetzt und neben dem Angebot des Weihnachtsmarktes besteht auch die Möglichkeit in der Innenstadt von Hennef zu shoppen, denn die Einzelhändler beteiligen sich diesen Advent mit der Öffnung der Geschäfte im Rahmen des Verkaufsoffenen Sonntages ab 13.00 Uhr. Bevor der erste Advent ausklingt und der Weihnachtsmarkt seine Pforten schließt, kommt um 18.00 Uhr noch der Nikolaus und beschert die Kinder.

Neben dem Weihnachtmarkt bietet Hennef aber noch ein weiteres vorweihnachtliches Highlight. Am 13.12.14 ab 14.00 Uhr lädt die Werbegemeinschaft Hennef ein zu den Hennefer Lichtern.

Neben Livemusik, Kutschfahrten und kulinarischen Leckerbissen, macht der Coca-Cola Weihnachtstruck in Hennef Station. Darüber hinaus werden die Fassaden im Hennefer Zentrum in einem Farbenspiel von Lichter eintauchen. Die Bühne befindet sich am Stadtsoldatenplatz.

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Ordensverleihung der Zugleitung

Am Samstag, den 22. November hat Zugleiter Christian Hauser wieder einmal bewiesen, dass er nicht nur den Rosenmontagszug organisieren kann. Er stellte mit ein wenig Hilfe einen schönen und gemütlichen Abend auf die Beine. So fanden sich in  einer netten Runde von gut 60 Karnevalisten aus den fünf Hennefer Karnevalsvereinen, die im Komitee Hennefer Karneval e.V. zusammenarbeiten, sowie Freunde und Förderer im Bistro der City-Metzgerei Naust zur Ordensverleihung der Zugleitung ein.

Der Zugleitungsorden wird seit nun 21 Jahren an Personen oder Institutionen, welche sich für die Durchführung des Rosenmontagzuges verdient gemacht haben, verliehen. Er ist als besonderer Dank und Anerkennung der Zugleitung im Komitee Hennefer Karneval e.V. zu sehen.

So war es auch in diesem Jahr. Das Hennefer Prinzenpaar Jörg III. und Ute I. marschierten mit ihrem Gefolge sportlich ein und wurden sogleich als feste Größe der Auserwählten mit dem Orden geschmückt.

Mit feurigen Reden wurde die Stimmung im Veranstaltungsraum amüsant und ausgelassen.

So erfuhr man einige lustige und nette Hobbys der „Sessionsoberhäupter“, unter anderem, das die Prinzessin den Strongmanrun erfolgreich mitgelaufen ist.

Weitere Orden erhielten „junge“ Nachwuchskräfte der Zugleitung. Mit dem heißbegehrten Orden wurden dieses Jahr Mario Mylonas (51), Sören Schilling (27), Kim Kasolowsky (25) und Thorben Wellmann (20) für ihr jahrelanges Engagement ausgezeichnet. Jeder der „Neuen“ unterstützt nun schon seit 3 Jahren aktiv den Rosenmontagszug.

Der Orden Ehrenhalber für verdiente Persönlichkeiten ging in diesem Jahr an Dennis Eichel. Der Finanzfachmann der Postbank in Hennef,  ist im Ehrenamt Vorsitzender der BRH Rettungshundestaffel Westerwald e.V. und war vor rund vier Jahren Prinz in Altenkirchen. Auf diesem Weg hat er die Hennefer Zugleitung kennen gelernt und war von der Arbeit der Männer und der derzeit einzigen Frau sehr angetan. Er begann mit Spenden und arbeitet nun seit mittlerweile zwei Jahren aktiv bei der Entstehung und Durchführung des Rosenmontagszuges mit.

Außer den neuen Ordensträgern wurde eine ganz besondere Person geehrt: Heinz Werdein! Er ist seit über 40 Jahren im Hennefer Karneval aktiv und gehört seit jüngster Stunde der Zugleitung an. Da ein Zugleitungsorden in Platin, diesen hätte er sich sicherlich verdient, nicht in den Preisrahmen passte wurde der langjährige „Chauffeur des Hennefer Rosenmontagszug“  (Fahrer des Zugleitungsfahrzeuges) mit einem Bild „seiner“ aktuellen Kameraden und weiteren Geschenken bedacht und mit Standing Ovation in den „Unruhestand“ verabschiedet. Die Zugleitung ist hocherfreut das der „ruhende Pol“ Heinz Werdein weiterhin mit Rat zur Verfügung steht.

Nach diesen Programmpunkten gab es ein leckeres Essen, welches von unserem Gastwirt Toni Löhr und seiner Crew liebevoll und sehr schmackhaft zubereitet wurde. So war dieser Abend ein voller Erfolg für die Zugleitung und deren Freunde und den Mitkarnevalisten die bis in die frühen Morgenstunden feierten.

Text und Fotos: Malte Wellmann

 

Mehr über die Aufgaben der Zugleitung Hennef unter nachfolgenden link

Zugleitung Hennef

 

Die Zugleitung Hennef

Seit ca. 1970 gibt es die Hennefer Zugleitung in wechselnder Besetzung und seit ca. acht Jahren fungiert diese als sog. Exekutivorgan des Komitees Hennefer Karneval. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass die gut 20 Mitglieder der Hennefer Zugleitung in erster Linie aus Mitgliedern der Vereine besteht, welche das Komitee Hennefer Karneval bilden, wobei in der Zugleitung grundsätzlich jeder mitmachen kann. Voraussetzung ist eine hohe Zuverlässigkeit und das Vorhandensein von Teamfähigkeit, über die auch bereits die derzeitigen Mitglieder der Zugleitung im hohen Maße drüber verfügen.

Seit 2011 liegen die Geschicke der Zugleitung in den Händen von Christian Hauser, der 2011 zunächst als stv. Zugleiter und ab 2012 als Zugleiter den Hennefer Karnevalszug organisierte und auch aktuell laufen die Pläne wieder auf vollen Touren. Hierbei wird die größte Sorgfalt auf die Sicherheit des Rosemontagszuges gelegt. In Zusammenarbeit mit Rettungsdienst, Bauhof, Ordnungsamt, Feuerwehr, Polizei, Bundespolizei und Sicherheitsdienst der Bahn wird nicht nur die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben für diese Veranstaltung geprüft, sondern auch alle anderen organisatorischen Erfordernisse werden mit in die Planung einbezogen.

 

Zugleiter Christian Hauser

Zunächst beginnt alles mit dem Aufruf zur Anmeldung für die Teilnahme an den Rosemontagszug. Die Vereine teilen in der Anmeldung mit, wie viele Vereinsmitglieder und Fahrzeuge am Karnevalszug teilnehmen. Spätestens vier Wochen vor dem Rosemontagszug müssen alle Nachweise für das Einhalten der Vorgaben, welche die Bezirksregierung stellt, schriftlich eingereicht und bestätigt werden. Die Mitglieder prüfen dann alle Unterlagen sorgfältig und reichen diese bei der Stadt Hennef und der Bezirksregierung ein, die ebenfalls prüfen. Erst wenn alle Vorschriften erfüllt und nachgewiesen sind, darf der entsprechende Verein am Karnevalszug teilnehmen.

Zu den Auflagen gehören die Abnahme bestimmter Fahrzeuge durch den TÜV und der Nachweis von sogenannten „Wagenengel“, die nach einigen schweren Unfällen bei Karnevalszügen (nicht in Hennef) zur Pflicht wurden. Mit Einreichung der Unterlagen durch die Vereine beginnt auch die „heiße Phase“ der Mitglieder der Zugleitung. Der Karnevalszug wird abwechslungsreich zusammengestellt. So wird z.B. darauf geachtet, dass die Musikgruppen ausgeglichen verteilt werden.

Wenn alles amtlich genehmigt wurde und auch die Personaleinteilung der Zugleitung vorgenommen ist, erfolgt abschließend nochmals eine Einsatzbesprechung mit Polizei, Ordnungsamt und Feuerwehr. Am Rosemontag verteilen sich die mindestens 20 Mitglieder der Zugleitung am Zugweg. Es erfolgen Straßensperrungen und einige Mitglieder begleiten den Zug. Hierbei stehen alle Mitglieder, Rettungsdienst und Ordnungshüter im Funkkontakt. Um einen besseren Überblick über den Gesamtzugweg zu erhalten, wird dieser in drei Abschnitte aufgeteilt.

Um noch mehr Sicherheit im Karnevalszug zu gewähren, haben die Mitglieder der Zugleitung dieses Jahr einen Erste Hilfe Kursus erfolgreich absolviert.

Neben dem Hennefer Rosemontagszug besteht noch eine Kooperation mit den Organisatoren des Sövener Zuges, der am Sonntag stattfindet. Hier unterstützt die Hennefer Zugleitung ebenfalls.

Insgesamt finden im Hennefer Stadtgebiet sieben Karnevalszüge statt und Hennef verfügt über 27 Karnevalsvereine.

Alle Mitglieder der Zugleitung arbeiten ehrenamtlich mit hohen persönlichen Engagement und haben es seit den 50er Jahren geschafft, dass noch jeder Zug erfolgreich und ohne gravierende Vorkommnisse ins Ziel gekommen ist. Zurückblickend ist der Rosemontagszug nur dreimal ausgefallen. Dies lag jedoch nicht in Gründen der Zugleitung. Neben eines Ausfalls in den 50er Jahren, viel der Zug einmal wegen eines Sturms und einmal wegen den Golfkrieg aus. Großes Augenmerk legen die Ordnungshüter und die Zugleitung auf risikoreiche Stellen im Zugweg. Ein Bereich, wo erhöhtes Augenmerk erforderlich ist, ist der Geistinger Kreisel, da dort durch den Kreisel eine Verengung des Zugweges entsteht und viele Besucher anwesend sind.

Dieses Jahr hat das Komitee Hennefer Karneval erstmalig das samstägige Abendprogramm im Rahmen der Europawoche organisiert und ausgerichtet. Die dadurch entstanden Einnahmen kamen dem Rosemontagszug zu Gute in der Form, dass Teilnahmegebühren für Vereine gesenkt werden konnten. Ein gutes Konzept, denn neben der teilweisen Finanzierung des Rosemontagszuges, zählt das Bühnenprogramm der Europawoche zwischenzeitlich zu einem kulturellen Highlight.

Ein großer Wunsch von Christian Hauser für die Zukunft ist es, den Rosemontagszug durch mehr Teilnehmer und teilnehmende Vereine noch größer zu machen.

Kosten der Zugleitung und des Rosemontagszuges werden neben den Einnahmen der Teilnehmergebühr der teilnehmenden Vereine, dem Erlös der Europawoche und dem zur Verfügung gestellten Geldern der Komitee Hennefer Karneval auch durch einige Sponsoren finanziert. Weitere Sponsoren werden natürlich zukünftig gerne begrüßt.

Aber nicht nur das Geld ist Voraussetzung, dass auch zukünftig der Rosemontagszug erfolgreich durchgeführt wird. Ohne den Einsatz der freiwilligen Helfer der Zugleitung und natürlich aller anderen Beteiligten, wäre die Durchführung solcher Veranstaltungen nicht möglich. In diesem Jahr wurde dies auch durch den Besuch einiger Mitglieder der Zugleitung (mit dem Hennefer Prinzenpaar) beim Düsseldorfer Landtag gewürdigt.

Text und Fotos: Frank Specht

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Ausstellung "Art & More" im Curanum

»Art and More« im Curanum

Unter dem Motto »Art and More« eröffnete Stefanie di Giuseppe am Sonntag 
ihre Ausstellung, die bis 16. Januar in der Seniorenresidenz Curanum, 
Kurhausstraße, zu sehen ist. Tatsächlich bot die Vernissage »mehr« als 
bildende Kunst, denn das Multitalent di Giuseppe präsentierte sich zur 
Eröffnung als Komponistin am Keyboard und las poetische Texte aus 
eigener Feder. Von ihren Festrednern, Direktor Noppeney und dem 
stellvertretenden Bürgermeister Herchenbach, wurde dies auch 
nachdrücklich gewürdigt.

Von Stefanie di Giuseppes großem und vielfältigen Werk sind Bilder aus 
verschiedenen Schaffensperioden im Curanum ausgestellt, die so viele 
unterschiedliche Stile und Techniken darbieten, dass der Betrachter sich 
manchmal anhand der Signatur versichern möchte, Arbeiten der gleichen 
Künstlerin vor sich zu sehen. Abstaktes steht neben Konkretem, verbindet 
sich zu Traumbildern und ungewöhnlichen Momenten der Empfindsamkeit. 

Schon seit mehr als zwanzig Jahren bringt Stefanie di Giuseppe in 
künstlerischer Weise Perspektiven ihres eigenen Lebenswegs zum Ausdruck, 
der bewegt aber nicht immer einfach war. Diese Bewegung teilt sie mit: 
durch ihre Kunst. Mutig gestattete sie Ihren Zuhörern zum Abschluss der 
Vernissage inspirierende Einblicke in einen persönlichen, kreativen 
Prozess, indem sie eines ihrer Bilder und seine Symbolik ausführlich 
erläuterte.

»Art und More«, Curanum, Kurhausstraße 45, Hennef, noch bis 16. Januar 
2015, täglich von 8-21 Uhr

 

Text & Fotos: Humberto Brentano

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Sessionseröffnung

Karneval unterm Weihnachtsbaum!

Das Hennefer Prinzenpaar ist proklamiert und konnte nun auf dem Stadtsoldatenplatz mit den Hennefer Stadtsoldaten die Sessionseröffnung vollziehen. Wie im jeden Jahr, haben die Mitglieder der Stadtsoldaten auch dieses Jahr hierzu den Stadtsoldatenplatz zum karnevalistischen Mittelpunkt erklärt.

Aber dieses Jahr war dennoch alles etwas anders, denn die Gastgeber und die Jecken feierten im Schatten des vor wenigen Tagen errichteten Weihnachtsbaums und dadurch war der Platz für die Fahnenstange blockiert. Gewürdigt wurde diese Situation durch die Regimentskapelle der Stadtsoldaten dadurch, dass diese zum Auftakt der Veranstaltung ein Weihnachtslied spielten. So etwas hat Hennef vermutlich als Sessionseröffnung noch nicht erlebt und dies führte zum Schmunzeln und Staunen der Jecken, die lauthals in das Lied einstimmten. Schnell wurde für die fehlende Möglichkeit der Errichtung einer Fahnenstange eine Alternative gefunden. Bürgermeister Klaus Pipke wurde kurzerhand zum Fahnenhalter abgestellt und er erfüllte diese Aufgabe mit Bravour. Die  Hennefer und deren Gäste genossen augenscheinlich –trotz dieser besonderen Gegebenheit-  den vorweihnachtlichen Karnevalsauftakt. Scheinbar hatte auch das Christkind nichts dagegen, denn es bescherte den Jecken tolles Wetter mit teils Sonnenschein und blauen Himmel.

Neben den Getränkeständen, die Glühwein und Kölsch ausschenkten und der Erbsensuppe aus der Kanone, wurde der Eingangsbereich vor der Volksbank als Ersatzbühne entfremdet, da für den Aufbau einer Bühne nunmehr wegen des Weihnachtsbaumes kein Platz vorhanden war und als erster Programmpunkt trat die Juniorengarde der KG Rot-Weiß Bröl auf und zeigte in bekannter, professioneller Art und Weise ihr tänzerisches Talent. Doch zuvor drehten die Tänzerinnen und der Tänzer der Garde eine Ehrenrunde um den Weihnachtsbaum.

Angelockt von der karnevalistischen Musik und den Darbietungen, füllte sich sehr schnell der Veranstaltungsplatz im Herzen der Stadt Hennef. Paul Jakobs, Baas der Stadtsoldaten führte souverän durch die Veranstaltung und freute sich, neben den Stadtsoldaten auch weitere Vereine als Gäste begrüßen zu dürfen.

Wie immer, war die Stimmung ausgelassen in dieser kameradschaftlichen Atmosphäre und der Höhepunkt wurde durch den Einmarsch des amtierenden Prinzenpaares Prinz Jörg III und Ute I incl. Gefolge und Stadtsoldaten erreicht. Angesagt von Paul Jakobs, bahnte sich das Prinzenpaar gut gelaunt den Weg durch die Menschenmenge. Auf der Bühne angekommen, begrüßte das Prinzenpaar die Menge mit einem kräftigen „Alaaf“ und natürlich richtete das sympathische Prinzenpaar auch einige Worte an die Menge, die dies mit Beifall würdigten.

Erst letztes Wochenende erfolgte die Proklamation der Tollitäten in der Meiersheide. Dies war auch der Grund der Verschiebung der Sessionseröffnung. Denn was wäre eine Sessionseröffnung, ohne Prinzenpaar?

Nach dem Auftritt des Hennefer Prinzenpaares verblieben die Stadtsoldaten auf der Bühne und da standen sie nun, die „statze Kerls“ der Stadtsoldaten in ihren rot-blauen Uniformen und Klabüs.

Begleitet von der Regimentskapelle, zeigten die Stadtsoldaten ihre wochenlang einstudierten Tänze und natürlich durfte Klaus-Dieter Scholz (Spetzebötzje), das männliche Funkemariechen der Stadtsoldaten nicht fehlen. Die jecken Gäste konnten aber auch den Nachwuchs der Stadtsoldaten bewundern. Diese junge Generation wird irgendwann die Nachfolge antreten und sie bewiesen bereits jetzt, dass sie über großes tänzerisches Talent verfügen. Auf der Bühne sieht alles so einfach aus, aber bei den Tänzen handelt es sich um komplexe Abläufe und Schrittfolgen, die zuvor viel Training bedurften.

Nach dem Auftritt des Prinzenpaares endete der offizielle Teil der Sessionseröffnung gegen 12.30 Uhr, aber die Stadtsoldaten unterhielten mit Kölsche Tön vom Band die Gäste, die das karnevalistische Treiben noch mit einer letzten „Ähzezupp“ und einem Kölsch ausklingen ließen.

 „Nä, wat wor dat schön“

Wer die Stadtsoldaten erneut oder erstmalig erleben möchte, hat dazu die Möglichkeit u.a. bei folgenden Veranstaltungen (Auszug):

  • Häresitzung (Herrensitzung) am 01.02.2015 um 11.55 Uhr Meiersheide

  • Karnevalsmarkt im Müllerland am 03.01. und 04.01.15

  • Regimentsappell am 10.01.2015 um 18.30 Uhr in der Meys Fabrik

  • Rathauserstürmung am 08.02.2015 um 11.11 Uhr Rathaus

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Winterzauber in der Klosterkirche

 

Zunächst war ich etwas frustriert über mangelnde Parkplätze in unmittelbarer Nähe der Veranstaltung, wurde aber durch die erzwungene Entschleunigung und den frischgutgelaunten Shuttlelimousinenchauffeur ab dem Parkplatz der Sportschule gleich zauberhaft eingestimmt – ich musste mich nur darauf einlassen…J Danke für die Inspiration!

Dann eine geballte Ladung modische Herrlichkeiten, Accessoires ohne Ende und innovative Leckerlichkeiten – hoch- und niederpreisig, alles dabei - in dem wunderbaren Ambiente der wieder belebten Klosterkirche.

Diverse Aussteller waren nicht zum ersten Mal dabei – das hatte etwas Gutes zu bedeuten; eine Stunde hatte ich eingeplant, aber keine Probleme, mich zwei Stunden köstlich zu unterhalten – Augen Gaumen, Zunge und ♥.

Meine persönlichen Highlights:

  •  unvorstellbar weiche Schals aus Kaschmir und anderen natürlichen Materialien
  • „tierische“ Gürtelschnallen
  • sehr chice „Flaschenmäntel“
  • kraftvolle Augenweideketten aus echtem, altem Geld
  • afrikabunte Accessoires in corporate Design
  • Dips, Himbeeressig ( 50% Frucht – mmmh!), Relishs – frisch kreiert und zubereitet
  • superleckere Weltneuheit im Bereich des alkfreien Sektes
  • gefilzte, völlig bezahlbare Unikatträume
  • eine Zauberliege, die vielleicht noch Nachwirkungen hatJ
  • wunderbar inspirierende Gespräche mit den Ausstellern

Und dann wieder der gut gelaunte Chauffeur; hier wurde aus der unangenehmen Parkplatznot etwas Neues, viel Besseres geboren – volle Punktzahl von mir! Schön auch, dass auf diese Weise der ganzen Veranstaltung ein einmaliger Rahmen gegeben wurde.

Mein Fazit: wenn Sie noch nicht da waren, vielleicht überlegen Sie es sich ja noch und informieren auch Ihre Freunde….:-)

Heute noch geöffnet ab 13.00 Uhr.

Fotos und Text: Sylvia Schodruch

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Prinzenproklamation

 

Bis zum letzten Augenblick wurde die Spannung aufrechterhalten und erst mit Einmarsch des neuen Prinzenpaares der Stadt Hennef Session 2014/2015 incl. Gefolge stand fest, wer karnevalistisch die Stadt Hennef repräsentieren wird. Im Vorfeld gab es viele Vermutungen und Gerüchte, wer es denn nun sein könnte und an den Gesichtern einiger Gäste der Prinzenproklamation, erkannte man die Überraschung. Gestellt wird das designierte Prinzenpaar im diesen Jahr durch den Karnevalsverein "Quer durch de Waat" und dieser Verein war es dann auch, der die Prinzenproklamation in der Meiersheide organisierte. Nahezu bis zum letzten Platz war die Veranstaltungsstätte belegt und bereits mit Beginn der Veranstaltung um 18.11 Uhr, zeigte sich eine ausgelassene Stimmung.

Offiziell eröffnet wurde die Hennefer Prinzenproklamation durch den Präsidenten der Karnevalsgesellschaft "Quer durch de Waat", Heinz Hochgeschurz,der auch durch den Abend führte, sowie Bürgermeister Klaus Pipke.

Gleich zu Anfang erfuhr Präsident Heinz Hochgeschurz eine besondere Ehrung. Seit vielen Jahren füllt er das Amt des Präsidenten der KG Quer durch de Waat professionell aus. Dies wurde nunmehr gewürdigt, indem der Sessionsorden der Karnevalsgesellschaft ihm gewidmet wurde.

Es war ein Stelldichein von Künstlern und Vereinen, die auf der großen Bühne der Meiersheide, die vielen Gäste unterhielten und diese Proklamation war schon fast eine Sitzung, bei der nach der Begrüßung, Guido Cantz den Anfang machte. In bekannter und gekonnter Art und Weise brachte er das Publikum zum Lachen. Ihm folgten die Hennefer Stadtsoldaten, die mit der Regimentskapelle einmarschierten und auf der Bühne ihre Tänze präsentierten. Der nachfolgende Künstler zählt zu einen der besten Redner im Karneval und beherrscht Reimrede perfekt. Jörg Runge, alias „Dä Tuppes vom Land“ zeigte sein Können.

Nach der Ehrung von Jürgen Wulke für seine Verdienste im Karneval durch Mario Wetzels (BDK), wurde die Bühne zur Tanzfläche und die TG Rot-Schwarz Marialinden begeisterte das Publikum.

Vor dem abendlichen Höhepunkt, die Prinzenproklamation, trat ein weiterer Höhepunkt auf. Die Paveier brachte den Saal zum „kochen“ und sorgten musikalisch dafür, dass die Jecken tanzten und sangen.

Um 21.00 Uhr war es dann endlich soweit. Angesagt von Bürgermeister Klaus Pipke und Heinz Hochgeschurz, betraten das neue Prinzenpaar der Stadt Hennef den Saal und bahnten sich ihren Weg durch die vielen Gäste. Auf diesen Auftritt fieberten die beiden Tollitäten sicherlich schon Wochen entgegen und man sah, wie sehr sie diesen Einzug genossen.

Die Proklamation war gleichzeitig Auftakt für das Prinzenpaar, in den nächsten Wochen ein Auftrittsmarathon zu absolvieren, der Mitte Februar mit dem Höhepunkt, dem Hennefer Rosemontagszug, abschließt. Sicherlich wird dies für das Prinzenpaar ein unvergessliches Erlebnis werden.

Aber wer ist denn nun eigentlich das neue Prinzenpaar?

Gratulation an Prinz Jörg III und Prinzessin Ute I !!!

Das Prinzenpaar aus dem Hause Steinhauer:

Prinz Jörg III ist 44 Jahre und Prinzessin Ute I, geb. Knappstein ist 37 Jahre jung. Sie leben seit 13 Jahren zusammen in Hennef Geisbach und sind seit 11 Jahren verheiratet. Dazu gehören die beiden Kinder Karla, 10 Jahre und Jan, 8 Jahre alt. Jörg und Ute sind das 20. Prinzenpaar, dass die KG Quer durch de Waat in Hennef stellt.

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Klamottenappell Stadtsoldaten Hennef

Et kann lossjonn!!!

Mit perfekt sitzender Uniform, wochenlang einstudierten Tänzen und hoch motiviert, präsentierten sich die Mitglieder der Stadtsoldaten Hennef im Rahmen des Klamottenappells im Kurhäuschen.

Doch bevor die tänzerische Generalprobe vor dem ersten morgigen Auftritt in Troisdorf-Spich erfolgte, wurde vom Baas Paul Jakobs der neue Sessionsorden der Stadtsoldaten vorgestellt. Hierbei handelt es sich um einen goldfarbenen, herzförmigen Orden mit einer besonderen Rafinesse, denn mittels einer Dreheinrichtung auf der Hinterseite des Ordens kann man diverse Abbildungen von Stadtsoldaten in den Orden zur Ansicht bringen. Eine sehr gelungenes und außergewöhnliches Stück.

Zusammen mit dem neuen Sessionssticker soll es den Wandel der Karnevalsgesellschaft vom tänzenden Männercorps in eine Familiengesellschaft repräsentieren.

Aber nun konnten die tanzenden Vereinsmitglieder beweisen, dass das wochenlange Tanztraining sich gelohnt hat. Unter den wachsamen Augen von "Spetzebötzje" Klaus-Dieter Scholz, der verantwortlich für das Training und die Choreografie ist, zeigten die männlichen Tänzer in ihren Uniformen die einstudierten Tänze. Zwischenzeitlich verfügen die Stadtsoldaten über eine große Anzahl von tanzenden Mitgliedern und dementsprechend eng war die Tanzfläche. Die Vereinsmitglieder ließen sich aber davon nicht beeindrucken und tanzten alle Tänze hervorragend. Aufgrund der Perfektion bei der Darbietung der Tänze, konnte die Generalprobe auch sehr schnell abgeschlossen werden. Die Tänzer sind gewappnet für die kommende Session und freuen sich schon auf die zahlreichen Auftritte, die nach dem morgigen Auftritt in Spich fortgesetzt werden mit den Auftritten im Rahmen der Prinzenproklamation in der Meiersheide am Samstag und der Sessionseröffnung am 22.11.2014 auf dem Stadtsoldatenplatz. Weitere Auftritte folgen und auch überregionale Auftritte werden dabeisein.

 

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Sankt Martinszug der GGS Gartenstraße

Wie in jedem Jahr, finden um den 11.11. auch wieder eine Vielzahl von Martinszügen im Hennefer Stadtgebiet und den dazugehörigen Dörfern statt. Der 11.11. ist der Martinstag und hierbei wird der Grablegung von Martin von Tours, welche am 11.11. 397 sich ereignete, gedenkt.

Begleitet wird das Gedenken durch diverse Bräuche, zu denen u.a. das Verzehren der sog. Martinsgans gehören, aber eben auch das Durchführen eines Martinszuges, wo viele Kinder mit ihren –teils selbst gebastelten- Laternen, den darstellenden Sankt Martin, der sich hoch zu Pferd befindet, folgen. Der Abschluss des Martinszuges endet dann mit dem Abbrennen eines Martinsfeuers.

Stellvertretend für die vielen Martinszüge im Hennefer Stadtgebiet wird über den Martinszug der Gesamtgrundschule Gartenstraße berichtet, der bereits am 10.11.2014 – also am Abend vor dem Martinstag- stattfand. Eine große Anzahl von Kindern versammelte sich mit ihren bunten Laternen in der Steinstraße. Dabei wurden die jungen LaternenträgerInnen teilweise durch die Eltern begleitet. Um 18.00 Uhr begann der Martinszug und bahnte sich seinen Weg durch die Straßen von Hennef. Hoch zu Ross mit seinem edlen roten Gewand und der Rüstung führte der darstellende Sankt Martin den Zug an, der sich u.a. über die Siegfeldstr., Dickstr. und Bismarckstr. schlängelte, um dann gegen ca. 19.00 Uhr das Ziel, den Schulhof der Gesamtgrundschule Gartenstraße, zu erreichen. Begleitet von zwei Musikkapellen, die bereits von weitem hörend den Anmarsch des Martinszuges ankündigten, sangen die Kinder eine Vielzahl von Liedern, die sie teilweise in den letzten Wochen im Kindergarten und der Grundschule gelernt haben. Auch die vielen und unterschiedlichen Laternen wurden in Schul- und Kindergartenprojekten selber gebastelt und es war beeindruckend, welche Mühen sich die kleinen Sankt Martin-Begleiter dabei gemacht haben. Einige Laternen waren richtige Kunstwerke.

Im vorbereitenden Unterricht wurde den Kindern aber auch die Geschichte um Sankt Martin näher gebracht. Eine Geschichte von Barmherzigkeit, Mitgefühl und Nächstenliebe. Diese Geschichte spiegelte sich auch in einigen gesungenen Liedern wider.

Nicht nur die aktiven Teilnehmer des Martinszuges würdigten Sankt Martin, sondern auch die Anwohner am Zugweg unterstützten das Brauchtum in der Form, dass die Fenster und Gärten mit bunten Kerzen, Lichter und Laternen teilweise geschmückt waren.

Am Ziel des Zuges angekommen, erwarteten die Helfer der Feuerwehr Hennef bereits die Teilnehmer und entzündeten das große Martinsfeuer, welches die Dunkelheit erhellte und sich in manch einem Kindesauge funkelnd widerspiegelte. Natürlich wurde auch hierbei gesungen.

Zugegeben, einige Kinder vergaßen das Mitsingen, weil sie von dem großen und knisternden Feuer fasziniert waren und mit großen, staunenden Augen wurde der Weg der aufsteigenden Flammen bewundert. Die angenehme Wärme des Feuers tat das Übrige.

Für das leibliche Wohl sorgten wieder freiwillige Helfer der Schule, die warme und kalte Getränke anboten.An dem Martinszug der GGS Gartenstraße nahmen mehrere Hundert Personen teil.

Anschließend erhielten alle teilnehmenden Kinder noch einen Weckmann.

Schön, dass dieses Brauchtum auch heute noch gelebt wird!!!

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Vernissage Kunstpunkte 2014

Am heutigen Abend fand die Vernissage der Kunstpunkte 2014 Hennef im KunstRaum5 statt.

In seiner Eröffnungsrede stellte Bürgermeister Thomas Wallau die Bedeutung einer künstlerischen Vielseitigkeit in einer Stadt dar. Hennef verfügt über diese Vielseitigkeit mit unzähligen Künstlern. Stellvertretend für die vielen Künstler Hennefs, stellten die nachfolgenden Künstler ihre Werke im Rahmen dieser Vernissage aus:

Monika Ahrens

Ulrike Biermann

Georg Engelmann

Sandra Misch

Gudrun Schwellenbach

Michael Wagner

Vinzenz Weerth

Als Gast konnte Hans-Juergen Kölb begrüsst werden.

In einer kleinen Einführungsrede würdigte auch Dominique Müller-Grote, Pressesprecher der Stadt Hennef und Leiter des Kulturamtes die Künstler der Vernissage und die Künstler, die an den diesjährigen Kunstpunkten bei diversen Veranstaltungen im Stadtgebiet beteiligt waren.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Band "Rapture" mit Maren und Jan Teichmann, Alina Heeg und Lucas Herweg.

Als weiterer Höhepunkt des Abends erfolgte die Enthüllung der Skulptur "The Search" von Vinzenz Weerth.

Die zahlreichen Gäste konnten nach dem offiziellen Teil nach Fachgespräche mit den anwesenden Künstlern führen und sich in die Welt und Ideen der ausgestellten Stücke entführen lassen.

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Lange Kunstnacht in der Meys Fabrik mit Reverse Reaction

„Reverse Reaction“! Übersetzt man diesen Begriff in die deutsche Sprache, so erhält man den Begriff „Rückreaktion“. Hierbei handelt es sich um einen Begriff aus der Chemie, der etwas mit dem chemischen Gleichgewicht zu tun hat.

Im übertragenen Sinne kann man diesen Titel auch tatsächlich auf die drei jungen Musiker übertragen, die seit ca. zwei Jahren die Musikszene bereichern. Beim Publikum und der bereits vorhandenen Fangemeinde löst die Musik der Hennefer Band „Reverse Reaction“ mit ihren gecoverten und eigenen Songs immer wieder Begeisterung (Reaktion) aus und der Einklang (bzw. das Gleichgewicht) zwischen Gesang und Musik ist unüberhörbar. Der besondere Sound und die Art der Musik sorgen für einen unverkennbaren und hohen Wiedererkennungswert.

Bei der Musik legen die Künstler hohen Wert auf das musikalische Handwerk und dabei sind Gesang, Gitarrensoli und Drum Soli selbstverständlich. Darüber hinaus schafft es die Band mit technischer Raffinesse, einen vollvolumigen Sound zu schaffen. Gelernt haben alle drei dieses Handwerk und die Künstler spielten schon bei anderen Bands und sammelten dabei sehr viel Erfahrung, welche diese auch als Dozenten an andere Künstler und Musikinteressierte weiter geben.

Aktuell hat die Band im Tonstudio ihre erste CD mit fünf Liedern eingespielt und veröffentlicht.

Im Rahmen der Kunstpunkte Hennef 2014 trat die Band am heutigen Abend bei der „Langen Kunstnacht“ in der Meys Fabrik als musikalisches Rahmenprogramm auf. Mit einer unplugged Version ihrer Lieder begeisterten sie die zahlreich anwesenden Gäste. Mit bekannter Professionalität präsentierten die drei Musiker aus ihrem Repertoire und zeigten, dass sie auch unplugged Vollblutmusiker sind und dies spiegelte den Facettenreichtum dieser Band wieder. Viele Gäste haben die Band bereits bei diversen Hennefer Veranstaltung live sehen können. Hierzu gehörten Auftritte beim Stadtfest, der Europawoche und beim Rockpopfestival, wo die Band Platz drei belegte. Aber auch über der Stadtgrenze Hennefs finden immer wieder erfolgreiche Auftritte statt.

Mit ihren unplugged-Versionen bildeten die drei Musiker den passenden Rahmen für die stattfindende Ausstellung hochkarätiger Künstler.

Auch der bereits im Vorfeld spielende Pianist, rundete diesen Rahmen ab. Hierbei wurden Kunstwerke in Acryl, Malereien, Schmuck und Collagen ausgestellt.

Neben Hennefer Künstlern präsentierten auch Künstler aus dem überregionalen Gebiet ihre Arbeiten.

Aufgrund der Vielseitigkeit der Ausstellungsstücke war für jeden etwas dabei und auch Künstler, die den Jugendkunstpreis 2014 erhalten haben, zeigten ihre Werke.

Gezeigt wurden aber auch Skulpturen aus Bronze, Stahl, Ton und Holz. Beeindruckend waren dabei die detailgenauen Formen und die Perfektion der Verarbeitung.

Kunst der besonderen Art wurde durch gehäkelte und mit Baumwolle gefüllte Figuren geboten. Anwesend war u.a. auch eine Künstlerin aus Köln, die bereits in Indien ihre Kunst präsentiert hat.

Die anwesenden Künstler freuten sich über das große Interesse und standen den anwesenden Gästen gerne mit Informationen zu ihren Werken zur Verfügung.

Neben den sehenswerten Kunstwerken und dem musikalischen Hörgenuss, konnten sich die Gäste der „Langen Kunstnacht“ auf ein italienisches Buffet  und köstliche Weine freuen, welches für die Veranstaltung den Gästen von Ralf Lehen Weinlager Siegburg präsentiert wurde und diese damit in die Welt der mediterranen Gaumenfreuden entführte.

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"König Ubu" zu Gast bei Gebr. Steimel


»Déclaration ubuesque – Theater und improvisierte Musik unter Beteiligung eines Ausstellungsstücks«: so lautete der gewollt sperrige Titel einer Aufführung im Rahmen der »FabrikAktionKunst«, Alte Schule, Steinstraße. Wir berichteten über die Vernissage.

Etwa sechzig Zuhörer verfolgten den anschaulichen Vortrag über die Entstehung der absurden Hauptperson von »König Ubu«, einem der folgenreichsten Theaterstücke der Moderne. Dem Autor, Alfred Jarry, diente gegen Ende des 19. Jahrhunderts sein unfähiger Physiklehrer Hébert als Vorlage für die Figur des »Ubu« - ein Inbegriff alles
Grotesken dieser Welt. Für dieses Thema boten die kunstgeschmückten Räume der alten Schule eine optimale Bühne.

Anschließend gab es Kostproben aus dem Stück: im »Zweikanalton«, gesprochen in französischer und deutscher Sprache von Claudia Mandt und Humberto Brentano. Zwischen den lebhaften Dialogen kam die von Brentano geschaffene Skulptur »Die zwei Saiten des König Ubu« auch als skurriles Musikinstrument zum Einsatz: In kurzen Improvisationen konzertierte der
König tief und knurrend mit Dorothea Bürger an der elektrischen Violine und einem Theremin, gespielt von Stefanie diGiuseppe.

Während die Vorstellung dem historischen Original und seiner Herkunft gewidmet war, hat sich die Reaktion des Publikums im Vergleich zu damals grundlegend gewandelt. »Bei der Uraufführung, 1896, warfen erboste Zuschauer noch ihre Stühle auf die Bühne. Heute wird sogar an Eiern und Tomaten gespart«, klagte augenzwinkernd Humberto Brentano. Stattdessen
gab es lange anhaltenden Applaus.

Vortrag: Humberto Brentano
Darsteller: Claudia Mandt (Mutter Ubu), Humberto Brentano (Vater Ubu)
Musik: Dorothea Bürger (Violine), Stefanie diGiuseppe (Theremin),
Humberto Brentano (Ubu)
Technik/Restauration des Theremins: Peter Schmalkoke
 

Fotos: Max Steimel

Text: Gastbeitrag Verfasser anonym

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Ham & Egg im Kurtheater

Ihre Tourneeauftritte umfassen zwischenzeitlich das ganze Bundesgebiet und immer wieder bringen die beiden Ausnahmekünstler das anwesende Publikum zum lachen. Das abwechslungsreiche Travestie- und Comedyprogramm zieht immer viele Besucher in die ausverkauften Veranstaltungshallen und hierbei zeigen die Künstler ihr professionelles Programm. Optisch bestechen sie dabei mit aufwändigen und fantasievollen Kostümen.

Mit einem Silvesterspaß im Jahre 1996 startete die künstlerische Laufbahn von Jörg Dilthey (HAM) und Andreas Schmitz (EGG) und bevor die Erfolgsstory ihren Lauf nahm und die Beiden auch große Säle füllten, begannen sie im kleinen Rahmen und so fanden auch die ersten Auftritte u.a. in der damaligen Gaststätte „Münchhausen“ in Troisdorf statt. Viele Stammgäste von damals denken gerne an diese Zeit zurück und besuchen auch heute noch die Shows des Duos.

Mittlerweile können auf ca. 1.700 Auftritte mit über 600.000 Besuchern und 200 Kostüme zurückgeblickt werden und die heutigen Shows versprühen immer einen Hauch von Las Vegas. Dies wird auch durch die teilweise extravaganten Kostümen übermittelt.

So auch am heutigen Abend, wo „Ham & Egg“ zum siebten Mal im Kurtheater mit ihrer neuen Show gastierten. Der Titel des aktuellen Programms „Show, Show, Alles Show“ sagt schon vieles über das Programm aus, denn es war wirklich die ganz große Show, die durch die Künstler präsentiert wurde. Vor ausverkauftem Publikum präsentierten die Künstler in erneut aufwändigen Kostümen und mit viel Sprachwitz eine Reise durch internationalen Pop und Schlager der vergangenen 40 Jahre. Hierbei überzeugten sie natürlich auch wieder gesanglich und innerhalb kürzester Zeit entführten sie das Publikum in eine andere Welt. Eine Welt, die aus Glitter, Farben, Musik und überzeugenden Entertainment bestand und dies alles live dargeboten.

Show, Show, Alles Show halt!

Natürlich wurde auch dieses Mal wieder mit dem Publikum gespielt, denn dies beherrschen beide Künstler uneingeschränkt und die Schlagfertigkeit von Ham & Egg unterstrich deren Professionalität. Vom ersten Augenblick an, zogen sie die Besucher in ihren Bann und dabei spielten sie nicht ihre Rolle, sondern sie lebten diese.

Ham & Egg waren schon mehrfach Gast im Kurtheater Hennef und auch dieses Mal erlebte das Publikum diese Faszination und genoss die ganz große Show, in der die beiden Transvestiekünstler auch nicht mit Selbstironie geizten. Es war eine sehr große Freude diesen beiden sympathischen Künstlern bei ihrem niveauvollen Bühnenprogramm als Zuschauer begleiten zu dürfen und so würdigte das Publikum dies auch immer wieder mit donnernden Applaus.

Die moderne Lichttechnik des Theaters und das besondere Ambiente im Kurtheater hüllten diese Veranstaltung in eine besondere Atmosphäre. Erneut war das Kurtheater ausverkauft und die Besucher wurden in eine andere Welt entführt und kaum ein Auge blieb trocken.

Der grandiose Erfolg vom heutigen Abend setzt die Serie der unvergessenen bisherigen Auftritte im Kurtheater fort und es bleibt zu hoffen, dass auch nächstes Jahr diese beiden tollen Künstler mit ihrem Programm verzaubern.

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FabrikAktionsKunst Zu Gast bei Gebrüder Steimel

Im Jahre 1878 wurde die Firma Gebr. Steimel , welche sich am Johann-Steimel-Platz 1 in Hennef befindet, gegründet und zählt damit zu den einheimischen Traditionsunternehmen in Hennef.

Für einen Zusammenschluss von Künstlern war dies Anlass, diesem Unternehmen künstlerisch zu würdigen und man entschied sich vor ca. einem Jahr, eine Kunstausstellung mit Bezug zur Firma Steimel durchzuführen.  Das vergangene Jahr nutzen die Künstler, diese Kunstausstellung zu planen und ihre Kunstwerke anzufertigen. Als Ausstellungsort entschied man sich für die „Alte Schule“, welche sich auf dem Steimel-Gelände befindet.

Am vergangenen Sonntag war es dann soweit. Die bis zum 02.11.2014 dauernde Ausstellung wurde im Rahmen einer Vernissage eröffnet und die Künstler konnten sich über das rege Interesse der zahlreichen Besucher freuen. Ausgestellt werden u.a. Bilder und Skulpturen. Aber auch Vorträge, Theater und Musik werden die Ausstellung begleiten.

Darüber hinaus ist das Projekt Teil der diesjährigen Hennefer Kunstpunkte, die am 01.11.2014 und 02.11.2014 stattfinden.

An der Ausstellung beteiligt waren die nachfolgenden Künstler:

Antonia Andrejewski, Ulrike Biermann, Humberto Brentano, Horst Köcher, Beatrix Klinkhammer-Wittschel, Claudia Mandt, Franceska Mailandt, Ron Meier, Johannes Naumann, Andreas Schlechtriemer, Gudrun Schwellenbach, Dorothee Telson, Dorothea Tesche und Dr. Otmar Weinreich.

Öffnungszeiten
bis 02. November 2014:
Sa. + So.:     11.00 - 17.00 Uhr
Werktags:     14.00 - 17.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Tel.: 0175 24 50 279

Kulturelles Begleitprogramm:
„Alte Schule“, Steinstr. 6, 53773 Hennef

23.10.14, 19.00 Uhr    ´Schule´ - Historisches und Persönliches
von Prof. Dr. Helmut Fischer, Axel Precker und Frank Precker
Musik: Markus Rundel (Cello), Peter Cender (Kontrabass).

25.10.14, 17.15 Uhr    Déclaration ubuesque,
Theater & improvisierte Musik unter Beteiligung eines Ausstellungsstücks.
Dialog: Humberto Brentano, Claudia Mandt,
Musik: Stefanie DiGiuseppe, Dorothea Bürger-Schmalkoke

26.10.14, 15.30 Uhr    Literaturwerkstatt Hennef  
Kurzgeschichten zum Thema „Mann und Frau“

01. - 02.11.14    Kunstpunkt Hennef
„Alte Schule“, Steinstr. 6, 53773 Hennef

Fotos: Renate Steimel und Humberto Brentano

Text: Frank Specht

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Youngtimer- und Oldtimertreffen

Im Rahmen des Stadtflohmarktes, fand heute erneut bei wunderschönen Wetter das Youngtimer- und Oldtimertreffen statt. Nachfolgend einige Fotoimpressionen davon

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Kostüm- und Stoffbasar der Ersten Hennefer KG

Diesen Sonntag bot sich den Besuchern des Kostüm- und Stoffbasars der Ersten Hennefer KG ein buntes Bild an Farben.

In den Hallen der Hennefer Spedition Gerhards, boten die Karnevalisten unzählige Kostüme der letzten Karnevalssessionen zum Verkauf an. Teufel-, Schmetterling-, Rokokokostüme oder andere aufwändigen Kostüme waren  vorhanden. Ideal war der Basar auch für größere Gruppen, die sich in der nächsten Session einheitlich kleiden möchten, denn, aufgrund der großen Mitgliederzahl Der Ersten Hennefer KG, waren auch eine Vielzahl von Kostümen in unterschiedlichen Größen zu haben.

Auch wurden Stoffe angeboten, um selber Kostüme herzustellen.

Die teils hochwertigen Kostüme wurden zu einem fairen Preis angeboten und so manches Schnäppchen konnte gemacht werden. Sicherlich sieht man vereinzelte Kostüme demnächst bei einer Sitzung der Vereine wieder.

In lockerer Atmosphäre  konnten sich die Besucher daraus das Passende aussuchen und da das Anprobieren natürlich Hunger und Durst machte, hatten die Mitglieder der Ersten Hennefer KG natürlich auch diesen Wünschen entsprochen, indem sie Kaffee und Kuchen anboten.

Neben den Vereinskostümen der Ersten Hennefer KG, wurden auch Kostüme aus dem Bestand eines Blankenberger Vereins angeboten. Im Vorfeld wurden auch anderen Hennefer Karnevalsvereinen angeboten, sich an den Verkauf mit Kostümen aus deren Fundus zu beteiligen.

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Dr. Mark Bennecke in Hennef

Er passt nicht in das weithin verbreitete und durch Kriminalfilme übermittelte Bild eines Kriminologen und Wissenschaftlers, der an einem Tatort vorhandene Spuren und Opfer begutachtet. Dennoch, oder gerade deswegen, gehört Dr. Mark Benecke zu einer der international kompetentesten Kriminalbiologen des Fachgebietes „wissenschaftliche Forensik“ und er gilt insbesondere in der Entomologie  als Koryphäe.

 

Er verfügt über die Gabe, komplizierte Dinge einfach zu erklären und dies auf eine sympathische Art und Weise.

Der seit über 20 Jahren praktizierende Kölner Kriminalbiologe bringt interessierten Menschen in seinen Vortragsreihen die Kunst der biologischen Spurensuche in verständlichen und anschaulichen Beiträgen näher. Dies teilweise -trotz aller Ernsthaftigkeit des Themas- auf eine lockere und verständliche Art.

Nachdem der 1970 geborene Dr. Mark Benecke bereits in den Jahren 2012 und 2013 vor ausverkauften Saal in Hennef gastierte, überzeugte er auch heute im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums die anwesenden Gäste von seiner anschaulichen Darstellung und einem gelungenen Vortrag.

Hierbei konnten sich die Besucher aus einer Liste von Themenvorschläge ein Vortragsthema aussuchen. Die Mehrheit entschied sich für das Thema „Der geschlossene Raum“. Inhalt des Themas war die Untersuchung eines Tatortes, ein angeblich geschlossener, unzugänglicher Raum in einem Haus in dem ein Mord geschah. Die Untersuchung des Raums erfolgte sechs Jahre nach der Tat und der Verurteilung der vermeintlichen Täterin.

Das Team um Dr. Mark Benecke bewies, dass der Raum doch auf verschiedener Art und Weise zugänglich war und Tatbestände bei den Ermittlungen übersehen bzw. diesen nicht nachgegangen wurde.

In seiner bisherigen Karrierephase erhielt Dr. Mark Benecke, der seine Ausbildung teilweise beim FBI in den USA absolvierte, viele offizielle Auszeichnung. U.a. gehörten hierzu der Alexander-von-Humboldt-Gedächtnispreis 2013, die Ehrenkriminalmarke/Silberne Ehrennadel des Bundes Deutscher Kriminalbeamter und er ist Ehrenträger des Sternburg-Kastens. Aber auch inoffizielle Namensgebungen wurden ihm übertragen. Hierzu gehört „Herr der Maden“, „Dr. Tod“ und „der Beste Kriminologe der Welt“.

Nun, Fakt ist, dass er insbesondere unter Einsatz der Entomologie zur Aufklärung diverser Straftaten beigetragen hat und mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten an der Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Forensik beigetragen hat bzw. beiträgt. Er und sein Team beginnen mit ihrer Arbeit oftmals erst dann, wenn die Gerichtsmediziner z.B. aufgrund des Verwesungsgrades eines Leichnams, keine weiterbringenden Erkenntnisse zur Aufklärung einer Straftat beitragen können und hier kommt dann die forensische Entomologie ins Spiel. Hierbei handelt es sich um einen Zweig der Forensik, der u.a. durch Untersuchungen des Leichnams und dessen Befall von Insekten in verschiedener Ausprägung und Art, Rückschlüsse auf die Todesursache, den Todeszeitpunkt und den Tatort gewähren.

Neben den Vortragsreihen hat Dr. Mark Benecke sein Wissen auch in diversen Sachbüchern, Kinderbücher und „Experimentenkästen“ weitergegeben. Außerdem ist er Ausbilder an deutschen Polizeischulen und Gastdozent in den USA, Vietnam, Kolumbien und auf den Philippinen.

Ihm wurde auch als einzigen Wissenschaftler erlaubt, Hitlers Schädel und Zähne zu untersuchen.

Sein Leben besteht zwar zu großen Teilen aus der Ausübung seiner Arbeit, aber darüber hinaus wirkte er in der Vergangenheit auch musikalisch an einer Band und schauspielerisch an Theaterstücken mit. Auch war/ist er im Fernsehen u.a. in der Sendung Niedrig und Kuhnt zu sehen. Letztlich setzt er sich für den Tierschutz ein und ist politisch aktiv.

Beim Referieren im Rahmen seiner Vortragsreihen spürt man die Leidenschaft, mit der er seinen Beruf ausübt. Mit seiner Art der rhetorischen Darstellung erhält er jede Minute der Spannung aufrecht und mit manchen lockeren Spruch sorgt er bei den Zuhörern für eine mentale Pause ohne die Aufmerksamkeit zu verlieren.

Die forensische Entomologie ist ein biologisch, wissenschaftliches Thema, über das aufgrund der Sache, die Gesellschaft nicht viel weiß und was bei einigen Menschen Ekel hervorruft, doch es sind genau diese Wissenschaftler wie Dr. Mark Benecke, die mit ihrer Tätigkeit beitragen, Straftaten aufzuklären.

Das pädagogische Zentrum war bereits im Vorfeld restlos ausverkauft und den Menschen, die keine Karte mehr erwerben konnten, bleibt die Hoffnung auf die nächste Veranstaltung mit dem „Herrn der Maden“.

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Stadtfest Hennef

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Fair-Trade-Modenshow in der Meys Fabrik

Viele Menschen bringen auch heute noch beim Hören des Begriffs „Fair Trade“, diesen in alleinigen Zusammenhang mit dem Verkauf von Kaffee, Tee, Kakao und z.B. Reis. Doch der Umfang des Angebotes aus dem „fairen Handel“ umfasst mittlerweile eine weitaus umfangreichere Palette an Waren und Angeboten.

Grundgedanke dabei ist der faire und kontrollierte Handel mit Gütern und Erzeugnisse, der die Existenz der Erzeuger von Rohstoffen und deren Produkte sichert, denn diese erhalten teilweise noch einen Stundenlohn von 18,5 Cent. Hierbei wird die Einhaltung ökologischer Aspekte garantiert. Auch die Ablehnung von Kinderarbeit gehört zu den Grundgedanken der Fair Trade Ideologie. Mittlerweile gilt das Fair Trade Siegel als Gütesiegel, sowie sozial-ökologische Qualitätsgarantie und mit steigernden, ökologischen Bewusstsein der Menschheit, nahm auch in den letzten Jahre die Produktpalette von Fair Trade Gütern zu.

So nahm auch die Fashionwelt Einzug in die Fair Trade Welt und mit modischen Design überzeugen die Hersteller und Designer ihre Kunden und achten dabei bei der Baumwollproduktion auf die Werte des Fair Trade Gedankens.

Das Fair Trade Mode nichts mit altmodischen, handgemachten Textilien im Oma-Stil zu tun haben, davon konnten sich am heutigen Abend die Besucher der Fair Trade Fashion Show in der Meys Fabrik Hennef überzeugen. Hier präsentierte der Arbeitskreis „Fairer Handel“ zusammen mit dem Umweltamt der Stadt Hennef und Sayangtextil hochwertige und trendige Mode für jeden Anlass. Der Stadt Hennef wurde im Jahre 2012 aufgrund ihres Engagement in diesem Thema der Titel „Fair-Trade-Stadt“ verliehen.

Sayangtextil ist ein kleines Unternehmen, dass über eine 14-jährige Berufserfahrung in der Modebranche verfügt und mit dem Fair Trade Gütesiegel ausgezeichnet ist. Das Unternehmen verfügt deutschlandweit über diverse Streetfashion-Läden und bietet darüber hinaus erfolgreich den Vertrieb dieser Produkte an. Die gesammelte Erfahrung der letzten Jahre setzt Sayang auch in der Produktion diverser Modelabels ein. Die Verantwortlichen von Sayangtextil waren maßgeblich am Gelingen der Modenshow beteiligt, denn sie organisierten mit der Stadt Hennef die Show, holten die weiteren Labels nach Hennef und gaben ihre Erfahrungen einer professionellen Modepräsentation an die Models weiter.

Sayangtextil selber war mit ihrem Label Tastbar heute vertreten.

Im Rahmen der Modenshow wurden Textilien der Labels Lanius, Alma&Lovis, Tastbar, Bleed,  Deepmello, Recolution, Lillika Eden vorgestellt. Darüber hinaus präsentierte das Hennefer Modehaus Hassel Jeansmode des Atelier Gardeur.

Neben eigenen, professionellen Models, hatten auch BürgerInnen aus Hennef die Möglichkeit, als Model für diese Modenshow zu fungieren. Hierzu gab es in den vergangenen Wochen entsprechende Aufrufe und so konnten die Gäste u.U. Personen entdecken, die sie aus anderen Begegnungen kannten.

Der Erlös aus der Veranstaltung geht an die Kinder- und Jugendstiftung Hennef und damit an einen guten Zweck. Moderiert wurde die Veranstaltung durch Ralf Rohrmoser von Glasow, der für die Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung zuständig ist und der an diesem Abend souverän durch die Veranstaltung führte.

Bevor die ersten Models auf dem Laufsteg in der Meys Fabrik die Fair Trade Mode präsentierten, wurden die Gäste in der ausverkauften Räumlichkeit im Rahmen eines Vortrages durch Frank Hoffmann über Hintergründe der Fair Trade Mode informiert.

Nun, nachdem die Gäste über die Hintergründe von Fair Trade informiert wurden, begann die Modenshow. Eine dreiköpfige Jury sollte am Ende der Veranstaltung für das beste Model und Label votieren. Insgesamt präsentierten die nahezu 40 Models die Mode absolut professionell auf den eigens eingerichteten und durch die ganze Veranstaltungshalle gehenden Laufsteg. Hierbei wurden die Models durch teils rockige Musik und farblicher Lichttechnik begleitet. Der jeweilige Modestil der einzelnen Labels reichte von lässig bis elegant und bei alle vorgestellten Kleidungsstücke handelt es sich um im Alltag tragbare Mode für Jung und Alt, sowie für alle Anlässe. Dies mit fairer Entlohnung für die Baumwollproduzenten.

Anschaulich wurde auch der ökologische Aspekt von z.B. Lederwaren beschrieben.

Zwischen den einzelnen Präsentationen der einzelnen Modelabels wurden die Gäste mit Interviews der Designer und Veranstalter über weiter Details informiert. Am Ende der Veranstaltung blieb noch für die Jury zu entscheiden, wer den Preis des besten Models bzw. des besten Labels erhalten soll und die Jury drückte es passend aus. Alle teilnehmenden Models haben hervorragend präsentiert und daher legte sich die Jury nicht für ein Model fest, sondern legte in unterschiedlichen Kategorien ihre Entscheidungen fest. Als bestes Label entschied sich die Jury für das Label Lillika Eden, wobei zu alle anderen vorgestellten Labels kaum Abstand zu erkennen war.

Am Rande der Veranstaltung konnten die Gäste sich an den Ständen der einzelnen Modelabels weiter informieren und Produkte kaufen.

Insgesamt war es ein sehr informatorischer Abend, der durch die hervorragenden Models und der Modenshow aufgelockert wurde und es bleibt zu hoffen, dass eine solche Veranstaltung auch im nächsten Jahr wiederholt wird und dann erneut in der Meys Fabrik einen Hauch von Paris und Mailand verströmen wird.

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Faces of Musical

Dieses Wochenende wurde die Hennefer Meiersheide mit einem Hauch von Broadway überzogen.

Bereits das dritte Jahr in Folge präsentierten namhafte Mucicalstars eine Auswahl von musikalischen Stücken aus bekannten Musicals. Dieses Jahr durften die Gäste der Musical-Gala „Faces of Musical“ die internationalen Solisten Pia Douwes, Jesper Tyden und Alex Melcher bewundern, die gekonnt und überzeugend Stücke aus den Musicals „Elisabeth“, „Mozart“, „Chess“ und „Hair“ darboten. Unterstützt wurden sie hierbei durch die lokal ansässige Sopranistin Wilma Harth, den 13-jährigen Tim und einen ca. 150 Personen umfassenden Chor, der sich aus Mitgliedern der Einzelchöre SingIn´Harmonie, MucicAl Dente und Junge Sinfonie zusammensetzte. Eine weitere Besonderheit der Veranstaltung war, dass die Künstler live durch die Stuttgarter Band „Apollo 5“ begleitet wurden. Unter der Gesamtleitung von Wolfgang Harth erlebte das Publikum einen musikalischen und visuellen Hochgenuss. Von einfühlsamen bis hin zu rockigen Songs überzeugten die Solisten durch gesangliche Perfektion und ihrer Ausstrahlung. Die Gäste konnten erleben, dass die Solisten die Stücke nicht nur vortrugen, sondern ihre Rolle lebten und dies auch durch ihre Gestik dokumentierten. Selbst der 13-jährige Tim, der aus dem Musical „Elisabeth“ einen Song solo präsentierte, nahm seine Rolle gekonnt an.

Neben Songs aus den Musicals durften die Solisten auch je einen Song ihrer Wahl präsentieren.

Alex Melcher spielte z.B. einen selbstkomponierten Song und wurde dabei ebenfalls teilweise durch den Chor gesanglich unterstützt. Auch dieser Song überzeugte und kann als hitverdächtigt eingestuft werden.

Aber die Gäste waren nicht nur fasziniert von den gesanglichen und musikalischen Können der Künstler, sondern das Gesamtspiel aus Gesang, Musik, Bühnenbild, Kostüme und Lichttechnik führte zu einen abgerundeten Bild und machten diese Veranstaltung zu einem Highlight der regionalen Veranstaltungen. Bereits Tage vor der Veranstaltung sorgten die Bühnenbauer und Techniker rund um den Hennefer Markus Steffens, der die Verantwortung für diese Bereiche der Veranstaltung trug, dafür, dass es einen technisch reibungslosen Ablauf gab, was allen gelungen ist. Der Chor mit den Kostümen bot eine wundervolle Bühnenkulisse und nahm Bezug auf die einzelnen Musicals. So präsentierte sich der Chor z.B. beim Musical Hair in Hippie-Look. Auch nahmen Mitglieder der Tanzschule Lars Stallnig teilweise an der Veranstaltung teil und untermalten einzelne Lieder tänzerisch.

Gedankt wurde den Künstlern dieser perfekten Show durch die Gäste, dass diese nach jedem Song ausgiebig applaudierten und zum Ende der Veranstaltung mitgesungen wurde und mit standing ovations die Veranstaltung beendeten. Natürlich gab es auch eine Zugabe. Hierzu suchten sich die Künstler zwei Lieder der Gruppe Queen aus und präsentierten diese gemeinsam.

Ein Bonner Gast durfte sich dann noch freuen, denn im nächsten Jahr gastiert Faces of Musical erneut in Hennef und verlost wurden zwei Freikarten für diese Veranstaltung und er hatte das Glück, die Karten zu gewinnen.

Die internationalen Solokünstler:

Pia Douwes

Pia Douwes wurde am 05.08.1964 in Amsterdam geboren. Im Alter von 19 Jahren entdeckte sie ihre Liebe zum Tanz. 1983 – 1986 genoss sie in London  eine Ausbildung als Baletttänzerin. Die erste Musicalrolle erhielt Pia Douwes 1986 im Musical „Der kleine Horrorladen“. Dem folgte ein Auftritt im Musical „Cats“ im Jahre 1987. Der große Durchbruch gelang ihr im Jahre 1992 als Hauptdarstellerin im Musical „Elisabeth“. Keine andere Künstlerin prägte diese Rolle weltweit, wie Pia Douwes. Diese sympathische Künstlerin war bis zum heutigen Tage bei weiteren Musicalproduktionen als Darstellerin weltweit involviert. Darüber hinaus nimmt sie an Musical-Galaabende teil und steht mit ihrem Sachverstand auch mal  Castingshows zur Verfügung.

Jesper Tyden

Jesper Tyden wurde am 09.08.1975 in Stockholm geboren und gilt als Musical-Darsteller, Songwriter, Sänger und Gesangslehrer. Professionell verkörperte er Rollen in diversen Musicals in ganz Europa. Hierzu gehörten „Der Glöckner von Notre Dame“, „Miss Saigon“, „Dracula“ und „Jesus Christ Superstar“. 2008 verkörperte der Schwede die Titelrolle im Musical „Tutanchamun“.

Darüber hinaus präsentierte er Soloprogramme und veröffentlichte 2005 seine erste Doppel-Single „Let it ride“ und „How could I“. Aktuell ist Jesper Tyden auch als Lehrer für Gesang und Schauspiel am Königlichen Musikkonservatorium Stockholm tätig und unterrichtet den Musical-Nachwuchs.

Alex Melcher

Am 19.03.1970 wurde Alex Melcher in Karlsruhe geboren. Neben Darsteller in Musicals ist er auch der Sänger der Band Grandfield. Seine Ausbildung absolvierte er an der Hamburger Stage school und hier übernahm er 1993 auch seine erste Rolle. Erfahrungen sammelte er u.a. bei den Musicals „Tanz der Vampire“, „We will rock you“, „Die Hexen von Eastwick“ und in „Chess“. Dabei führten seine Wege durch ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland. Für seine Rolle in „We will rock you“ wurde er 2004 persönlich von den beiden Queen-Musikern Roger Taylor und Brian May gecastet.

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Jubiläumskonzert MGV 1874 Geistingen mit The Queen Kings

Am gestrigen Abend bewies der Männergesangsverein 1874 Geistingen e.V., der dieses Jahr sein 140-jähriges Bestehen feiert, erneut, dass moderne Männergesangsvereine mit der Zeit gehen können und durchaus in der Lage sind, musikalische Stücke aus dem Rock- und Popbereiche professionell zu präsentieren. Damit wurde manch vorhandene Meinung, dass Männergesangsvereine nur klassische Musik und Volkslieder darbieten, eindrucksvoll widerlegt.

Hiervon konnten sich in der sehr gut besuchten Aula der Kopernikus-Realschule mehrere Hundert Gäste überzeugen, denn das Jubiläumskonzert stand ausdrücklich im Zeichen eines Rockkonzertes, deren Hauptprogrammteil die Queen-Tribute-Band „The Queen Kings“ war. Als Vorgruppe gastierte die Rheinbacher Band „The Fläsh“ mit ihrem Repertoire, bestehend aus Songs der Genres Deutschrock und Rock. Hierbei heizten die vier jungen Männer in grünen Hosen und schwarzen Hemden, die die Band im Jahre 2010 gründeten, die Aula der Realschule eine Stunde mit Bass, Gitarre, Keyboard, Drums und Gesang ein. Neben eigenen Stücken, die auch auf der aktuell veröffentlichten CD zu hören sind, spielte die Band auch Cover-Songs.

Nach einer kurzen Umbauphase präsentierten die Jubilare selber zunächst zwei Stücke. Ausgesucht haben die Sänger des MGV hierbei einen Song der Toten Hosen und das Stück „Music“, welches ursprünglich im Jahre 1976 durch John Miles veröffentlicht wurde und zu einen der größten Hits der Popgeschichte gehört. Der MGV interpretierte den Song in einer deutschen Fassung und überzeugte das anwesende Publikum, welches dann auch eine Zugabe einforderte. Die Zugabe wurde gerne durch die Sänger dargeboten, indem das kölsche Lied der Bläck Fööss  „Unser Stammbaum“ die Gäste zum Mitsingen animierten.

Danach betraten die Queen Kings die Bühne. Für den Hennefer Mirko Bäumer, der Leadsänger der Queen Kings ist, war der Auftritt ein Heimspiel und die Band ist in den letzten Jahren schon mehrfach im Hennefer Stadtgebiet aufgetreten und überzeugte mit Musik und Entertainment auf höchsten Niveau. Aber der Tourplan mit über 100 Auftritten im Jahr erstreckt sich nicht nur auf Hennef. Deutschlandweit und auch im Ausland zählen die Queen Kings zu einer sehr gefragten Band.

Am gestrigen Abend bewiesen die Musiker, dass die arrangierten Queen-Songs durch die sechsköpfige Band mit einer sehr persönlichen Note ausgestattet und voller Enthusiasmus präsentiert wurden. Dies angereichert mit gesanglichen und musikalischen Können. So blieb es nicht aus, dass die Gäste der Aula bereits zu Beginn in den Bann der Musik gehüllt wurden und die Songs gesanglich und tänzerisch begleiteten. Ein Highlight des Programms war sicherlich der Auftritt der Opernsängerin Christine Gogolin, die den Queen-Song „Barcelona“ mit den Musikern von Queen Kings darbot. Begleitet wurden die Künstler durch die Sänger des MGV 1874 Geistingen. Dieser Titel wurde derart beeindruckend vorgetragen, dass die Gäste nach dem Song, dies mit standing ovations würdigten und sofort eine Zugabe einforderten. Somit wurde dieser Song nochmals präsentiert und mit erneuten Beifall gedankt.

Das Gesamtprogramm der Queen Kings war erneut eine perfekte Show, in der alle Musiker ihr Können zeigten. Nicht nur die Gitarrensoli von z.B. Rolf Sander waren absolut hörenswert, sondern auch die Duette mit Backgroundsängerin Susann de Bollier waren einzigartig.

Nach Beendigung des Jubiläumskonzertes konnten die Mitglieder des MGV 1874 Geistingen auf einen gelungenen Abend zurückschauen. Die monatelange Planung und Organisation hat sich gelohnt und fand ihren Abschluss in einen wunderschönen und jubiläumswürdigen Abend.

Mit dem 140-jährigen Bestehen des Männergesangsverein 1874 Geistingen e.V. gilt dieser als ältester noch bestehender Verein in Geistingen. Seit 1874 durchlebte der Verein eine abwechslungsreiche Geschichte, mit vielen glanzvollen Ereignissen und Auftritten. Größen aus Funk und Fernsehen wie Anneliese Rothenberger, Rudolf Schock, Toni Marschall, Guildo Horn u.a. waren hierbei zu Gast beim MGV. Aber auch großen Herausforderungen insbesondere in Zeiten zweier Weltkriege galt es zu bewältigen. Doch dieser Verein hat es verstanden in 14 Jahrzehnten zu bestehen und der Erfolg, der bis zum heutigen Tage anhält, spricht für die diversen vergangenen Bemühungen und Konzepte. Niemand könnte dies besser dokumentieren, als der Verein mit seinen Vereins-Chroniken selber. Im nachfolgenden link sind die Stationen von 140 Jahren Vereinsleben dokumentiert und mit diversen Fakten angereichert.

Link: 140 Jahre MGV 1874 Geistingen (bitte anklicken)

Text und Fotos: Frank Specht (Hennefer-Inspirationen)

 140 Jahre MGV 1874 Geistingen

-Durch „Dick und Dünn“ – eine bewegte Vergangenheit !-

Seit stolzen 140 Jahren besteht der MGV Geistingen 1974 e.V. Die Vorgänger des jetzigen 1. Vorsitzenden und die Mitglieder des Vereins haben glanzvolle Zeiten erlebt, große Erfolge gefeiert, viele gemeinsame freudige Ereignisse genossen, aber auch zusammenschweißende Herausforderungen gemeistert.

Markus Linten und Andy Eul leiten heute mit großem Engagement als Vorsitzende gemeinsam mit unserem Dirigenten Pavel Brochin als erfolgreiche junge Spitze und nach aktuellem Sprachgebrauch ‚up to date‘ den ältesten Verein im Hennefer Stadtteil Geistingen. Oliver Korth und Klaus Massfeller als Schriftführer sowie Clemens Tigges und Peter Könsgen als Kassierer ergänzen den Geschäftsführenden Vorstand.

Die Lust zum deutschen Lied war es, die im Sommer des Jahres 1874 unseren Männer-Gesang-Verein durch 18 Geistinger Bürger erstehen ließ. Im Laufe der ersten 25 Jahre ging es durch häufige Wechsel der Vorsitzenden und Dirigenten recht turbulent zu. Ein Misserfolg auf dem Sängerwettstreit führte sogar zu einer Spaltung in zwei Gesangvereine, die sich erst nach 1 ½ Jahren wieder vereinten. Von nun an schaffte es der Chor durch eine glückliche Einigkeit unter den Mitgliedern und der Leitung, erste Trophäen und Preise einzuholen.

Diese Blütephase des Vereins wurde jedoch durch den Ausbruch des 1. Weltkrieges 1914 jäh unterbrochen. Erst im April 1919 nahm der Verein mit 28 Sängern seine Vereinsarbeit und Proben wieder auf, und im Laufe weniger Monate wuchs der Chor auf die beachtliche Stärke von 75 Sängern. Vom 2. - 4. August 1924 wurde das 50jährige Bestehen nach entbehrungsreichen Jahren mit der stattlichen Zahl von 100 Sängern groß gefeiert.

Das Vereinsleben des MGV Geistingen verlief nun nach den Jahren des Aufbaus ein wenig ruhiger. In den 1930er Jahren nahm die Sängerzahl erheblich ab, so dass der Verein bei Ausbruch des 2. Weltkrieges nur noch 47 Mitglieder zählte. Dauernde Einberufungen zur Wehrmacht oder Arbeitsverpflichtungen, Verdunkelung und Fliegeralarme brachten das Vereinsleben im Jahre 1942 vollständig zum Erliegen. Nachdem der damalige Vorsitzende Adolf Vortmann im November 1944 den Kriegstod starb und bei einem für die Geistinger Bewohner unvergesslich bleibendem Bombenangriff die historische Kirche sowie das Vereinslokal in Trümmer sank, schien das Schicksal des Vereins besiegelt.

Den gefallenen und vermissten Vereinsmitgliedern beider Weltkriege sei an dieser Stelle gedacht.

Der Wunsch zum gemeinsamen Singen war vermutlich gerade nach dieser furchtbaren Zeit der Antrieb für die erste Versammlung nach dem Krieg. Unter der Leitung von Josef Krumbach kam es zu einem Aufschwung, der im 75jährigen Jubelfest unter der Beteiligung von 120 Sängern gipfelte – eine wahrhaft stolze Leistung des MGV Geistingen.

Im Jahre 1955 erhielt der Verein durch die Verpflichtung von Musikdirektor Martin Kelz weiteren Auftrieb. Dank seiner musikalischen Aktivität, seiner Fähigkeit als Chorleiter und durch sein verständnisvolles Verhalten gegenüber den Sängern stieg das sängerische Niveau beachtlich. Betroffen durch die schwere Erkrankung von Martin Kelz und folglich mehreren Wochen eingestellter Probetätigkeit wurde im Januar 1967 der neue Dirigent, Heinz Rolf Fliersbach, verpflichtet.

1971 kam es zu einem bewegenden Ereignis: nach 25 Jahren geschickter, erfolgreicher und auch temperamentvoller Tätigkeit legte Josef Krumbach, jun. sein Amt als Vorsitzender nieder. Zum neuen Vorsitzenden wurde Erich Schmitz gewählt, Josef Krumbach übernahm das Amt des Präsidenten. Unter der Führung von Erich Schmitz wurde das 100jährige Jubiläum mit einem wahren Feuerwerk an Auftritten, Konzerten, Festivitäten während des gesamten Jahres 1974 mit abschließender Gala-Show unter Beteiligung internationaler Fernsehstars gefeiert. Im Rahmen dieses Festjahres wurde auch zum ersten Male ein Kurparkfest gefeiert. Erich Schmitz:„Das war der Auftakt für alle weiteren Kurparkfeste und der späteren Stadtfeste in Hennef“.

Schon 1975 musste sich der Verein um einen neuen Dirigenten bemühen, da Heinz Rolf Fliersbach aus beruflichen Gründen seiner Tätigkeit als Chorleiter nicht mehr nachkommen konnte. Schließlich wurde man mit Réne Backhausen, einem jungen, dynamischen und begabtem Chorleiter, fündig. Aufgrund seiner beruflichen Versetzung musste er jedoch überraschend im September 1980 sein Amt als Chorleiter aufgeben. Mit Karl Röttig fand der Vorstand einen exzellenten und erfahrenen Nachfolger, der es aufgrund seiner Ausbildung zum Musikdirektor FDB verstand, den Chor zu schulen und sicher zu leiten.

Ein weiterer Wechsel folgte 1983 im Vorstand: Erich Schmitz trat nach 12jähriger erfolgreicher Arbeit aus beruflichen Gründen von seinem Amt als 1. Vorsitzender zurück. Für die nächsten drei Jahre übernahm Alfred Biernat dieses Amt. In seine Amtszeit und unter der musikalischen Leitung von Karl Röttig fielen die Feierlichkeiten zum 110jährigen Jubiläum im Jahre 1984. Sein soziales Engagement unterstrich der MGV im Jahre 1985 mit der Beteiligung am Wohltätigkeitskonzert zugunsten der „Äthiopienhilfe“ gemeinsam mit Rudolf Schock als Stargast.

1986 übernahm Erich Schmitz erneut den Vorsitz des MGV Geistingen. In seiner zweiten Amtszeit sind neben den zahlreichen Auftritten vor allem die beliebten und von ihm professionell vorbereiteten Sängerfahrten und Konzertreisen zu nennen. Erneut vollzog sich im Jahre 1988 ein Wechsel in der musikalischen Leitung des Chores: Karl Röttig beendete aus Altersgründen seine mit großem Fachwissen, Geduld und Einfühlungsvermögen geprägte Chorleitertätigkeit. Als Nachfolger wurde erneut René Backhausen verpflichtet, dessen Vorliebe der leichteren Muße wie Volksliedern, Operetten oder Musicals, aber auch den Werken klassischer Komponisten wie Schubert galt.

Vor allem in den beginnenden 1990er Jahren erlebte der MGV Geistingen einen ungewöhnlich starken Zulauf von weiteren Sängern unter 40 Jahren. Damit war der Verein in seiner Zusammensetzung einer der jüngsten Gesangvereine in der Region. 1992 waren bei einer Gesamtzahl von 52 aktiven Sängern 30 Prozent unter 34 Jahren. Im selben Jahr übergab Erich Schmitz nach engagierten und von Erfolg gekrönten Jahren das Zepter an Hans-Theo Knoch. Unter seiner Führung erfolgte im Jahre 1993 die Übergabe des Dirigentenstockes von René Backhausen aufgrund dessen familiärer Verpflichtungen an seinen Nachfolger Dietmar Högen.

Hans-Theo Knoch setzte in den folgenden 5 Jahren seiner Amtszeit die erfolgreiche Vereinsarbeit mit weiterem Schwung fort. Die Anziehungskraft auf junge Sänger blieb nicht ohne Folgen : eigentlich per Zufall entstand über die Vorbereitung zum beliebten „Rheinischen Abend“ 1994 die sogenannte U40 (unter 40 Jahre) Gruppe „Jeestinger Junge“ als Teil des MGV Geistingen. Der ursprünglich nur für die vereinseigene Veranstaltung einstudierte Bühnenauftritt wurde mit Begeisterung von den Hennefern Karnevalsvereinen aufgenommen. Mit modernen Stücken, Karnevalshits und selbst komponierten und arrangierten Stücken bereicherten die „Jeestinger Junge“ in den nächsten fast 15 Jahren das kulturelle Leben in Hennef und Umgebung bis hin zu Auftritten in der Köln-(Lanxess-)Arena.

Mit der Wahl von Thomas Kirstges zum 1. Vorsitzenden erfolgte 1997 ein Generationswechsel in der Führung des MGV. Er setzte die Vereinsführung konsequent und mit jugendlichem Schwung fort und geleitete die Sängerschar im Jahre 1999 zum 125-jährigen Jubiläum. Das Festjahr wurde mit einer zahlenmäßig überragenden Beteiligung und eigenem Mottowagen im Rosenmontagszug sowie Festkonzerten und Auftritten würdig gefeiert.

Nach unterschiedlichen Erwartungen und Auffassungen in der musikalischen Ausrichtung und Leitung des MGV Geistingen entschloss sich der Vorstand Ende 1996 für einen erneuten Wechsel am Dirigentenstab.

Im Januar 1997 startete der ebenfalls junge und mit einer hervorragenden Ausbildung am Moskauer Konservatorium versehene Pavel Brochin sein Amt. Die Sangesbrüder sind bis heute dankbar für disziplinierte, Leistung abfordernde und in der Konsequenz erfolgreiche Arbeit von Pavel Brochin. Mit
bewundernswerter Fachkenntnis und Nachdruck wird ein abwechslungsreiches Repertoire von klassischem Liedgut, modernen Stücken von ABBA über Herbert Grönemeyer und den „Toten Hosen“, russischen und ukrainischen Chorgesängen bis zu Ohrwürmern der „Bläck Fööss“ einstudiert und präsentiert.

Eine besondere Note verdienen die gemeinsamen Auftritte mit befreundeten Chören zu zahlreichen Anlässen. So gestalten wir seit vielen Jahren unsere beliebten Weihnachtskonzerte als Benefiz-Veranstaltung im Verbund mit Musikern anderer Chöre, mit Orchestern, Organisten und Solisten. Mit dem Erlös unterstützt der MGV jährlich wechselnd soziale Einrichtungen und Organisationen sowohl in der heimischen Region als auch im Ausland.

Begeistert wurde 2009 insbesondere das Matinée-Konzert mit dem Hennefer Frauenchor aus Anlass des 135jährigen Bestehens vom Publikum und, nach den gelungenen Darbietungen, von den Sängerinnen und Sängern gefeiert.

Im Jubiläumsjahr 2014 ist der MGV Geistingen in Raum Hennef der einzige reine Männerchor, der mit 45 aktiven Sängern und den vielen nichtaktiven Mitgliedern in zahlreichen Veranstaltungen sein 140jähriges Bestehen feiert.

Ein Anlass, den vielen Sangesbrüdern für ihre tatkräftige Mitarbeit und den vielen Unterstützern unserer Chorgemeinschaft zu danken!

Sei es das bewährte Team zur Plakatverteilung, unermüdliche Einsätze des Notenwartes Hamid Mesbahi, Recherchen und Vorbereitungen des gesamten Vorstandes oder die Thekendienste aller Mitglieder zum Hennefer Stadtfest, um nur einige Tätigkeiten zu nennen. Im gleichen Atemzug freuen wir uns über die finanziellen Zuwendungen von Privatpersonen und öffentlichen Einrichtungen und nicht zuletzt unserem Vereinswirt „Bali“ für die Beherbergung unserer Sangesgemeinschaft im Sieg-Rheinischen Hof“. Nur mit der Hilfe Aller ist unser kulturelles und soziales Wirken möglich. Dies betrachten wir im MGV Geistingen als Werte, die gerade heute eine wieder stärker ins Bewusstsein dringende Bedeutung erfahren.

Der MGV ist stolz auf sein musikalisches Können, auf seinen Zusammenhalt – vor allem in der Harmonie von Jung und Alt – und auf seine Fähigkeit, Tradition und Aktualität miteinander zu verbinden. Gemeinsam ist allen Sängern die befreiende, entspannende und positiv stimmende Wirkung des Singens, die tiefe Freude nach gelungenen Auftritten, das Lachen aber auch das „Knüttern“ miteinander und untereinander; und das seit nunmehr 140 Jahren.   
Ein Rezept, mit dem wir immer wieder neue Sänger für uns gewinnen !

 

Text: Klaus Maßfeller/MGV 1874 Geistingen e.V.

Fotos: MGV 1874 Geistingen e.V.

Der Chor (Aktive) im Jahre 1890

1933 Kath. Jungmännerverein Geistingen

1949 Kinderchor im 75. Jubiläumsjahr

Der Chor (Aktive) im Jahre 1950

Der Chor (Aktive) im Jahre 1965

oben und links:

oben und links: Konzert 1974 mit Anneliese Rothenberger

Probe mit Pavel im Jahre 1997

...und so ist es aktuell!!!

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10. Hennefer KinderSportFest

Auch im zehnten Jahr fand das Hennefer KinderSportFest nach bewährtem Muster am ersten Samstag nach den Sommerferien statt, wie immer als kostenloses Spiel- und Sportangebot des StadtSportVerbandes (SSV), der Stadt Hennef und der Hennefer Sportvereine für Kinder bis 14 Jahre und von 10 bis 18 Uhr. Bürgermeister Klaus Pipke, SSV-Präsident Günter Kretschmann und Peter Schaffrath, Regionaldirekter Hennef der Kreissparkasse Köln, eröffneten das KinderSportFest.

Im Jubiläumsjahr wurde ein Hochseilgarten, Power Paddler, Bungee-Trampolin, Kistenklettern, Kletterpyramide, Voltigieren, Schachfeld, Kleinfeldtennis, Handball und vieles mehr angeboten. Alle Attraktionen waren dank des Sponsorings der Kreissparkasse Köln und der Hennef-Stiftung umsonst!

Dazu kamen Spielangebote Hennefer Kitas für die kleinsten Besucher, der obligatorische Kinderflohmarkt auf dem Adenauerplatz und ein Stand der Hennefer Streetworker. Zudem gab es Würstchen, Grillgut und Getränke, deren Verkauf wie immer der SV Allner Bödingen organisierte.

Folgende Hennefer Vereine und Institutionen haben 2014 mit eigenen Angeboten oder als Helferinnen und Helfer teilgenommen:

  • SV Allner Bödingen
  • Hennefer Turnverein
  • Jugendrotkreuz Hennef
  • Sportfreunde Hennef
  • Pferdesportgemeinschaft Wiesenhof-Hennef
  • Schützenbruderschaft St. Michael Hennef-Geistingen
  • FC Hennef 05, Handballabteilung
  • Schachverein Hennef 1927 e.V.
  • SV Happerschoß
  • TV Uckerath
  • Tennisclub Blau-Weiß
  • Tennisclub Grün-Weiß

Folgende Kindertageseinrichtungen haben Spiel und Spaß für die kleinsten Besucher geboten:

  • Kita Kunzterbunt
  • Kita Bröler Waldmäuse
  • Kita Pusteblume
  • Kita Vogelnest
  • Kita Rasselbande
  • Kita Allner
  • Kita Siegpiraten
  • Familienzentrum „Waldwichtel“
  • Kita Sandburg
  • Educcare-Kita „Im Siegbogen“
  • Educcare-Kita „Kaiserkinder“
  • Elterninitiative Waldkindergarten „4 Jahreszeiten e.V.“

Text: Pressestelle der Stadt Hennef

Fotos: Frank Specht (Hennefer-Inspirationen)

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Feldmesse der Stadtsoldaten mit besonderen Anlass

Feldmesse der Stadtsoldaten in Verbindung mit einem besonderen Anlass

 

In unregelmäßigen Abständen veranstalten die Mitglieder der 1. Hennefer Stadtsoldaten vun 1983 e.V. einen Feldgottesdienst im Kurpark, direkt am Hennefer Kurhäuschen, welches das Vereinslokal der Stadtsoldaten ist. Dieser Feldgottesdienst findet dann immer in der zweiten Augusthälfte des Monats als Erinnerung an die Gründung des Vereins statt, deren erste konstituierende Sitzung am 25.08.1983 erfolgte.

Dieses Jahr stand die Veranstaltung jedoch auch unter einem besonderen Anlass. Franz Schenkelberg, genannt „Stänche“, der seit dem 14.01.1984 Mitglied der Stadtsoldaten ist und damit dieses Jahr sein 30-jähriges Vereinsjubiläum feiern durfte, sorgte für einen weiteren Grund der in der heutigen Messe gewürdigt wurde. Zusammen mit seiner Ehefrau Annemarie, genannt Annemie, feierte er seine Goldhochzeit und bereits Petrus ließ es sich nicht nehmen, hierfür die Sonne zu motivieren und den Kurpark mit seinem grünen Pflanzen in einen farblichen Kontrast anzustrahlen und für eine wundervolle Atmosphäre zu sorgen. Diese tolle Kulisse diente den Gästen der Feldmesse als Hintergrund zur aufgebauten Plattform, auf die der Altar errichtet wurde.

Durchgeführt wurde die Feldmesse durch Herrn Pfarrer Hans-Josef Lahr, der erst am gestrigen Abend aus seinem Urlaub zurückkehrte und auf seine sympathische Art und Weise die Messe zelebrierte. Anhand eines Gewürz- und Blumenstraußes, den er im Anschluss dem Jubelpaar übergab, verglich er Situationen eines 50-jährigen Ehelebens bildlich mit den einzelnen Pflanzen des Straußes. Das Brautpaar genoss sichtlich die Herzlichkeit und den Ideenreichtum der Rede und sicherlich kamen viele Erinnerungen an die vergangenen Jahre. Für das Jubelpaar war diese Veranstaltung sicherlich ein unvergessenes Erlebnis.

Herr Pfarrer Lahr wurde während der Feldmesse begleitet von einigen Stadtsoldaten, die als Ministranten fungierten und dies hervorragend meisterten.

Die Feldmesse wurde durch den Musikverein Allner begleitet und auch nach dem Gottesdienst unterhielten die Musiker die Gäste des Ehrenpaares und der Stadtsoldaten mit live gespielter Musik, denn die Gastgeber luden die anwesenden Gäste noch zu einen Umtrunk im Außenbereich des Kurhäuschen ein, bevor sich im kleineren, privaten Rahmen zurückgezogen wurde.

Diesen Feldgottesdienst könnte man auch als Auftaktveranstaltung für die Karnevalsvorbereitungen der Session 2014/2015 sehen, denn die Tänzer des Tanzcorps beginnen ab Donnerstag mit den Proben der Sessionstänze. Das Ergebnis wird dann sicherlich bei der Sessionseröffnung auf dem Hennefer Stadtsoldatenplatz im November präsentiert werden.

 

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Wittshell überzeugte die Besucher der Meys Fabrik

Als der in Köln geborene und in Hennef aufgewachsene Joscha Wittshell im Alter von 12 Jahren seine erste Gitarre geschenkt bekommen hat, die Lieder seiner Idole einstudierte und in der Öffentlichkeit präsentierte, konnte noch keiner seinen professionellen und internationalen Werdegang in der Musikbranche ahnen. Dies ist nun ca. 20 Jahre her und Joscha Wittshell –Künstlername Wittshell- konnte zwischenzeitlich sehr viel Bühnenerfahrung mit internationalen Größen sammeln und gilt als Vollblutmusiker, der nicht nur seine Gitarre perfekt beherrscht, sondern auch stimmlich vielseitig und kraftvoll, teils aber auch mit Schmusestimme überzeugt. In der Vergangenheit trat er bereits im Vorprogramm der Söhne Mannheims und von Eric Burdon auf und Künstler wie z.B. Leona Lewis, Tony Christie, Aura Dione und Katie Melua schätzen sein Können was dazu führte, dass er diese Künstler auf diversen Bühnen begleiten durfte.

Auch für das fashion-label Bruno Banani schrieb er den Song „Ich nehm Dich mit“, der bereits über 20.000 mal downgeloadet wurde.

Neben den mehr als 200 Songs, die Wittshell komponiert hat, nahm er in Kanada zwischenzeitlich sein erstes Album „Journey“ auf.

Produziert wurde das Album durch die Grammygewinnerin Sylvia Massy und Brian Moncartz, die bereits mit so namhaften Künstlern wie R.E.M, Red Hot Chili Peppers, Johnny Cash, Aerosmith und Prince zusammen gearbeitet haben. Auch führten zwischenzeitlich ca. 300 Shows den Künstler durch halb Europa.

Bereits im letzten Jahr durfte Hennef den Ausnahmekünstler in der Klosterkirche Geistingen zu einem Konzert mit Anne Haigis, die u.a. mit Melissa Etheridge auf der Bühne stand und aus dem Fernsehen bekannt ist, begrüßen und im Rahmen des diesjährigen Siegtalfestivals stand Wittshell dieses Jahr erneut auf der Bühne der Meys-Fabrik und für den Künstler, der in Hennef zur Schule gegangen ist und zur Zeit durch Deutschland tourt, war dies ein Heimspiel, welches er sichtlich genoss.

Das Konzert startete mit dem Kommentar des Künstlers: „ Na Ihr!“, woraufhin die Gäste mit: „Na Du!“ einvernehmlich antworteten.

Im Rahmen des Konzertes präsentierte Wittshell nicht nur die Songs aus seinem Album „Journey“, sondern auch bekannte Lieder anderer Künstler. Songs aus den Genres Pop, Rock und Country standen dabei im Mittelpunkt und aus seiner vielfältigen Bandbreite seines Repertoires, wurden u,a. auch Songs wie Layla von Eric Clapton dargeboten.

Die Gäste der Meys Fabrik konnten sich von der Vielseitigkeit des Künstlers überzeugen und wurden schnell in den Bann der Ausstrahlung des Künstlers gezogen. Ergänzend zu seiner klaren Stimme und der akustischen Instrumente, wurde der neutrale Hintergrund der Bühne durch ein wechselndes Farbenspiel von Lichtern angestrahlt. Teilweise begleitet wurde Wittshell durch weitere Musiker. Hierbei kamen auch Streichinstrumente zum Einsatz, die die musikalische, harmonische Präsentation  abrundeten.

Auch die anwesenden Gäste unterstützen einige Songs durch rhythmisches Klatschen.

Insgesamt war es ein musikalisch abgerundeter Abend, wo Stimme und Akustikinstrumente im Vordergrund standen.

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Impressionen von der Burg Blankenberg

Im Rahmen des Siegtal-Festivals findet auch in diesem Jahr in atemberaubender Kulisse die Kunstaustellung "Kunst auf der Burg" mit überregionalen Künstlern auf der Burg Blankenberg statt. Die Vernissage fand am 03.08.2014 statt und eröffnete die Ausstellung, die noch bis zum 05.10.2014 besucht werden kann.

Dieses Jahr stellen die nachfolgenden KünstlerInnen Ihre Werke aus:

Peter Grunewald (Siegburg)

Georg Ehrmann (Bonn)

Michael Salge (Leverkusen)

Odo Rumpf (Köln)

Dirk Müller (Rösrath)

Steff Adams (Köln)

Heidi Reichert (Köln)

Die Ausstellung kann besucht werden in den Öffnungszeiten dienstags bis sonntags 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

 

Es lohnt sich!!!

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Teichfest und Jubiläumsfeierlichkeiten in Heisterschoß

Im Jahre 2001 löste das Teichfest das zuvor 33 Jahre stattgefundene und über den Grenzen von Hennef-Heisterschoß bekannte Brunnenfest ab.

Das diesjährige Teichfest, welches dieses Wochenende durchgeführt wird, steht jedoch im Zeichen eines ganz besonderen Anlasses, denn der Heimat- und Verschönerungsverein Heisterschoß feiert sein 50jähriges Jubiläum.

Aus diesem Grunde entschied der Vorstand auch, das dreitägige Fest etwas größer aufzuziehen. Zwar konnten nicht so viele Besucherzahlen verzeichnet werden, wie beim damalig durchgeführten Brunnenfest, bei dem regelmäßig mehrere Tausend Besucher teilnahmen, aber am Freitag und Samstag war das Areal um den im Jahre 1968 ausgebauten Teich rege besucht. Bereits am Freitagabend fand im eigens aufgebauten Großraumzelt ab 20.00 Uhr die Disco mit DJ statt und es wurde getanzt und gefeiert.

Weiter gingen die Jubiläumsfeierlichkeiten am Samstag mit der Heiligen Messe um 17.30 Uhr, bevor um 19.00 Uhr Bürgermeister Klaus Pipke mit dem Fassanstich die Festlichkeiten auch offiziell eröffnete. In seiner Rede würdigte der Bürgermeister das Engagement der Vereinsmitglieder der letzten 50 Jahre. Als Anerkennung für die Leistungen des Vereins, übergab Klaus Pipke darüber hinaus einen Scheck. Der heute über ca. 200 Mitglieder zählende Verein sorgte am Abend mit Bierwagen und Imbissstand für das leibliche Wohl. Insbesondere der am Grillstand vor offenen Feuer angefertigte Schinkenbraten fand großen Absatz und Anerkennung. Wer lieber etwas Süßes genießen wollte, konnte dies am Stand von Marc Paßlack, der neben gebrannten Mandeln und Lebkuchenherzen auch u.a. Crêpes anbot.

Für musikalische Unterhaltung sorgte die vierköpfige Live-Band EchtJood – Querbeat mit  Akustikmusik unterschiedlichster Genres. Darüber hinaus stand auch wieder die Weinterrasse mit einem umfangreichen Angebot an teils erlesenen Weinen zur Verfügung. Der samstägige Abend war geprägt von nachbarschaftlichen Gesprächen in angenehmer Atmosphäre und sicherlich wurden auch einige Geschichten des Vereins aus vergangenen Tagen erzählt. Die Gäste ließen sich auch nicht vom teilweisen regnerischen Wetter die Stimmung verderben. Das stattgefundene Feuerwerk wurde durch die Besucher der Veranstaltung ebenfalls genossen. Dies alles wurde von dem wasserspeihenden Metallelefanten beobachtet, der im Uferbereich des Teiches aufgestellt wurde.

Für den heutigen Sonntag ist um 11.00 Uhr ein Frühschoppen geplant, der den letzten Tag der Feierlichkeiten einleiten wird. Im weiteren Verlauf werden Vertreter diverser Parteien und freundschaftlich verbundener Vereine Ihre Gratulationen an den Heimat- und Verschönerungsverein übermitteln.

Für die Fans historischer Traktoren wird eine Traktorshow angeboten, bei der sich eine Vielzahl dieser –teils seltener- Gefährte präsentieren werden. Neben dem vorhandenen Spielplatz ist geplant, z.B. mit Ponyreiten das Angebot für Kinder zu erweitern.

Der Tag endet dann mit einem Auftritt der Junioren-Garde der KG Rot-Weiß Bröl, die eine Auswahl Ihrer Tänze darbieten werden. Eine Tombola mit attraktiven Preisen beendet dann die Jubiläumsfeierlichkeiten.

Seit der Gründung des Heimat- und Verschönerungsvereins am 30.10.1964 konnten die Mitglieder viele Projekte umsetzen. Hierzu zählten die Anlage von dem Areal rund um den Teich, das Aufstellen von Bänken zum Ausruhen, die Anlage von Wanderwege, Hütten und Parkplätze, sowie das Errichten und die Pflege von Spielplätzen. Aber auch die Pflege der Dorfgemeinschaft ist ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Arbeit des Vereins. Neben dem Einsatz für die Belange der Bürger, werden auch Feierlichkeiten organisiert und der jährliche Dorffrühjahrsputz durchgeführt.

Der Heimat- und Verschönerungsverein Heisterschoß, mit seinen Mitgliedern und einer der aktivsten Vereine im Stadtgebiet Hennef, ist somit eine unverzichtbare Institution, für die Wohn- und Lebensqualität in der Gemeinde. Dieses große ehrenamtliche Engagement wird seit 2013 durch den Vereinsvorstand, der aus sechs ordentlichen Vorstandsmitgliedern und sieben Beisitzern besteht, koordiniert.

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"Still Funky" im JaJa

Funk findet seinen Ursprung in der afroamerikanischen Musik. Nach 1950 trat die Bezeichnung „funky“ erstmalig im Jazzbereich auf, wobei erst ab 1960 der Funk als eigenständige Musikrichtung definiert wurde, die neben Jazz auch durch den Blues und Soul beeinflusst wird. Neben dem Grundrhythmus sind Bass, Rhythmusgitarren, Bläser im Zusammenspiel mit Soul-Gesang die Grundlage des Funks.

Eine Band, die dieses Genre auf eine eindrucksvolle Art und Weise beherrscht, trat gestern im Rahmen des Siegtalfestivals in der Gaststätte JaJa in Hennef auf. Still Funky zeigte ein breites Repertoire an bekannten Songs und hierbei wurden nicht nur Klassiker des Funks gespielt, sondern auch Hits neueren Datums wurden durch die sieben Musiker performed und dabei zeigte die Band Ihren eigenen Stil.

Die Bandbreite der Songs umfasst u.a.  Songs von Lionel Richie, George Gershwin, Joe Cocker, Christina Aguilera und Toto. Diese Liste könnte noch sehr lange fortgeführt werden. Routiniert zeigten die Musiker Ihr Können bei Spielen der diversen Gitarren, Keyboard, Schlagzeug, Saxophon, Posaune und Bongos und so manches Solo der einzelnen Künstler wurde durch das anwesende Publikum mit Bewunderung gewürdigt.

Auch Lisa Schipper und Holger Selbach, die für die gesanglichen Abschnitte der Darbietungen zuständig waren, zeigten Ihre Vielseitigkeit und spätestens beim Song „Kiss“ von Prince, den Holger Selbach grandios präsentierte, waren die Gäste restlos vom Können der Band überzeugt. Hervorzuheben ist noch die sympathische und professionelle Ausstrahlung der Künstler.

Insgesamt war es wieder eine gelungene Veranstaltung im sehr gut gefüllten Biergarten des JaJa. Peter Otten, vom Bluesclub Hennef, der die Band für dieses Event verpflichten konnte, hat wieder einmal die richtige Auswahl getroffen. Die Gäste des JaJa genossen sichtlich den Abend und begleiteten die Band durch rhythmisches Klatschen und Mitsingen. Einige Gäste verwandelten den Bereich neben der Bühne kurzerhand zur Tanzfläche.

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"Claptones" in der Sieglinde

Bereits zum fünften Mal findet dieses Jahr das Siegtal-Festival statt. Hierbei werden in den Städten und Gemeinden Siegburg, Hennef, Eitorf und Windeck in abwechselnder Reihenfolge Veranstaltungen aus den Bereichen: Musik, Comedy, Kunst und Kultur durchgeführt.

Der Auftakt, der bis zum 30.08.14 gehenden und über 25 Programmpunkte bestehenden Veranstaltungsreihe, erfolgte am 18.07.2014 in Windeck, wo „Die Jungen Blechbläser“ auftraten.

Die erste Veranstaltung in Hennef erfolgte am heutigen Abend im Biergartenbereich der Gaststätte Sieglinde, welche sich in idyllischer Lage direkt an der Sieg befindet.

In Kooperation mit dem Bluesclub Hennef, präsentierten die Veranstalter die sechsköpfige Band „Claptones“, die sich in erster Linie den Songs von Eric Clapton widmeten und diese auf eine authentische Art und Weise präsentierten.

Angesagt wurde die Band durch Peter Otten, Gründer des Hennefer Bluesclubs und Urgestein der Kölner Blues-Rock-Szene. Für ihn war der Auftritt der „Claptones“ ein erfreuliches Wiedersehen, denn die Künstler spielten bereits damals als erste Band bei der Eröffnungsfeier des Bluesclubs im Mai 2010 in der Dorfschänke Stoßdorf.

Gegründet wurde die Band „Claptones“  im Jahre 2007 und umfasst zwischenzeitlich eine große Fangemeinde. Dies auch über die Grenzen von Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis hinaus. Zwischenzeitlich ist „Claptones“ einer der gefragtesten Eric-Clapton-Coverbands Deutschlands.

Das anwesende Publikum konnte sich bei der um 19.45 Uhr beginnenden Open-Air-Veranstaltung vom mehrstimmigen Gesang der  Bandmitglieder überzeugen und bei der Präsentation bekannter Clapton-Songs wie Tears in Heaven u.a., zeigten die Künstler Ihr Können. Die Künstler präsentierten die Songs in zwei Abschnitten. Der erste Abschnitt war geprägt von Akustikversionen, während beim zweiten Teil die E-Gitarren zum Einsatz kamen und spätestens hier ging das Publikum mit.

Angelockt vom schönen Wetter und den live gespielten abwechslungsreichen Songs, füllte sich dann auch sehr schnell der Außenbereich der Gaststätte und die mehreren Hundert anwesenden Gäste genossen bei teilweise sonnigen Wetter die Veranstaltung.

Zwischendurch wurde für die vor 10 Tagen in Hennef abgebrannte evangelische Kindertagesstätte „Regenbogen“ gesammelt und somit diente die Veranstaltung auch dem guten Zweck.

Bis zum 23.08.2014 werden im Rahmen des Siegtal-Festivals in Hennef noch folgende Veranstaltungen angeboten:

 

26.07.14 um 20.30 Uhr „Still Funky“,  Gaststätte JaJa

01.08.14 um 19.30 Uhr „“Double LB“, Gaststätte Sieglinde

08.08.14 um 20.30 Uhr „Jack is Back“, Gaststätte JaJa

09.08.14 um 20.00 Uhr „Wittshell“, Meys Fabrik

16.08.14 um 20.00 Uhr „Jesper Munk“, Pädagogisches Zentrum Gymnasium Hennef

23.08.14 um 21.00 Uhr „Son et Lumiere“, Wallfahrtskirche Bödingen

 

Darüber hinaus findet vom 03.08.14 – 05.10.14 wieder die Ausstellung „Kunst auf der Burg“ auf der Burg Blankenberg statt.

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9. Kult Open Air Uckerath

Uckerath im Ausnahmezustand und die Westerwaldsterne und das Hotel Landsknecht bewiesen, dass sie eine solche Großveranstaltung organisiert bekommen.

Da die Westerwaldsterne ihr 45jähriges Jubiläum und der Landsknecht sein 50jähriges Jubiläum dieses Jahr begehen, hat man sich etwas ganz Besonderes überlegt.

Nach jahrelangen Verhandlungen gelang es, die Kölner Kultband Höhner für das 9. Kult Open Air in Uckerath als Hauptgruppe zu gewinnen. Um einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten, begannen die Planungen der Westerwaldsterne, die dieses Event diesmal veranstalteten, bereits im letzten Jahr. Das Veranstaltungsgelände hinter dem Hotel Landsknecht wurde für 2.000 Gäste ausgelegt und damit sollte dies, die größte Veranstaltung im Rahmen der Kult Open Air-Serie werden und die Erwartungen wurden voll erfüllt.

Zu Beginn der Veranstaltung fand parallel das WM-Viertelfinalspiel Deutschland gegen Frankreich statt und somit wurde in Ergänzung zum Event angeboten, sich das Fußballspiel im Rosensaal des Hotel Landsknecht auf einer Großleinwand anzuschauen und dieses Angebot wurde auch umfangreich genutzt.

Währenddessen füllte sich das Eventgelände mit den ersten Gästen und bis zum Auftritt der ersten Vorgruppe, den Blasorchester Uckerath, sorgte der DJ für unterhaltsame Musik. Um 19.00 Uhr war es dann soweit. Das Blasorchester Uckerath, welches sich unter neuer Leitung von Caroline Neußer präsentierte, stimmte das Publikum mit einem halbstündigen Potpourri bekannter Lieder auf den Abend ein.

Als nächster Programmpunkt stand die bekannte vierköpfige Kölner Band „Bella Vista“ auf der Bühne und heizte das Publikum mit bekannten Schlagern und Partymusik ein. Nachdem sich die Band erfolgreich zurückgemeldet hat, überzeugten sie nicht nur das Publikum in Deutschland. Letztes Jahr gewann die Band das Internationale Song Festival auf Malta und spätestens als ihr Hit „Was kann schöner sein (Que sera)“ dargeboten wurde, war das Publikum auf dem zwischenzeitlich vollen Eventgelände nicht mehr zu halten und man fieberte dem Höhepunkt des Abends, den Auftritt der Höhner, entgegen.

Um 20.30 Uhr war es dann soweit. Die Mitglieder der Höhner betraten die Bühne und sorgten sofort für Stimmung. Gespielt wurden natürlich die vielen erfolgreichen Lieder wie z.B. „Ich ben ´ne Räuber“, „Schenk mir Dein Herz“ und „Blootwoosch, Kölsch un e lecker Mädche“. Präsentiert wurden aber auch Lieder der neuen CD „Mach laut“, die bei den Gästen sehr gut ankamen. Die teils rockigen Lieder verfügen sicherlich wieder über ein hohes Hitpotenzial. Aber auch die neue Liebesballade „E Leeve Lang“ wurde voller Bewunderung aufgenommen. Dieser Song wird sich sicherlich in der Reihe erfolgreicher Balladen der Höhner einreihen. Man könnte meinen, dass auch Petrus den Höhnern zugehört hat, denn beim Lied „Wann jeiht der Himmel widder op“ wurden vom Himmel einige Tropfen Regen gesendet. Frontmann Henning Krautmacher reagierte sofort und meinte in Richtung Himmel, dass dies so nicht gemeint war und prompt hörte der Regen auf.

Immer wieder gab es neue musikalische Höhepunkte auf der Bühne und die Gäste dankten es, indem sie mitsangen, tanzten und klatschten und die zwischendurch perfekt dargebotenen Instrumentensoli überzeugten. So blieb es nicht aus, dass auch weitere Zugaben gespielt werden mussten und die Höhner genossen augenscheinlich die gute Stimmung in Uckerath und das tolle Bild von der Bühne auf die Menschenmassen.

Nachdem die Höhner die Bühne verlassen hatten, ging die Open Air Party mit dem DJ weiter.

An diesem Abend gingen die vielen Besucher mit einem Lächeln nach Hause und die Veranstalter konnten sich über diese gelungene Veranstaltung freuen. Es ist schon eine ganz besondere Leistung für einen Verein, solch ein Event zu stemmen. Neben den organisatorischen Maßnahmen, müssen auch immer die vertraglichen Erfordernisse, die Sicherheit und rechtlichen Grundlagen beachtet werden. Die Westerwaldsterne haben in Zusammenarbeit mit dem Hotel Landsknecht sich dieser Herausforderung gestellt und eindeutig bestanden.

Erwähnenswert ist auch, dass der Preis der Eintrittskarten für ein solches Event mehr als fair ist und evtl. somit auch Menschen die Möglichkeit gegeben wird, ihre Stars live zu sehen, die die sonst höheren Eintrittspreise nicht zahlen können.

Danke, für einen schönen Abend!!!

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Pfarrfest und Bürgerkönigschießen in Geistingen

Auch in diesem Jahr fand vor vielen Hunderten Besuchern der Fronleichnamsgottesdienst wieder auf dem aufwändig geschmückten Hennefer Marktplatz statt.

Die anschließende Prozession, welche durch den Musikverein Allner musikalisch begleitet wurde,  führte dieses Jahr die Gläubigen durch den Kurpark zur Pfarrkirche Sankt Michael nach Geistingen, wo auch das diesjährige Pfarrfest der Gemeinde stattfand. Das jährliche Pfarrfest findet jeweils im Wechsel zwischen den beiden Kirchen St. Michael und St. Simon und Judas statt.

Nach Abschluss des Gottesdienstes wurde dann durch Herrn Pfarrer Hans-Josef Lahr das Pfarrfest eröffnet und die zahlreichen Getränke- und Essensstände boten alles Mögliche, für das leibliche Wohl an. Die aufgebauten Stände schmückten das Straßenbild der Kurhausstraße, unterhalb der Pfarrkirche und im Pfarramt wurden darüber hinaus selbstgebackene Kuchen angeboten. Für die musikalische Unterhaltung sorgte neben dem Musikverein Allner auch die Band Halli Galli Rockabillys. Neben Kinderschminken und Basteln, wurde für Kinder auch das Segway-Fahren angeboten. Die Schützenbruderschaft St. Michael Geistingen baute wieder eine laserbetriebene Schießanlage für die jungen Gäste auf. In der Folge wurde dann in dieser Schießanlage, der Wettkampf des „Bambini-Schützen“ ausgetragen, den Nico Ackermann gewann.

Während die vielen anwesenden Gäste des Pfarrfestes das Zusammensein in der Gemeinde genossen, wurde am Rande des Pfarrfestes das diesjährige Bürgerkönigschießen ausgetragen, welches im letzten Jahr Humberto Brentano gewann. Hierbei wird auf einen aus Holz bestehenden Vogel geschossen. Der erste Schuss wurde durch Herrn Pfarrer Hans-Josef Lahr durchgeführt und hatte direkt Weltklasse. Sein Schuss traf genau den Mittelpunkt des zu treffenden Bereiches. In diesem Jahr war der Andrang zur Teilnahme an dem Bürgerkönigschießen sehr groß und gegen   17.00 Uhr stand das Endergebnis fest. Zuvor wurde in einer festgelegten Reihenfolge Teile des Holzvogels abgeschossen. Die Ergebnisse stellten sich wie folgt dar:

 

Kopf                      : nach 77 Schuss durch Anja Grammersbach

Rechter Flügel        : nach 106 Schuss durch Uwe Raderschadt (wie bereits im letzten Jahr)

Linker Flügel          : nach 126 Schuss durch Ingo Meyer

Schweif                 : nach 185 Schuss durch Christian Szymura

Rumpf                  : nach 242 Schuss durch Ingo Meyer

 

Somit lautet der neue Bürgerkönig: Ingo Meyer

Die Ehrungen des neuen Bürgerkönigs und des Bambini-Schützen findet im Rahmen des Krönungsballs der Schützenbruderschaft St. Michael Geistingen am 27.09.14 statt.

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Europawoche Open-Air-Party

Nach dem letztjährigen großen Erfolg der Jubiläumsparty der beiden Karnevalsgesellschaften „Erste Hennefer KG“ und der „KG Quer durch de Waat“ und der damit verbundenen Gestaltung des samstägigen Bühnen-Abendprogramms im Rahmen der Europawoche, entstand die Idee und Entscheidung,  die Organisation, die Gestaltung des Bühnenprogramms und die Durchführung durch die Karnevalisten vornehmen zu lassen. Diesmal waren es jedoch nicht zwei Karnevalsgesellschaften, die dies in die Hände nahmen, sondern das Komitee Hennefer Karneval e.V., welches aus fünf Karnevalsvereine besteht, übernahm die Gestaltung des Samstagabends bei der diesjährigen Europawoche.

Für die Karnevalisten war es erneut eine sehr große Herausforderung, denn es galt nicht nur ein mitreißendes Bühnenprogramm zu organisieren, sondern auch ausreichende Helfer für die Getränkeversorgung und weitere organisatorische Dinge zur Verfügung zu stellen. Im Vorfeld ist es auch immer schwierig einzuschätzen, wie viele Besucher kommen werden. Doch bei dem Bühnenprogramm von Spitzenkräfte, welches Literat Udo Lambertz (Quer durch de Waat) für den gestrigen Abend zusammengestellt hat, konnte man –trotz Fußball-WM- von zahlreichen Gästen ausgehen. Tatsächlich füllte sich dann sehr schnell der Hennefer Marktplatz, als die erste Musikgruppe mit dem Aufbauen auf der Bühne begann. Dies begleitet durch DJ Patrick & Et Bärchen, die während der Aufbauphasen und nach dem offiziellen Bühnenprogramm das Publikum mit Partymusik unterhielt.

Als der Aufbau der ersten Musikgruppe abgeschlossen war, eröffnete Andrea Fischer (Fidele Flotte) , die den Komiteevorsitz dieses Jahr von Frank Kasolowsky übernommen hat, das Abendprogramm. Begleitet wurde sie dabei von jeweils einen Vertreter der anderen organisierenden Karnevalsvereine.

Die große Open-Air-Party war eröffnet und die Kölner Band „De Boore“ heizte als „Eisbrecher“ in Lederhosen das Publikum an. Innerhalb kürzester Zeit sangen und schunkelten die Eventbesucher zu der Musik der Erfolgsband. Frontmann Hendrik Brock ließ es sich dann auch nicht nehmen, die Bühne zu verlassen und auf „Tuchfühlung“ mit den vielen anwesenden Gästen zu gehen. Natürlich durfte auch das Lied „Rut sin de Ruse“ nicht fehlen.

Nach dem Auftritt der Kölner Band, wurde es auf der Bühne der Europawoche offiziell. Bürgermeister Klaus Pipke betrat die Bühne, unterstützt vom stv. Bürgermeister Thomas Wallau, der das „Goldene Buch“ der Stadt Hennef in den Händen hielt, denn es galt eine besondere Ehrung in der Form vorzunehmen, dass sich junge Ausnahmesportler in das „Goldene Buch“ eintragen durften. Die Bühne füllte sich mit den Fußballern und Funktionären des FC Hennef 05, die diesjährig zum dritten Mal Mittelrheinmeister wurden und den Aufstieg in die Regionalliga für sich verbuchen konnten.

Nach der Ehrung ging es im Bühnenprogramm weiter mit einem besonderen „Leckerbissen“. Viele Jahre begleitet die schwedische Popgruppe „ABBA“ die Musikbranche und auch nach Beendigung der Bandtätigkeit im Jahre 1982 blieben die Lieder eine Erfolgsgeschichte. Hennef durfte eine der herausragendsten ABBA-Coverbands auf der Bühne begrüßen. Die Kölner Band  „Agnetha“ präsentierte sich dem begeisterten Publikum. Nicht nur das Bühnenoutfit erinnerte an das Original, sondern auch die Stimmen waren zum Verwechseln ähnlich. Zwischenzeitlich war der Hennefer Marktplatz voll. Lediglich unmittelbar vor der Bühne blieb ein wenig Platz, den die Besucher nutzten, um auf die bekannten Lieder zu tanzen. Dies war jedoch nur anfänglich möglich, denn durch die einzigartige Ausstrahlung der Band füllte sich dann auch sehr schnell der unmittelbare Bereich vor Bühne. Dieser Bühnenperformance konnte kaum ein Gast entfliehen.

Abgeschlossen wurde der Abend mit einem weiteren Höhepunkt. Viele Gäste sind nur für diese Kölner Band angereist und dementsprechend war auch die Begeisterung auf dem Hennefer Marktplatz groß, als „Kasalla“ die Bühne betrat. Der Bereich vor der Bühne verwandelte sich in einen musikalischen „Hexenkessel“ und von der Bühne bot sich den Künstlern ein Meer an Menschen. Mit fetzigen Liedern brachten sie die Stimmung auf den Höhepunkt und als der Erfolgshit „Pirate“ dargeboten wurde, tobten die Menschenmassen.

Nach der Zugabe der Band übernahm DJ Patrick & Et Bärchen wieder die musikalische Unterhaltung und unterhielten das Publikum noch weiter mit toller Musik.

Die vielen positiven Rückmeldungen der Besucher bescheinigten den Veranstaltern/Organisatoren des Komitee Hennefer Karneval e.V. , dass dies ein unvergesslicher Abend war, wo einfach alles stimmte und auch die Karnevalisten sahen glücklich aus und vielleicht findet dieser Erfolg nächstes Jahr eine Fortsetzung bei der Europawoche 2015!?

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Fotogalerie Europawoche Freitag

Swing’n’more (Markus Schütz & Christian Kaspers), Schülerinnen und Schüler der Bb music school, Reverse Reaction, Irish Folk mit „Harmony Glen“ und  „Reggatta de blanc“ – Police & Sting Coverband

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Musical "Tuishi pamoja" und Auftritt der Band "Skylight" in der Meys Fabrik

Am heutigen Abend verwandelte sich die Bühne der Meys Fabrik in eine afrikanische Savanne, die geprägt war von Giraffen, Löwen, Zebras, Erdmännchen und einer afrikanischen Erzählerin. Natürlich waren es keine echten Tiere, die sich dort bewegten. Vielmehr waren es die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hennef, die im Musical „Tuishi pamoja“ eine Geschichte über Vorurteile und Freundschaften in der Tierwelt erzählten. „Tuishi pamoja“ ist Swahili und bedeutet: WIR WOLLEN ZUSAMMEN LEBEN. In dem aufgeführten Musical überwiegen zunächst die Vorurteile, denn die in der Savanne lebenden Giraffen und Zebras mögen sich nicht und die Kernfrage ist, ob Tiere mit Streifen, wie sie die Zebras haben, besser sind, als andere Tiere ohne Streifen. Erst der Angriff einer Gruppe von Löwen und die Überzeugungskraft der Erdmännchen führten dazu, dass die Tiere besser leben, wenn sie Freundschaft schließen und zusammenhalten mit Toleranz gegenüber dem Anderen.

In den letzten Monaten studierten die SchülerInnen des Kinderchores der Gesamtschule Hennef unter Leitung von Frau Maria Becker-Just, die einzelnen Szenen und Lieder des Musicals ein. Begonnen mit den Proben haben die Teilnehmer, die aus den SchülerInnen der Klassen 5b und 6b bestandt, nach Karneval im Rahmen des Chorunterrichts. Da man den künstlerischen Schwerpunkt auf die Darstellungskraft der Kinder legte, wurde auf eine aufwändige Bühnendekoration und technische Unterstützung in Form von Mikrofone verzichtet und so fieberten die jugendlichen DarstellerInnen in den letzten Tagen dem ersehnten Auftritt in der Meys Fabrik entgegen.

Im Verlauf des Musicals, welches von Sandra Engelhardt speziell als Kindermusical geschrieben und durch Martin Schulte musikalisch arrangiert wurde, konnten sich die vielen Gäste davon überzeugen, dass sich das Proben der vergangenen Monate und der Aufwand gelohnt haben. Die SchülerInnen überzeugten mit Ausstrahlung und Textsicherheit. Alle Beteiligten zeigten sehr großes Engagement und so war es nicht verwunderlich, dass am Ende des Stückes von den Gästen an Applaus eine nicht gespart wurde.

Die anwesenden Eltern, Großeltern, Verwandte und Freunde der jungen DarstellerInnen, die ebenfalls voller Spannung das Musical erwartetet hatten, konnten nun nach Beendigung des Stückes ebenfalls voller Überzeugung zurück blicken und vielleicht hat so manche Darstellerin oder mancher Darsteller ein neues Ziel in der Form für sich entdeckt, den beruflichen Werdegang auf der Bühne einzuschlagen.

Doch mit Beendigung des Musicals war der Abend in der Meys Fabrik noch nicht beendet. Nach einer kurzen Umbauphase, trat das Orchester Skylight der Gesamtschule auf und präsentierte professionell, diverse Musikstücke aus unterschiedlichen Genres. Unter Leitung von Herrn Dirk Piecuch begeisterten die ca. 35 Bandmitglieder, die aus SchülerInnen der Klasse 8-10 der Gesamtschule sich zusammensetze, das anwesende Publikum.

Der Auftritt des Orchesters, welches in der Vergangenheit schon oftmals bei diversen Veranstaltung ihr Können bewiesen, rundete einen erfolgreichen Abend ab und die Veranstalter und Teilnehmer konnten mit dem Abend sehr zufrieden sein.

Im Rahmen der Europawoche wird sich die Gesamtschule Hennef samstags erneut auf der Bühne präsentieren.

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Festumzug und Krönung Maikönigspaar Stoßdorf

Bereits seit 200 Jahren wird in Hennef-Stoßdorf die Tradition durch die Mitglieder des Junggesellenvereins (JGV)  aufrechterhalten. Damit gehört der Verein zu den ältesten JGV der Umgebung, der das Brauchtum fördert. In der Rubrik "Wir sind Hennef" auf dieser Homepage wurde vor einigen Tagen bereits ausführlich hierüber berichtet.

Dieses Wochenende wurde am und im Bürgerhaus Stoßdorf die Jubiläumsfeier anlässlich des 200jährigen Bestehens des Vereins begangen. Im Schatten des 31 Meter hohen Pfingstbaums, den die Mitglieder am 31.05.2014 aufestellten, wurde am Pfingstsamstag das Veranstaltungswochenende mit dem Empfang des JGV Stoßdorf eröffnet. Abends folgte die große Mallorca-Party, zu dem die Gäste und Veranstalter Marcus Becker und Ina Colada begrüssen durften.

Bis zum frühen Morgen wurde gefeiert.

Am Pfingstsonntag wurde das Jubiläumswochenende fortgeführt mit dem "Eiersingen" und dem Eierkuchenessen. Es folgte am Abend die Disco-Party, wo die Gäste bei ausgelassener Stimmung auf die Musik von DJ "Night-Train" das Tanzbein schwingen konnten. Mit teilweise ca. 600 Gästen war das Bürgerhaus damit auch mehr als gut besucht.

Weiter ging es dann am Pfingstmontag mit dem Hochamt und der Einweihung der neuen Fahne, die dann direkt nach dem Gottesdienst ihre Premiere vor der Dorfkirche erfuhr. Begleitet vom Musikverein Allner, befreundeten JGV´s aus der Umgebung und zahlreichen Gästen setzte sich nach dem Hochamt der Jubiläumsfestzug in Bewegung, um den Vereinspräsidenten abzuholen, um dann gemeinsam in der Folge das Maikönigspaar, den 22jährigen Chris Zank und die 21jährige Katja Franzkowiak, zur bevorstehenden Krönung abzuholen und zu begleiten. Vor dem Wohnhaus zeigten dann auch die Fähnriche der einzelnen Junggesellenvereine in einer gemeinsamen Präsentation ihr Können.

Vom Wohnhaus aus setzte sich dann der Festumzug erneut in Richtung Bürgerhaus in Bewegung. Dort angekommen nahm dann Bürgermeister Thomas Wallau die Krönung des Maikönigspaares auf der eigens eingerichteten Außenbühne vor. Das Königspaar bestach das Publikum mit seiner sympathischen Ausstrahlung und auch beim folgenden "Tanz unter der Fahne" machten Beide eine sehr gute Figur und dies, obwohl es mit 34 Grad ein sehr heißer Tag war.

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Musikschule der Stadt Hennef präsentiert das Musical "Froschkönig"

Drei Tage lang verzauberte die Musikschule Hennef die Aula der Kopernikus-Realschule in eine märchenhafte Kulisse. Hierbei stand das Musical „Froschkönig“ im Mittelpunkt des Geschehens und die Aula verwandelte sich in einen Theatersaal, der die jungen und älteren Zuschauer begeisterte.

Seit 1987 führt die Musikschule der Stadt Hennef einmal jährlich ein Musical auf. Die Musikschule hat ca. 500 Schüler, von denen regelmäßig 60 bis 80 SchülerInnen an den Aufführungen teilnehmen.

An dem diesjährigen Musical beteiligten sich 11 junge SchauspielerInnen der Theatergruppe, 8 Kinder der Tanzklassen, 15 SchülerInnen aus den Klarinetten- und Querflötenklassen und 40 Kinder des Kinderchors.

Immer wieder beeindruckten die Künstler und Organisatoren neben ihren professionellen Darstellungen auch mit einem überzeugenden Bühnenbild und den diversen Requisiten. Diese sind oftmals in mühevoller Kleinarbeit und unter hohem zeitlichem Einsatz selber hergestellt. Liebevoll wird dabei auf jede Kleinigkeit geachtet. Aufgrund der enormen Beliebtheit der Aufführungen, wurden auch diesmal wieder drei Termine angeboten und die Aula war immer gut besucht.

Diesmal verantwortlich für die Kulisse waren: Christa Woesler, Marina Stratmann und Thomas Gerstner, der auch die Regie führte.

Am Sonntag erfuhr Frau Woesler noch eine besondere Ehrung. Nach 33jähriger aktiver Dienstzeit in der Musikschule, geht sie in den wohlverdienten Ruhestand. Regisseur Thomas Gerstner würdigte ihre Verdienste vor dem Beginn des Musicals mit einer kleinen Ansprache. Von offizieller Seite wurde seitens Herrn Dominique Müller-Grote, Leiter des Kulturamtes und Pressesprecher der Stadt Hennef, der Dank durch die Stadt Hennef vermittelt.

Das diesjährige Musical „Froschkönig“ wurde durch den Leiter der Musikschule, Herrn Thomas Gerstner in sehr grober Anlehnung an das gleichnamige Märchen als Musical/Komödie produziert. Hierbei standen das Essen im Mittelpunkt und die Abwägung zwischen Froschschenkel und Pfannekuchen. Thomas Gerstner baute in vielen Szenen auch so manchen Text ein, der bei den Besuchern zum Lachen führte.

Optisch bestechend und aufwendig hergestellt waren auch die unterschiedlichen Kostüme, die passend zum Musical und den Szenen ihren Einsatz fanden. Ob es nun die königliche Robe war oder die vielen „Frösche“, die auf der Bühne tanzten, alle Kostüme wurden liebevoll ausgewählt und erstellt.

 Bei allen drei Aufführungen begeisterten die jungen Künstler, deren Alter zwischen 7 und 15 Jahre lag, das zahlreiche Publikum mit Ihrer schauspielerischen, tänzerischen und gesanglichen Begabung. Der Betrachter konnte nur vermuten, dass hinter dieser anspruchsvollen Aufführung, bereits im Vorfeld viel Arbeit und Proben standen. Tatsächlich begannen die Proben für dieses Musical bereits im November des Vorjahres. Als es nun endlich soweit war, dass die Kinder Ihr Können den Eltern, Großeltern, Verwandten und Bekannten zeigen konnten, sah man Ihnen die Freude an und sicherlich waren auch die Eltern stolz darauf, Ihre Kinder auf der großen Bühne sehen zu dürfen. Von Nervosität war nichts zu merken und die Textpassagen kamen mit überzeugender Leichtigkeit herüber.

Es ist immer wieder beeindruckend, mit welchem Engagement und Ernsthaftigkeit sich junge Menschen für kulturelle Projekte einsetzen. Aber auch die Lehrer und der Förderverein der Musikschule zeigt hierbei hohes, ehrenamtliches Engagement, um diese Aufführung zu ermöglichen.

Eine Besonderheit dieser Aufführung war, dass der Eintritt kostenfrei war und somit eine familienfreundliche Veranstaltung für die ganze Familie darstellte.

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Tag der Musik im Städtischen Gymnasium Hennef

Erstmalig präsentierte der Musikbereich des städtischen Gymnasiums Hennef  (SGH) den „Tag der Musik“. Im Rahmen dieser Veranstaltung haben auf drei verschiedenen Bühnen mehrere Bands ihr Repertoire präsentiert. Neben den schuleigenen Ensembles, verwandelten auch lokale Bands die schulischen Räumlichkeiten in musikalische Eventzonen. Dafür wurden kurzerhand das Pädagogische Zentrum (PZ), die Pausenhalle und der Kulturbunker jeweils in Konzertbereiche umgebaut und mit Bühnenfläschen ausgestattet. Präsentiert wurden Musikstücke aus dem Genre Rock, Pop, Musical, Filmmusik, Swing, Klassik, Jazz, Soul und Folk und alle Darbietungen wurden im Rahmen der 20 Programmpunkte live präsentiert. Hierin war auch eine schuleigene Tanzdarbietung einbegriffen. Bei dieser großen Auswahl war für jeden Besucher etwas dabei. Das Publikum konnte sich allerdings nicht nur von der Vielseitigkeit der einzelnen Darbietungen überzeugen. Auch fand das große Engagement und musikalische Potenzial der einzelnen Musiker sehr große Bewunderung.

Hiervon konnte man sich u.a. auch durch den Auftritt der „Big Beats“ überzeugen. Bei dieser Musikgruppe handelt es sich um die Bigband-AG der SGH, die Funk, Swing und Pop darbot und bereits in der Vergangenheit bei diversen –auch größeren- Veranstaltungen in Hennef auftraten.

Als musikalische Gastgruppen wurden u.a. „Benny + Jan“, „sunny/blue“ und „crate“ präsentiert. Darüber hinaus nahmen auch Bands an der Veranstaltung teil, die bereits im Rahmen des diesjährigen Rockpopfestivals in der Meiersheide Hennef überzeugten. Hierzu gehörten „Reverse Reaction“, „Homebodies on stage“ und „Egg Pack“. Ein weiteres Highlight beendete den Abend im städtischen Gymnasium Hennef. Die im Stadtgebiet Hennef ansässige und über deren Grenzen hinaus sehr erfolgreiche Band „Special Guest Band“ zeigte ihr Können im Rahmen eines kleinen Konzertes. Für zwei Mitglieder der Band war es sicherlich etwas ganz Besonderes hier aufzutreten, da Albert N`Sanda und Hendryk Mühlbach vor genau 10 Jahren hier ihr Abitur gemacht haben.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde dem Städtischen Gymnasium Hennef die Auszeichnung „Fair Trade School“ verliehen. Bei der Übergabe des Preises war auch Bürgermeister Klaus Pipke anwesend und lobte in seiner Ansprache das Engagement der Schule.

Für die Besucher war die 7-stünde Veranstaltung kostenfrei, jedoch wurden Spenden gerne entgegengenommen. Neben dem musikalischen Leckerbissen sorgten die Schüler des städtischen Gymnasiums aber auch für das leibliche Wohl an diversen Ständen. Auch bewies das Veranstaltungsgremium ihr Talent für die Durchführung einer solchen Veranstaltung. Die Planung, Umsetzung und Koordination eines solchen Events mit drei Bühnen, Catering, Technik, vielen Gästen und 20 Programmpunkten bedarf schon eines organisatorischen Talentes.

Danke Mitglieder der SGH, für einen wunderschönen Nachmittag bzw. Abend!!!

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Stadtflohmarkt und Oldtimer- & Youngtimertreffen

Das Handeln stand heute im Vordergrund beim Stadtflohmarkt im Zentrum von Hennef. Hierzu wurde die Frankfurter Straße teilweise gesperrt und mit privaten Verkaufsständen bestückt.

Darüber hinaus befanden sich auch Stände auf dem Stadtsoldatenplatz und dem Hennefer Marktplatz. Unter blauen Himmel und bei warmen Temperaturen, boten die vielen privaten Verkäufer allerlei Trödel und gebrauchte Gegenstände an. Das Angebot reichte von Büchern, Kleinmöbel, Kleidungsstücke bis hin zu Porzellan. Die vielen Besucher und Schnäppchensucher konnten hierbei so manches gutes Geschäft abschließen, denn die Verkäufer waren in Verhandlungslaune.

Wer seine geschäftlichen Aktivitäten im Rahmen einer kurzen Pause unterbrechen wollte, konnte die vielen Angebote für das leibliche Wohl nutzen.

Parallel zum heutigen Stadtflohmarkt fand auf dem Parkplatz hinter dem Marktplatz erneut das Oldtimer- & Youngtimertreffen statt.

Die teilnehmenden Auto- und Motorradbesitzer stellten dabei Ihre teilweise sehr liebevoll restaurierten Fahrzeuge aus. Viele Stunden investierten die Besitzer in die Wiederherstellung der Fahrzeuge, die möglichst nah an den Originalzustand herankommen sollten. Wenn möglich wurden hierbei auch Originalteile verarbeitet. Der Betrachter konnte sich davon überzeugen, wie aufwändig die Restauration der präsentierten Fahrzeuge erfolgte und die Besitzer standen sehr gerne für Fragen zur Verfügung und einige Besucher wurden an die eigene Kindheit erinnert.

Vertreten waren u.a. Fahrzeuge der Marken Opel, Ford, Mercedes-Benz, Trans Am, VW, Porsche und MG. Insbesondere die älteren Modelle wurden von den vielen Besuchern umringt. Aber nicht nur die Betrachter der Fahrzeuge kamen mit den Fahrzeugbesitzern in Gespräch. Auch die Fahrzeugbesitzer untereinander zeigten großes Interesse für die präsentierten Auto und Motorräder der Mitteilnehmer, wobei man sich teilweise auch schon seit vielen Jahren kennt und schätzt. Einige Aussteller findet man bei nahezu allen Oldtimer- und Youngtimertreffen der Umgebung.

Insgesamt waren die beiden Veranstaltungen wieder ein voller Erfolg und die Hennefer und Gäste der Veranstaltung, genossen das bunte Treiben auf den Plätzen und auf der Frankfurter Straße.

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Kunstausstellung "30 x 30 = 100"

Dieses Wochenende stand Hennef im Zeichen der Kunst. In den Räumlichkeiten des KunstRaum5 präsentierten 24 Künstlerinnen und Künstler ihre Werke, die alle im Maßstab 30 cm x 30 cm angefertigt wurden. Da mit Ausnahme des Maßstabes den teilnehmenden Künstlern keine Vorgaben gemacht wurden, konnten sich die Teilnehmer jeweils auf Ihre Weise kreativ entfalten. So waren die Motivwahl und die genutzten Materialien von einer ausgesprochenen Vielfalt geprägt. Es kamen Materialien wie Acryl, Öl und Aquarellfarben genauso zum Einsatz, wie Mischtechniken, Holz,  Stoffe/Wolle und auch die Fotografie blieb nicht unerwähnt.

Die Künstler, die insgesamt 59 Werke ausgestellt haben, kamen nicht nur aus Hennef. Vielmehr war dies ein regionaler Mix aus Künstlern, die teilweise auch aus Bonn und Köln anreisten. Begonnen hat alles Ende des letzten Jahres. Ulrike Biermann, selber ausstellende Künstlerin und Leiterin des Künstlertreffs Hennef, schrieb zu diesem Zeitpunkt viele Künstler und Künstlervereinigungen aus dem Hennefer Umland an und stellte die Idee vor. Von dieser Idee überzeugt, meldeten sich daraufhin die teilnehmenden Künstler und das Projekt konnte umgesetzt werden und darüber hinaus konnte somit eine Vernetzung zu weiteren Künstlern erfolgen.

Dass diese Idee nicht nur bei den Künstlern eine positive Rückkopplung ergab, zeigte sich bei der gestrigen Vernissage. Hier müsste aufgrund der Vielzahl an Gästen, die Eröffnung der Ausstellung durch den  Hennefer Bürgermeister, Klaus Pipke und die Begrüßung durch die Ateliermitglieder in einen größeren Nebenraum vorgenommen werden. Begleitet wurde die Vernissage mit musikalischer Unterstützung durch das Trio AGA mit Klezmer-Musik.

Eine weitere Besonderheit dieser Ausstellung war, dass die ausgestellten Bilder jeweils zu einem Preis von 100,00 Euro erworben werden konnten. Von diesem Verkaufserlös geht eine Hälfte zur Förderung der Kunst an die Künstler und die andere Hälfte an den Ortsverein Hennef des Kinderschutzbundes. Damit trug die Ausstellung mit der Initiative der Künstler auch dazu bei, dass eine regional ansässige soziale Einrichtung unterstützt wurde.

Insgesamt konnten die ausstellenden Künstler auf eine sehr gelungene Präsentation Ihrer Werke zurückblicken und vielleicht gibt es ja in der Zukunft ein vergleichbares künstlerisches Projekt in Hennef. Dies bleibt abzuwarten.

Fotos: Marc Schneider (Dr. Matchbox) und Frank Specht (Hennefer-Inspirationen)

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Ein Farbenmeer der Stoffe auf dem Hennefer Marktplatz

Bei trockenem Wetter und teils Sonnenschein präsentierten sich auch in diesem Jahr wieder viele Verkäufer mit Ihren Ständen auf dem Hennefer Stoff- und Tuchmarkt auf dem Hennefer Marktplatz.

Ein schier unendliches Angebot konnte an den vielen Ständen der deutschen und holländischen Anbieter bestaunt werden. Die endlos vorhandenen Stoffballen, die nicht nur die Nachfrage nach dezenten Farben abdeckten, stellten ein Paradies für Bastler und Näherinnen dar.

Neben auch farbenfrohen Stofffarben wurden darüber hinaus Motivstoffe angeboten und auch hier wurde eine Vielzahl an unterschiedlichen Stoffarten präsentiert. Hier konnte sich der kundige Besucher neue Anregungen und Inspirationen für ein geplantes Kleidungsstück einholen. Aber auch fertige Kleider boten die Aussteller dem Publikum an. Auch für Kinder gab es eine Vielfalt an Produkten, angefangen von Wickeldecken, Tücher, T-Shirts und andere Kleidungsstücke.

Aber es wurden nicht nur Stoffe für Kleidungsstücke angeboten. Auch Gardinenstoffe und Stoffe für Vorhänge, Markisen und Polsterstoffe fanden den Weg auf den Stoff- und Tuchmarkt und so manches Schnäppchen konnte der interessierte Besucher ergattern.

Weiterhin wurden Tischdecken, Schürzen, Handtaschen, Schmuck und Nähutensilien angeboten und wer sein bereits vorhandenes Kleidungsstück aufpeppen wollte, fand auch hier diverse Möglichkeiten –z. B. in Form von näh- oder bügelbaren Applikationen.

Geprägt war das Marktbild von weiblichen Besuchern. Die wenigen männlichen Gäste übernahmen oftmals das Aufpassen auf die Kinder und Enkel und sind schon gespannt auf das Endergebnis, welches die weibliche Begleitung aus den ergatterten Stoffen herstellt.

Gerne wurden die Aussteller an Ihren Ständen beratend tätig und gaben Tipps zu einzelnen Stoffarten und Farben, um dem Kunden, die nicht nur aus Hennef anreisten,  zu einem optimalen Ergebnis zu verhelfen. Damit nahmen sie dem Kunden auch die Qual der Wahl, denn das Angebot war wirklich sehr umfangreich.

Der Stoff- und Tuchmarkt findet einmal jährlich auf dem Hennefer Marktplatz statt. Die Aussteller bestehen zu ca. zwei Drittel aus Anbieter, die aus dem benachbarten Holland anreisen. Dort haben Stoffmärkte bereits eine lange Tradition. Über das Jahr verteilt gastiert die Ausstellergruppe in insgesamt ca. 40 Städten und viele Besucher fiebern bereits Wochen vor dem Markttermin dem Kauferlebnis und dem Meer an Farben und Muster entgegen.

Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis hier einzukaufen und so manch ein Verkäufer lockert die Atmosphäre noch mit seiner lockeren Art auf.

Von dieser Atmosphäre kann man sich heute noch bis 18.00 Uhr überzeugen.

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Rockpopfestival

Beim diesjährigen Rockpopfestival in der Veranstaltungshalle Meiersheide traten insgesamt sieben Bands an, um den Titel „Hennefer Band 2014“ zu gewinnen. Der Preis wurde mit einem Preisgeld in Höhe von Euro 1.000,-- dotiert.  Aber auch die Bands, die den 2. Und 3. Platz gemacht haben erhalten ein Preisgeld von Euro 600,-- und Euro 400,--.

Dieses Jahr nahmen die folgenden Bands an dem Wettbewerb teil:

Homebodies on Stage

Jack & Joe + Maximus

Egg Pack

Reverse Reaction

Peanutbuttersspiritlover

Wo ist Lars

Act of Deviance

Jede Band spielte 20 Minuten und zeigte ihr Können. Am Ende des Wettbewerbs stand dann die Ernennung der Hennefer Band 2014, die zuvor von dem anwesenden Publikum und einer Jury mittels Stimmabgabe gewählt wurde. Anhand der präsentierten Bands konnte man erkennen, über welches musikalische Potenzial diese Gruppen verfügen. Eine absolute Bereicherung für das Hennefer Kulturleben.

 

Dieses Jahr nahmen voller Freude die Bandmitglieder der Band Peanutbuttersspiritlover den Preis entgegen. Zweiter Platz: Reverse Reaction und dritter Platz: Act of Deviance

Veranstalter des Events waren das Kulturamt der Stadt Hennef und der Fachbereich Wirtschaftsförderung der Stadtbetriebe Hennef AöR. Gefördert wurde die Veranstaltung durch die Hennef-Stiftung der Kreissparkasse Köln.

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Hennef zeigt Herz

„Hennef zeigt Herz“ lautete die Bezeichnung der heutigen gemeinsamen Benefizveranstaltung der Kinder- und Jugendstiftung Hennef, der Bürgerstiftung Altenhilfe und der Stadt Hennef und Hennef zeigte Herz!

Davon konnten sich in der ausverkauften Aula in der Wehrstr. die Besucher überzeugen.

Zahlreiche lokale Vereine, Künstler und Gruppen wurden im Rahmen der Veranstaltung durch Ursula Yogeshwar und Hans Peter Lindlar, die die Veranstaltung souverän leiteten, angesagt.

Die Darbietungen der Künstler wurden zwischendurch immer wieder durch Gesprächsrunden und Interviews mit kompetenten Gesprächspartnern und ehrenamtlich tätigen Bürgern zum Thema Kinder- und Jugendarbeit, sowie Altenhilfe unterbrochen. Hier wurde den Besuchern die Aufgaben der Bürgerstiftung Altenhilfe und der Kinder- und Jugendstiftung näher gebracht und so konnte der Zuhörer von Bürgermeister Klaus Pipke u.a. erfahren, dass auch in Zukunft die Versorgung der Senioren in Hennef einen hohen Stellenwert einnehmen wird und für die Kinder- und Jugendarbeit das schulische Angebot eine zentrale Rolle weiterhin spielen wird.

Auch wurde über das seit 2006 bestehende Projekt „Frühdolin“ der Kinder- und Jugendstiftung, bei dem es um die frühzeitige Kinder- und Jugendförderung geht, berichtet.

Stellvertretend für die Vielzahl an Hennefer Vereinen, Institutionen und Bürger, die sich oftmals ehrenamtlich zum Wohle der Gemeinschaft einbringen, wurde im Rahmen der Benefizveranstaltung ein umfangreiches Programm angeboten. Hier war auch das vielseitige kulturelle Angebot der Stadt ersichtlich. So zeigten nicht nur die Kinder der Grundschule Gartenstraße und der Schulchor des SGH ihr Können, sondern auch Beteiligt des Projektes „Frühdolin“ sangen auf der Bühne.

Für Gesang sorgten auch der MGV Geistingen und die Gruppe Antweiler & Co.. Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt der Band „Jazzkrönung“, die diesmal um eine weitere Sängerin verstärkt wurden. Die Moderatorin Ursula Yogeshwar sang mit den Musikern zusammen die Lieder „Killing me softly“ und „Bei mir bist Du schön“ und bewies dabei sehr viel Talent.

Musikalisch präsentierte sich auch das Mandolinenorchester Kurscheid und zeigte die Vielseitigkeit dieses Instruments.

Für gute Unterhaltung sorgten die beiden Kabarettisten Ruut-Wiesse-Föttschesföhler vun 1913 eVau, die auf der Bühne passend zum Thema alltägliche Vergleiche zwischen Kindern und Senioren präsentierten und damit für ausgelassene Stimmung sorgten.

Tänzerisch zeigten die Happerschoßer Tanzflöhe und die Westerwaldsterne jeweils Gardetänze und der Tanzpunkt Barbara Schatz eine Ballettvorstellung.

Ein Hauch von Tausendundeine Nacht präsentierte die Orientalische Tanzschule Bahija, die kürzlich erst mit Gold ausgezeichnet wurde. Dabei zeigte das Tanzensemble nicht nur perfekten orientalischen Tanz incl. Bauchtanz, sondern auch die Kostüme entführten die Besucher gedanklich in eine andere Welt.

Eine besondere Darbietung bot Anja Becker. Die Körperakrobatin ließ die Gäste mit atemberaubenden Verrenkungen über so viel Körperbeherrschung staunen.

Zahlreiche ansässige Firmen spendeten für diese Veranstaltung. So wurden die Bühnendekoration, die Getränke und das Essen kostenfrei zum Verkauf zur Verfügung gestellt. Der entstehende Erlös wird der Kinder- und Jugendstiftung und der Bürgerstiftung Altenhilfe Hennef gespendet.

Sponsoren waren: Getränke Express, Kreissparkasse Köln, Gilgen´s, Landmetzgerei Strack & Walterscheid GbR, Deutsches Rotes Kreuz, Pflanzen Breuer, Hit-Markt und Volksbank Bonn Rhein-Sieg.

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Kindertheater "Der Zauberer von Oz"

Zauberhafte Inszenierung in der Aula der Wehrstr.

 

Bereits im Jahre 1900 eroberte die Geschichte „Der Zauberer von OZ“  die Herzen der Kinder und so war es nicht verwunderlich, dass in der Weihnachtszeit des Erscheinungsjahres (1900) das Buch –damals noch mit dem Titel „The Wonderful Wizard of Oz“- als meistverkauftes Kinderbuch kategorisiert wurde.

Insbesondere die älteren Mitbürger können sich sicherlich noch an die zauberhafte Judy Garland in der Rolle der Dorothy erinnern, die in der Verfilmung die Hauptrolle spielte und die unfreiwillige, abenteuerliche Reise mit ihrem Hund Toto in das Land der Munschkins  antrat und dort zusammen mit vielen fantastischen Wegbegleitern viele Abenteuer erlebte.

Extra für die Verfilmung wurde 1939 auch das bekannteste Lied des Stückes „Over the Rainbow“ geschrieben und 1940 ausgezeichnet.

Von der Faszination der Geschichte konnten sich heute viele Kinder und Erwachsene in der Aula der Hauptschule Wehrstr. überzeugen. In professioneller Besetzung und Umsetzung präsentierte das aus Darmstadt kommende THEATER auf Tour dieses fantasievolle Kindermusical.

Die Mitglieder des Theaterensembles entführten die Gäste der Aula Wehrstraße in eine andere Welt und die aufwändige Bühnendekoration und farbige Lichttechnik sorgte nicht nur bei den Kindern für „große Augen“. Großes Augenmerk legte das THEATER auf Tour auch auf die Kostüme, die für ein besonderes Theatererlebnis sorgten. Im Einklang mit den aufwendigen Kostümen präsentierten sich auch die teilweise geschminkten Gesichter der Darsteller und rundeten somit den Gesamteindruck ab.

Während der ca. 90minütigen Spielzeit begleitete das junge und ältere Publikum die junge Dorothy auf ihren Weg in die Smaragdstadt. Dabei wurde sie unterstützt von der Vogelscheuche, dem Blechmann und einem Löwen. Nach einer Vielzahl von Abenteuern, nahm die Geschichte ein positives Ende und Dorothy kehrte wieder nach Hause zurück.

Diese Veranstaltung war nicht nur etwas für Kinder, sondern auch die Erwachsenen genossen diese wundervolle Geschichte, die auf eine besondere Art und Weise die Menschen faszinierte.

Seit nunmehr über 20 Jahren begeistert das Kinder- und Jugendtourneetheater THEATER auf Tour kleine und große Theaterbesucher im gesamten deutschsprachigen Raum mit seinem facetten- und abwechslungsreichen Programm aus beliebten Kindertheaterklassikern, modernen Adaptionen und herausragenden Uraufführungen.

Das Ensemble THEATER auf Tour wird dieses Jahr neben der Vorstellung des Zauberers von OZ noch in den folgenden drei weiteren Stücken auf der Bühne der Aula Wehrstr. zu sehen sein, welche durch die Stadt Hennef veranstaltet werden:

 

16.05.2014 „Sams im Glück“

26.09.2014 „Das magische Baumhaus“

28.22.2014 „Die Olchies feiern Weihnachten“

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Karnevalsumzug Hennef

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Karnevalszug in Söven

Bei sonnigem Wetter startete heute um 14.30 Uhr der Sövener Karnevalszug. Die vielen Jecken am Straßenrand konnten insgesamt 13 Gruppen mit acht Wagen bestaunen.  Mit dabei waren:

Sövener Naaksühle / 1001 Nacht

Karnevalsfreunde Edgoven / Star Wars, the next Generation

TSG Rot-Weiß Söven

TV Hennef Handball / "Watt kütt dat kütt..."

Damen KG Geistinger Schmetterlinge von 1922 e.V. / "Schmetterlinge im Blütenrausch"

SKC - Wagen mit dem Hennefer Prinzenpaar Torsten I. und Jutta I.

Damen KG Grün-Weiß Rott

De Sövener Baujecken / Karneval in Venedeig

KiTa Karotte / Spille wie am Zuckerhot..

SKC-Jugendwagen / Generation Lego

SKC-Kinderwagen / Sövener Pänz sind Fußball-Fans

Musikverein Allner 1953 e.V.

SKC-Prinzenwagen für das 54. Kinderprinzenpaar Kai I. und Zoe II.

...und nach dem Zug folgte die SKC-Karnevalsparty.

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Karnevalsparty der KG Quer durch de Waat

Karnevalistischer Endspurt in Hennef.

Bevor sich heute und am Montag die Karnevalszüge durch die Straßen der Stadt und der Vororte schlängeln und die Session vor dem Fischessen am Aschermittwoch fast beenden, feierten die Jecken der Stadt nochmals bei drei Karnevalsparties im Stadtgebiet. Stellvertretend für die drei Veranstaltungen wird über die Karnevalsparty der KG Quer durch de Waat nachfolgend etwas ausführlicher berichtet und die war nicht einfach nur eine Karnevalsparty, sondern eine Mega-Party mit tollem DJ, ausgelassenen Jecken und Bandauftritte.

Schon mit Beginn der Veranstaltung um 19.00 Uhr tanzten und sangen die jecken Besucher in der Meiersheide zu der aufgelegten Musik des DJ´s, die nicht nur aus Karnevalsmusik bestand, sondern auch die Schlager kamen nicht zu kurz und als der Präsident des Vereins, Heinz Hochgeschurz das Hennefer Prinzenpaar ansagte, kam dieses in einen Saal voller ausgelassener Jecken.

Voller Vorfreude auf die kommenden Karnevalszüge genoss das Prinzenpaar diese Atmosphäre und richtete begrüßende Worte an das närrische Volk, bevor es zur nächsten Karnevalsparty weiterging und der DJ im Schlumpfgewand erneut musikalisch Hits präsentierte.

Wie bereits in den vergangenen Jahren bot die Karnevalsgesellschaft Quer durch de Waat aber nicht nur Musik des DJ´s, sondern die Veranstaltung wurde auch durch zwei Live-Auftritte angereichert.

Zunächst spielten die Rheinländer kölsche Tön und der Saal verwandelte sich in ein Meer an tanzende, singende und schunkelnde Jecke und es war schon beeindruckend, diese bunten Farben der Kostüme von der erhöhten Bühne zu sehen. Neben den obligatorischen Clown, Piraten, Indianer und Cowboykostümen, waren auch sehr viele außergewöhnliche Kostüme vorhanden, die teilweise aufwändig und ideenreich erstellt wurden. Hierbei wurde der Fantasie teilweise keine Grenzen gesetzt. Passen zu den Kostümen zeigten sich einige Besucher in perfekt und aufwändig geschminkten Outfit.

Bevor die zweite Band, die Micky-Brühl-Band die Bühne betrat, heizte der DJ weiter die Besucher der Meiersheide an. Die Micky-Brühl-Band spielte aus ihrem Repertoire bekannte und neue Lieder. Beim Spielen der ruhigeren Lieder durch die Band, verwandelte sich der Saal in eine endlose „Schlange“ schunkelnder Karnevalsfans.

Die Karnevalsparty endete aber nach dem Auftritt dieser Band noch lange nicht und erst in den frühen Morgenstunden gingen die Lichter in der Meiersheide aus und die Jecken verließen Die Meiersheide voller Vorfreude auf die nächste Karnevalsparty.

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Damensitzung der Geistinger Schmetterlinge

 

Weiberfastnacht in Hennef luden die Geistinger Schmetterlinge zu ihrer Damensitzung ein und die Aula der Hauptschule war bis auf den letzten Platz ausverkauft.

Mit dem Einmarsch der Damen KG, die in der vergangenen Session ihr 90jähriges Bestehen feierte, begann um 16.11 Uhr die Sitzung und nicht nur das Bühnenbild zeigte einen bunten Hintergrund, sondern auch die vielen Jecken Damen in den wunderschönen Kostümen, sorgten für ein farbenprächtiges Bild.

Bevor der erste Programmpunkt der Sitzung durch die erst 25jährige Sitzungspräsidentin, Katharina Kirstges angesagt wurde, erfolgte die Vorstellung der neuen Vereinsmitglieder, Martina Giebler, Joanna Haseloff und Roswitha Thater. Des Weiteren wurden Inge Klein, Antonia Marchella und Bettina Nietzer zu Senatoren ernannt.

Eine besondere Würdigung erfuhren Beate Ditscheid, die durch den BDK den Verdienstorden in Silber erhielt und Anneliese Herchenbach, die sogar den Verdienstorden in Gold mit Brillianten erhielt. Auch wurde Rita Busch für ihre 45jährige Vereinsmitgliedschaft geehrt.

Nachdem der Elferrat die Plätze eingenommen hatte, wurde der erste Programmpunkt angesagt und der hatte es in sich. Die Jecken wurden durch die Palm Beach Girls zu einen „Höllentrip“ entführt, so der Titel der Präsentation der Showtanzgruppe, die mit ausdrucksstarken Tanz und perfekter Akrobatik überzeugten.

Die Cöllner standen nach der Showtanzgruppe auf den Programm und sorgten dafür, dass die Jecken im Saal zu den tollen kölschen Liedern der Band mitsangen. Neben dieser Band sorgten noch Jot Drop, De Ruse und die Köbesse für musikalische Unterhaltung und dabei wechselten sich Lieder zum Schunkeln, zum Tanzen und zum Mitsingen ab und bei so manchen Lied standen die jecken Damen auf den Stühlen.

Unterbrochen wurde die musikalischen Auftritte durch Achnes Kasulke, die als Putzfrau so manche Anekdote zu erzählen wusste und die Lacher auf Ihrer Seite hatte.

Außerdem traten noch die Geistinger Garde auf und zeigte u.a. ein tänzerisches Potpourri, Rudi und Tünn, die das Publikum mit in Ihrer Show einbezogen und Ruuid, der mit seiner Lasershow das Publikum begeisterte.

Natürlich durfte auch das Hennefer Prinzenpaar, Torsten I. Und Jutta I. nicht fehlen, die diesmal mit sehr großen Gefolge, bestehend aus Mitgliedern der Schmetterlinge und der Hennefer Komiteevereine einzogen.

Aber auch Vereinsmitglieder der Schmetterlinge hatten in den letzten Wochen ein kleines Programm, bestehend aus zwei Tänzen einstudiert. U.a. wurde ein Tanz auf Basis von dem Abba-Musical Mamma Mia dargeboten.

Nach der offiziellen Sitzung folgte in der Aula zu der Musik des Dj´s noch die Karnevalsparty, zu der nun auch Herren zugelassen wurden. Insgesamt konnten die „Schmetterlinge“ wieder auf eine sehr gelungene Sitzung zurückschauen, die mit einer ausgelassenen Stimmung überzeugte.

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Rathauserstürmung bei blauen Himmel

Petrus schien es gut mit den Jecken gemeint zu haben. Bei strahlenden Sonnenschein und blauem Himmel versammelten sich die närrischen Hennefer Bürger am Stadtsoldatenplatz, um die Hennefer Stadtsoldaten und die verbündeten Hennefer Karnevalsvereine dabei zu unterstützen, die Macht im Rathaus zu übernehmen.

Bereits im Vorfeld riefen die Stadtsoldaten durch öffentliche Aufrufe in der Presse und im Internet zum Sammeln auf den Stadtsoldatenplatz und dem folgender Marsch zum Rathaus auf.

Aber auch die gegnerische Seite, welche durch den regierenden Bürgermeister, Klaus Pipke angeführt wurde, rief zur Verteidigung der Macht auf und das Rathaus wurde verbarrikadiert, um so den bevorstehenden Angriff der Aufständigen abzuwehren.

Pünktlich um 11.11 Uhr wurde der Stadtsoldatenplatz durch viele Narren bevölkert und man bereitete sich auf die Machtübernahme vor. Bereits zu diesem Zeitpunkt gab man sich siegessicher. Doch auch der regierende Bürgermeister glaubte an die Verteidigung der Macht und zeigte sich von den bereits am Rathaus versammelten Jecken und dem auf der Bühne stehenden Hans Peter Lindlar, der die bevorstehende Attacke moderieren sollte und dabei den Stadtvätern die „Vergehen“ des vergangenen Jahres vorhielt, unbeeindruckt.

Als der Stadtsoldatenzug vom Stadtsoldatenplatz mit der Sonne im Rücken in Richtung Rathaus loszog, konnten die Rathausverteidiger vom Balkon des Rathauses den nahenden Jeckenzug bereits wahrnehmen und das Spielen der Regimentskapelle vernehmen. Aber auch dies ließ Bürgermeister Klaus Pipke unbeeindruckt.

Als der Zug der närrischen Jecken die Bühne vor dem Rathaus, wo sie bereits von den Hennefer Prinzenpaaren erwartet wurden, erreichten, versuchten die Stadtsoldaten samt Gefolge die Stadtvorsitzenden mit karnevalistischen Präsentationen in Form von Tanzdarbietungen und karnevalistischer Lieder zum Aufgeben zu animieren.

Zwischendurch übernahmen die anwesenden Prinzenpaare das Wort und unterstützten Hans Peter Lindlar dabei, den verantwortlichen Stadtvertretern ihre "Vergehen" vorzuwerfen. Insbesondere war hierbei der neue Bauhof das Hauptthema.

Nach einer langen Auseinandersetzung und dem Einsatz von einen Rammbock, mussten sich die regierenden Stadtväter geschlagen geben. Dies insbesondere aufgrund der Übermacht der Stadtsoldaten und den überzeugenden Argumenten. Gegen diese Übermacht an Narren hatten die Verteidiger keine Chance, obwohl diese nichts haben unversucht gelassen.

Voller Hochachtung für die Verteidiger vereinbarte man die Machtübernahme lediglich für die Karnevalstage und man einigte sich, dass die bisherigen Regierenden nach Karneval die Amtsgeschäfte wieder übernehmen dürfen. Allerdings unter strenger Überwachung der Hennefer Bürger und es kann davon ausgegangen werden, dass in einem Jahr ggf. wieder eine Rathauserstürmung erfolgen wird, sofern dies erforderlich sein wird. Doch zunächst herrschen die Jecken über die Stadt.

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Kostümsitzung der Westerwaldsterne

Es war schon beeindruckend, was die Westerwaldsterne, die dieses Jahr ihr 45jähriges Bestehen feiern, mit ihrer gestrigen Kostümsitzung geboten haben. Im ausverkauften Rosensaal begann die Veranstaltung mit dem Einmarsch des Elferrates, die durch weitere Mitglieder der Westerwaldsterne begleitet wurden.

Präsident Franz-Josef Becker bot sich bei der Begrüßung des närrischen Volkes ein beeindruckendes Bild von bunten Kostümen. Clowns und Piraten waren dabei genauso vertreten, wie die Uniformen befreundeter Karnevalsvereine und auch das Hennefer Prinzenpaar vollendete das Bild.

Nachdem der Elferrat seine Plätze auf der Bühne eingenommen hatte, marschierte das Uckerather Prinzenpaar Niklas I und Lena II incl. Gefolge ein. Auf der Bühne bewiesen das Kinderprinzenpaar, dass sie nicht nur zu den Jecken sprechen können, sondern mit einem einstudierten Tanz begeisterten sie die Gäste.

Seit 11 Jahren wird das Jugendcorps der Westerwaldsterne durch die beiden Trainerinnen Gabi Becker und Arabella Okulu Peschmann trainiert und nach dem Ausmarsch des Kinderprinzenpaares zeigten die Tänzerinnen ihren aktuellen Tanz und bewiesen, dass der Verein auch die nächsten Jahre qualitativ hochwertigen Tanz präsentieren wird.

Der nächste Künstler, den die Jecken begrüßen durften, ist nicht nur im Karneval seit vielen Jahren bekannt, denn mit dem NRW-Duell im WDR hat er auch das Fernsehen für sich entdeckt. Neben der Moderation und dem Halten von Reden, ist er auch gesanglich jemand, der die Jecken zum Mitsingen animiert und dies seit nunmehr 25 Jahren. Wer kennt sie nicht, die Karnevalshits „Ich hab drei Haare auf der Brust“ oder „Hörst Du die Regenwürmer husten“. Bernd Stelter bewies auch bei dieser Sitzung, dass er eine absolute Stimmungskanone ist.

„Stimmung, Hits un kölsche Tön“ lautet das Motte der seit nunmehr 26 Jahren bestehenden Band „Echte Fründe“ und dieses Motto setzte die mehrköpfige Band im Rosensaal um. Bereits zu Beginn des Auftritts brachte die Band den Saal zum „kochen“ und animierten die Uckerather zum Mitsingen.

Als nächster Punkt stand ein einzigartiger Redner auf der Bühne, der mit viel Witz und Humor Erlebnisse seines Lebens und Alltags erzählt und dabei keine Miene verzieht. Dieter Röder, alias Ne Knallkopp bewies einmal mehr sein Talent.

Bevor die Micky Brühl Band die Stimmung im Saal mit ihren Liedern und insbesondere der neuen Karnevalshymne „ Zo Foss noh Kölle jonn“ auf den absoluten Höhepunkt brachte, nahmen das Uckerather Prinzenpaar Prinz Wolfgang I und Prinzessin Elke I mit dem Einmarsch in den Saal ein „Bad“ in der närrischen Menge. Auf der Bühne angekommen bestätigten beide Tollitäten, dass dies ein ganz besonderes Ereignis sei. Doch von einem weiteren besonderen Ereignis und einer Überraschung, die noch folgend sollte, ahnten das Prinzenpaar da noch nichts.

Nach der Pause parodierten Blom und Blömcher bekannte Künstler aus dem Karneval und dem Musikgeschäft nicht nur stimmlich, sondern auch mit dem entsprechenden outfit, bevor das Seniorencorps der Westerwaldsterne mit Kommandant Daniel Becker ein perfektes, tänzerisches Programm darboten. Hierbei zeigten das Corps nicht nur eine abgestimmte Choreographie, sondern auch akrobatische Perfektion.

Irmgard Becker ist seit vielen Jahren Mitglied der Westerwaldsterne und engagierte sich seitdem sehr für den Verein und den karnevalistischen Brauchtum.Während der aktiven Zeit als Tänzerin ertanzte sie viele Preise und dies deutschlandweit. Für das große Engagement wurde sie nun durch den Regionalbeauftragten des BDK, Mario Wetzel mit dem Verdienstorden des BDK in Gold geehrt.

Der nächste karnevalistische Bühnengast beherrscht seine Kunst, wie nur wenige andere Künstler. Im Tropenanzug und mit seinem mannshohen Emu „Aky“ betrat Fred van Halen (Scheißerchen) die Bühne und präsentierte sein einmaliges Programm und die Kunst des Bauchredens. Hierbei ist es insbesondere Aky, der mit dem Publikum spielt und so manchen Flirt beginnt.

Als letzte Musikband animierten die Bremsklötz nochmals das Publikum zum Mitmachen, was Ihnen auch belang. Zu kölschen Liedern sangen und tanzten die Jecken im Saal.

Bevor der letzte Programmteil, der Auftritt des Tanzcorps Blaue Jungs Lövenich die Sitzung beendete, wurde der offizielle Teil der Sitzung unerwartet unterbrochen, denn das Tanzcorps der Westerwaldsterne hatte sich für das Uckerather Prinzenpaar noch etwas ganz Besonderes ausgedacht und nur sehr wenige Vereinsmitglieder waren eingeweiht.

Zunächst begann alles harmlos mit dem Einmarsch des Tanzcorps. Erstaunt war das Publikum nur, dass nicht alle in Tanzuniform waren, sondern auch „Blumenkinder“ mit anwesend waren und nun geschah etwas, was sicherlich dem Uckerather Prinzenpaar unvergessen bleibt. Da das Prinzenpaar seit vielen Jahren in „wilder“ Ehe lebt, dachte sich das Tanzcorps, es sei Zeit zu heiraten und dies auf der Bühne des Rosensaals. Das Prinzenpaar durfte in der Mitte der Bühne vor dem errichteten Altar Platz nehmen und neben dem „Pfarrer“ marschierte sogar der „Bischof“ in den Saal ein und das Brautpaar wurde in einer einzigartigen Zeremonie auf kölsch getraut und selbst an die Ringe wurde gedacht. Dies wird das Prinzenpaar sicherlich nie vergessen und das Publikum war begeistert.

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Herrensitzung der Hennefer Stadtsoldaten

Die Hennefer Stadtsoldaten boten heute in der Meiersheide alles das, was eine Herrensitzung zum Erfolg macht und so verwandelte sich die Veranstaltungshalle sehr schnell zu einem karnevalistischen Highlight.

Begleitet von der Regimentskapelle der Hennefer Stadtsoldaten marschierten das Hennefer Prinzenpaar samt Gefolge und der Elferrat ein und betraten die Bühne. Hier übernahm Paul Jacobs, Präsident der Hennefer Stadtsoldaten das Wort und begrüßte die närrischen Herren und natürlich das Prinzenpaar, welches anschließend einige Worte an die Jecken richtete.

Bevor nun das Programm beginnen konnte, wurden noch zwei Ernennungen vorgenommen. Zum Ehrenstadtsoldat wurde Gerd Wiemann (Schleifer), der seit 2003 als Legionär bei den Stadtsoldaten ist, ernannt und der Eitorfer Werner Bohlscheid wurde zum Legionär „Osram“ aufgrund seiner roten Gesichtsfarbe ernannt.

Nun begann aber der offizielle Teil der Sitzung mit dem Auftritt der Klüngelköpp, die wie alle weiteren Künstler nicht nur durch Paul Jacobs angesagt wurden, sondern durch das attraktive Nummerngirl ebenfalls angekündigt wurden.

Die Klüngelköpp sorgten als „Eisbrecher“ sofort für eine super Stimmung. Dies insbesondere, als sie mit ihren Trommeln bekannte Lieder darboten und den Saal in ein brasilianisches Festival verwandelten. Aber natürlich durften auch die kölschen Töne nicht fehlen und so schunkelten und sangen die Jecken zu dem Erfolgslied „Stääne“.

Weiter im Programm ging es mit dem aus Porz kommenden Guido Cantz, der in bekannter und gekonnter Weise auch auf aktuelle Situationen ad-hoc einging und somit mit Situations-Comedy glänzte. In seiner Rede wurde u.a. als Themen die Vorkommnisse bei ADAC und Bischof van Elst angesprochen, welche in dieser Sitzung auch von anderen Künstlern auf unterschiedliche Weise dargestellt wurden.

Nun trat die Musikgruppe „Cölsch Crew“ auf und animierte die Jecken mit kölschen Liedern und Schlagern zum Mitsingen, was auch gelang.

Es gibt sicherlich viele Bauchredner im Karneval, aber Klaus & Willi gehören sicherlich mit zu den

Besten diesen Genres und so war es nicht verwunderlich, dass Klaus Rupprecht mit seinen Affen Willi das Publikum mit seinem Wortwitz und der Spontanität begeisterte. Hierbei stellte der Affe den frechen Flegel dar, der teilweise mit tollen Reimen die Kunst des Unterhaltens perfekt darbot.

Seit vielen Jahren ist das nachfolgende Trio nicht aus dem Karneval wegzudenken, Mit ihren Parodien auf bekannte Künstler begeisterten sie schon auf vielen Veranstaltungen und heute waren Blom un Blömcher in Hennef. Verkleidet als Darth Vader betrat Frontmann Johannes Maria Blum die Bühne und es folgte ein Feuerwerk der Parodie. So wurden Lieder von und im Outfit von Marie-Luise Nikuta präsentiert und auch Heino, Campino und Westernhagen gehörten zum Repertoire.

Militärisch ging es weiter. Ausbilder Schmidt marschierte ein und mit seinem Programm über aktuelle und politische Themen polarisierte er. Auf seine unverwechselbare Art und Weise und uniformiert gab er seine Vorstellungen zum täglichen Leben wieder, wie es Holger Müller, alias Ausbilder Schmidt nun schon seit 12 Jahren macht.

Ein fester Bestandteil vieler Hennefer Sitzungen ist der Auftritt der Jecken Kalver Schnütche, die auch auf der Herrensitzung der Stadtsoldaten nicht fehlen durften. Erneut zeigten sie einen perfekten Auftritt.

Der Namensgeber und Frontmann der nachfolgenden Band steht nunmehr schon seit 30 Jahren auf der Bühne. Zunächst war er Frontmann der Kölner Band „Paveier“ und gründete dann vor einiger Zeit seine neue Band „Micky Brühl Band“. Zusammen mit fünf Künstlerkollegen verwandelte er heute die Meiersheide zum „Hexenkessel“. Hierbei präsentierte er auch Lieder seiner ehemaligen Band und die Jecken dankten es der Micky Brühl Band, indem sie schunkelnd, singend oder auf Stühlen stehend mitmachten.

Nun sagte Paul Jacobs eine Showtanzgruppe sinngemäß mit den Worten an: „...das Beste, was zur Zeit in Deutschland showtänzerisch vorhanden ist...“ und die Fauth Dance Company bewies, dass die Worte des Präsidenten nicht übertrieben waren. Die tänzerische Performance und die Ausdrucksstärke dieser Tanzformation setzt Maßstäbe. Zu kölschen Liedern zeigten die Tänzerinnen ein hervorragendes Programm und hierbei war auffällig, wie synchron die Tänzerinnen agierten.

Zum Ende der Herrensitzung präsentierten die Unkeler Ratsherren auf ihren Blasinstrumenten noch ein Potpourri bekannter kölscher Lieder und bildeten damit den Abschluss einer sehr gelungenen Herrensitzung der Hennefer Stadtsoldaten.

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Jubiläums-Prinzenpaarempfang der Stadt Hennef

Die Stadt Hennef lud zum Prinzenpaarempfang ein und die Karnevalisten kamen. Nicht nur die Prinzenpaare gaben sich die Ehre, sondern auch Präsidenten, Adjutanten, Mitglieder der Karnevalsvereine und viele Jecke folgten der Einladung. Dies insbesondere, weil es sich um ein Jubiläum handelte. Zum 25. Mal wurde gestern dieses karnevalistische Highlight durchgeführt und dementsprechend voll zeigte sich die Meiersheide, als um 19.11 Uhr Pressesprecher Dominik Müller-Grote die Veranstaltung eröffnete und die Prinzenpaare, begleitet durch die Geistinger Garde, den Saal der Meiersheide betraten und sich den Weg durch die Jecken in Richtung Bühne bahnten.

Auf der Bühne bot sich ein farbenprächtiges Bild durch die fünf Prinzenpaare im vollen Ornat, deren Hintergrund die Geistinger Garde bildete. Mittendrin Bürgermeister Klaus Pipke, der die einzelnen Prinzenpaare vorstellte und an alle Prinzen und Prinzessinen ein persönliches Wort richtete.

Nachdem der Hennefer Prinz, Torsten I im Beisein seiner Prinzessin Jutta I stellvertretend für alle auf der Bühne befindlichen Prinzenpaare des Stadtgebietes Hennef, das närrische Volk begrüßte und seinen Dank aussprach, erfolgte die Ordensverleihung der Stadt Hennef an die Prinzenpaare. Neben dem Prinzenpaar Hennef waren noch das Prinzenpaar Uckerath, Wolfgang I und Elke I, das Prinzenpaar aus Bröl, Thorsten I und Sandra I, sowie die Kinderprinzenpaare aus Söven, Kai I und Zoe II und aus Uckerath Niklas I und Lena II anwesend.

Nun durfte die Geistinger Garde tänzerisch ihr Können zeigen und natürlich durfte auch der Säbelmarsch nicht fehlen. Mit der imposanten Uniform in blau und weiß sowie der perfekten Darbietung, brauchen die Gardisten keinen Vergleich mit anderen Garden zu scheuen.

Aber nicht nur Hennefer Vereine traten beim Prinzenpaarempfang auf. Nachfolgend betraten die Grün-Weiße Funken vom Zippchen die Bühne und zeigten ihr vielseitiges Programm, das nicht nur tänzerisch perfekt war, sondern auch die akrobatischen Einlagen überzeugten die Jecken.

Weiter ging es wieder mit einer Hennefer Tanzgruppe. Die Showtanzgruppe „Jecke Kalver Schnütche“ der KG Rot-Weiß Bröl präsentierten ihren neuen Showtanz. Tanzkostüme mit silbernen Pailletten, Netzstrumpfhosen, Zylinder und dazu stellenweise ein Regenschirm bildete das Outfit, welches zur passenden Musik u.a. bekannter Broadway-Stücke den optischen Rahmen bildete.

Dies war sicherlich ein Höhepunkt und so war es nicht verwunderlich, dass die Tänzerinnen ohne Zugabe nicht von der Bühne gelassen wurden.

Die Showtanzgruppe bildete auch das Ende des offiziellen Programms, welches sehr souverän durch Pressesprecher Dominik Müller-Grote moderiert wurde. Zwischen den Auftritten sorgte Live-Musik der Band für gute Unterhaltung.

Natürlich war noch lange nicht Schluss. Zu der Musik von DJ Wolfgang wurde noch bis in die Nacht getanzt und gesungen und so ging erneut eine wunderschöner karnevalistischer Abend in Hennef zu Ende, der durch eine ausgelassene Stimmung geprägt war.

Ein ganz besonderer Dank gilt der Firma „Getränke-Express WIFA“, die die Organisation der Veranstaltung übernommen und die Getränke gespendet hat.

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Prunksitzung der Ersten Hennef KG

Ein Meer an Farben bot sich Michael Marx, erster Vorsitzender der Ersten Hennefer KG, als er gestern in der Meiersheide die Prunksitzung des Vereins eröffnete. Die vielen Jecken in der ausverkauften Halle mit ihren farbenfrohen und teilweise sehr aufwändigen Kostümen, sorgten für dieses tolle Bild. Vor dieser Kulisse erfolgte zunächst der Einmarsch diverser Karnevalsvereine, gefolgt von Mitgliedern der Ersten Hennefer KG und Elferrat. Während die Vertreter der Vereine den Saal über die Bühne lediglich durchzogen, verblieben die Mitglieder der Ersten Hennefer KG auf der Bühne, wo nun Frank Kasolowsky das Wort ergriff und die Jecken begrüßte. Im Anschluss nahm der Elferrat die Plätze ein und der erste Programmpunkt wurde durch den Präsidenten, Frank Kasolowsky angesagt.

In Begleitung der Bonner Stadtsoldaten, marschierte das Hennefer Prinzenpaar, Prinz Torsten I und Prinzessin Jutta I mit Gefolge ein. In der Ansprache der Tollitäten, begrüßten auch diese das närrische Volk und begaben sich anschließend in die Loge auf der Bühne, um ihre Plätze einzunehmen.

Zu Ehren der vielen Jecken und des Prinzenpaares, tanzten nun die Bonner Stadtsoldaten und zeigten ihr Können. Hierbei wurden sie vom eigenen Musikzug begleitet.

Nach dem Ausmarsch der Bonner Stadtsoldaten, kündigte der Sitzungspräsident den ersten Höhepunkt des abends an. Letztes Jahr feierte diese Kölner Band ihr 30jähriges Bestehen und sie zählen zu den Größen des Kölner Karnevals. Unter großen Jubel betraten die Paveier die Bühne der Meiersheide und sorgten sofort für ausgelassene Stimmung im Saal. Gemeinsam mit den Jecken spielten sie ihr Repertoire erfolgreicher Karnevalshits und hierbei wurden die Paveier gesanglich durch die Gäste der Meiersheide unterstützt.

Nach der Zugabe der Paveier ging es Schlag auf Schlag weiter und ein Jubilar betrat die Bühne. Seit nunmehr 25 Jahren begeistert er das Publikum in ausverkauften Sälen. Sein Markenzeichen ist das gelb-orange Bühnenoutfit und er ist bekannt für seine Schlagfertigkeit. Begrüßt werden durfte Marc Metzger ; Dä Blötschkopp“. In seiner einzigartigen Weise „spielte“ er mit den Besuchern und auch der Elferrat blieb dabei nicht verschont.

Der nächste musikalische Programmteil sorgte erneut dafür, dass die Jecken mitsingen konnten. Wicky Junggeburth präsentierte seine größten Hits und als Zugabe durfte natürlich nicht der „Apfelsinen-Funken-Marsch“ fehlen.

Vor der Pause durften die Hennefer Jecken ein weiteres Urgestein des Kölner Karnevals begrüßen. Kein anderer Redner beherrscht die Kunst des Reimens in einer Rede, wie er und dies bewies Fritz Schopps als „ET Rumpelstilzje“ am gestrigen Abend erneut.

Nach der Pause heizten die Mitglieder der Band Querbeat das Publikum ein. Diese Band ist etwas ganz Besonderes und ein wahrer Stimmungsknaller. Mit dem farbenfrohen Outfit und der mitreißenden Art der Darbietung, verwandelten sie die Meiersheide in einen „Hexenkessel“. Diese Band ist die neue Generation des Karnevals und auch Frank Kasolowsky ließ es sich nicht nehmen, nach der Zugabe das Publikum durch seinen Gesang erneut zu animieren, eine weitere Zugabe anzufordern, was ihm gelang.

Jörg Knör stand nun auf dem nächsten Programmpunkt. Seine Fähigkeit, Stimmen zu imitieren, ist ausgesprochen beeindruckend und dies bewies er gestern erneut. Inge Meysel, Angela Merkel, Rainer Calmund oder Otto gehören mit zu seinem stimmlichen Repertoire. Aber Höhepunkt war die Imitation von Udo Lindenberg.

Nach Jörg Knör wurde den Tanzfreunden unter den Jecken etwas Besonderes geboten. Die „Höppemötzjer“ zeigten, was tänzerisch alles möglich ist und auch, wenn dies auf der Bühne unter dem ständigen Lächeln der Tänzerinnen und Tänzer einfach aussieht, wird hier Hochleistungssport geboten und die „Höppemötzjer“ zeigen dies in einer absoluten Perfektion zu karnevalistischen Hits.

Letzter Programmteil der Prunksitzung waren die „Big Maggas“, die im letzten Jahr schon bei diversen Veranstaltungen in Hennef überzeugten und auch gestern sorgte „die härteste und schönste Boygroup der Welt“ für ein Feuerwerk der Stimmung und so blieb es nicht aus, dass diese Band, die mit einem tollen Bühnenprogramm und bekannten Schlagern glänzte, mehrere Zugaben geben musste.

Insgesamt war die Veranstaltung, in der es zwischendurch auch zu Ehrungen des Vereins kam, ein absoluter künstlerischer Hochgenuss. Begleitet wurde das Bühnenprogramm durch das Orchester Sepp Dietrich. Für das leibliche Wohl wurde natürlich auch gesorgt und erstmalig hat die Erste Hennefer KG im Foyer eine Cocktailbar eingerichtet. Ebenfalls im Foyer der Meiersheide folgte nach der Veranstaltung die Anschlussparty, die bis in die frühen Morgenstunden andauerte.

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Kindersitzung der SKC-Pänz

Nach einer mehrjährigen Pause, veranstalteten die Pänz des SKC heute im ausverkauften Saal des Sövener Hofes erneut ihre Kindersitzung. Souverän zeigte der karnevalistische Nachwuchs im Elferrat, dass dieser hinsichtlich der Durchführung und Moderation einer Karnevalssitzung durchaus über großes Potenzial verfügt.

Nach dem Einmarsch und der Begrüßung der großen und kleinen Gäste durch den Präsidenten des SKC, Mario Hirt, übernahmen die Mitglieder des Elferrates das Zepter und der erste Programmteil wurde angesagt. Das Publikum durfte das Kinderprinzenpaar von Söven begrüßen. Begleitet wurde Prinz Kai I und Prinzessin Zoe II durch die Pänz der Stadtsoldaten Hennef, die im weiteren Verlauf der Veranstaltung auch ihr tänzerisches Können zeigten.

Nachdem die junge Solosängerin „Mathilda“ kölsche Lieder zum Mitsingen präsentierte, marschierte die Tanzsportgruppe Rot-Weiß Söven in großer Formation auf. Sowohl die Minis, als auch die Junioren begeisterten das Publikum mit ihren Gardetanz und so manches Kind träumte davon, ebenfalls einmal auf einer Bühne tanzen zu dürfen.

Im Anschluss an die tänzerische Vorführungen, konnten die Kinder Herr Jemine bewundern, der mit Kegel, Bällen und Hüten den Zauber des Jonglierens den Kindern näher brachte. Einzelne Kinder durften dann auch diese Technik auf der Bühne mit dem Kölner Künstler erfolgreich ausprobieren.

Im weiteren Verlauf traten dann Schüler der Kastanienschule auf. In den letzten Wochen haben diese Schülerinnen und Schüler in Zusammenarbeit mit der Tanzschule Lars Stallnig eine tänzerische Darbietung einstudiert, welche sie präsentierten. Abgelöst wurden die Kinder dann von den erfahrenen Tänzerinnen der Tanzschule.

Ebenfalls zeigten die Sternschnuppen Bockeroth, als befreundeter Verein des SKC Söven, dass auch sie über einen tollen Nachwuchs verfügen, der auf der Bühne den Gardetanz beherrscht.

Nun war es an der Zeit, weitere Tollitäten auf der Bühne begrüßen zu dürfen. Das Kinderprinzenpaar aus Söven freute sich, das Uckerather Kinderprinzenpaar ansagen zu dürfen. Prinz Niklas I und Prinzessin Lena II, die begleitet wurden von Vereinsmitgliedern der KG „Remm-Flemm“, vervollständigten das Bühnenbild.

Im weiteren Verlauf der über dreistündigen Kindersitzung traten u.a. noch die Black Farys“ auf.

Das staunende Publikum hat aber auch eine beeindruckende Premiere erleben dürfen. Beim „Lieder raten“ zeigte der Sövener Prinz Kai I, dass er nicht nur Söven repräsentieren kann, sondern auch singen kann und sehr viele Lieder kennt. Vielleicht sehen wir den Kinderprinzen ja nach seiner Amtszeit zukünftig als singenden Ex-Prinzen auf der Bühne!?

Insgesamt konnten die Pänz des SKC auf eine sehr gelungene Kindersitzung zurückblicken und auch die Besucher der Sitzung, die mit ihren Kostümen dafür sorgten, dass der Saal zu einem bunten Farbenmeer erstrahlte, waren begeistert und vermutlich sind an diesen Abend viele glückliche Kinder sehr müde ins Bett „gefallen“.

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Große Kostümsitzung mit Prinzenproklamation KG Rot-Weiss Bröl

Bis zum letzten Augenblick konnte die Spannung aufrechterhalten werden. Erst als das neue designierte Prinzenpaar der KG Rot-Weiß Bröl auf die Bühne trat, wurde das Geheimnis gelüftet.
Prinz Thorsten I und Prinzessin Sandra I werden diese Session den Karnevalsverein würdevoll bei den karnevalistischen Veranstaltungen vertreten.

 

Prinz Thorsten I, alias Thorsten Büth wurde am 15.01.1076 in Neunkirchen-Seelscheid geboren. Bereits 1987 stand er auf der Bröler Kinderkarnevalsbühne und trat 1993 der KG Rot-Weiss Bröl bei, wo er seit 14 Jahren im Vorstand ist und dort aktuell die Position des 1. Literaten einnimmt.

Prinzessin Sandra I, alias Sandra Büth, geb. Nelles wurde am 18.08.1975 in Siegburg geboren. Als Solomariechen bei den „Wolsdorfer Flöckchen“ sammelte sie bereits Erfahrungen im Karneval.

Doch bevor die Proklamation des Bröler Prinzenpaares erfolgte, begrüßte Sitzungspräsident 
Rolf Hocke die jecken Besucher und die einzelnen Garden der KG zeigten ihr tänzerisches Können. 
Dabei wurden die neusten Tänze der Minigarde, Kindergarde, Juniorengarde und der Senioren 
präsentiert, die hierfür bereits das ganze Jahr trainiert haben. 

Nach den Tanzdarbietungen sorgte Wicky Junggeburth  mit seinem Auftritt für ausgelassene 
Stimmung. Die Jecken im mit knapp 400 Besuchern ausverkauften Saal des Landgasthauses Bröl, 
stimmten zusammen mit dem Künstler unvergessene Hits an und die Besucher hörten natürlich 
auch die beiden Lieder „Einmol Prinz zo sin“ und „Dat es Karneval“ und sangen kräftig mit.

Nun wurde die Geduld der Sitzungsgäste nicht weiter beansprucht und als nächster 
Sitzungsprogrammpunkt folgte in Begleitung des Stadtsoldatencorp der Beueler Stadtsoldaten, 
der Einzug des neuen Prinzenpaares von Bröl. Neben den Beueler Stadtsoldaten wurden 
diese begleitet von einer Abordnung befreundeter Karnevalsvereine, Komiteemitglieder/Elferrat, 
Kunterbunte und Tanzgarde.

Auch gab es ein Wiedersehen mit dem Bröler Prinzenpaar der letzten Session, Ernst und Doreen Flügel, 
die das designierte Prinzenpaar in dieser Session als Adjutanten begleiten werden.

Der erste öffentliche Auftritt des Prinzenpaares mit der Proklamation ist sicherlich für dieses ein 
unvergessenes Erlebnis. Dies insbesondere, wenn die Begrüßung so herzlich erfolgt, wie bei der 
gestrigen Großen Kostümsitzung. 
Bürgermeister Klaus Pipke übergab nach eine kurzen Ansprache symbolisch den Schlüssel.

Nachdem auch das neue Prinzenpaar die Jecken  im Saal begrüßt hatten, verlasen das Prinzenpaar 
die 11 Paragraphen des Session. Hierbei handelt es sich um 11 Wünsche bzw. Aufgaben für Dritter, 
welche das Prinzenpaar aufgestellt hat und die in der Session zu erfüllen sind.
Die erste Aufgabe wurde bereits am gestrigen Abend erfüllt. Da Thorsten Büth diese Session als 
Bröler Prinz den Verein vertritt und somit als 1. Literat nicht zur Verfügung steht, muss der 
ehemalige 1. Literat, Friedhelm Halm wieder für diese Session dessen Position übernehmen und 
somit auch die gestrige Sitzung in dieser Position begleiten. Natürlich hat sich das Prinzenpaar 
hierfür noch etwas Besonderes überlegt. Friedhelm Halm sollte diese Aufgabe nicht in der Uniform 
der KG erfüllen, sondern sich ein eigenes Kostüm aus unterschiedlichen Kostümteilen der Gäste 
zusammenstellen, was er erfolgreich umsetzte.

Als ersten Programmpunkt nach der Proklamation durfte das Prinzenpaar dann die  Showtanzgruppe 
der KG Rot-Weiss Bröl, die "Jecken Kalver Schnütsche" begrüßen. Neben der erneut perfekten 
tänzerischen Darbietung, erstrahlte die Bühne durch die silbernen Kostüme, die ein Hauch von 
New York und Broadwaystimmung in den Saal brachten.

Weiter ging das Programm mit dem „Sitzungpräsidenten“, alias Volker Weinninger.
Seine Grundsatzrede zum Zustand des Karnevals, präsentiert dieser Redner auf unverwechselbarer 
Art im gespielt angetrunkenen Zustand. Diese Parodie auf die Tätigkeit eines Sitzungspräsidenten 
und die ergänzende Mimik des Künstlers, überzeugte das anwesende Publikum.

Bereits die ersten musikalischen Takte des nächsten Künstlers auf seiner Trompete, brachte nun 
endgültig den Saal zum „Kochen“. Bruce Kapusta spielte auf seiner unverwechselbaren Art, die 
großen Karnevalshits und riss dabei das Publikum durch seine Ausstrahlung mit. Hierbei blieb er 
den Gästen zum Greifen nah, denn er nutzte Tische und Stühle im Saal als Bühne und betrat 
erst zum Ende seiner Darbietung die eigentliche Bühne. 

Auch Joachim Jung, der als „Liselotte Lotterlappen“ eine Möchtegern-Dame mit liebenswerten 
Plappermaul darstellt, spielte mit den Jecken. Durch die Reihen ziehend hatte diese Charaktere 
für jeden Gast einen passenden Spruch auf Lager. Diese Schlagfertigkeit und die besondere 
Performance der tänzerischen Darbietung, spielte „Liselotte Lotterlappen“ in die Herzen der Jecken.

Als letzter offizieller Programmpunkt der Sitzung, hatte die KG Rot-Weiss Bröl noch einen weiteren 
Höhepunkt bereit. 
De Boore heizten abschließend nochmals den Saal richtig ein und sorgten dafür, dass die Menschen 
im Saal schunkelten, tanzten und mitsangen. Von der Bühne aus konnte man das Meer an 
farbenprächtig kostümierten Jecken betrachten. Natürlich durfte auch nicht der große Erfolgshit 
der Kölner Band fehlen und so sang der gesamte Saal mit der Band zum Abschluss „Rut sin de Ruse“.

Bevor der Ausmarsch des neuen Prinzenpaares und des Elferrates erfolgte, tanzte das Prinzenpaar 
nochmals für die Gäste auf der Bühne.

Während der gesamten Veranstaltung wurde diese durch die Sitzungskapelle „Orchester Sepp Dietrich“ 
live begleitet. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt.

Insgesamt konnte die KG Rot-Weiss Bröl auf eine absolut gelungene Sitzung blicken und die 
Begeisterung der jecken Gäste war nicht zu übersehen. Hierzu trug sicherlich auch der karnevalistisch 
geschmückte Saal bei.

Karnevalsmarkt im Müllerland

Am Samstag um 11.11 Uhr begann der karnevalistische Auftakt für das Jahr 2014 in Hennef.

Zwei Tage lang präsentieren sich diverse Hennefer Karnevalsvereine im Foyer des Möbelhauses „Müllerland“, der für die Errichtung einer Bühne, Tanzfläche und karnevalistische Verkaufsstände eigene Verkaufsflächen räumte und somit entsprechenden Freiraum zur Verfügung stellte.

Durch die Kooperation mit dem Komitee Hennefer Karneval konnte die Idee des Karnevalsmarktes umgesetzt werden.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Jugend. Dementsprechend traten auch Jugendtanzgarden auf und zeigten ihr Können.

Aber nicht nur Hennefer Karnevalsvereine, Mitglieder des Komitee Hennefer Karneval und der Vertreter der Stadt konnten während den beiden Tagen begrüßt werden, sondern auch benachbarte Karnevalsfreunde präsentierten sich dem Publikum. So konnte u.a. am Sonntag aus Graurheindorf der Karnevalsclub „Rhingdorfer Junge un Mädche“ e.V. mit ihrem Kinderprinzen und der Prinzessin begrüßt werden. Auch Vereine aus dem benachbarten Siegburg nahmen an dieser Veranstaltung teil.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte u.a. am Sonntag die Regimentskapelle der 1. Hennefer Stadtsoldaten mit einem Mix aus karnevalistischer Musik.

Sonntagnachmittags standen dann die Frauen des Hennefer Karneval im Mittelpunkt. Beim karnevalistischen „Kaffeeklatsch“ hatten Vertreterinnen unterschiedlicher weiblicher Hennefer Karnevalsvereine die Möglichkeit, ihre Vereine vorzustellen.

Ebenfalls sonntags konnte das Hennefer und das Uckerather Prinzenpaar begrüßt werden.

Zwischen den Auftritten der Karnevalsvereine hatten die Besucher die Möglichkeit, sich an den Karnevalsständen, die ein Angebot von Uniformen, Orden, Wurfmaterial und Kopfbedeckungen umfassten, beraten zu lassen.

In der angrenzenden Cafeteria und am aufgebauten Bierstand konnten die Gäste das karnevalistische Treiben beobachten.

Kinder hatten die Möglichkeit, sich kostenfrei karnevalistisch schminken zu lassen.

Durch das Programm führten souverän Uwe Pook und Paul Jacobs.

Die zahlreichen Besucher nahmen die Idee des Karnevalsmarktes sehr positiv auf und es zeigt die Verbundenheit des Möbelhauses zum karnevalistischen Brauchtum und zu Hennef.

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Still Collins im Kurtheater Hennef

Unter dem Namen "Feel Collins" gründeten einige Musiker im Jahre 1996 eine Band, die u.a. die Musik von Phil Collins 
und Genesis live und originalgetreu covern.

Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich diese Band zu eine Größe im Musikgeschäft und Auftritte vor mehreren 
Tausend Zuhörern waren in der Vergangenheit genauso erfolgreich, wie die persönlicheren Veranstaltungen in kleinem 
Rahmen.
Unabhängig von der Größe des Events, fasziniert die Band sehr ausdrucksvoll die stimmliche und musikalische 
Vergleichbarkeit zum Original, wobei sie hierbei aber auch ihren eigenen Stil verwirklichen.

Im Jahre 1999 änderte die Band ihren Namen in "Still Collins", unter dem sie bis zum heutigen Tage das Publikum 
beeindruckt und neben den cover-songs auch selbstkomponierte Titel live spielt.

Mit ihren unverwechselbaren Auftritten, spielten sich die Bandmitglieder in die Herzen der Zuhörer und nennen sich 
zu Recht "Deutschlands gefragteste Genesis- und Phil Collins-Cover Band".
Am gestrigen Abend präsentierte Still Collins im Kurtheater Hennef die schönsten Balladen-Highlights von 
Genesis und Phil Collins. Dargeboten wurden über 30 Jahre Musikgeschichte mit Liedern von "Hold on my heart" 
bis zu "Carpet  Crawlers", Die Band entführte das Publikum im mit ca. 200 Besuchern ausverkauften Kurtheater
Hennef, in die Welt der romantischen Melodien. Aber auch Songs von Peter Gabriel und Mike Rutherford fanden 
Platz im Programm von Still Collins.

Sänger Sven Komp bewies erneut, wie nah seine Stimme an das Original kommt und wenn man als Zuhörer 
die Augen schloss, dachte man tatsächlich Phil Collins stünde auf der Bühne. Stimmlich begleitet wurde 
Komp durch den Backgroundgesang von Jeannette Marchewka, die bereits an vielen nationalen und 
internationalen Musikproduktionen beteiligt war und ebenfalls stimmgewaltig und mit ihrer Ausstrahlung 
faszinierte . 
Professionell auch das Auftreten der weiteren Bandmitglieder und Musiker, die ihre Instrumente auch gestern 
uneingeschränkt beherrschten. Erkennbar war dies auch, wenn die einzelnen Musiker in diversen Solodarbietungen 
ihr Können zeigten. Insbesondere Gitarrist Uli Opfergelt zeigte dies ausdrucksvoll.
Diese Band hat zwischenzeitlich Kultstatus.
Untermalt wurden die stimmungsvollen Songs durch eine ansprechende Lichttechnik im Theater.
 

Nach dem zehnjährigen Jubiläum 2013 des Kurtheaters Hennef, war dies der erste Auftritt einer 
Band im Jahre 2014 auf der Bühne des Theaters und das Programm „Ballads & Lovesongs“ von Still Collins 
könnte man auch als passende Liebeserklärung an das Kurtheater Hennef verstehen.
Die Historie des heutigen Kurtheaters begann bereits im Jahre 1922 als Tanzsaal und nach einer sehr wechselhaften 
Entwicklung mit Höhen und Tiefen, ist es dem Engagement einiger Hennefer Bürger und Liebhaber des heutigen 
Kurtheaters zu verdanken, dass im Jahre 2003 eine Weiterführung des Kurtheaters als Verein möglich wurde.
Neben Konzerten und Theaterveranstaltungen, wird das Kurtheater auch als Kino genutzt.

Zwischenzeitlich verfügt  der Verein, unter Leitung von Ingo Teusch, über mehr als 1.000 Mitglieder und das 
Kurtheater etablierte sich zu einem zentralen, kulturellen Mittelpunkt der Stadt.
Als Besucher des Theaters genießt man die familiäre und nostalgische Atmosphäre des Theaters und man spürt 
nahezu die Liebe und Energie, die in dieses Projekt in den letzten Jahren eingeflossen ist.

Wie bereits in den letzten Jahren, wird auch dieses Jahr das Kurtheater wieder ein umfangreiches 
und kulturelles Programm bieten. Neben Konzerten gehören hierzu auch Darbietungen aus der Theater- und Comedyszene.

Ein Besuch lohnt sich!!!

 


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