Eventberichte 2015

Veröffentlichungsdatum:

12.12.2015 Hennefer Lichter und Sövener Adventszauber

05.12.2015 Weihnachtsträume in der Meys Fabrik

28.11.2015 Hennefer Weihnachtsmarkt

22.11.2015 Frack un Kostüm

15.11.2015 Double LP meets Friends

14.11.2015 Sessionseröffnung

13.11.2015 Prinzenproklamation

08.11.2015 Buchausstellung St. Simon und Judas

07.11.2015 Ehrenamtsmarkt

05.11.2015 Poetry Slam

30.10.2015 Dave Davis im Kurtheater

30.10.2015 Kunstnacht und Kunstpunkte

26.10.2015 Paveier im Kurtheater

03.10.2015 Türöffnertag in der Musikschule Sound College

02.10.2015 Coloredsounds

20.09.2015 Stadtfest Hennef (Teil 2)

19.09.2015 Stadtfest Hennef (Teil 1)

08.09.2015 Herbstgenuss in der Klosterkirche

22.08.2015 Tag der offenen Tür Sportschule Hennef

15.08.2015 Hennefer KinderSportFest

07.08.2015 Warther Kirmes

26.07.2015 Grillmeisterschaft Hennef

24.07.2015 Lipps-Thelen-Band im JaJa

21.07.2015 Mirko Bäumer und die Lustigen Musikanten in der Sieglinde

27.06.2015 10. Kult-Open-Air

20.06.2015 The Joy of Soul Music

14.06.2015 Dritter Tag der Europawoche

14.06.2015 Mit den Stadtsoldaten beim Europawochelauf

13.06.2015 Europawoche der Karnevalisten

12.06.2015 RockPopFestival

31.05.2015 Faces of Musical 2015

16.05.2015 Vespa-Treff

08.05.2015 Cantz schön clever

25.04.2015 Heinzelmännchen von Köln

10.04.2015 Double LP in der Sieglinde

22.03.2015 Viel Schönes

13.03.2015 @rheinkabarett im Kurtheater

16.02.2015 Rosemontagszug Hennef

15.02.2015 Karnevalsparty in der Meiersheide

15.02.2015 Weibersitzung der Schmetterlinge

13.02.2015 Närrischer Empfang in der Kreissparkasse Köln

12.02.2015 Weiberfastnacht mit den Stadtsoldaten unterwegs

08.02.2015 Rathauserstürmung

07.02.2015 Kostümsitzung Westerwaldsterne

01.02.2015 Häresitzung Stadtsoldaten

25.01.2015 Prunksitzung Erste Hennefer

23.01.2015 Frack und Kostüm

19.01.2015 Sitzung Fidele Flotte

18.01.2015 Herrensitzung Bröl

11.01.2015 Rejimentsapell

10.01.2015 Prunksitzung Quer durch de Waat

04.01.2015 Karnevalsmarkt

03.01.2015 Sitzung SKC

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Hennefer Lichter und Sövener Adventszauber

Am 12.12.2015 fanden die Hennefer Lichter und der Sövener Adventszauber statt.

Nachfolgend einige Fotoimpressionen

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Weihnachtsträume in der Meys Fabrik

Es ist Vorweihnachtszeit und die Menschen bereiten sich auf das Weihnachtsfest vor. Die Weihnachtsmärkte haben geöffnet und in vielen Familien werden Kekse gebacken. Fenster, Gärten und Zimmer werden weihnachtlich dekoriert und es wird sich „den Kopf zerbrochen“, was man dieses Jahr wohl für Geschenke unter den Weihnachtsbaum legen soll. Insbesondere das Letztere führt dann oftmals dazu, dass die Vorweihnachtszeit ihre Besinnlichkeit verliert und jedes Jahr nimmt man sich erneut vor, dass im nächsten Jahr die Vorweihnachtszeit intensiver und geruhsamer angegangen werden soll. Warum sich nicht mal mehr Zeit auf dem Weihnachtsmarkt nehmen oder eine weihnachtliche Ausstellung besuchen, möglichst mit viel handwerklichen Angeboten?

Eine wundervolle Alternative jenseits von vorweihnachtlichem Stress bietet auch in diesem Jahr wieder die Hennefer Ausstellung „Weihnachtsträume“ des Künstlerkreises „Viel Schönes“ in der Meys Fabrik.  Hier präsentieren eine Vielzahl von Künstler ihre selbstgemachten Kunstwerke. Ein Potpourri an Farben, Düfte und Formen handwerklicher Kunst wird geboten. Unter der Schirmherrschaft des Hennefer Bürgermeister Klaus Pipke, der auch die Ausstellung am heutigen Samstag eröffnete, können sich die Besucher an den zahlreichen Ständen inspirieren lassen und sich dekorative Ideen für ihr Zuhause holen.

Die ausstellenden Künstler freuen sich auch darüber, dem interessierten Gast einige kreative Tipps zu geben und sicherlich kann der Hobbybastler diese Tipps nutzen, um z.B.  in der Familie oder mit den Kindern handwerklich tätig zu werden. Die Materialien der handwerklichen Ausstellung sind ebenfalls vielfältig. Stoff, Papier, Holz, Metall, Stein und Keramik sind einige Materialien die verarbeitet wurden. Somit ist für jeden etwas dabei.

Neben Hennefer Künstler sind auch Aussteller anwesend, die über den Hennefer Stadtgrenzen ansässig sind. Dem Künstlerkreis „Viel Schönes“, der u.a. durch Frau Erika Wallowski vertreten wird ist es wichtig, hochwertige Kunst zu präsentieren und dies je Ausstellung in unterschiedlicher Besetzung von Künstlern. Dies ist dem Künstlerkreis auch dieses Mal gelungen und neun neue Künstlerkollegen konnten begrüßt werden.

Stellvertretend für die vielen sympathischen Aussteller, berichtet Hennefer-Inspirationen über die aus Sankt Augustin-Menden stammende Sylvia Siegel-Kopatz, die an ihrem Stand sogar zwei Hobbies präsentiert. Die Fotografie ist seit vielen Jahren ihre Leidenschaft und eine Auswahl von ausdrucksvollen Fotos – teils angereichert mit Sprüchen – und auf Leinwand dargestellt, erhalten schnell die Aufmerksamkeit der Besucher. Die Fotos zeigen Motive, die ausdrucksvoll sind und romantisch und beruhigend - keinesfalls aufdringlich - auf den Betrachter wirken. Die Sprüche wurden mit einer Schreibfeder und Tinte aufgetragen, womit wir beim zweiten Hobby von Sylvia Siegel-Kopatz angelangt sind.

Mit dieser besagten Schreibfeder, deren Spitze auch mal gerne aus einem Metallstück einer Trinkdose besteht, verziert die Künstlerin u.a. Verpackungen aus Papier, wie z.B. Streichholzschachteln, die zuvor farblich aufgewertet wurden. Dieses Hobby betreibt die Künstlerin seit ca. drei Jahren. 

Ein besonderer Duft hüllt die Besucher am Stand von Birgit Braun ein. Ausgestellt werden Naturseifen verschiedenster Duftrichtungen und optisch ansprechend und wer dieses Handwerk erlernen möchte, kann dies bei Seminaren und Workshops, welche die Künstlerin anbietet, erlernen.

Erstmalig bietet der Künstlerkreis „Viel Schönes“ ein Künstlercafé im Foyer der Meys Fabrik an. Hier besteht u.a. bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit, die Impressionen der Ausstellung auf sich einwirken zu lassen.

Es lohnt sich auf jeden Fall, diese Ausstellung zu besuchen und man sollte sich an den einzelnen Ständen Zeit nehmen, um mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen und die handwerklichen Kunstprodukte sich genau anzuschauen, denn oftmals steckt das Besondere im Detail.

Heute hat die Ausstellung noch bis um 17.00 Uhr geöffnet. Am morgigen Sonntag öffnet die Ausstellung in der Zeit von 11.00 Uhr bis 17.00 ihre Tore.

Fotos und Text: Frank Specht

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Hennefer Weihnachtsmarkt öffnete seine Pforten

Nach der gestrigen Eröffnung des diesjährigen Weihnachtsmarktes durch Bürgermeister Klaus Pipke und Irmgard Graef, Vorsitzende der Werbegemeinschaft, wird auch heute und morgen wieder ein buntes Bühnenprogramm geboten. Neben diversen gesanglichen und tänzerischen Vorführungen von Vereinen, Schulen, Kindergärten und weiterer Einrichtungen, präsentiert die Kölsche Band "Spontan" heute ab 17.15 Uhr das Bühnenprogramm "Weihnachte op Kölsch". Aber zunächst machten die Kinder der KiTa KiKu Sonnenschein heute um 11.00 Uhr den gesanglichen Auftakt für das heutige Bühnenprogramm.

Morgen ab 13.00 Uhr haben darüber hinaus die Besucher im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags auch die Möglichkeit, ihre Weihnachtseinkäufe zu erledigen.

Der Hennefer Weihnachtsmarkt lockt die vielen Besucher auch in diesem Jahr wieder mit vielfältigen Angeboten, Die vielen weihnachtlich geschmückten Buden bieten u.a. weihnachtliche Gestecke, Delikatessen, handwerkliche Produkte aus Glas, Stock und Holz und natürlich Leckereien vom Grill und aus der Pfanne. Glühwein und Eierpunsch lassen dann das Weihnachtsgefühl so richtig aufkommen.

Weihnachtsmann und Engel auf Stelzen besuchen auch dieses Jahr den Weihnachtsmarkt und bieten ein weihnachtliches Fotomotiv. Zum Abschluss am Sonntag reist dann auch der Nikolaus noch an, um die Kinder zu bescheren.

Außerdem prämiert eine Jury, bestehend aus dem Hennefer Prinzenpaar Michael I. und Claudia V. (Marx), Jürgen Opdenhoff, Vorsitzender Stadtmarketing, und Irmgard Graef, Vorsitzende der Werbegemeinschaft, den schönsten Holzbuden-Stand.

Also, für jeden etwas dabei.

Das Programm:

Samstag (11 bis 20 Uhr)
12:00 Uhr: Chor der Kita KiKu Sonnenschein
14:45 Uhr: Weihnachtliches Tanzprogramm aus der Kaiserstraße (ADTV-Tanzschule Lars Stallnig)
15:00 Uhr: Kinder der FCB Hennef
16:00 Uhr: Blasorchester Uckerath
17:15 Uhr: Kölsche Band "Spontan" – Weihnachte op Kölsch
19:30 Uhr: Dixie-Nikoläuse

** Sonntag (11 bis 19 Uhr, verkaufsoffener Sonntag 13 bis 18 Uhr)
12.00 Uhr: Holiday Winds und das Flötenensemble der Gesamtschule Hennef
14:00 Uhr: Chor der Gemeinschaftsgrundschule Siegtal
14:45 Uhr: Weihnachtliches Tanzprogramm aus der Kaiserstraße (ADTV-Tanzschule Lars Stallnig)
15:00 Uhr: Chor und Musikgruppe der Evangeliums-Christen Baptistengemeinde Hennef
16:00 Uhr: Ökumenische Eröffnung des Advents, gestaltet von den evangelischen und den katholischen Kirchengemeinden
17:00 Uhr: Chor der Neuapostolischen Kirche
18:00 Uhr Der Nikolaus kommt und beschert die Kinder

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Karnevalssitzung "Frack un Kostüm" in der Meiersheide

Karnevalistisches Feuerwerk in der Meiersheide!

Aufgrund der kurzen Karnevalssession 2015/2016 entschied sich die Große Geistinger KG, die Jeestinger Traditionssitzung „Frack un Kostüm“ bereits zum Anfang der Session durchzuführen und so öffneten sich am 21.11.2015 die Türen in die Veranstaltungshalle Meiersheide für dieses Event.

Natürlich war die Meiersheide fast ausverkauft, denn dieses karnevalistische Feuerwerk wollte sich keiner entgehen lassen.

Nach dem Einzug der befreundeten Hennefer Vereine und der Begrüßung durch den Präsidenten der KG, Christoph Morell, zog das Hennefer Prinzenpaar incl. der Adjutanten und den Hennefer Stadtsoldaten ein.

Am 13.11.2015 wurde das Hennefer Prinzenpaar Michael I. und Claudia V. proklamiert und wie bereits im Rahmen der Proklamation, durften die beiden Tollitäten auch bei der gestrigen Traditionssitzung ihren Weg durch die Meiersheide und den zujubelnden Jecken in Richtung Bühne beschreiten. In ihrer Rede auf der Bühne dokumentierten sie – wie bereits im Rahmen der Proklamation- ihre Liebe zu Hennef. Dies beinhaltet auch das Motto des Prinzenpaares, welches auf einen umgetexteten Refrain eines Kasalla-Liedes basiert: „Herzlich Willkommen in der Stadt met …H?!!!“ Schalalalala …

Nachdem das Prinzenpaar dann mit ihrem Gefolge den Ehrenplatz in der Loge auf der Bühne eingenommen hatte, zeigten die Hennefer Stadtsoldaten ihre Tanzeinlagen.

Übrigens, wer denkt, dass Männer nicht gut tanzen können wurde eines Besseren belehrt. Die Hennefer Stadtsoldaten, die 2016 ihr 33-jähriges karnevalistisches Jubiläum feiern werden, zeigten ihre Tänze auf der großen Bühne der Meiersheide und das männliche Funkemariechen, „Spetzebötzje“ Klaus-Dieter Scholz begeisterte wieder durch tänzerische Akrobatik.

Weiter im Programm stieg direkt die erste rhetorische Rakete des karnevalistischen Feuerwerks auf.

Als Redner konnte Guido Cantz begrüßt werden, der – wie gewohnt – gekonnt mit zweideutigen Anspielungen und einer Portion Sarkasmus das Publikum begeisterte.

So manch ein Politiker bekam „sein Fett weg“.

Eine Kombination aus anspruchsvoller Rede, deren Inhalt u.a. Alltagssituationen des Zusammenlebens, aber auch vergangene Geschehnisse der Öffentlichkeit waren, sowie musikalischer Hörgenuss in Form von Gesang und Gitarrenspiel, boten jeweils die Künstler Bernd Stelter und Martin Schopps.

Hervorragendes karnevalistisches Feuerwerk auch durch die Vertreter der musikalischen Zunft. Allesamt für sich, Höhepunkte der Traditionssitzung. So durfte das Publikum schunkelnd, tanzend und singend die Domstürmer, Kasalla, Querbeat, die Klüngelköpp und die Micky Brühl Band begleiten. Musikalisch war für jeden Jeck etwas dabei. Sowohl ruhigere Schunkellieder wie z. B. „Marie“ von Kasalla, „Zo Fooss noh Kölle jonn“ von der Micky Brühl Band oder „Stääne“ von den Klüngelköpp, als auch Stimmungskracher wie z.B. „Mach Dein Ding“ von den Domstürmern, „Pirate“ von Kasalla oder ein karnevalistisches Medley von Querbeat wurden geboten.

Natürlich durften auch die Trommel- bzw. Schlagzeugeinlagen von Micky Neuber, Frontmann der Domstürmer nicht fehlen.

Zwischen den Programmpunkten wurden noch Ehrungen der Karnevalsgesellschaft vollzogen. So wurde Jürgen Pütz als Senator geehrt und Jürgen Lütticke, Dieter Moore sowie Karl Weingarten wurde der Titel des Ehrensenators verliehen.

Insgesamt eine super Sitzung, die musikalisch einmal mehr durch Sepp Dietrich unterstützt wurde. Neben den Künstlern auf der Bühne trugen auch die vielen Jecken zum wesentlichen Teil mit dazu bei, dass dies ein Top-Event wurde. Ein buntes und vielseitiges Bild toll kostümierter Gäste prägte die Sicht von der Bühne. Einige Kostüme waren sehr aufwändig und ideenreich. Die Stimmung war sehr ausgelassen und schnell verwandelte sich die Veranstaltungshalle zu einer großen Party und so wurden die Jecken nach dieser hervorragenden Sitzung in die Vorweihnachtszeit entlassen….aber nach Silvester geht es ja weiter.

Professionell auch wieder das Catering und die Beschallungs- und Beleuchtungstechnik. Für Letzteres zeigte sich einmal mehr Wolfgang Meyer (Meyer-Veranstaltungstechnik) verantwortlich.

Weitere Termine der Großen Geistinger KG:

17.01.2016 Redner-Früschoppen

30.01.2016 Kinderfest

31.01.2016 Mädchensitzung

06.02.2016 Kostümparty

Text und Fotos: Frank Specht

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Double LP meets Friends in der Meys Fabrik (Veranstaltung 14.11.2015)

 

Untertitel: wenn et Trömmelsche jeht oder auch: wenn der Peter Otten ruft!

 

Ich find`s klasse, wenn Freunde für einen da sind, wenn man sie braucht.

Und wenn Freunde meine ungewöhnlichen Ideen mit ihrem Potential unterstützen, bin ich begeistert dankbar. So erging das gestern der mit den Akteuren von Double LP befreundeten Sängerin Bianca Hinterkeuser.

Biancas Geschichte ist schnell erzählt. Sie hat Anfang des Jahres erfahren, dass sie an Krebs erkrankt ist und möchte die herkömmlichen Behandlungsmethoden nicht über sich ergehen lassen, sondern hat sich für eine Therapie bei Ihrem Heilpraktiker entschieden, die die Krankenkasse nicht bezahlt und die sie daher selbst finanzieren muss.

So wurde die Idee geboren, Konzerte zu geben und die Summe der dort gesammelten Spenden für die Bezahlung der Therapie zu nutzen.

Die Werbetrommel vor dem Konzert wurde kräftig gerührt, Zeitungen, das Internet und auch die Veröffentlichungen Stadt Hennef haben dazu beigetragen, dass die Meys Fabrik voll war!

Double LP wurde ja im Rahmen von vorherigen Berichten durch Hennefer-Inspirationen schon einmal porträtiert.

Aus meiner Sicht eine Klassekombi von Begeisterung, Können und Erfahrung und jung und fit geblieben - anders ist das nicht zu erklären, dass die Musiker drei Stunden ein mitreißendes Konzert OHNE PAUSE gaben!

Mein große Anerkennung und ganzganz vielen Dank für einen hochemotionalen Abend mit fantastischer Musik, Rhythmus und grandiosen Stimmen mit wunder-voll viel a capella Gesang.

DIE MUSIKER:

Peter Otten

Lars Flügge

Lisa Schipper

Annika Reuter

Claudia Axer

Bianca Hinterkeuser

 

Die herumgehenden Hüte machten am Schluss einen prall gefüllten Eindruck und ich wünsche Bianca von Herzen alles, alles Gute für die alternative Behandlung und vor allem Erfolg und baldige, vollständige Genesung!

Vielleicht meldet sich ja auch noch einmal jemand von den Veranstaltern, falls man weiterspenden kann, damit man weiß wohin? Fiel mir auf dem Heimweg so ein.....

Text und Fotos: Sylvia Schodruch

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Sessionseröffnung durch die Hennefer Stadtsoldaten

11.11 Uhr am 14.11.2015 in Hennef.

Die Hennefer Stadtsoldaten eröffneten die Karnevalssession auf dem Stadtsoldatenplatz. Es ist ein Brauch, zu dem die Karnevalisten gerne kommen. Der erste Programmpunkt dieser Veranstaltung war das Hissen der Fahne durch Bürgermeister Klaus Pipke und die damit verbundene offizielle Eröffnung des Straßenkarnevals. Im Rahmen der Sessionseröffnung präsentieren  die Stadtsoldaten auch immer erstmalig in der Session ihre Tänze. Diese haben sie in den letzten Wochen im Vereinslokal, das Hennefer Kurhäuschen, einstudiert. Generalprobe war am  vergangenen Donnerstag im Rahmen des Klamottenappells. Den Besuchern bot sich auf der „Tanzfläche“ ein wundervolles blau-rotes Bild von Stadtsoldaten, die mal in Reih und Glied standen und dann wieder tänzerisch eine festgelegte Schrittfolge und Bewegungen absolvierten. Neben den Stadtsoldaten tanzten auch die Stadtsoldaten-Pänz. Auch diese jungen Karnevalisten zeigten ihr Können uneingeschränkt.

Durch das Programm führte erneut souverän „Freistössje“ Paul Jacobs und neben den Stadtsoldaten durfte er auch weitere Gäste begrüßen, die auf der „Bühne“, den Vorplatz der Volksbank Hennef, sich präsentierten. Hierzu gehörten die Mini- und Kindergarde der KG Rot-Weiß Bröl und die Tänzerinnen des TSC Happerschoßer Tanzflöhe.

Die KG Rot-Weiß Bröl hatte noch eine besondere Überraschung für Paul Jacobs vorbereitet. Da im letzten Jahr bei der Sessionseröffnung keine Bühne aufgebaut werden konnte, weil die Stadt bereits den Weihnachtsbaum aufgestellt hatte, marschierten damals die Tanzgarden um den Weihnachtsbaum ein bzw. aus. Dieses Jahr war der Weihnachtsbaum noch nicht aufgestellt. Kurzerhand musste Paul Jacobs symbolisch als Weihnachtsbaum fungieren und wurde dementsprechend geschmückt. Somit marschierte die Garde der KG Rot-Weiß Bröl um den weihnachtlichen Paul aus. Eine tolle Idee.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war natürlich der Auftritt des Hennefer Prinzenpaares Michael I. und Claudia V., die erst gestern in der Meiersheide proklamiert wurden. Diesen ersten Auftritt nach der Proklamation meisterten die beiden Tollitäten mit Bravour.

Musikalisch begleitet wurde die Sessionseröffnung durch die Regimentskapelle der Stadtsoldaten. Für das leibliche Wohl wurde mit Getränkeständen, die Glühwein und Kölsch ausschenkten und Erbsensuppe anboten, gesorgt.

Um die kahle Wand hinter der Bühne zu dekorieren, wurde kurzerhand in Zusammenarbeit mit der Volksbank ein karnevalistisches Banner durch die Stadtsoldaten an der Hauswand ausgerollt.

So wie bereits in den letzten Jahren, bestand das Programm teilweise aus Auftritten junger Karnevalisten. Stellvertretend für viele Karnevalsvereine in Hennef, zeigten die Mitglieder der aufgetretenen Vereine, dass die Jugendarbeit einen hervorzuhebenden Stellenwert bei den Karnevalisten hat. Dies ist bei den Hennefer Stadtsoldaten der Fall, aber auch bei anderen Karnevalsvereinen. Viele Hennefer Karnevalsvereine zeigen ein sehr großes Engagement, bei der Förderung des Nachwuchses. Frühzeitig versucht man die Jugendlichen in das karnevalistische Vereinsleben zu integrieren. Es gibt in Hennef viele Beispiele dafür, dass diese Jugendarbeit vorbildlich funktioniert und dies ist keine Selbstverständlichkeit, denn die Jugendarbeit beinhaltet für die Betreuer der Jugendlichen und für die Vereine einen zusätzlichen zeitlichen Aufwand und ein erhöhtes Kostenpotential. Dennoch beweisen die Auftritte der jungen Karnevalisten bei Veranstaltungen, wie die der Sessionseröffnung, dass sich dieser Einsatz lohnt.

Nach dem offiziellen Teil wurde auf dem Stadtsoldatenplatz bei einem Glas Kölsch und einem Teller Erbsensuppe noch weiter miteinander erzählt, bevor die Sessionseröffnung am Nachmittag seinen Ausklang fand. Für musikalische Unterhaltung sorgten mit kölschen Liedern noch Ralf Thomas und seine Tochter Lisa.

Die Stadtsoldaten freuen sich aber auf ein Wiedersehen. Dies insbesondere bei den nachfolgenden Veranstaltungen des Vereins:

02.01.2016 und 03.01.2016 Karnevalsmarkt Müllerland

09.01.2016 Regimetsappell in der Meys Fabrik

24.01.2016 Herrensitzung in der Meiersheide

31.01.2016 Rathauserstürmung am Hennefer Rathaus

06.02.2016 Karnevalsparty in der Kopernikus Realschule

 

Fotos und Text: Frank Specht

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Prinzenproklamation in Hennef

Am 13.11.2015 startete in Hennef die Karnevalssession 2015/2016 mit der Prinzenproklamation des Hennefer Prinzenpaares. Im jährlichen Wechsel wird das Prinzenpaar durch die Karnevalsvereine „KG Quer durch de Waat“, „Große Geistinger KG“ und wie in diesem Jahr durch die  „Erste Hennefer KG“ gestellt. Es ist in Hennef üblich, dass die Namen der beiden Tollitäten bis zum Betreten des Saales zur Prinzenproklamation nur ein sehr begrenzter Kreis an Mitwissern bekannt ist und so steigt die Spannung von Stunde zu Stunde bis das Geheimnis gelüftet wird. Es ist immer wieder erstaunlich, dass die Mitwisser dieses Geheimnis tatsächlich für sich behalten und jeder Versuch eines Preisgebens durch Dritte grundsätzlich scheitert.

Den Höhepunkt dieses Spannungsbogens wird bis zur Prinzenproklamation in der Meiersheide gesteigert.

Doch auch diesmal fand zuvor im Rahmen der Proklamationsveranstaltung –organisiert von dem Verein, der das Prinzenpaar stellt- ein umfangreiches Programm für die geladenen Gäste statt und dieses Programm hatte es auch in diesem Jahr in sich.

Literat der Ersten Hennefer KG, Jörg Theel hat ein Top-Programm zusammengestellt. Neben der Gruppe Back in Jeck, die aus 11er-Ratsmitglieder der Ersten Hennefer KG besteht, begeisterten die Cheerleader des 1. FC Köln mit tänzerischer Akrobatik auf höchstem Niveau. Bernd Stelter überzeugte mit seinen Auftritt rednerisch und musikalisch ausdrucksvoll und Lutz Kniep hüllte den Saal mit seinen Trompetenklängen und der Lasershow ein. Energiegeladen der Auftritt der Kölner Band Kasalla, die den Saal so richtig einheizten und dafür sorgten, dass kaum ein Besucher auf seinem Stuhl sitzenblieb. 

Hoch motiviert und voller Begeisterung führte der Präsident der Ersten Hennefer KG, Frank Kasolowsky durch das Programm. Ein weiterer Programmteil war die Ernennung von Toni Löhr zum Senator und auch die Prinzenpaare der letzten drei Sessionen wurden auf die Bühne gebeten.

Zu fortgeschrittener Stunde war es nun endlich soweit, denn das Geheimnis um das Hennefer Prinzenpaar der Session 2015/2016 wurde preisgegeben. Begleitet von der Geistinger Garde betrat das Prinzenpaar den Saal der Meiersheide und beide Tollitäten genossen sichtlich ihren ersten öffentlichen Auftritt. Während sie sich den Weg durch die Meiersheide und dem Publikum in Richtung Bühne bahnten, wurden Strüssjer  an die Besucher der vollbesetzten Veranstaltungshalle verteilt und die ersten Bützchen nach karnevalistischer Sitte vergeben. Nach einer gewissen Zeit des Bades in der Menge, standen die Beiden nun dort oben in voller Pracht auf der Bühne. Erwartet vom Ersten Bürger der Stadt Hennef, Bürgermeister Klaus Pipke, der die nun folgende Proklamation durchführte. Für die nächsten Monate hat Hennef nun ein Prinzenpaar, welches die Stadt und den Karneval würdevoll vertreten wird.  Aufgrund der kurzen Session haben die beiden Karnevalisten incl. Gefolge ein umfangreiches und anstrengendes Programm vor sich. Doch sicherlich werden sie es genießen und es wird  für Beide ein unvergessliches Erlebnis für die Zukunft bleiben.

So, nun haben auch wir einen Spannungsbogen aufgebaut und lüften nun das Geheimnis.

Hennefer-Inspirationen gratuliert recht herzlich dem neuen Prinzenpaar

Michael I und Claudia V. (Marx)

Prinz Michael I. wurde vor 44 Jahren im niedersächsischen Goslar geboren. Beruflich ist er bei der Bundespolizei als stellv. Ausbildungsleiter für die gesamte Ausbildung der Polizeihubschrauberpiloten und Flugtechniker in Deutschland tätig.

Darüber hinaus ist er als Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Hennef und steht als Vorsitzender der Ersten Hennefer KG vor. Außerdem ist er Vorstandsmitglied im DRK Hennef und im Förderverein der Richard-Schirrmann Schule.

Prinzessin Claudia V. wurde vor 43 Jahren im niedersächsischen Osterode am Harz geboren. Beruflich ist sie für die Ronald Mc Donald Stiftung mit Standort Sankt Augustin tätig. Darüber hinaus ist sie Geschäftsführerin des Fördervereins der Ersten Hennefer KG.

Das Prinzenpaar hat drei Kinder im Alter zwischen 16 und 24 Jahre und zwei Hunde.

In der Session begleitet wird das Prinzenpaar durch den Präsidenten, Frank Kasolowsky, dem stellv. Vorsitzenden Eric Raderschad und den sechs Adjutanten: Frank Winterscheid, Marco Albrecht, Andrew Harrison, Frank Hutmacher, Sören Schilling und Markus Becker.

Vorgestellt wurde auch der Orden des Prinzenpaares mit Abbildungen von Motiven, die für das Prinzenpaar am Herzen liegen.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung, wurde sicherlich seitens des Prinzenpaares, dessen Gefolge und den Gästen der Abend noch nicht beendet und im Foyer der Meiersheide noch lange gefeiert. Doch bereits am Samstag erwartet das Prinzenpaar die ersten karnevalistischen Verpflichtungen. Ordensverleihung durch das Hennefer Prinzenpaar für die Elferratsmitglieder und deren Begleitung, sowie ausgewählte weitere Gäste im Vereinlokal der Ersten Hennefer KG, den Ratsstuben. Danach nimmt das Prinzenpaar und Gefolge an der Sessionseröffnung der Ersten Hennefer Stadtsoldaten am Stadtsoldatenplatz teil. Höhepunkt der Session wird der Hennefer Rosemontagszug am 08.02.2016 sein.

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Buchausstellung im Pfarrzentrum von St. Simon und Judas

»Um zehn Uhr geht’s offiziell los, aber die meisten Besucher kommen nach der Frühmesse«, meint Christel Ortmann. Sie ist Leiterin der öffentlichen katholischen Bücherei von St. Simon und Judas und spricht von der diesjährigen großen Buchausstellung, am zweiten Sonntag im November und erstmals im neu errichteten Pfarrzentrum, direkt gegenüber
der Kirche.

In Zusammenarbeit mit dem Borromäusverein und mit viel ehrenamtlicher Hilfe aus der Gemeinde werden einmal jährlich im großen Pfarrsaal zahlreiche Bücher für alle Altersgruppen präsentiert. Gefällt ein Buch, kann es zum gleichen Preis wie im Buchhandel bestellt und wenige Tage später abgeholt werden. Der Erlös kommt der Gemeindebücherei zugute. So
verbindet sich ein »guter Zweck« mit der Verlockung zu schmökern, denn viele spannende Titel finden ihre Leser, weil sie hier auf breiten Tischen zum Anschauen und Blättern einladen.

Frau Ortmann behielt recht. Dem sonnigen Herbstwetter zuliebe fanden die meisten Besucher erst am Nachmittag den Weg in den großen Pfarrsaal.
Eine sonnige Atmosphäre herrschte aber auch dort, denn das neue Pfarrzentrum präsentiert sich ganz modern mit lichtdurchfluteter Architektur. Eine Cafeteria lockte bereits am Morgen mit allerlei selbst gebackenen Köstlichkeiten. Auch für die jüngeren Besucher gab es Angebote, wie eine betreute Experimentierecke und einen Maltisch, die
wegen der geringen Besucherzahl leider kaum genutzt wurden.

Orte mit Büchern können Orte der Begegnung sein. Dazu trug ein literarisches und künstlerisches Rahmenprogramm bei, das begleiten wollte, statt abzulenken. Einen Höhepunkt bot die Signierstunde mit der Hennefer Autorin Mira Steffan, die Ihren Erstlingsroman »Erst mal 49 werden« dem Publikum vorstellte.

Die Künstlerin Monika Ahrens beeindruckte mit großformatigen, abstrakten Werken, die menschliche Nöte
betrachten und auf Wege seelischer Befreiung verweisen. Humberto Brentano zeigte Skulpturen, denen das helle Foyer geradezu ideale Ausstellungsbedingungen bot. Festgekettet an der Pfarrsaal-Decke hing dazu »König Ubu«, eine eigenwillige Umsetzung der grotesken Theaterfigur von Alfred Jarry. Bilder und Skulpturen werden noch eine Weile im
Pfarrzentrum zu sehen sein.

Hennefer Inspirationen nutzte den Anlass für ein paar Fragen an die Bücherei-Leitung:

H.I.: Frau Ortmann, wie lange gibt es die Buchausstellung schon?
C.O.: Die Buchausstellung gibt es seit 1995 jedes Jahr, außer 2014, als das Pfarrheim noch im Bau war.

H.I.: Wie viel vom Erlös kommt der Gemeindebücherei zugute und wofür wird er hauptsächlich verwendet?
C.O.: Wir bekommen ca. 10% von dem Gesamtumsatz der verkauften Titel als Prämie, um neue Bücher zu kaufen.

H.I.: Worauf achten Sie bei Neuanschaffungen von Büchern und Medien besonders?
C.O.: In erster Linie versuchen wir natürlich, die Interessen und Wünsche unserer Leser zu erfüllen. Wir bemühen uns, aktuell zu sein und wollen trotzdem einen gewissen Anspruch an die Bücher beibehalten.

H.I.: Nach der langen Bauphase, während der die Bücherei in Container ziehen musste, hat sie jetzt wieder ein richtiges »Zuhause«. Gibt es etwas, das Sie sich für die Zukunft in den neuen Räumen wünschen?
C.O.: Ich wünsche mir, dass viele neue interessierte Besucher unser Engagement schätzen und die Katholische Öffentliche Bücherei St. Simon und Judas als unverbindlichen Treffpunkt und Kommunikationsort nutzen,
um ins Gespräch zu kommen. Es wäre schön, wenn unsere Freude am Lesen weiterhin geteilt würde und die kostenlose Ausleihe von vielen Kindern und Erwachsenen in Anspruch genommen würde.
Schön wäre auch eine kleine gemütliche Sitzecke im Foyer des neuen Pfarrzentrums.

H.I.: Vielen Dank für das Gespräch!

Text: Humberto Brentano

Fotos: Humberto Brentano und Frank Specht

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Ehrenamtsmarkt in der Meys Fabrik

Nachdem ich beim ersten Ehrenamtsmarkt leider keine Zeit hatte, konnte ich mich gestern echt drei Stunden lang umfassend informieren.

Endlich habe ich auch fast alle offenen Fragen zum Thema „Flüchtlinge“ in unserer Stadt beantwortet bekommen….

Ganz interessant, wen ich da so alles ( wieder-) getroffen habe.

Vielen Dank bei dieser Gelegenheit für die vielfältige Wertschätzung für unsere ehrenamtliche Tätigkeit bei den Hennefer Inspirationen, die mir gestern so entgegenschlug! Besonders gewürdigt wurde übrigens die hyperschnelle Berichterstattung unseres lieben Gründers Frank Specht – so, das musste mal gesagt werden.

Ich hatte ja auch schon eine ungefähre Vorstellung von der Wichtigkeit der Ehrenamtler für unsere Gesellschaft; gestern konnte ich da noch entscheidendes Wissen draufsetzen, was mich tief den Hut ziehen und mich verneigen lässt vor ganzganz vielen Aktivitäten von so manch einem hier in Hennef(teils offensichtlich und sichtbar, teils leise im „off“ und Hintergrund)!

DANKE!

Haben Sie/ hast Du ein Ehrenamt oder unterstützen Sie /unterstützt Du eine/n ehrenamtlich tätige Organisation oder Menschen?

Was ist eigentlich ein Ehrenamt?

Wikipedia sagt https://de.wikipedia.org/wiki/Ehrenamt - eher anspruchsvoll;-)

Ich jedenfalls empfinde, dass es um Menschen, die unentgeltlich in ihrer Freizeit das ihnen eigene Potential nutzen, um anderen zu helfen – angetrieben von dem guten Gefühl geben zu können, Teil einer Gemeinschaft zu sein und sich nützlich zu machen, um die Welt jeden Tag ein kleines bisschen lebenswerter zu machen, gehtJ.

Für einen kleinen Einblick, was sich in Hennef in dieser Hinsicht so alles tut, hier der link zum städtischen Bericht über den letzten Markt des Ehrenamtes  http://www.hennef.de/index.php?id=199&tx_ttnews[tt_news]=2566&cHash=4fa429b8c043ee9e3c0643d9c62a6127.

Diverse Organisationen waren auch dieses Mal wieder vertreten.

Mich hat vor allem der Enthusiasmus und die Selbstlosigkeit des herzerwärmenden Engagements der Menschen bewegt. Ich bin der festen Überzeugung, dass da noch viel mehr geht!

Wenn sich noch mehr Menschen der Tatsache bewusst würden, was und wie viel ihnen eine ehrenamtliche Tätigkeit geben kann….

Ganz wichtig ist für mich da in erster Linie auch der Spaß und die Freude!

Wir alle nutzen - wissenschaftlich nachgewiesen - erschreckenderweise durchschnittlich nur ungefähr 5% unseres menschlichen Potentials. Durch ehrenamtliche Tätigkeit können wir insofern unsere Auslastung und damit auch Zufriedenheitsquote deutlich erhöhen!

So manche ehrenamtliche Tätigkeit hat schon zu einer Beschäftigung in einer Festanstellung geführt und beigetragen.

Es gibt die Möglichkeit, eine Ehrenamtskarte zu erhalten, mit der es zahlreiche Vergünstigungen innerhalb der Stadt gibt – außerdem bietet sie, wie ich finde, reichlich Inspiration dafür, was man mal so machen könnte;-) http://www.hennef.de/index.php?id=1321

Viel mehr Unternehmen/r könnten sich dort engagieren und die Tatsache, dass es die Ehrenamtskarte gibt, sollte noch wesentlich mehr Verbreitung finden.

Es kann doch nicht sein, dass ich gestern etliche ehrenamtlich Engagierte getroffen habe, die von der Existenz der Karte gar nichts wussten?! Da geht noch was….

Eine Organisation möchte ich hier beispielhaft für die anderen näher vorstellen, nämlich  http://www.freifunk-hennef.de/.

Den ersten erfolgreichen Kontakt hatte ich mit Freifunk Hennef dadurch, dass wir mit „Weihnachten im Schuhkarton“ unseren Stadtfeststand auf Höhe des Hauses Frankfurter Str.112 hatten, wo sich im Fenster ein Plakat dieser Organisation befand.

Als ich für mein Laptop mit den installierten Tools keinen Zugang zum Internet fand, habe ich das schnell, unkompliziert und kompetent und kostenlos über Freifunk geregelt bekommen!

Das Konzept ist bestechend – einfach und überaus nützlich in der internetten Welt!

Es finden regelmäßig monatliche Treffen im KULINARIUM statt  - für Infos sehr geeignet…..https://www.facebook.com/freifunkhennef/events

Ich denke, unabhängig davon wird es bald eine weitere Station in der Kurhausstr.38 geben und ich werde einem weiteren Verein beitreten. Diese Idee ist einfach zu gut, um nicht (fast)von Anfang an dabei zu sein!

Alleine sind wir ja manchmal schon richtig gut – nur in der Gemeinschaft jedoch kann das menschliche Potential wirklich zum Tragen kommen.

Und nicht alles lässt sich in Geld messen – die wichtigsten Dinge im Leben kosten KEIN GELD - Liebe, Gesundheit, Freundschaft, Empathie, Frieden, Freiheit!

Wer Interesse hat sich einzubringen – und da gibt es für fast JEDEN nach meiner Überzeugung eine Möglichkeit…- kann sich beim Sozialamt der Stadt Hennef , der Freiwilligen-Agentur / Kontaktstelle Hennef oder mit der jeweiligen Organisation oder dort tätigen Menschen in Verbindung setzen.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Erich Kästner

Die Fotos sind weit weg von vollständiger Abbildung der Möglichkeiten und nur ein kleiner, völlig subjektiver Eindruck – mit tierischem Abschluss:

Atos – arbeitet für die Malteser ehrenamtlich im Helenenstift;-)

Bericht und Fotos: §ylvia Schodruch

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Poetry Slam im JaJa

Einmal im Jahr findet er statt und nun ist er schon (nach den rheinischen Regeln: dreimol is jöttlich;-)) Tradition und erst jetzt hab` ich es mitbekommen, dass es in meine tollen Stadt♥ so etwas Wunder-volles gibt….Veranstaltet übrigens vom Kulturverein e.V.

Vielleicht hat es daran gelegen, dass die Stadt Hennef jetzt auch deutlich mehr Werbung gemacht hat oder ich habe es aus meinem jeden Morgen gerne gelesenen Generalanzeiger gefischt und notiert – wie auch immer.

Jedenfalls ist ja Sprache mein Ding und so war ich völlig richtig gestern Abend im JAJA. ( kneip(p)en an der Sieg…). Wie ein Teilnehmer so schön formulierte: es ging um Wörter, die man kennt, aber die Reihenfolge….:-)!!!

Nach einer Einführung durch den Vereinsvorsitzenden Gerald Steinmetz ging es los:

Zehn wirklich begabte Menschen stellten sich der zu Beginn frei aus dem Publikum gekürten Jury. Der dem Sieger winkende Preis ist der sog. „Hennefer Griffel“ – ein kleines Kunstwerk, das ich leider nicht rechtzeitig vor Abtransport durch die Gewinnerin ablichten konnteL

Die Regeln:

Der Vortrag muss selbst geschrieben sein, darf höchstens fünf Minuten dauern und es dürfen bei der Rede keine Requisiten verwandt werden.

Als Opener und den Rahmen Schließender trug Julius Esser mitreißend außer Konkurrenz aus seiner Schreibwerkstatt vor und was ich mir gemerkt habe? Schöne Reime sind wie zelten: seltenJ

Wir durften den Texten von

- Leila ( Ein Junge am Strand ) 39 Punkte

- Tristan ( Tierliebe) 29 Punkte

- Rebecca (Eine Insel voller Steaks und Joghurt) 46 Punkte ( hängen geblieben ist bei mir: wenn Gott nicht gewollt hätte, dass wir Tiere essen, hätte er sie doch nicht aus Fleisch gemacht…)

- Sarah (Der Elefant im Porzellanladen) 36 Punkte – und auswe(ä?!) ndig vorgetragen(!)

- Mattis  ( Dem Mülleimer eine Abfuhr erteilen) 47 Punkte

- Matthias ( Pegi hier - pegi da – Titel hab ich leider nicht notiert bekommen, das hab ich mir aber gemerkt) 38 Punkte

- Lina ( Wer schreitet so spät durch Nacht und Wind ) 50 Punkte

- Maike (da war ich so hingerissen, dass ich nichts notiert habe außer 40 Punkte;-))

- Herrn Thönissen ( Tapetenwechsel) 47 Punkte – einziger Teilnehmer  über 40 Jahre

- Anni ( Wie Tag und Nacht) 43 Punkte

lauschen und bewerten, was uns Phantastisches geboten wurde.

Lina hat verdient gewonnen und alle Teilnehmer erhielten einen originellen Weckmann, statt mit Pfeife mit Griffel ausgestattet.

Ich bin immer wieder völlig berauscht, welche Potentiale in den Menschen verborgen liegen und bei richtiger Förderung im genau richtigen Moment zutage treten können. Gerne mehr.

Wenn der Vereinsvorsitzende ankündigt, kommendes Jahr werde es die Veranstaltung wieder im JAJA ( übrigens war der Raum gratis zur Verfügung gestellt worden – danke) geben, freue ich mich sehr und die Location ist für zum ersten Mal Auftretende wegen der gemütlichen Enge sicher Mut machend.

Auf der anderen Seite wünsche ich mir, dass noch vielvielviel mehr Menschen dieses tolle Event genießen können und nach einer ebenso heimeligen aber ein wenig größeren Location Ausschau gehalten würde; denn auch das würde den Auftretenden zugutekommen.

Wie auch immer entschieden wird, alles ist richtig und ein ganzganz herzliches Dankeschön von mir an alle Organisatoren, Ermöglicher, Unterstützer, Performer und Gäste für den inspirierenden Abend!

Bericht und Fotos: §ylvia Schodruch

 

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„Afrodisiaka“ mit Dave Davis am 30.10.2015 im Kurtheater

„Eigentlich“ war ich gestern Abend ziemlich platt, da die Woche es in sich hatte und fast in Versuchung auf der Couch vor dem Ofen liegen zu bleiben. Ich habe dann mit Günter http://www.stefan-fraedrich.de/dr-stefan-fraedrich/guenter-der-innere-schweinehund  eine ernste Unterhaltung geführt und bin losmarschiert; denn gelacht hatte ich in dieser Woche definitiv noch nicht genug….

Es fiel mir ein wenig schwer, da ich Dave nicht kannte ( ich hab kein Fernsehen…); dem stand aber der Tipp eines guten Bekannten, dessen Urteil ich sehr schätze, gegenüber und es stellte sich heraus:

schlaue Entscheidung  wegen der geballten Dosis Humor, die mich in meinem Lieblingskino traf!

Wertschätzender menschlicher Umgang , aufmerksame Augen und ein offenes Herz prägen die bereichernde Komik von Dave Davis.

Wer ein wenig mehr über ihn wissen möchte, dem lege ich das nachfolgende Interview ans Herz.

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/eschweiler/kabarettist-dave-davis-der-bayer-ist-deutschlands-afrikaner-1.903368

Die persönliche Art, sein Publikum in den mehrstündigen Vortrag einzubeziehen, hat mir besonders gut  gefallen – an Spontaneität und Einfällen mangelt es dem Künstler nicht und am allerschönsten fand ich persönlich den Moment, wo Dave von seinem eigenen frisch kreierten Witz selbst so begeistert war, dass er vor Lachen erst einmal nicht mehr konnte.

So schön authentisch!

Es heißt, lachend lerne man am Besten – dennoch musste ich mir wegen der herrlichen Fülle einige Notizen machen, um noch nachhaltiger von dem Abend zu profitieren….:

Ich weiß jetzt z.B.,

  • dass für mich ein schwarzer Grönemeyer echt was hat…..mehr als der „Echte“ jedenfalls…..
  • eine Pflaume eine Plüschprumm ist
  • dass bei manchen Menschen die Schwerkraft Überstunden machen muss
  • „lange Rede, kein Sinn“ – durchaus ein wiederverwendbarer Spruch ist
  • dass unser heimischer Dialekt aus Fingerfood schon mal Finger fott machen kann – mit überwältigender Wirkung auf die Lachmuskeln
  • wir  ALLE ALLES in uns drin haben, um glücklich zu sein!!!
  • Erfahrungen Früchte von Irrtümern sind (!)
  •  dass Beziehungsprobleme nachweislich nur fünf (!) Ursachen haben
  • dass ich das nächste Mal meinen neuen Blitz nicht vergesse, mitzunehmen, wenn ich ins Kurtheater gehe….

Alle gebannt lauschenden Zuhörer ( Hör Zu ist eine Fernsehzeitschrift….lach ) wissen jetzt ganz viel mehr über die deutsche Sprache und sind sicher ebenso dankbar wie ich – sowohl Dave , als auch dem unermüdlichen Kurtheaterteam für die powerabwechslungsreiche Programmauswahl!

Wir wurden entlassen mit dem Auftrag, uns für das gute Lebensgefühl – wir sind hier um glücklich zu sein….- immer wieder – immer öfter(?!) – erlauben sollten, „bekloppte Dinge“ zu tun!

Die aufgezählten Beispiele waren Lachmuskelfolter pur und ich bin sicher, Euch und Ihnen fällt dazu auch noch jede Menge ein. Viel Freude beim Nachdenken und schaut doch mal, wo Dave seine Tour noch hinführt und inspiriert auch andere Menschen!

Meine Kreativabteilung im Hirn ist durch diese Inspiration gerade hyperaktiv.

Anschließend an das Programm wurden publikumsnah alle Autogramm und Fotowünsche erfüllt – das war für Einige sicher auch ganz wert-voll – und in heutigen Zeiten keine Selbstverständlichkeit.

Allen noch ein prima Wochenende und beim nächsten Einsatz bin ich auch besser ausgerüstet – versprochen!

Wie war das noch? Erfahrungen sind Früchte von Irrtümern!

Bericht: §ylvia Schodruch

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Kunstnacht und Kunstpunkte in der Meys Fabrik

Im Rahmen der Aktion „Kunstpunkte“, fand am heutigen Abend die Kunstnacht der Initiative Kunst in der Meys Fabrik in Hennef statt. Die Initiative Kunst ist ein Zusammenschluss von diversen Künstlern aus Hennef und Umgebung, die regelmäßig Kunstausstellungen ausrichten. Bereits am 24.10.2015 fand die Vernissage zu dieser Ausstellung, die bis zum 01.11.15 andauern wird, statt. Es werden Werke gezeigt u.a. von Maria Zesewitz, Barbara Hanebuth, Marion Gebauer, Manuela Prinz, Günter Schirner, Elke Fries, Uli Lienzler, Vera Siepen, Margret Zimpel, Charlotte Esch, Martha Barduhn, Sigrid Karrasch und Karin Kuncik. Weitere Gäste der Initiative Kunst beteiligen sich ebenfalls.

Außerhalb der Kunstnacht finden in den nächsten Tagen noch weitere Veranstaltungen im Zusammenhang mit den Kunstpunkten statt.

Seit einigen Jahren führt die Stadt Hennef und die Gemeinde Eitorf gemeinsam das Projekt Kunstpunkte durch. Die Eitorfer Kunstpunkte fanden bereits letzte Woche statt. Seit dem 24.10.15 setzte sich die Ausstellung dann im Hennefer Stadtgebiet fort.

Neben der Kunstnacht steht auch die Aktion „Bunt-Baum-Stricken“ im Hennefer Zentrum  wieder auf dem Programm. Rund ein Dutzend Strickerinnen kleiden Bäume und Bänke im Stadtzentrum am 31.10. ab ca. 14 Uhr ein.

Auch das Hennefer Rathaus ist mit der „Galerie im Foyer“ ein Kunstpunkt und Gemälde von Galina Tuisova.

Dorothea Tesche öffnet am 1.11. von 11 bis 17 Uhr ihr Atelier (Siegstraße 28), zeigt Arbeiten in verschiedenen Techniken und führt „Enkaustik“ vor.

Die Ateliergemeinschaft Kunstraum 5 mit Monika Ahrens, Georg Engelmann, Michael Wagner, Vinzenz Weerth sowie Gastkünstlerin Lilo Brockmann öffnet am 31.10. und 1.11. ihre Türen.

In Kooperation mit Frank Specht (Hennefer-Inspirationen) zeigt das Kulturamt unter www.hennefer-inspirationen.de und www.hennef.de weiterhin die 2014 ins Leben gerufene Ausstellung der Hennefer Graffiti-Kunst. www.hennefer-inspirationen.de zeigt außerdem Elisabeth Schneiders malerischen Spaziergang durch Hennef.

Letztlich zeigen Künstler im Rahmen der Aktion „Kunst im Schaufenster“ an folgenden Orten ihre Werke:

EP Bolz, Gemälde von Peter Buder

Generationenhaus, Gemälde von Anita Rade

Optik Frohn, Collagen von Angelika Heimermann

Modehaus Kümple, Gemälde von Bettina Sonneburg

Ringfoto Berger, Fotos von Bettina Sonnenburg

 

Aber zurück zur Kunstnacht in der Meys Fabrik.

Zahlreich kamen die Gäste zur Ausstellung und die Begrüßungsansprache wurde professionell und mit sympathischer Ausstrahlung durch die Henneferin Jeannine Gebauer vorgenommen, bevor die musikalische Unterhaltung durch die Band „Reverse Reaction“ erfolgte.

Im Kerzenschein wurden die Hits dieser Band durch die drei Bandmitglieder performed. Die Lichttechnik in der Meys Fabrik rundete diese Atmosphäre ab.

Parallel dazu konnten sich die interessierten Gäste und Kunstkenner weiterhin von der vielseitigen Kunst der Aussteller inspirieren lassen. Neben Malereien konnte man auch Plastiken und Skulpturen  betrachten. Collagen und Textilkunst fanden ebenfalls den Weg zur Ausstellung. Fachgespräche mit den anwesenden Künstlern wurden gerne im Foyer in Anspruch genommen und ein eigens für die Kunstnacht liebevoll angerichtetes Buffet sorgte für Unterbrechungen bei der Aufnahme von künstlerischen Eindrücken.

Die Kunstnacht und die Kunstpunkte mit den ausstellenden und teilnehmenden Künstlern bereicherten bereits in den letzten Jahren die Kunstszene und das kulturelle Angebot der Stadt Hennef.

Interessierte Bürger und Kunstliebhaber haben dieses Wochenende noch die Möglichkeit, sich diverse Kunstaktionen anzuschauen. Mehr Informationen auch unter www.kunstpunkte.net.

Text und Fotos: Frank Specht

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Kölner Kultband "Paveier" unplugged im Kurtheater

Die Paveier gehören zu den Kultbands der Kölschen Mundart und bestehen nun bereits seit über 30 Jahren. Zu ihren Repertoire gehören so bekannte Ohrwürmer wie "Buenos Dias Mathias", "Köln hat was zu bieten" und "Schön ist das Leben". Wo die sechsköpfige Band Auftritt ist Stimmung garantiert und sehr schnell springt der Funke auf das Publikum über. Am heutigen Abend erlebten das Publikum des Hennefer Kurtheaters  genau dieses Überspringen des Funkens, denn die Paveier benötigten gerade mal zwei Lieder und kaum ein Besucher hielt es auf seinen Platz.

Aber die Musiker können auch anders. Mit ihren unplugged-Programm "Usjestöpselt" präsentierte die Band auch ruhige Töne und der Zuhörer konnte eine Auswahl von Paveier-Songs in der Akustikversion genießen. Teilweise mehrstimmig und mit viel Gefühl eroberten die Künstler am heutigen Abend mit diesem Programm auch das Publikum im Kurtheater Hennef. Nicht zum ersten Mal traten die sympathischen und publikumsnahen Musiker hier auf, denn In diesem Jahr präsentierte die Band zum vierten Mal ihr Programm auf dieser Bühne. Für einige Gäste des Kurtheaters gehört diese Veranstaltung mittlerweile zum persönlichen Pflichtprogramm.

Die tolle Atmosphäre des Kurtheaters war ein wundervoller Rahmen für die Lieder, die gerne über Alltagssituationen und die kölschen Mentalität berichten. Auch werden in den Texten teils Denkanstöße und feinsinnige Ironie übermittelt. Das Letztere jedoch mit einem Augenzwinkern.

Aber die Musiker bewiesen neben dem professionellen  Beherrschen der Instrumente auch einen hohen Unterhaltungswert beim Ansagen ihrer Musikstücke. Zwiegespräche zwischen den Musikern waren geprägt von humoristischen Aspekte und Schlagfertigkeit und so blieb beim Publikum kaum ein Auge trocken und die Künstler hatten die Lacher auf ihrer Seite.

Für Menschen, die mit diesem Dialekt aufwuchsen, ist die kölsche Sprache die schönste Form sich auszudrücken und wenn es in so hervorragender musikalischer und melodischer Art und Weise erfolgt, wie es die Pavaier präsentierten, dann ist dies ein tiefes „Jeföhl för et Hätz“.

Insgesamt war es erneut ein wundervoller Abend und die Gäste des Kurtheaters wurden auf sehr sympathische Weise und absolut professionell aus dem Alltag entführt und dieser Abend bleibt sicherlich den Besuchern noch lange in Erinnerung......bis zum nächsten Mal, denn sicherlich war dies nicht der letzte Auftritt der Paveier im Hennefer Kurtheater.

Text und Fotos: Frank Specht

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Türöffnertag in der Musikschule Sound College

„Türen auf für die Maus!“ in Hennefer Musikschule

Der Bekanntheitsgrad der WDR-Maus in Deutschland ist enorm hoch. Viele heute Erwachsenen sind mit den Lach- und Sachgeschichten der „Sendung mit der Maus“ aufgewachsen. Seit über 40 Jahren berichtet das WDR-Team anschaulich und pädagogisch wertvoll über Themen des Alltags. Detailliert und so, dass es Kinder verstehen, werden teils auch komplizierte Abläufe und Tätigkeiten erklärt. Hierzu gehören Funktionsweisen von Gegenständen, Tätigkeiten in bestimmten Berufen, naturbezogene Themen usw..

Seit dem Jahre 2011 hat das Maus-Team unter Einbeziehung von lokalen Firmen, Vereinen und Einrichtungen den Türöffnertag (Maustag) ins Leben gerufen. Im Rahmen des Maustages öffnen die teilnehmenden Institutionen ihre Türen für Kinder und präsentieren diesen ihren Tätigkeitsbereich. Doch es bleibt nicht nur bei Erklärungen. Die Kinder dürfen ausprobieren und natürlich ganz viele Fragen stellen. Die Aktion findet deutschlandweit statt.

Nach letztem Jahr  öffnete in diesem Jahr die Musikschule Sound College, die seit letztem Jahr besteht,  erneut ihre Türen und zeigte den ca. 10 teilnehmenden Kindern und Begleitern, wie interessant und vielseitig die einzelnen Bereiche einer Musikschule sind. Die Mitarbeiter der Musikschule nahmen sich dabei Zeit, den Kindern die Musikinstrumente und die Sparten der Musikschule näher zu bringen. Mit sichtlich großer Freude nahmen die Kinder an der Veranstaltung teil und so manches Musikinstrument wurde ausprobiert. Dabei durften die Kinder erfahren, dass das Spielen eines Instrumentes schon einer gewissen Übung bedarf und die Handhabung der einzelnen Instrumente sehr unterschiedlich ist.

Das Team der Musikschule Sound College hat als kleine Herausforderung für die Kinder insgesamt 10 Aufgaben und Fragen zum Lösen zusammengestellt. Bei jeder gelösten Aufgabe erhielten die Kinder einen Maus-Sticker. Sind alle Aufgaben gelöst, erhielten die Kinder am Ende der Veranstaltung ein Geschenk des WDR-Maus-Teams und natürlich wurden alle Aufgaben gelöst.

Beeindruckend für den Betrachter war, dass die Mitarbeiter der Musikschule Sound College entsprechend des Grundgedanken der Sendung mit der Maus die Funktionalität der Instrumente sehr anschaulich erklärten und die Kinder stets mit einbezogen.

Sicherlich haben auch die Begleitpersonen der Kinder noch viel lernen dürfen und vielleicht darf die Musikschule demnächst auch einige Kinder erneut begrüßen dürfen, weil diese eines der ausprobierten Instrumente lernen und spielen möchten.

Am Ende der Veranstaltung konnten der Geschäftsinhaber und Musikschulleiter Robert Urbansky, die Musikschulleiterin Mira Urbansky und das Team mit der Veranstaltung sehr zufrieden sein.

Text und Fotos: Frank Specht

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„Coloredsounds – Wir leben bunt“

„Jugendliche für Jugendliche“

Unter diesem Motto fand am heutigen Abend im Jugendpark die Veranstaltung „Coloredsounds – Wir leben bunt“ statt.

Die Veranstaltung war eine Benefizveranstaltung, welche von der Stadt Hennef veranstaltet wurde. Die Idee dazu kam jedoch von den Mitgliedern des Jungen Parlaments Hennef und bei der Durchführung der Veranstaltung, die in nur eineinhalb Wochen organisiert wurde, unterstützten auch die Helfer des Jugendparks und weitere Freiwillige. Diverse Bands spielten auf der extra hierfür eingerichteten Bühne und für die überwiegend jugendlichen Besucher hieß es „Eintritt frei“ und auch die Getränke und das Essen wurde zu fairen Preisen angeboten. Der Erlös dieser Veranstaltung kommt den Hennefer Flüchtlingskindern zu Gute.

Für das Bühnenprogramm sorgten bei strahlenden Wetter „Egg Pack“, „Milan“, „Jack & Joe + Maximus“, „Barlon“ und „DBH und 53 Digital“. Geboten wurde ein breites Spektrum musikalischer Unterhaltung und dementsprechend ausgelassen war die Stimmung bei dem Konzert. Teilweise brachten die Bands auch ihre Fans mit, die für weitere Stimmung sorgten.

„Wir leben bunt“ war ein weiteres Motto an diesem Abend und mit großer Freude konnten auch Bewohner der Flüchtlingsunterkünfte begrüßt werden, die sich in diese Gemeinschaft integrierten und einbezogen wurden und trotz vereinzelter Sprachschwierigkeiten ebenfalls den Abend genossen. Neben der Musik wurde noch gegrillt und die jüngeren Gäste nutzen die Gelegenheit, um z.B. die Klettergeräte auf der parkähnlich angelegten Einrichtung auszuprobieren. Auch der Bahnwaggon und die mit Graffiti gestaltete Wand genoss uneingeschränktes Interesse. Einige Jugendliche chillten in den Hängematten unter den künstlichen Palmen. Unmittelbar vor der Veranstaltung kamen Hennefer Bürger und spendeten für die Veranstaltung Kuchen.

Mit ihrer Idee zu diesem Event, zeigten sich die jugendlichen Besucher und Organisatoren engagiert und übernahmen zwischenmenschliche Verantwortung. Im Vordergrund stand für die Teilnehmer und Organisatoren dabei nicht eine große Summe zu spenden, sondern vielmehr Menschen zu verbinden. Eine sehr erfolgreiche Veranstaltung.

 

Das Junge Parlament Hennef

Das Junge Parlament trat erstmalig im Jahre 2012 zusammen. Es besteht jeweils aus ein bis zwei Vertretern aller in Hennef ansässigen Schulen, Darüber hinaus stellen Hennefer Vereine, die in der Jugendarbeit aktiv sind weitere drei Mitglieder. Die Zusammensetzung erfolgt jährlich neu. In regelmäßigen Abständen trifft sich das Junge Parlament, um verschiedene Themen, die Jugendliche und Kinder in Hennef betreffen, zu besprechen. Auch Arbeitsgruppen werden themenbezogen gebildet. Auch Veranstaltungen werden durch die Mitglieder organisiert. Über die Ergebnisse und Vorhaben des Jungen Parlaments berichtet der Sprecher im Jugendhilfeausschuss. Finanziell unterstützt wird das Junge Parlament durch die Stadt Hennef.

Der Jugendpark

Der Jugendpark befindet sich in der Humperdinckstr. 5 und ist täglich von 8.00 Uhr bis 22.00 Uhr geöffnet. Darüber hinaus gibt es auf dem Areal noch einen Bauwaggon, der spezielle Angebote für die Jugendlichen bereithält und gerne genutzt wird darüber hinaus auch die Graffitimauer.

Die Mitarbeiter des Jugendparks unter der Leitung von Petra Priewe stehen den Jugendlichen jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung. Darüber hinaus ist Kreativität ein wichtiger Bestandteil im Jugendpark und im Rahmen der Ferienprogramme und von Sonderaktionen werden die jugendlichen Besucher professionell begleitet.

Text und Fotos: Frank Specht

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Stadtfest Hennef (Teil 2/Fotogalerie)

Fotos: Frank Specht

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Stadtfest Hennef 2015 (Teil 1)

Neben der Europawoche ist das Stadtfest ein weiterer kultureller Höhepunkt im Jahreskalender der Stadt Hennef. Hierbei verwandelt sich das Zentrum von
Hennef zu einem großen Veranstaltungsareal mit diversen Bühnen, Verkaufs- und Informationsständen und kulturellen Darbietungen.

Offiziell eröffnet wurde das zweitägige Großereignis am heutigen Samstag durch Irmgard Graef, Vorsitzende der Werbegemeinschaft Hennef, Jürgen Opdenhoff (Stadtmarketing Hennef e.V.) und Bürgermeister Klaus Pipke vor der Rhenag-Bühne. Die Eröffnung wurde musikalisch begleitet durch den Musikverein Allner und durch zahlreiche Gäste
u.a. aus Kultur, Wirtschaft und Politik.
Nach dem durch Klaus Pipke durchgeführten Fassanstich, fand die Begehung des Stadtfestes durch die offiziellen Vertreter statt.
Schnell kam man mit den Ausstellern ins Gespräch und natürlich wurde sich über einige Angebote auch ausführlich informiert.
Das Angebot beim diesjährigen Hennefer Stadtfest ist wieder vielfältig und für jeden Besucher ist garantiert etwas dabei. Viele Stände werden durch Hennefer Vereine betrieben, aber auch professionelle Marktbeschicker und Außenstände der Hennefer Einzelhändler sind vertreten. Selbstverständlich sind auch viele Stände vorhanden, die eine umfangreiche Auswahl an Getränken und Speisen anbieten.

Ergänzend zum Stadtfest findet auch auf und um den Heiligenstädterplatz die Kirmes statt, die jedoch erst um 15.00 Uhr am Bierstand der Ersten Hennefer KG durch deren Präsident Frank Kasolowsky und ebenfalls durch Bürgermeister Pipke eröffnet wurde.

Die Besucher erlebten bereits heute auf dem Stadtfest und der Kirmes ein buntes
Treiben und zahlreichen Attraktionen. Auf diversen Bühnen finden bzw. fanden auch in diesem Jahr darüber hinaus Präsentationen diverser Hennefer Vereine, Tanz- und Musikschulen statt.
Auf den beiden Hauptbühnen (Rhenag-Bühne und Kreissparkassen-Bühne) werden professionelle Künstler das Publikum musikalisch unterhalten bzw. präsentierten sich bereits heute. Mit dabei waren heute bzw. sind morgen u.a.:

De Köbesse, Papa´s Finest, The Queen King´s und Planet Emily

Der Party-Tower auf dem Stadtsoldatenplatz sorgt am heutigen Samstag noch für viel Musik und ausgelassene Stimmung und den ganzen Tag konnten sich die vielen Festbesucher von dem vielseitigen Angebot des Stadtfestes überzeugen.

Morgen öffnet das Stadtfest erneut mit einem unterhaltsamen Programm.

Darüber hinaus haben dann die Einzelhändler im Rahmen des Verkaufsoffenen Sonntages ab 13.00 Uhr ihre Geschäfte geöffnet. Teilweise locken die Einzelhändler
mit speziellen Stadtfestangeboten die Besucher in die Geschäfte. Im Rahmen eines Frühschoppens werden die Hennefer Stadtsoldaten am Sonntag ab 11.11 Uhr auf dem Stadtsoldatenplatz sich mit Musik der Regimentskapelle präsentieren und natürlich wird ein umfangreiches Bühnenprogramm angeboten.

Ein großer Dank an die Organisatoren, den Stadtbediensteten, den Sicherheitsbehörden, den Rettungs- und Sanitätsdiensten, der Feuerwehr und den Helfern im Hintergrund. In diesem Jahr unterlag dieser Personenkreis einer besonderen Arbeitsbelastung. Seit vielen Wochen sind genau diese Personen im Dauereinsatz im Rahmen der Flüchtlingsherausforderung.

Text und Fotos: Frank Specht

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Herbstgenuss in der Klosterkirche Geistingen

Das war auch dieses Mal wieder sehr anregend und inspirierend.
Eine bunte Mischung aus ortsansässigen und weite...r gereisten Unternehmern stellt gut gelaunt aus.
Mir persönlich hat es sehr gefallen, Menschen, die ich im letzten Jahr dort kennen gelernt habe, wieder zu sehen und deren Weiterentwicklungen betrachten zu können.

Der eine oder die andere erinnert sich vielleicht, dass ich beim letzten Mal eine Liege probiert habe, die dann prompt bei mir im Wohnzimmer gelandet ist.

Dieses Mal habe ich mich etwas mehr zusammen genommen;-), bin aber dennoch auf ein tolles Werbemittel in Gestalt von individialisiert hergestellten Chunks gestoßen - das sind kleine Schmuckstücke in Gestalt von Druckknöpfen für Ketten, Armbänder etc. ( wie die Kölner Domfotos aus der Fotosammlung).

Da bin ich sehr gespannt, wie sich das weiter entwickelt.
Auf jeden Fall ein toller Zeitpunkt, um entspannt nach kleinen Advents – und Weihnachtsaufmerksamkeiten Ausschau zu halten und fündig zu werden.

Wie gewohnt gab es auf der Empore süße ( Kuchen) und salzige ( Quiche) Leckerlichkeiten, so dass ich mich ohne Probleme drei Stunden aufhalten konnte. Aber auch Livekochen mit dem neuen Thermomix – zudem noch Stereo;-) – war angesagt.
Ein wenig schade, dass die Ausstellung eher wenig besucht war – wie immer bei solcher Situation waren dafür eingehendere Gespräche zwischen Ausstellern und Gästen möglich – das ist sicher ein Vorteil einer solchen Situation.

In jedem Fall hat sich das gute Händchen der Veranstalter bei der Ausstellerauswahl wieder bewiesen.

Text und Fotos: Sylvia Schodruch

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Tag der offenen Tür in der Sportschule Hennef

Sportschule Hennef – Schmiede des sportlichen Erfolgs

Eingebettet in die Natur des Hennefer Dürresbachtal liegt das 60 Hektar große Areal der Sportschule Hennef, die aktuell ihr 65 jähriges Jubiläum feiert.

Grundsteinlegung war der 01.10.1949 und nach nahezu zweijähriger Bauphase, war die Sportschule im Sommer 1950 bezugsfertig. Die Sportschule Hennef beinhaltet eine Fußballschule, dessen Träger der Fußballverband Mittelrhein ist. Seit dem 01.01.2012 hat dieser auch seinen Sitz auf dem Areal. Darüber hinaus ist die Sportschule Bundesleistungszentrum für die Sportarten Boxen und Ringen, sowie Landesleistungszentrum für Judo und Gewichtheben. Neu hinzugekommen ist die Sportart Taekwondo.

Seit Sommer 2011 ist die Sportschule Hennef auch Sitz der Hennes-Weisweiler-Akademie, die Trainerlehrgänge durchführt. Die erfolgreichen Absolventen dieses Lehrgangs sind dann befähigt, die deutschen Profi-Ligen zu trainieren. Aber auch für andere Sportarten findet sich eine hervorragende Infrastruktur.

In dem angegliederten Hotel stehen 232 Betten zur Verfügung, die nicht nur von Sportlern genutzt werden können, sondern auch von anderen Gästen. Knapp 70 Mitarbeiter sorgen dafür, dass sich die Gäste wohlfühlen.

In der traditionsreichen 65 jährigen Geschichte der Sportschule Hennef, die das Gelände damals von der Gemeinde Hennef geschenkt bekommen hat, erfolgten immer wieder Erweiterungen zum Hauptgebäude und heute verfügt die Sportschule über drei Naturrasenplätze, drei Kunstrasenplätze, eine Kunstrasenhalle, Wellnessbereich, ein Freibad, ein Hallenbad, ein Hochseilgarten, Beach-und Sportanlage und diverse Hallenkomplexe und Spezialhallen. Ausgestattet sind die Sport- und Hallenanlagen teilweise mit modernster Technologie.

Hotel, Tagungsräume und Restaurant stehen darüber hinaus zur Verfügung.

Die Weiterentwicklung der Sportschule erfolgte immer in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Hennef und weiteren Förderern.

Das Angebot wurde bereits von vielen Sportlern genutzt. So begrüßte die Sportschule bereits Fußballgrößen wie Sepp Herberger, Uwe Seeler, Lukas Podolski, Franz Beckenbauer, Wolfgang Overath, Jürgen Klinsmann und Joachim Löw. Fast jeder Nationalspieler war schon einmal hier. Aber auch die Fußball-Nationalmannschaften von Katar und Argentinien genossen ihren Aufenthalt und das tolle Ambiente.

Insgesamt besuchen ca. 50.000 Gäste pro Jahr die Sportschule. Hierbei ist dem Leiter der Sportschule Hennef, Herr Sascha Hendrich-Bächer wichtig, dass nicht nur Gäste aus dem sportlichen Bereich willkommen sind, sondern das die Einrichtung einem breiten Publikum zur Verfügung steht. Feierlichkeiten und Firmen-Events zählen sicherlich dazu. Dies bestätigte Hendrich-Bächer in einem kürzlich durchgeführten Interview erneut mit seiner Antwort zu der Frage seiner persönlichen Zielen: (Zitat) „Jeder der will, soll kommen können. Zudem ist es mir wichtig, Grundlagen zu schaffen, die die Sportschule auch die nächsten mindestens 65 Jahre auf diesem hohen Niveau halten. Die Geschichte dieses Hauses ist auch eine Verpflichtung für die Zukunft.“

Anlässlich des 65jährigen Jubiläums öffnete am heutigen Tag die Sportschule Hennef ihre Tore für die breite Öffentlichkeit und die interessierten Besucher hatten die Möglichkeit sich die Einrichtung umfangreich anzuschauen. Hierzu fanden Führungen durch die Mitarbeiter der Sportschule Hennef statt und neben der Besichtigung von Räumlichkeiten, wurden auch Hintergrundwissen und sicherlich einige Episoden aus der Geschichte der Sportschule übermittelt. In der Hall of Fame wurden historische Einblicke gewährt.

Auch wurde das sonst nicht für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehende Freibad für die Besucher geöffnet. Hier bestand die Möglichkeit diverse Schwimmabzeichen zu erlangen. Darüber hinaus wurden Wasserspiele für Kinder und Aqua Fitness angeboten.

Weitere Programmpunkte waren die Abnahme des DFB-Fußballabzeichens, eine Filmvorführung incl. Vortrag des Fußball-Leistungszentrums, sowie die Durchführung von Fußballspiele ausgewählter Teams.

Für das leibliche Wohl wurde durch ein liebevoll aufgebautes Catering gesorgt. Beeindruckend dabei  auch die Liebe zum Detail bei der Gestaltung des Veranstaltungsgeländes durch die Mitarbeiter der Sportschule Hennef.

Im Rahmen der Feierstunde mit Gästen aus der Politik, Wirtschaft und Sport wurde durch die Redner die Bedeutung der Sportschule Hennef als Schmiede für den sportlichen Erfolg gewürdigt. Aber es wurde nicht nur auf die Erfolge der Vergangenheit eingegangen, sondern auch betont, dass das Konzept der sportlichen Ausbildung und Weiterentwicklung für die Zukunft gesetzt ist. Dies korrespondiert mit dem o.a. persönlichen Ziel von Sascha Hendrich-Bächer und sicherlich werden alle Beteiligten an diesem Ziel weiterarbeiten.

In einem zeitlichen Überblick seit Grundsteinlegung stellte Alfred Vianden, Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein e.V. in seiner Rede die Meilensteine der Sportschule Hennef und deren Bedeutung über die Grenzen von Deutschland vor. Neben der sportlichen Aus- und Weiterbildung betonte Vianden, wurde und wird auch sehr großen Wert auf die Persönlichkeitsbildung und soziale Entwicklung der Sportler gelegt. Auch sprach er die ständig bestehende Kostenproblematik einer solchen Einrichtung an und die Wichtigkeit von Förderern. In diesem Zusammenhang ist auch weiterhin eine starke Zusammenarbeit aller Beteiligten erforderlich, um den Gedanken dieser Sportstätte fortzuführen.

Herr Klaus Pipke, Bürgermeister der Stadt Hennef ergänzte in seiner Rede noch die Wichtigkeit des Fußballs bei der Integration von Menschen unabhängig von Stellung, Nationalität und Religion. Anhand der derzeit vorhandenen Flüchtlingsherausforderung in Hennef, dokumentierte Klaus Pipke diese integrative Wirkung des Fußballs durch ein kürzlich erlebtes Beispiel den Zuhörern.

Neben den bereits genannten Rednern begrüßte die Sportschule Hennef noch Frau Winkelmeier-Becker (MdB), Herrn Sebastian Schuster (Landrat RSK), Herrn Walter Schneeloch (Präsident des Landessportbundes NRW und DOSB-Vizepräsident), Herrn Ulf Schott (DFB-Direktor), Herrn Wolfgang Overath (Weltmeister 1974) sowie weitere Funktionäre und Ehrengäste.

Für die Gäste war es sicherlich ein sehr interessante Möglichkeit, hinter den Kulissen dieser bekannten Institution zu schauen und man konnte sich vom Motto der Sportschule Hennef überzeugen. Dieses lautet. „Trainieren, Tagen, Wohlfühlen“.

Text und Fotos: Frank Specht

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11. Hennefer KinderSportFest

11. Hennefer KinderSportFest

Das Hennefer KinderSportFest fand in diesem Jahr zum elften Mal statt, wie immer am ersten Samstag nach den Ferien und wie immer veranstaltet vom StadtSportVerband Hennef (SSV) und der Stadt Hennef. Die Unterstüzung der Hennef Stiftung der Kreissparkasse Köln machte es wie in den vergangenen Jahren möglich, das Fest und alle Attraktionen ohne Kosten für die Besucher anzubieten. Die einzelnen Angebote werden vor allem von den Hennefer Sportvereinen für Kinder bis 14 Jahre durchgeführt, die auf diesen Wege ihre Leistungen und Sportangebote präsentieren und Werbung für die Sportstadt Hennef machen.

Text: Stadt Hennef

Trotz des teilweise bewölkten Wetters kamen die vielen jungen Besucher in Scharen, um das umfangreiche Angebote sportlicher und spielerischer Attraktionen zu nutzen. Publikumsmagnet waren dabei sicherlich -wie bereits in den vergangenen Jahren- die Bungeetrampoline, die diesmal sogar in zweifacher Ausfertigung vorhanden waren. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit Tennis zu spielen (Kleinfeldtennis) und Rekorde beim Kistenklettern mit Cola-Kästen zu brechen. Weiterhin u.a. im Angebot:
Kletterpyramide, Voltigieren, ein Schachfeld, Hüpfburg und weitere Spiel- und Sportaktionen der Vereine.

All diese Angebote wurden rege genutzt und die Freude hierüber konnte man den Kindern ansehen und wenn eine kleine Pause und Stärkung erforderlich wurde, haben die Organisatoren auch hierfür ein entsprechendes Angebot in Form von Ständen mit Würstchen, Grillgut und Getränken zur Verfügung gestellt.

Am Rande des KinderSportFestes fand noch ein Kinderflohmarkt als ergänzendes Angebot statt.

Insgesamt wieder ein gelungenes Fest und natürlich wird das KinderSportFest auch 2016 wieder stattfinden.

Text: Hennefer-Inspirationen
Fotos: Hennefer-Inspirationen

Text und Fotos: Frank Specht

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Kirmes in der Warth

Vier Tage lang steht in der Warth das Kirmestreiben im Mittelpunkt. Organisiert durch die KG Quer durch de Waat und der Schützenbruderschaft St. Hubertus Warth begann dieses jährlich stattfindende Ereignis offiziell am heutigen Abend durch den Fassanstich, welchen Bürgermeister Klaus Pipke wieder souverän meisterte.

Zu diesem Zeitpunkt säumten bereits zahlreiche Kirmesbesucher das Kirmesgelände und die Mitglieder befreundeter Vereine kamen ebenfalls in großer Anzahl. Dementsprechend ausgelassen war die Stimmung. Um ausreichend Platz für die diversen Stände und Fahrgeschäfte zu haben, wurde auch in diesem Jahr die Frankfurter Str. ab kurz hinter dem Warther Kreisel in Fahrtrichtung Meiersheide gesperrt.

Neben den obligatorischen Bier- und Grillständen werden u.a. auch Entenangeln, ein Schießstand und diverse weitere Buden geboten. Als Fahrgeschäfte stehen ein Kinderkarusell, Autoscooter und Hawaii Swing just for fun zur Verfügung. Ausreichend Platz finden die Besucher im großen Festzelt der Schützenbruderschaft und im Pavillon der KG Quer durch de Waat. Aufgrund des strahlenden Sonnenscheins und den heißen Temperaturen wurde heute dieses Angebot gerne angenommen.

Nach dem Fassanstich übergaben Vertreter der Kreissparkasse Köln einen Scheck in Höhe von 700,00 Euro zu Gunsten des Fördervereins der Gemeinschaftsgrundschule Gartenstraße. Dieser Betrag wurde im Rahmen des Närrischen Empfangs der Kreissparkasse Köln in der Karnevalszeit durch die Hennefer Prinzenpaare erspielt. Eine weitere Spende in Höhe von 80,00 Euro, die im Rahmen des Europawochenlaufes erlaufen wurde, fand ihr Ziel beim Förderverein.

Die Kirmes fand ihre Fortsetzung durch einen weiteren Höhepunkt, der nun auf dem Programm stand. Während ihrer „Regentschaft“ riefen das Hennefer Prinzenpaar der Session 2014/2015 Jörg III. und Ute I. in Zusammenarbeit mit der KG Quer durch de Waat die Aktion „Coole Waater Challange“ aus. Im Rahmen dieser Aktion wurde bereits in der Vergangenheit das Hennefer Prinzenpaar immer wieder von befreundeten Vereinen zu spielerischen und sportlichen Wettkämpfen herausgefordert. Die Herausforderung durch die Erste Hennefer KG erfolgte dann am heutigen Abend in Form eines Rikscha-Rennens. Hierfür wurde eigens eine Fahrradrikscha besorgt und natürlich entwickelte sich dieser Wettkampf –trotz einer gewissen Ernsthaftigkeit- zu einer riesigen Gaudi und dies nicht nur für die Teilnehmer, denn während ein Teammitglied die Rikscha schnellstmöglich über einen festgelegten Parkour fortbewegen musste, bestand die Aufgabe des gezogenen Fahrgastes darin, eine Flasche Weizenbier in ein Glas einzuschenken und dieses zu leeren. Erst dann wurde die Zeit gestoppt. Das Publikum konnte sich davon überzeugen, dass das Einschenken und Trinken während einer Rikschafahrt gar nicht so einfach ist.

Den Anfang des Wettkampfes machte das Prinzenpaar und dieses legten eine hervorragende Zeit vor, die kaum zu schlagen war. Als Gegenspieler für das Prinzenpaar traten seitens der Ersten Hennefer KG der Anwärter Michael Kürsten und als Fahrgast Pit Raderschad an. Hoch motiviert zeigte Michael Kürsten sein läuferisches Können und Pit Raderschad erwies sich als außerordentlich Trinkfest, sodass die beiden Mitglieder der Ersten Hennefer KG tatsächlich das sehr gute Ergebnis des Prinzenpaares übertreffen konnte.

Der weitere Abend stand dann im Zeichen von ausgelassener Stimmung und man genoss das Kirmestreiben.

Noch drei weitere Kirmestage können besucht werden. Am 8. August ist die Kirmes ab 13.00 Uhr geöffnet, am 09. Und 10. August ab 11.00 Uhr.

Am Sonntag findet dann ein zünftiger Bayrischer Frühschoppen mit musikalischer Unterhaltung des Blasorchesters „Berglandecho“ statt.

Text und Fotos: Frank Specht

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20. Deutsche Grill- und BBQ Meisterschaft in Hennef

In Kooperation mit der in 1996 gegründeten German Barbecue Association e.V. (GBA) und der Stadt Hennef findet an diesem Wochenende die 20. Deutsche Grill- und BBQ Meisterschaft auf dem Gelände des Schul- und Sportzentrums statt. In den Klassen Profis und Amateure müssen sich die insgesamt ca. 40 Grillteams behaupten. Als Preisgeld wurde ein Betrag in Höhe von Euro 10.000 ausgeschrieben.

In vier Pflichtgängen bei den Amateuren und sechs Pflichtgängen bei den Profis müssen die Grillteams ihr Können unter Beweis stellen. Die 130-köpfige Jury bewertet dann u.a. die Konsistenz, den Geschmack und die Optik der Speisen. Im Rahmen der offiziellen Eröffnung der Meisterschaft wurden die Juroren vor und auf der Bühne vereidigt.

Bereits am gestrigen Tage konnten die Besucher über die Schultern der Grillspezialisten schauen und Anregungen für den eigenen en Grillabend aufnehmen. Leider sorgte gestern jedoch ein Sturm und vereinzelter Regen für die nicht so umfangreichen Besucherzahlen.

Am heutigen Sonntag und zweiten Tag des Events, zeigte sich jedoch die Sonne und die Meisterschaft konnte  unvermindert starten. Eröffnet wurde das Event u.a. durch den Präsidenten der GBA, Andreas Huberti und dem Bürgermeister der Stadt Hennef, Klaus Pipke.

Als Rahmenprogramm wird heute noch den ganzen Tag ein breitgefächertes Programm mit DJ´s, Showgrillen und Live-Bands geboten. Interessant dürfte aber für den Besucher insbesondere  sein, den Grillteams hautnah über die Schultern schauen zu können. Von nächster Entfernung aus, kann man die Zubereitung der Speisen und das Grillen beobachten. Einige Stände präsentieren das fertige Gericht dann auf dekorativ angerichteten Präsentationsteller für das Publikum und natürlich darf der interessierte Besucher auch einige Grillergebnisse probieren.

Hervorzuheben sind auch noch die unterschiedlichen Stände. In mühevoller Kleinarbeit, liebevoller Dekoration und mit Vorliebe für das Detail, präsentieren sich die Teams mit teils ausgefallenen Grillbereichen. Dazu abgestimmt das Outfit der Teammitglieder.

Letztlich ist auch ein Grill- und BBQ Fachmarkt vorhanden, wo u.a. Grillzubehör angeboten wird.

Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, die heute noch bis zum Abend besucht werden kann. Am Abend findet dann auch die Siegerehrung auf der eingerichteten Bühne statt.

 

Nachtrag: Herzlichen Glückwunsch an das Team "Die Frankengriller" als neues Grillmeister-Team 2015.

Text und Fotos: Frank Specht

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Lipps-Thelen im JaJa oder, wenn die Väter mit ihren Kindern……

Seit über 40 Jahren ist Burkhard Lipps-Thelen nun im Musikgeschäft und dies nicht nur als Gitarrist. Auch als Komponist und Produzent hat er sich überregional einen Namen gemacht.

Er arbeitete in der Vergangenheit bereits mit bekannten Künstlern wie Wolfgang Petry, Stars on 45 und die Bläck Fööss zusammen.

Sein Sohn Simon, der bereits im Vorprogramm der Manfred Mann´s Earth Band spielte, ist der zweite Bestandteil der Lipps-Thelen-Band.

Darüber hinaus holen sich die Beiden immer wieder hochkarätige Kollegen zur Unterstützung mit „ins Boot“.

Im Rahmen des Siegtal-Festivals durfte das Publikum die Lipps-Thelen-Band am heutigen Abend in der Gaststätte „JaJa“ begrüßen. Zusammen mit Naomi Khimji Feld, die für den Gesang zuständig war. Auch ihr Vater, Uwe Feld war am heutigen Abend mit auf der Bühne. Als Bassist komplettierte er die Band und diese spielte einen Mix aus Blues und Rock.

Bei dieser professionellen Besetzung und den dargebotenen teils international bekannten Songs, die auf unverwechselbarer Art – z.B. durch Gitarrensoli seitens Burkhard Lipps-Thelen – gecovert und präsentiert wurden, überzeugte man schnell das Publikum. Aber auch Eigenkompositionen wurden gespielt. Die Ausstrahlung der Musiker beeindruckte und die Instrumente verschmolzen mit den Musikern zu einer Einheit und das Publikum wurde akustisch verführt. Den Spaß an der Musik und den gemeinsamen Zusammenspiel aller vier Künstler, war unübersehbar.

Neben den professionellen Musikern, bildete einen weiteren Mittelpunkt die 1992 in Bonn geborene Sängerin Naomi Khimji-Feld, die mit ihrer Stimme alle Songs ausfüllte und diesen eine besondere Note verlieh.

Die junge Sängerin bestach das Publikum, welches zahlreich im JaJa erschienen war, mit dem Groove und Rock in ihrer faszinierenden und kraftvollen Stimme. Diese talentierte Sängerin hat aber neben dem hervorragenden Gesang noch mehr zu bieten. Ihre ganze Körpersprache und die Bewegungen waren geprägt von dem Rhythmus der Musik und sehr schnell erkannte man, dass Naomi Khimji Feld auch tänzerisch mitreißt.

Diese vier Musiker sind eine wundervolle Formation und eine Bereicherung in der Musikbranche. Es bleibt die Hoffnung, dass die beiden Väter mit ihren Kindern in dieser Formation noch oft zu sehen sind.

Das Konzert fand als Teil des Siegtal-Festivals statt. Dieses findet diesjährig zum sechsten Mal statt. Hierbei wurde auch dieses Jahr wieder für die Orte Siegburg, Eitorf, Windeck und Hennef einen sehens- und hörenswertes Programm zusammengestellt, welches zwischen dem 16.07.2015 und dem 29.08.2015 präsentiert wird. Auftakt in Hennef erfolgte letzte Woche im Gasthaus Sieglinde mit der Band „Double-LP“. Bereits diese Veranstaltung war ein voller Erfolg.

Für die Hennefer Termine im Rahmen des Siegtal-Festivals wurde die Stadt Hennef durch Peter Otten vom Bluesclub Hennef unterstützt.

Weitere Termine im Rahmen des Siegtal-Festivals sind

  • 02.08.2015 TreCelli um 17.00 Uhr in der Meys Fabrik
  • 09.08.2015 Vernissage Kunst auf der Burg 15.00 Uhr auf der Burg Blankenberg
  • 22.08.2015 Son et lumiere 21.00 Uhr in der Wallfahrtskirche Hennef-Bödingen

Das ausführliche Programm des gesamten Siegtal-Festivals findet man unter www.siegtal-festival.de

Text und Fotos: Frank Specht

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Mirko Bäumer und die „Lustigen Musikanten“ erneut zu Gast in der Sieglinde

Beim Namen "Lustige Musikanten" könnte man meinen, dass es sich um eine Gruppe von Musikern handelt, die volkstümliche Musik präsentieren. Doch weit gefehlt. Wer Mirko Bäumer und die „Lustigen Musikanten“ kennt weiß, dass diese deutsche und internationale Pop- und Rockmusik auf höchstem Niveau bieten und dies auch dann, wenn die Stammbesetzung urlaubsbedingt nicht komplett anwesend sein kann. So am heutigen Abend geschehen.

Auch vereinzelte Schlager finden bei Auftritten dieser Band immer wieder den Weg zum Gehörgang der Zuhörer. Am heutigen Abend präsentierten sich die sympathischen Musiker um den Frontmann Mirko Bäumer, der auch sehr große Erfolge als Frontmann der Band QueenKings feiert.  im idyllischen Biergarten des Gasthauses Sieglinde wurde ein Potpourri fantastischer Songs  performed. Dazu gehörten Songs von Billy Joel, David Hasselhoff und natürlich von Queen.

Die naturnahe Umgebung an der Sieg und die gute Laune der Musiker, sorgen bei den sommerlichen Open-Air-Auftritten, die bei gutem Wetter regelmäßig in der Sieglinde stattfinden, für einen erholsamen Ausklang eines anstrengenden Arbeitstages.

Dementsprechend ausgelassen ist immer die Stimmung in der Sieglinde und es war auch am heutigen Abend nicht verwunderlich, dass hunderte von Besuchern kamen, um diese Stimmung aufzunehmen. Die Musiker der Band zeigten auf den Instrumenten ihr professionelles Können. So "fegte" Ersatzbandmitglied René Pütz über das Keyboard. René Pütz bewies aber auch, dass er ein Multitalent ist. Neben dem Spielen des Keyboards begeisterte er auch das Publikum mit Gesang. Keyboard ist jedoch nur ein Instrument, welches er beherrscht.

Ersatzgitarrist Drazen Zalac  ist ein Virtuose beim Spielen der Gitarre. Seine unglaublichen Fähigkeiten präsentierte er dem Publikum u.a. auch bei diversen Soli. Drazen Zalac ist auch Bandmitglied bei den QueenKings und war als Principal-Gitarrist u.a. im Musical „Mamma Mia“ zu hören.

Neben Mirko Bäumer verblieb am heutigen Abend noch Jochen Fink von der Stammbesetzung. Auch er ist ein hervorragender Musiker, der bereits mit Musikerkollegen wie Still Collins, Nino de Angelo  und Hausmarke live zu sehen war. Natürlich brillierte Mirko Bäumer wieder mit seiner hervorragenden Stimme und riss auch mit seiner Ausstrahlung und Charme das Publikum mit.

Viele Gäste sind „Stammkunden“ bei den kostenfreien Auftritten der Band und unterstützen diese auch durch das Mitsingen der gecoverten Songs.

Innerhalb dieses Ambientes sorgte das Team der Sieglinde für das leibliche Wohl. Neben den Getränken und Essen von  der Speisekarte des Restaurants, wurden an der eigens eingerichteten Grillstation Grillgut angeboten und sorgte für große Nachfrage bei den Besuchern.

Leider ging der laue Sommerabend viel zu schnell vorbei. Doch wenn das Wetter in den nächsten Wochen mitspielt, kann man die Band sicherlich erneut in der Sieglinde erleben. Es bleibt dann nur spannend, in welcher Besetzung gespielt wird. Doch die Zuhörer werden auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen.

Text und Fotos: Frank Specht

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10. Kult-Open-Air in Uckerath

Über 1.000 Menschen sangen beim 10. Kult-Open-Air.

Jubiläum der Kult-Open-Air-Serie in Hennef-Uckerath. Bereits zum 10. Mal fand das musikalische Spektakel auf dem Eventgelände hinter dem Hotel Landsknecht statt. Organisiert wurde es durch die Westerwaldsterne und wie bereits in den letzten Jahren, durfte sich das Publikum über ein hochkarätiges Programm freuen.

Der abgesperrte Bereich bot dabei Platz für über 1.000 Besucher, zwei große Bühnen und diverse Stände, die für das leibliche Wohl sorgten.

Pünktlich um 19.00 Uhr eröffnete der neue Vereinspräsident der Westerwaldsterne, Rainer Becker das gestrige Event. Die bereits jetzt zahlreichen Gäste durften sich auf einen erfolgreichen Künstler aus Südtirol freuen, der seine ersten großen Erfolge seinerzeit bei den Kastelruther Spatzen feiern durfte und mittlerweile auch als Solokünstler große Erfolge zeigt. Andreas Fulterer, der bereits seit ca. 20 Jahren im Musikgeschäft tätig ist, präsentierte mit seiner Band italienische und deutsche Schlager. Die einfühlsame Stimme  des 1961 in Südtirol geborenen Andreas Fulterer war dabei immer präsent und schnell gewann er die Sympathien des Publikums. In seinen Liedern erkennt der Zuhörer immer wieder die Verbundenheit des Künstlers zu seiner Heimat Südtirol. Frei nach seinem eigenem Motto :“Meine Lieder sollen zum zu- und nicht nur zum hinhören sein“ sprechen seine Lieder aber auch bewegende Themen an.

Unterstützt wurde der Künstler musikalisch durch eine sechsköpfige Band, die Andreas Fulterer regelmäßig bei seinen Konzerten begleitet. Unter der Leitung des Bandchefs Reinhard Glöggler kamen Instrumente wie Bass, Gitarre, Schlagzeug, Saxophon und Keyboard professionell zum Einsatz und auch gesanglich bildeten die Musiker einen Rahmen für Andreas Fulterer.

Beeindruckend war auch die gesangliche Einlage der beiden Sängerinnen der Band, die zwischendurch ein Medley der schwedischen Band ABBA überzeugend darboten.

Die Musik und der Charme der Künstler boten einen tollen Auftakt für das 10. Uckerather Kult-Open-Air.

Dieses Jahr gab es eine Besonderheit, denn erstmalig wurden zwei Bühnen auf dem Gelände errichtet. Somit waren längere Pausen aufgrund von Umbaumaßnahmen für die folgende Band entbehrlich und den Zuschauern konnte dadurch mehr musikalische Unterhaltung geboten werden.

In unserer Region kennt diese Band nahezu jeder Bürger. Seit nunmehr ca. 45 Jahren spielen sich die Musiker in die Herzen der Menschen der Kölner Region, aber auch darüber hinaus.

Die Bläck Fööss, die bereits vor einigen Jahren schon Gäste des Uckerather Kult-Open-Air waren, standen nun auf dem Programm und viele Gäste kamen nur wegen dieser Künstler.

Legendär sind die jährlichen Silvesterkonzerte der Fööss in der Kölner Lanxess-Arena und gestern boten die Künstler ein musikalisches Silvester in Uckerath. Zum Repertoire gehören unzählige Lieder der kölschen Mundart und die Besucher des Events konnten fast alle Lieder mitsingen. Die Lieder erzählen Geschichten, mit denen sich sicherlich viele Zuhörer identifizieren und die zu eigenen Erinnerungen aus der Vergangenheit führen. Das zeigt, die Bläck Fööss sind nicht nur eine hervorragende Band, sondern auch ein Bestandteil der regionalen Lebensart und -einstellung.

Natürlich spielte sich die Band auch gestern in die Herzen der Zuschauer mit Liedern wie: „Meiers Kättche“, „Rut un Wiess“ und „Unsere Stammbaum“.

Dabei bezogen sie das Publikum gerne mit ein und trotz des zwischenzeitlich vollen Eventbereiches bildete sich eine familiäre Atmosphäre.  Die Stimmung war auf dem Höhepunkt! Über 1.000 Menschen sangen gemeinsam mit den Bläck Fööss deren Hits und beschallten Uckerath.

Leider ging auch das 10. Kult-Open-Air viel zu schnell zu Ende. Viele Gäste blieben jedoch auch nach dem Bühnenprogramm noch etwas auf dem Eventgelände, um vielleicht noch ein letztes Bier zu trinken und den Abend ausklingen zu lassen.

Zum Jubiläum des 10. Kult-Open-Air der Westerwaldsterne hatten sich diese noch etwas ganz Besonderes überlegt. Unmittelbar nachdem die Bläck Fööss die Bühne verlassen hatten, erhellten die ersten Raketen den abendlichen Himmel. Ein mehrminütiges Feuerwerk bildete einen wundervollen visuellen Übergang vom Bühnenprogramm zum Partyprogramm des DJ´s. Auch wurde in den Räumlichkeiten des Landsknecht/Schaukelkeller noch gute Unterhaltung geboten.

Hervorzuheben ist auch, dass die Westerwaldsterne wieder ein tolles Programm organisiert haben. Dabei legt der Verein großen Wert darauf, die Preise für die Eintrittskarten auf ein sehr faires Niveau zu halten.

Es ist schon beeindruckend, was die einzelnen Vereine in Hennef mit ihren ehrenamtlichen Helfern und Mitgliedern „auf die Beine„ stellen, so wie gestern die Westerwaldsterne und letzte Woche Karnevalsvereine im Rahmen der Europawoche. Die Vereine bilden dabei einen wesentlichen Bestandteil des kulturellen Lebens von Hennef. Danke dafür!!!

Text und Fotos: Frank Specht

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The Joy of Soul Music

Soulinterpretationen auf höchstem Niveau!

Niko Schlenker und sein Chor „River of Joy“ begeisterten am heutigen Abend in der Meys Fabrik erneut die Gäste mit ihrem derzeitigen Projekt „The Joy of Soul Music“.

Unterstützt wurden sie dabei durch einen weiblichen Star, der bereits viele Auftritte auf diversen Bühnen der Welt für sich verzeichnen kann. Die 1970 in den USA geborene Dorrey Lin Lyles ist Teil der weltbekannten „Weather Girls“ und bildete den stimmlichen Mittelpunkt des Konzertes.

Die Künstlerin ist mit ihrer Stimme und Ausstrahlung geradezu prädestiniert, als Solokünstlerin in einem Soulkonzert aufzutreten. Dorrey Lin Lyles garantiert Gänsehautfeeling und unbändige Power und davon konnten sich die vielen Gäste in der nahezu ausverkauften Meys Fabrik überzeugen. Mit weltbekannten Soulstücken wie Stand By Me, Lean On Me und Ain´t No Mountain High sangen sich Dorrey Lin Lyles und die Chormitglieder von „River of Joy“ in die Herzen des Publikums und wer den Chor kennt weiß, dass dieser dies voller Energie und Freude tat. Auch überzeugten Mitglieder des Chores durch Soloabschnitte.

Die eher schlicht gehaltene Bühne der Meys Fabrik wurde durch die Künstler auch optisch aufgewertet. Mit ihren Bühnen-Outfit, welches im Hippie-Stil bzw. im Stil der 60/70er Jahre bunt gehalten wurde und die rhythmischen Bewegungen des Chors, boten die SängerInnen einen tollen Rahmen.

Begleitet wurden die Sänger durch eine fünfköpfige Band, die professionell auftrat. Niko Schlenker selber begleitete das Arrangement am Klavier und Keyboard, während Judith Kaufmann-Schlenker dirigierte und dies –wie immer- mit rhythmischer Ausstrahlung und vollem Körpereinsatz.

Die Freude an der Musik sprang sehr schnell auf das Publikum über und manch einen Gast hielt es kaum auf seinen Platz. Die Meys Fabrik wurde mit ausgelassener Atmosphäre gefüllt.

Der Ausflug des 20-köpfigen Gospelchores „River of Joy“ in die Welt des Souls war sehr erfolgreich und der Höhepunkt eines dreimonatigen Projektes. Dies war aber auch zu erwarten, denn beide Genres sind verwandt. Die Soulmusik entwickelte sich Ende der 1950er Jahre aus Rhythm and Blues und aus dem Gospel.

Das Konzept „The Joy of Soul Music“ ging auf und die Erinnerungen an dieses Konzert werden den Künstlern und Besuchern sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben.

Gespannt darf man sicherlich auf ein neues Projekt von Niko Schlenker sein, welches vielleicht sogar schon in dessen Kopf entsteht, denn nach dem Konzert ist vor dem Konzert.

Auf jeden Fall gibt es auch in diesem Jahr zwischen September und Dezember wieder das Weihnachtsprojekt, an dem jeder teilnehmen kann.

Fotos und Text: Frank Specht

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Dritter Tag der Europawoche Hennef

Der dritte Tag der Europawoche 2015 war nicht nur von dem attraktiven Bühnenprogramm geprägt, sondern am Vormittag stand der Sport im Mittelpunkt. Erneut veranstaltete die Stadt Hennef mit dem Europawochelauf ein Laufevent für die ganze Familie und für Sportinteressierte. Geboten wurden vier verschiedene Laufstrecken von 1050 Meter Distanz rund um das Rathaus bis zu 21,1 km Distanz beim Brückenlauf und das Teilnehmerfeld erstreckte sich von Kindern bis zu Rentnern.

Darüber hinaus wurden zwei Walkingstrecken über eine Distanz von je 10 km angeboten.

Die Sportlerinnen und Sportler fanden alle zweieinhalb Kilometer eine Getränke- und Verpflegungsstationen und am Start einen Aufbewahrungsservice für das kleine Sportgepäck. Professionelle Moderation und Warming-up verstanden sich von selbst. Die Siegerehrung und die Zielverpflegung fanden auf dem Hennefer Marktplatz gegen 12.00 Uhr statt. (Anmerkung: Siehe hierzu auch den Bericht über die Teilnahme der Stadtsoldaten am Lauf auf der Homepage)

Um den wartenden Gästen, die nicht aktiv an den Läufen teilnahmen, die Zeit etwas zu verkürzen, begann auf dem Hennefer Marktplatz ab 10.00 Uhr das sonntägige Bühnenprogramm. Dies startete mit dem Auftritt der Rheinlandfanfaren, die aus Hersel angereist waren. Mit zünftiger Musik sorgten die Musiker bis zur Siegerehrung für gute Unterhaltung. Das musikalische Bühnenprogramm wurde dann durch die Siegerehrung der Teilnehmer des Europawochelaufes unterbrochen. Als Rahmenprogramm zur Siegerehrung zeigte die Tanzschule Lars Stallnig mit ihren Tänzerinnen diverse Tanzdarbietungen unterschiedlicher Genres.

Weiter ging es dann gegen 14.00 Uhr mit einer Kindermodenschau. Hier wurden Fashion-Kollektionen für junge Menschen vorgestellt.

Um 15.00 Uhr widmete sich das Bühnenprogramm wieder dem musikalischen Genre zu. Zwei Bands standen für den Nachmittag und Abend auf dem Programm.

Den Anfang bildete eine fünfköpfige Band aus Much. Diese Band covert die Lieder eines im Jahre 1963 in Italien geborenen Künstlers der schon viele internationale Erfolge feiern durfte. Lieder wie „Musica é“ gehören zu seinen umfangreichen Repertoire und er stand bereits mit unzähligen Künstlern von Weltklasse auf der Bühne. Hierzu gehörten Musiker wie Joe Cocker, Tina Turner, Luciano Pavarotti und Anastacia.

Viele Songs von Eros Ramazotti wurden am heutigen Nachmittag durch die Eros Ramazotti Tribute Band auf der Bühne präsentiert. Stimmlich vergleichbar mit dem italienischen Original, zelebrierte der sizilianische Frontmann „Toni“ die Bühnenshow. Neben einigen bekannten Balladen des Künstlers wurden hauptsächlich Rock und Pop mit Latinoeinfluss geboten.

Nach einer Umbauphase wurde um 18.00 Uhr ein weiterer Höhepunkt und musikalischer Hochgenuss geboten. Auch diese Band covert Songs eines international beliebten deutschsprachigen Künstlers. Leider verstarb dieser im letzten Jahr unerwartet und umso mehr war es eine Bereicherung die musikalischen Welterfolge von Udo Jürgens durch eine mehrköpfige und professionelle Band, die aufgrund ihrer Bandmitglieder den Platz der Bühne ausreizte, zu hören. Die Band SahneMixx spielte die Welterfolge, die u.a. auch Bestandteil des Musical „Ich war noch niemals in New York, sind. Voller Begeisterung verfolgte das  zahlreiche Publikum das Bühnenprogramm. Erinnerungen an einen großen Künstler mit tollen Hits entstanden und wer die Augen schloss, konnte sich aufgrund der nahezu übereinstimmenden Stimme des Sängers Hubby Scherhag zum Original in die Welt des Udo Jürgens-Bühnenprogramm zurückversetzen. Am weißen Flügel sitzend präsentierte Hubby Scherhag viele Songs. Lieder wie „Vielen Dank für die Blumen“ und „Paris, einfach nur so zum Spass“ waren Bestandteil des Repertoires. Den obligatorischen Tee und natürlich der weiße Bademantel werden bei den Shows der Band mit eingebaut.

Auch der dritte Tag der Europawoche mit dem vielseitigen und hochkarätigen Bühnenprogramm war ein voller Erfolg. Organisiert wurde das sonntägige Highlight durch die Stadt Hennef mit Unterstützung der Werbegemeinschaft Hennef und dem Stadtmarketing Hennef. Hierbei erfuhren die Organisatoren weitere Unterstützung durch die Sponsoren. Hierzu gehörten die Kreissparkasse Köln, die Stadtwerke Hennef GmbH, der Getränke-Express Hennef, Kronos, Saturn, RWE, Rhenag, die Volksbank Bonn Rhein-Sieg und das Hotel Landsknecht.

Großer Dank nicht nur an die Künstler, Auch die Organisatoren, Techniker, Bühnenbauer und helfenden Hände im Hintergrund zeigten einmal mehr ihr Können in den jeweiligen Aufgabengebieten. Darüber hinaus leistete auch Petrus heute hervorragende Arbeit, denn die Sonne bildete einen wundervollen Rahmen für die Veranstaltung.

Es bleibt die Vorfreude auf die Europawoche 2016.

Fotos und Text: Frank Specht

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Stadtsoldaten beim Europawochelauf

Schon früh war für die Mitglieder der Hennefer Stadtsoldaten klar, dass sie am Europawochelauf Hennef teilnehmen wollen und so meldeten sich 15 Mitglieder (w/m) bei den Organisatoren an. Hierbei wählten die Vereinsmitglieder den 10 km-Panoramalauf  und die ebenfalls 10 km lange Walking-Strecke aus.

Schnell fanden sich Sponsoren, die für die Anfertigung der Trikots sorgten. Hierzu gehörte Intersport Reuther, die Gold Etage Hennef und die Spedition Gerhards. Auf den in blau gehaltenen Shirts wurde auch der Slogan „Mir loofe….nit fott!?“ der Stadtsoldaten für den Europawochelauf 2015 angedruckt.

Treffpunkt und die Ausgabe der Teilnehmernummern erfolgte unmittelbar vor Start in den Räumlichkeiten des Sponsors Intersport Reuther. Man merkte schnell die Vorfreude an den bevorstehenden Lauf den Mitgliedern an. Bevor die Teilnehmer incl. einiger Vereinsmitglieder, die das Team unterstützen wollten, den Weg Richtung Startbereich einschlugen, wurde noch ein Gruppenfoto der Laufteilnehmer angefertigt und natürlich durfte auch der kleine Stadtsoldaten auf den Wangen der teilnehmenden Stadtsoldaten nicht fehlen.

Am Startplatz Rathaus angekommen zeigte sich, wie etabliert der Europawochelauf zwischenzeitlich in Hennef ist. Sehr viele Läufer standen in den unterschiedlichen Kategorien bereit, um bei sonnigem Wetter sich sportlich zu betätigen.

Hier trafen die Hennefer Stadtsoldaten auch befreundete Karnevalsvereine, die ebenfalls am Lauf teilnahmen. Noch ein kurzes Gruppenfoto vor dem Rathaus mit der KG Quer durch de Waat und dem Prinzenpaar der Session 2014/2015.

Pünktlich um 10:45 Uhr startete bei strahlenden Sonnenschein das große Starterfeld zum 10 km- Panoramalauf und  fünf Minuten später waren die Walker dran.

Beide Strecken führten die Läufer/Walker vom Rathaus startend über die Weingartsgasse zurück zum Rathaus, wo sich auch der Zieleinlauf befand. Eine landschaftlich schöne Strecke bot sich den Teilnehmern.

Der erste Läufer der Hennefer Stadtsoldaten lief bereits unter großem Beifall nach gut 40 Minuten in den Zielbereich ein. Die weiteren Stadtsoldaten folgten ebenfalls mit persönlich guten Zeiten und dies, obwohl am Vorabend noch bis in die Morgenstunden bei karnevalistischem Bühnenprogramm des Komitee Hennefer Karneval gearbeitet wurde.

Die Läufer konnten sich nach dem Lauf im Rahmen des Catering und der Siegerehrung auf dem Hennefer Marktplatz regenerieren.

Fotos und Text: Frank Specht

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Europawoche der Karnevalisten

In den letzten Jahren entwickelte sich die Hennefer Europawoche nicht zuletzt durch das Bühnenprogramm zu einem Veranstaltungsevent, welches auch über die Grenzen des Stadtgebietes hinaus an Bedeutung gewonnen hat.

Ausgelöst durch die gemeinsame Jubiläumsfeier der beiden Karnevalsvereine „Erste Hennefer KG“ und der „KG Quer durch de Waat“ im Jahre 2013, die erstmalig das samstägig, abendliche Bühnenprogramm organisierten, übernahm das Komitee Hennefer Karneval in den Jahren 2014 und in diesem Jahr, unterstützt durch die Stadt Hennef,  die Organisation und Ausrichtung  des Samstagsprogramms und dieses hatte es auch in diesem Jahr wieder in sich.

Schönes Wetter, gute Laune der Organisatoren und des Publikums, tolle Musik, gesellige Atmosphäre und Stände, die für das leibliche Wohl sorgten, waren die Grundlage einer gelungenen Veranstaltung.

Um 18.00 Uhr betraten die Präsidentin/Präsidenten der Mitgliedsvereine des Komitee Hennefer Karnevals die Bühne und eröffneten zusammen mit Bürgermeister Klaus Pipke das Bühnenprogramm. Bereits jetzt war das teilweise überdachte Eventgelände auf dem Hennefer Marktplatz gut gefüllt mit zahlreichen Besuchern. Kein Wunder, denn die erste Band, die im Jahre 2013 gegründet wurde, ist schon ein Garant für Stimmungsmusik karnevalistischer Art und in der Vergangenheit auf vielen Karnevalssitzungen im Stadtgebiet bereits ein gern gesehener Gast gewesen. Die Micky Brühl Band heizte das Publikum mit ihren Hits der Vergangenheit und neueren Produktionen ein und verleiteten das Publikum zum Mitsingen und teilweisen Mittanzen. Wer kennt sie nicht, die Lieder „Zo Fooss, noh Kölle jonn“ oder „Die Nächte am Rhing sinn immer lang“. Viele weitere Hits wurden von den Vollblutmusikern präsentiert und das Publikum zeigte sich textsicher. Die ausgelassene Stimmung der Künstler auf der Bühne übertrug sich von Beginn an auf die vielen Menschen vor der Bühne. Die Micky Brühl Band bringt nicht nur Säle im Rahmen von Karnevalsveranstaltungen zu toben, sondern ist auch Open-Air eine hervorragende Band. Man erkennt die Freude der Musiker beim Spielen der Lieder.

Bereits zu Beginn des Veranstaltungsabends ein wirklicher Höhepunkt.

Aber dies sollte nicht der letzte Höhepunkt bleiben!

Es folgte eine Band die in der letzten Karnevalssession in Hennef ebenfalls das Publikum zum „kochen“ brachte und nun durften die Besucher der Europawoche die Domstürmer auf dem Hennefer Marktplatz begrüßen. Bandleader Micky Neuber versteht es mit seiner sympathischen Ausstrahlung immer wieder, das Publikum mit einzubeziehen. Gerne verlegt er seine Bühne auch mal direkt ins Publikum und geht mit diesem auf Tuchfühlung. Spätestens jedoch, wenn er sein musikalisches Können beim Trommelsolo beweist, steigt die Begeisterung nicht nur bei den Fans auf den Siedepunkt. Auch die Band beherrscht die Instrumente uneingeschränkt und der Beobachter erkennt die Professionalität der Spieler.

Die Band spielte auch ihr neues Lied „Ohne Dom, ohne Rhing ohne Sunnesching“, welches beim Publikum sehr gut ankam und diese unterstützten die Band beim Refrain.

Nach den Domstürmern blieb den Zuschauern nur ein kleiner Moment des Verschnaufens.

In dieser Phase wurde die Bühne für die nächste Band vorbereitet und an dieser Stelle sei auch die hervorragende Arbeit der Techniker und Rowdys zu benennen, die nicht auf der Bühne im Mittelpunkt stehen. Sie tragen jedoch maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung bei. Verantwortlich für das technische Gelingen dieser Veranstaltung waren einmal mehr Markus Steffens und sein Team hochqualifizierter Mitarbeiter.

Um dem Publikum das Warten etwas angenehmer zu gestalten, überbrückte DJ Cue, alias Daniel Kurth diese Zeit mit Musik aus der Anlage.

Pause beendet und die nächste Band stand auf der Bühne. Sie zählen zu den ganz Großen im karnevalistischen Showgeschäft und sind von den drei Bands des Abends die am längsten bestehende Band. Die Räuber bildeten den Abschluss der Veranstaltung und reihten sich in die Trilogie Stimmungskracher uneingeschränkt ein. Hits der letzten ca. 25 Jahre  dieser Band würden präsentiert und hier konnte nun wirklich fast jeder Besucher mitsingen. Da sich die Bühne auf dem Hennefer Marktplatz befand, passte ein Hit der Räuber ganz besonders. Auf dem Marktplatz befinden sich sonst an manchen Tagen die Bauern (kölsch: Buure), um ihre Waren zu verkaufen. Zu den angebotenen Produkten gehören dann u.a. Möhren (kölsch: Muhre) und Pflaumen (kölsch: Prumme) und genau davon berichtet das Lied „Op dem Maat“ der Band. Natürlich spielten die Räuber auch weitere Hits.

Leider geht jede noch so schöne Veranstaltung irgendwann einmal zu Ende. Dies galt aber nach dem Auftritt der Räuber zunächst nur für das Bühnenprogramm, denn da war ja noch der DJ Cue, der dafür sorgte, dass die Party auch nach dem Bühnenprogramm bis zum frühen Morgen weiterging. Hier wurde aber nicht nur Karnevalsmusik geboten, sondern auch Freunde der Schlager-, Pop- und Rockfraktion kamen auf ihre Kosten.

Maßgeblich für die Programmgestaltung und die Verhandlung mit den Künstlern war auch in diesem Jahr Udo Lambertz, der aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Literat bei der KG Quer durch de Waat, erneut den „goldenen Griff“ bewies.

Die Karnevalisten des Komitees Hennefer Karneval sorgten an diversen Ständen für die Bewirtung der Gäste und ein Cocktailstand befand sich ebenfalls auf dem Event-Gelände.

Die Resonanz der Organisatoren und insbesondere des Publikums war zum Ende des Abends sehr positiv. Ein Grund mehr diese Form der Veranstaltung auch im nächsten Jahr fortzuführen. Sicherlich werden die Organisatoren ebenfalls ein Resümee ziehen, welches hoffentlich genau zu dieser Entscheidung führen wird. Solche Veranstaltungen machen eine Stadt kulturell attraktiv.

Vielen Dank an die nachfolgenden Karnevalsgesellschaften:

  • Grossen Geistinger KG von 1897 e.V.
  • 1. Hennefer Stadtsoldaten vun 1983 e.V.
  • 1. Hennefer Karnevalsgesellschaft e.V.
  • KG Quer durch de Waat
  • Fidele Flotte Dondorf 1950 e.V.

sowie an die Stadt Hennef.

 

Fotos und Text: Frank Specht

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RockPopFestival 2015

Nach dem großen Erfolg des RockPopFestivals im vergangenen Jahr, gab es auch in diesem Jahr eine Neuauflage dieser Veranstaltung. Während im letzten Jahr das Festival in der Veranstaltungshalle Meiersheide stattfand, präsentierten sich die teilnehmenden Bands in diesem Jahr im Rahmen der Europawoche, Open-Air auf der Bühne des Hennefer Marktplatzes.

Eröffnet wurde das RockPopFestival durch den stellvertretenden Bürgermeister Thomas Wallau.

Teilnehmende Bands in diesem Jahr waren die Vorjahresgewinner „Peanutbutterspiritlover“, die beiden im letzten Jahr ebenfalls teilgenommenen Bands „Egg Pack“ und „Reverse Reaction“, sowie die Band „Real“. Diese vier Bands traten gegeneinander an, um den Titel der „Hennefer Band 2015“ incl. eines Preisgeldes in Höhe von Euro 1.000,00 zu gewinnen.

Die Entscheidung hierüber traf das anwesende Publikum mittels schriftlicher Stimmabgabe nach dem Auftritt der letzten Band. Die Stimmzettel wurden dann durch Mitarbeiter der Stadt Hennef ausgezählt.

Jede Band hatte 30 Minuten Zeit, um sich zu präsentieren und es sei vorweggenommen, dass alle vier Bands sicherlich den Preis verdient hätten. Doch es kann nur einen Gewinner geben.

Die Gewinnerband hatte nach dem Wettbewerb nochmals die Möglichkeit vor dem Publikum live zu spielen.

Zu den Bands:

„Peanutbutterspiritlover“

Diese Band gewann im letzten Jahr diesen begehrten Preis.

Die aus Bonn kommende Band wurde im Jahre 2010 gegründet und besteht aus den Bandmitgliedern: Lukas Harth, Timo Gierse, Patrick Pickart, David Wilkniss, Ben Weber und
Leonard Biwer. Während zunächst gecoverte Songs der Band Coldplay gespielt wurden, erweiterte die Band ihr Repertoire schnell mit eigenen Songs. Neben englichsprachigen Songs spielt die Band auch deutschsprachige Lieder. Zu den bisher gewonnen Auszeichnungen gehören neben der „Hennefer Band 2014“ auch die Preise 2012 „Toys To Masters“ und 2013 „Courage Contest Sieger“.

„Egg Pack“

Diese Hennefer Band besteht aus den vier Künstlern Anton Menzel, Jessika Durst, Simon Suchanek, Jonas Derksen. Zu ihrem Repertoire gehören Songs aus dem Genre Rock, Blues, Jazz und Indie.  Auch diese Band nahm letztes Jahr an dem RockPopFestival in der Meiersheide statt. Auch war die Band beim letztjährigen Tag der Musik im Gymnasium Hennef zu sehen.

„Reverse Reaction“

Drei junge Musiker haben sich im Jahre 2012 zusammengetan, um facettenreiche und energiegeladene Musik zu präsentieren und dies ist Ihnen gelungen. In zahlreichen – teils überregionalen- Auftritten zeigten sie ihr breites musikalisches Spektrum. Der Sound ist unverkennbar und ihr Repertoire reicht von rockigen Songs bis zu unplugged-Versionen.

Zuletzt veröffentlichten sie ihre erste eigene CD und drehten ein Musikvideo. Reverse Reaction ist Robin Krings, Chris Lorber und Kevin Redvai.

“Réal”

Die Newcomerband! 2014 gegründet, besteht die Band aus den drei Musikern Jan Weiß,
Benny Degen, Stefan Oberdörster, wobei die Band heute lediglich durch zwei Musiker vertreten war. Ihr Repertoire reicht von Jazz und Rock über Folk und Pop bis zu Funk. Aber auch der kölschen Musik sind die drei Künstler nicht abgeneigt. Die Band kommt aus Hennef. 

Aber wer hat denn nun gewonnen?

Preisträger des Preises „Hennefer Band 2015“ wurde die Band Reverse Reaction, die ca. 40 % der Stimmen für sich verbuchen konnte. Zweiter Platz nahm die Band „Peanutbutterspiritlover“ ein. Dritter Platz ging mit nur einer Stimme Unterschied zur zweitplatzierten Band an  „Egg Pack“ und vierter Platz ging an „Réal“.

Veranstaltet wurde das RockPopFestival durch die Stadt Hennef und Pressesprecher und Leiter des Kulturamtes Dominique Müller-Grote führte erneut souverän durch das Programm. Die zahlreichen Zuschauer konnten sich von dem Können der Bands überzeugen, Für die Bands war es sicherlich eine tolle Plattform, um ihr Repertoire Open-Air zu präsentieren und es zeigte sich, wie vielfältig und professionell diese jungen Künstler sind. Musik ist ihre Leidenschaft und dies merkte man auch. Die Freude am Spielen und Gesang stand im Vordergrund.

Großes Lob auch an das zahlreich erschienende Publikum, die die Künstler trotz teilweise heftigen Regenschauern unterstützten. Insbesondere die Fans der einzelnen Bands motivierten diese durch Mitsingen, Applaus und Mittanzen. Durch die Errichtung eines großen Schirmes vor der Bühne, blieb das Publikum trocken.

Die Idee, das RockPopFestival im Rahmen der Europawoche Open-Air durchzuführen, kam bei den Zuschauern sehr gut an.

Fotos und Text: Frank Specht

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„Faces of Musical“ - Genuss der Sinne in der Meiersheide

Bereits zum vierten Mal wurde die Musical-Gala „Faces of Musical“ in der Meiersheide Hennef durchgeführt. Seit 2012 verwandeln die Künstler, die aus international anerkannten und agierenden Musical-Stars, aus den drei Chören „Junge Singfonie“, „Music Al Dente“ und „SingIn Harmonie“ und der Band „Apollo 7“ bestehen, die Veranstaltungshalle in einen Genuss der Sinne. Dies erneut unter der Gesamtleitung des Chordirektors Wolfgang Harth. Während die erste Veranstaltung im Jahre 2012 mit einen Termin auskam, wurden bereits ab dem Folgejahr 2013 jeweils ein Zusatzkonzert am Folgetag angeboten, denn die positive Resonanz und große Nachfrage sorgte für einen ausverkauften Termin und auch in diesem Jahr war der Ersttermin am gestrigen Abend bereits frühzeitig ausverkauft und ein Zusatzkonzert wurde für den heutigen Tag angeboten.

Wie in den Vorjahren wurde auch am gestrigen Abend eine Musical-Gala geboten mit musikalischen und gesanglichen Beiträgen aus vielen erfolgreichen Musicals. Hierzu gehörten „Miss Saigon“, „Sister Act“, „Der Glöckner von Notre Dame“ und „Ich war noch niemals in New York“. Das letztgenannte Musical sollte an den verstorbenen Udo Jürgens gedenken, der die Lieder zu der Produktion geschrieben hatte. Im Interview mit Nicola Reyk, die durch das Programm führte und als freiberufliche Journalisten u.a. für den WDR arbeitet, erzählte Bandleader der Band „Apollo 7“, über seine Zusammenarbeit mit Udo Jürgens. Unterstützt von den drei Chören, die sich für diese Veranstaltung zusammengeschlossen haben zu der Chorgemeinschaft „Musical-Voices S.I.E.G.“ zeigten in diesem Jahr die Musical-Stars Lana Gordon, Christian Alexander Müller und – bereits zum vieren Mal – Jesper Tydén die Vielfalt der Musical-Welt und natürlich durfte auch die Sopranistin Wilma Harth nicht fehlen. Leider mussten die Zuschauer diesmal auf die sympathische Pia Douwes verzichten. Choreografisch unterstützt wurden die Künstler durch vier Tänzerinnen der Hennefer Tanzschule Lars Stallnig. 

Alle Darsteller boten Hörgenuss der Extraklasse und das Bühnenbild mit den farblichen Einflüssen der Scheinwerfer bzw. der Lichttechnik sorgten für ein tolles Bühnenbild. Mit ihrer Ausstrahlung und der professionellen Bühnenpräsenz der Künstler zogen sie die Sympathien des Publikums schnell an sich.

Optisch ausgefüllt wurde die Bühne durch die ca. 120 Chormitglieder, die –je nach Musical- in unterschiedlichen Kostümen das Publikum begeisterten.

„Faces of Musical“ ist eine Veranstaltung der „Kulturbogen Event- & Musikwerkstatt“ in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Hennef. Für die Technik und den Bühnenbau zeichnete sich erneut Markus Steffens verantwortlich. Dabei unterstützt wurde er durch den Lichtdesigner Rene Geißel und den Tonmeister Michael Kompauer. In diesem Zusammenhang sollten auch nachfolgende Fakten zum Bühnenbau und zur Technik unkommentiert bleiben:

  • Sechs Lastkraftwagen transportierten das technische Equipment zur Meiersheide.
  • Zehn Techniker bauten die etwa 3.000 Kilo schwere Tribüne samt Kulisse und Technik auf.
  • 16 motorgesteuerte LED Lampen, 30 Theaterscheinwerfer, 30 Hochleistungs-LED Strahler, 14 LED Sticks sowie mehrere Wind- und Nebelmaschinen waren im Einsatz.

Das Programm, die Künstler und die helfenden Hände sorgten dafür, dass der Abend erneut ein sehr großer Erfolg wurde. Mit Standing Ovations und viel Applaus dankte das Publikum dies und so folgte natürlich auch eine Zugabe. Es war wieder ein wundervoller Abend der einen Hauch Broadway nach Hennef brachte. Kunst auf höchsten Niveau und die Zuschauer können sich schon auf das kommende Jahr freuen, wenn es heißt: Faces of Musical 2016.

Die Solokünstler:

Jesper Tyden

Jesper Tyden wurde am 09.08.1975 in Stockholm geboren und gilt als Musical-Darsteller, Songwriter, Sänger und Gesangslehrer. Professionell verkörperte er Rollen in diversen Musicals in ganz Europa. Hierzu gehörten „Der Glöckner von Notre Dame“, „Miss Saigon“, „Dracula“ und „Jesus Christ Superstar“. 2008 verkörperte der Schwede die Titelrolle im Musical „Tutanchamun“.

Darüber hinaus präsentierte er Soloprogramme und veröffentlichte 2005 seine erste Doppel-Single „Let it ride“ und „How could I“. Aktuell ist Jesper Tyden auch als Lehrer für Gesang und Schauspiel am Königlichen Musikkonservatorium Stockholm tätig und unterrichtet den Musical-Nachwuchs.

Lana Gordon

Lana Gordon wurde in New London/Connecticut geboren und kam 1989 nach New York City und studierte zunächst Tanz. Acht Jahre später absolvierte sie ihr Broadway-Debüt im Musical „Der König der Löwen“. Zu ihren Stationen gehörten Auftritte in Europa und Japan. Neben dem „König der Löwen“ konnten man Lana Gordan u.a. in den Musicals „Hair“, „Jesus Christ Superstar“, „Sister Act“ und „Tarzan“ bewundern. Darüber hinaus war sie gesanglich an der Aufnahme von Tonträgerproduktionen beteiligt und als Model tätig.

Christian Alexander Müller

Christian Alexander Müller wurde am 11.12.1980 in Karl-Marx-Stadt geboren. Zu seinen europaweiten Stationen gehören u.a. Aufführungen in den Musicals „Fame“, „Les Miserablés“, „Carmen“, „Evita“ und „West Side Story“. Darüber hinaus gilt Christian Alexander Müller als jüngstes Phantom im Musical „Phantom der Oper“.

Wilma Harth

Ihre gesangliche Ausbildung erhielt Wilma Harth an der Musikhochschule Köln. 2008 schloss sie erfolgreich eine Zusatzausbildung zum zertifizierten Gesangscoach der „POWERVOICE-ACADEMY“ Hamburg ab. Zu ihrem Repertoire gehören u.a. Partien aus den Musicals „West Side Story“, „Cats“, „Phantom der Oper“ und „Elisabeth“. Zum weiteren Repertoire gehören Partien aus Opern/Operetten wie z.B. „Hänsel und Gretel“ und „Die Lustige Witwe“, sowie Partien aus Werken von Händel und Mozart.

Fotos und Text: Frank Specht

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3. Vespa-Treff im Müllerland Hennef

Die erste Vespa, wurde 1946 produziert und trug den Spitznamen „Paperino“ (Entchen).

Ab den 50er Jahren wurde der Motorroller der italienischen Firma Piaggio auch erstmalig nach Deutschland exportiert und galt insbesondere bei der jungen Generation als Lieblingsfahrzeug. Die Vespa zählt zu den weltweit bekanntesten und beliebtesten Rollertypen.

Die Vespa war/ist nicht nur ein Motorroller, sondern spiegelt auch einen Lebensstil und die Lebensweise einer ganzen Generation wieder. Sie ist für die Generation der 50er- und 60er-Jahre das Sinnbild für Aufbruch und Freiheit und noch heute wird diese Lebensweise von vielen Menschen weltweit, die sich in Vespa-Clubs zusammengeschlossen haben, regelrecht zelebriert. Man trifft sich mit der Vespa bei eigens organisierten Vespa-Treffen und die Teilnehmer und die Betrachter fühlen sich in längst vergangene Zeiten zurück versetzt, denn die Club-Mitglieder präsentieren sich zu Musik der damaligen Zeit auch in den entsprechenden Kleidungen.

Petticoats bei den Frauen und gerne auch Anzüge bei den Männern gepaart mit frisch gestylter Frisur ist oftmals das Erscheinungsbild der Club-Mitglieder.

Dieses Wochenende präsentierte Müllerland Hennef das 3. Vespa-Treffen in Hennef. In Zusammenarbeit mit dem Piaggio Center Kübler und der Pook Promotion, die dieses Event organisierte, wurden die Besucher in die Welt der 50er und 60er Jahre entführt. Erneut souverän moderiert wurde die Veranstaltung durch Uwe Pook, der u.a. auch beim jährlichen Karnevalsmarkt im Müllerland Hennef mitwirkt.

Für das italienische Flair sorgte das Gesangsduo „Una Festa Italiana“ alias Arnaldo Gentile & Manrigo Sarli. Beide Künstler sangen mit typisch südländischer Ausstrahlung Hits der damaligen Zeit, die zu Welthits wurden. Che Sara und Volare waren nur einige der dargebotenen Songs und zu vielen Liedern tanzten die Mitglieder angereister Vespa-Clubs ad-hoc im Stil der 60er Jahre und boten damit ein wunderschönes Bild vor der Bühne.

Ein besonderer Programmpunkt wurde durch den Auftritt der Formation „The Crazy Oldie Show“, die bereits seit 15 Jahren weltweit die Bühnen erobern, geboten. Slick Jerry und Peggy Sue sind die beiden Künstler, die jeden Auftritt zu einen Boogie- und Rock`n`Roll-Festival machen.

Ihre sehenswerten Auftritte beinhalten neben den Gesang auch Rock`n`Roll-Tanzeinlagen, die in verschiedenen Outfits absolviert wurden. Gerne wird hierbei Peggy Sue durch Slick Jerry herumgewirbelt und sehr schnell wird das Publikum durch den Rhythmus der Musik angesteckt. Angesteckt wurde vermutlich auch der Sohn der beiden Künstler, denn auch er präsentierte sein Können als Kindernachwuchstalent MAXI auf der Bühne im Müllerland. Die Auftritte dieser Formation waren ein wahrer Leckerbissen.

Am vergangenen Wochenende wurde in drei Kategorien auch Preise an die Besitzer der anwesenden Vespa-Roller vergeben. Auch die Kleidungen der Besucher und Club-Mitglider im Stil der damaligen Zeit wurden prämiert. Neben einem Zertifikat gab es ein Einkaufsgutschein von Müllerland.

Bei der Preisverleihung und der Moderation unterstützt wurde Uwe Pook durch die bezaubernde Sandra Hefele, welche den Titel „Vespa-Girl 2015“ inne hat.

Am heutigen Tage wurde dann auch das „Vespa-Girl 2016“ prämiert.Hierbei handelt es sich um die 22jährige Elisabeth (Elis) Weule aus Alfter.

Die Besucher, Organisatoren und Teilnehmer konnten auf eine ausgelassene Veranstaltung zurückblicken. Eine Veranstaltung, die zahlreiche nette Menschen zusammengebracht hat und diese in eine längst vergangene Zeit entführte. Bei einigen Gästen wurden sicherlich Erinnerungen geweckt und vielleicht zog auch so manches Erlebte mit der Vespa vor vielen Jahren gedanklich vorbei.

Fotos und Text: Frank Specht

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"Cantz schön clever" Guido Cantz in der Meiersheide

Mit seiner neuen Show „Cantz schön clever“ tourt der Entertainer und Comedian Guido Cantz durch Deutschland und machte am heutigen Abend einen Zwischenstopp in der Hennefer Meiersheide.

In seinem Bühnenprogramm durchleuchtet der „Verstehen Sie Spaß!“-Moderator alltägliche Situationen auf seine besondere Art und so manch ein Lösungsansatz endet in „Klugscheißerei“ und „Besserwisserei“ dies natürlich gepaart mit humoristischen Ansätzen, die das Publikum zum lachen brachten. Dabei behandelt Guido Cantz auch grundlegende Themen. Hierzu gehörte direkt zu Beginn seiner Show die Frage, ob man mit einer Banane eine Flasche Bier öffnen kann. Bürgermeister Klaus Pipke, der im Verlauf der Show von Guido Cantz aufgefordert wurde die Bühne zu betreten und anhand von zitierten Bibelsprüchen seiner Ehefrau Petra Komplimente zu machen, erhielt für diesen Einsatz als Dankeschön eine Banane und eine Flasche Bier geschenkt und vielleicht hat er zwischenzeitlich die Frage für sich beantworten können.

Ein weiteres Thema bestand darin, Abkürzungen dem Publikum näher zu bringen und deren Bedeutung anhand von diverser Lebenssituationen darzulegen.

Aber Guido Cantz kann nicht nur schlaue Sprüche darbieten. In seiner Show zeigte er auch sein gesangliches Können in Form seines neuen Songs, wobei er sich selber am Piano begleitete. Das Lied beinhaltet Beziehungstipps für den neuen Freund der Ex.

Unterstützt wurde Guido Cantz durch die Stimme von Hugo Egon Balder, der nicht nur den Entertainer ansagte, sondern auch durch verbale Einwürfe Bestandteil der Show war.

Das Publikum erlebte einen frischfröhlichen Abend mit zahlreichen Pointen, die wortgewandt durch Guido Cantz auf seine lockere und legere Art und Weise dargeboten wurde. Das schlichte Bühnenbild, welches durch farblich visuelle Lichttechnik aufgelockert wurde,  sorgte beim Publikum für die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche.

Insgesamt konnte das Publikum in der Meiersheide auf ein mehrstündiges Programm zurückblicken voller unterhaltsamer Darbietungen.

Guido Cantz kennt die Location „Meiersheide“ bereits seit vielen Jahren und ist –insbesondere in der Karnevalszeit- häufiger Gast in dieser Veranstaltungshalle. Hierbei ist er stets ein Garant für humorvolle Reden und situativer Schlagfertigkeit. Auch die Mimik und Gestik verfehlt nicht das Ziel.

Der sprachgewandte Humorist, der fließend kölsch, sächsisch, bayrisch, deutsch und englisch spricht, wurde 1971 im Köln geboren. Der ausgebildete und staatlich geprüfte Medienassistent, der ein Studium der Betriebswirtschaftslehre in Köln absolvierte, wurde 1991 zunächst regional bekannt mit seinen karnevalistischen Auftritten als „Mann für alle Fälle. Zwischenzeitlich ist er im Funk und Fernsehen, sowie auf Bühnen ein gern gesehener Gast. Auch kann er auf diverse Auszeichnungen zurückblicken.

Die heutige Veranstaltung wurde organisiert durch die Stadt Hennef.

Fotos und Text: Frank Specht

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Musikschule Hennef spielt die Heinzelmännchen von Köln

In Köln kennt fast jedes Kind die Sage um die Heinzelmännchen zu Köln und auch über die Grenzen der Stadt hinaus, erzählt man sich die Geschichte der kleinen Helfer.

Zu den touristischen Zielen von Köln gehört u.a. der Heinzelmännchenbrunnen, unweit des Roncalliplatzes. Dieser Brunnen, mit Abbildungen aus der Sage, wurde 1899 in Andacht an August Kopisch (1799-1853) errichtet, der die Sage 1836 in Form einer Ballade verfasste.

Die Sage der Heinzelmännchen erschien erstmals schriftlich im Jahr 1826, in einem Werk des Kölner Schriftstellers Ernst Weyden.

Zum Inhalt der Heinzelmännchen-Sage, welche im alten Köln spielt:

Nachts, wenn alle Kölner schliefen, erledigten die Heinzelmännchen die liegengebliebenen Arbeiten der Menschen. Dabei wollten die kleinen Helfer unerkannt bleiben und die Menschen genossen diese Hilfe sehr. Eine Schneidersfrau wollte voller Neugier jedoch die helfenden Wesen gerne sehen und verteilte Erbsen auf einer Treppe und als gegen Mitternacht die Heinzelmännchen erneut die Arbeiten verrichten wollten, rutschten diese auf den Erbsen aus und fielen die Treppe herunter. Die Schneidersfrau hatte ihr Ziel erreicht und sah nun die Hausgeister und verfiel in höhnisches Gespött.

Traurig verschwanden die Heinzelmännchen für immer und von nun an mussten die Kölner ihre Hausarbeit wieder selber verrichten.

Diese Kölner Sage nahm das Ensemble der Musikschule Hennef zum Anlass, die Geschichte als Kinder- und Jugendmusical zu erzählen und eigene Interpretationen einfließen zu lassen. Dargestellt wurden die Charaktere des Stückes durch die Nachwuchstalente der Hennefer Musikschule, die auf sympathischer Art und Weise die Geschichte den Gästen der gut besuchten Kopernikus-Realschule näher brachten.

Voller Erwartung saßen im Publikum auch die Eltern und Großeltern, um das schauspielerische und gesangliche Können der Kinder mitzuerleben. Begleitet wurden die Darsteller durch den Kinder- und Jugendchor der Musikschule Hennef.

Die ca. einstündige Aufführung, welche durch eine kleine Pause unterbrochen wurde, war durchaus sehenswert und die kleinen Darsteller ließen sich auch nicht durch teilweise lange Textpassagen aus dem Konzept bringen. Auch vorhandene Texte der Kölschen Mundart wurden eingebaut und souverän dargeboten. Der Zuhörer lernte sogar die Entstehungsgeschichte des „Halve Hahn“ kennen. Am Ende der Vorführung, die auch zwischenzeitlich durch Applaus des Publikums gewürdigt wurde, konnte das gesamte Ensemble der Musikschule Hennef erfolgreich zurückblicken.

Wer heute das Musical nicht anschauen konnte, hat morgen nochmals die Möglichkeit dieses nachzuholen. Um 17.00 Uhr findet in der Aula der Kopernikus-Realschule eine weitere Aufführung statt.

Darüber hinaus wird die Fortgeschrittenengruppe der Musikschule Hennef vom 09.05.2015 – 11.05.2015 jeweils um 17.00 Uhr ein weiteres Märchenmusical in der Aula der Kopernikus-Realschule aufführen. Dann steht Frau Hölle auf dem Programmpunkt.

Seit 1990 führt die Musikschule Hennef ein Musical pro Jahr auf. Bei diesen Aufführungen sind immer 60-80 SchülerInnen beteiligt. Die teilweise aufwändigen Kulissen werden durch Marina Stratmann und Thomas Gerstner kreirt. Thomas Gerstner, der auch der Leiter der Musikschule Hennef ist, führt darüber hinaus auch Regie.

Besonderheit der Aufführungen ist, dass der Eintritt  incl. eines Pausengetränkes frei ist. Natürlich werden Spenden gerne angenommen und durch den ehrenamtlichen Einsatz des Ensembles können erwirtschaftete Überschüsse für technische Einrichtungen und Kostüme investiert werden. Der Förderverein der Musikschule Hennef trägt ebenfalls durch seinen großen Einsatz dazu bei, dass die Aufführungen gelingen und in dieser Form auch weiterhin Bestand haben.

Text und Fotos: Frank Specht

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Double LP in der Sieglinde

Der Veranstaltungsraum im Gasthaus Sieglinde direkt an der Sieg war gut gefüllt und das Publikum war gekommen, um drei hervorragende Künstler in Form der Band „Double LP“ live zu erleben. Annika Reuter, Lars Flügge und Peter „Voc“ Otten präsentierten am heutigen Abend Songs unter anderem der Künstler Lady Gaga, Michael Jackson und den Eagles. Viel Technik braucht das Trio nicht, denn in ihren Acoustic-Versionen der Songs spielen neben den Stimmen auch Gitarren und Percussion eine wesentliche Rolle.

Den Rest übernimmt die Ausstrahlung der Bandmitglieder und der Zuhörer und Betrachter erkennt sofort die Leidenschaft, mit denen die Künstler die Titel performen.

Annika Reuter setzte insbesondere bei den stimmbezogenen Acustic-Versionen mit ihrer kristallklaren Stimme professionelle und einfühlsame Akzente.

An den mitgebrachten Gitarren überzeugte Lars Flügge mit seinem musikalischen Können und dies ergänzte er durch gesangliche Einlagen. Doch am heutigen gab es einen weiteren Gitarristen. Als „Vorgruppe“ spielte er zusammen mit seinem jungen Schüler Arvid, der mit seinen erst neun Jahren das anwesende Publikum mit seinen Gitarrenklängen begeisterte. Arvid, der seit seinem fünften Lebensjahr Akustische Gitarre lernt und erst seit zwei Wochen E-Gitarre spielt, hatte heute seinen ersten Auftritt und wenn er so weiter macht, bekommt Lars Flügge sicherlich sehr bald Konkurrenz auf der Bühne.

„Senior-Rocker“ Peter Otten, der schon seit Mitte der 60er in der Kölner Blues-Rock-Szene musikalisch aktiv war und 2010 den Hennefer Bluesclub gründete, spielte in der Vergangenheit in diversen Bands und ist der dritte Musiker bei Double LP. Sein Bekanntheitsgrad und die Verbindungen in die Musikszene kommen auch immer wieder den Hennefern zu Gute, denn Peter Otten ist maßgeblich daran beteiligt, dass diverse Bands in Hennef – z.B. im Rahmen des Siegtal-Festivals- auftreten. Die Künstler treten dort ohne Eintritt auf, sind jedoch für eine Spende dankbar. Wer Peter Otten bei seinen Auftritten und den Auftritten der Künstlerkollegen erlebt, erkennt seine endlose musikalische Leidenschaft, die er rhythmisch beim Spielen der Percussion überträgt.

Seit ca. zwei Jahren besteht nun die Band und diese kann bereits auf einige Auftritte in Hennef zurückblicken. U.a. nahm das Trio am letztjährigen Siegtal-Festival erfolgreich teil und auch heute dankten die anwesenden Besucher den Künstlern mit viel Applaus.

Wer die Band heute verpasst hat, kann die Musiker u.a. am 17.07.2015 im Rahmen des diesjährigen Siegtal-Festivals erleben, denn dann treten sie erneut in der Sieglinde auf.

Das Gasthaus Sieglinde spielt als etablierter Veranstaltungsort in Hennef eine wesentliche Rolle. Während in den kälteren Monaten die Veranstaltungen in den Räumlichkeiten der Sieglinde stattfinden, steht für die schönen und warmen Wetterperioden ein idyllischer Biergarten zur Verfügung.

Text und Fotos: Frank Specht

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Viel Schönes "Frühlingsimpressionen"

Fotos und Text: Sylvia Schodruch

  1. Der Name ist Programm!
  2. So viel wunderbare Geschichten der Aussteller – ich hab` den Eindruck, die Veranstaltung  wird dank des guten Händchens bei der Auswahl der Aussteller von Erika Wallowsky immer schöner…

Ich bitte höflich um Verständnis, dass ich mich nicht mit ALLEN Ausstellern beschäftigt habe – das würde den Rahmen sprengen. Meine Auswahl ist daher - wie immer - völlig subjektiv…MIR hat jedenfalls das schlechte Wetter draußen gar nichts ausgemacht; denn drinnen war es richtig interessant und Kaviar für die Augen!

Und: wir haben ein neues Haustier – selbsternährend, muss nicht ausgeführt oder sonstwie gekümmert werden und ist einfach nur schön; hat zwei lange Ohren, braun aus Holz…. allerdings noch namenlos…Vielleicht können die Leser hier mir ja helfen?! Ich bin für Vorschläge offen!

Los geht`s:

 

  1. Natursteinsammeln – und schleifen  ( Jürgen Hauser aus Rheinbach )

Herrn Hauser hat es „wie ein Graniteinschlag“ getroffen, als er vor einigen Jahren im Urlaub in Mittenwald eine Mineralienmesse besuchte.

Bis dahin dachte der gelernte Beamte im öffentlichen Dienst, er habe zwei linke Hände.

Gesehen, geliebt, geübt….

Inzwischen nimmt er an der 5. Ausstellung teil und beherrscht seine „Wasserschleifmaschine“ ( damit es nicht staubt…) bei den erforderlichen 9 (!) Schleifgängen virtuos – wie man sehen kann!

Er berichtet so voller Begeisterung, dass man sich das Beseitigen der Schleifspuren vom jeweils vorangegangenen Gang am liebsten selbst anschauen möchte – und zwischendurch wird trocken geföhnt, damit es auch wirklich akkurat wird.

Nach zwei Jahren Üben hat er sich in die Öffentlichkeit getraut und zeigt uns nun, welche Schätze die Natur bereit hält – mit und ohne Werkzeug

Einer von vielen bei der Ausstellung, der „SEINS“ gefunden hat – wunderbar authentisch und wunder – voll anzusehen.

 

  1. Seide und Edelstein – im Ensemble! ( Adelheid Weiß-Kanonenberg aus Meckenheim )

Gut wenn man eine Edelsteinquelle in der Familie hat und zudem noch so kreativ mit einem Farbenrausch von Seide umgehen kann!

Viele haben bestimmt schon oft viel Zeit damit zugebracht, den passenden Schmuck zum Accessoire zu finden – hier kommt alles aus einer Hand – Marktlücke finde ich!

 

  1. Filzkunst ( Monika Hoff aus St. Augustin )

Was versteht man unter Gourmäh? Eine Mischung aus Genießen und Schaf

Der Fokus von Frau Hoff liegt auf wirklich ausgefallenen Kleidungsstücken bzw. Accessoires. Sie produziert ausschließlich sehenswerte Unikate; von praktisch bis genial!

 

  1. Papier-Kunst-Floristik ( Gerhild Clausnitzer aus Windeck )

Hier muss ich gestehen, hätte ich mir eine Homepage ganz besonders gewünscht, um die tolle, auch selbst erfundene, Technik noch einmal nachlesen zu können – kann ich leider nicht wiederholen – selbst anschauen kann ich nur empfehlen, denn ganzganz besondere Block-  und Buchumschläge entstehen auf diese Weise.

 

  1. Miniaturen ( Anne Kammen aus Köln)

Und noch eine Erfinderin!

Daher habe ich auch vollstes Verständnis, dass die Fotos eher aus der Ferne gemacht werden sollten und ansonsten lerne ich gerne auf die Homepage ein.

Wer hier kein wunderschönes, kleines Geschenk für einen lieben Menschen findet, darf gerne selbst eine Idee haben und kann das dann bei Frau Kammen individuell in Auftrag geben.

 

  1. HeR Charming bags ( Helga Renner aus Niederkassel )

Diese Ausstellerin hatte 20 Jahre lang Ihre eigene Garderobe mit Begeisterung genäht, als sie an die Grenzen ihres Kleiderschrankes stieß. Das bremste sie aber nicht, sondern forderte ihre Kreativität.

Tolle Einfälle für fröhliche Taschen durfte ich bewundern und Halsschmeichler kannte ich noch gar nicht – so chice schon gar nicht…

 

  1. Art Keramik 95 ( Organisatorin Erika Wallowsky aus Hennef)

Ein solcher Ideenreichtum und so gekonnt in Szene gesetzt – ich kann das kaum beschreiben – da trifft auch wieder Talent, Begeisterung, Können und das gewisse Etwas aufeinander! Ich lasse da mal die Bilder sprechen und bedanke mich für das besondere Engagement und die supertolle Auswahl der Aussteller – echtes Händchen!

 

  1. Florale Kunst ( Dorothea Dinessen aus St.Augustin ) – www. dorotheadinenessen.de

Die natürlichen Kunstwerke von Frau Dinessen hatte ich schon einmal bei einer anderen Ausstellung bewundern dürfen – unbedingt zu empfehlen – und sie hat jetzt einen Hasen wenigerJ Der wartet auf seinen Namen- also los, bitte, liebes Publikum!

 

  1. Und – peinlich – eine Visitenkarte habe ich verloren

Dazu gehört jedenfalls das Foto von dem völlig genialen Ohrringständer – eine echte Marktlücke – jedenfalls bisher in meiner Wohnung. Gratulation und Entschuldigung….

Ich liebe meinen „Nebenjob“ bei den Hennefer Inspirationen, weil er mir so tiefe, bereichernde Einblicke in die Herzen der Menschen und ihre unglaublich tollen Fähigkeiten gibt.

Ihnen kann ich nur empfehlen – gehen Sie da heute noch hin – geöffnet von 11-18 Uhr.

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@rheinkabarett im Kurtheater

Kabarett der Extraklasse im Kurtheater Hennef!

Man nehme eine Düsseldorferin, einen Ur-Bonner, einen Imi-Bonner und einen Kölner und reichere diese Konstellation mit Aspekte des Rheinischen Humors an und es entsteht ein Spitzenprogramm voller Krachersalven für die Lachmuskeln.

Hiervon konnte sich das Publikum des Kurtheaters am heutigen Abend eindrucksvoll überzeugen. Episoden aus dem Rheinischen Leben wurden von den vier Künstlern mit viel Liebe und präzis positionierten Poenten präsentiert. Alltagsszenen, wie u.a. die Begegnungen im Flugzeug, in der KVB oder beim Italiener wurden humoristisch und gekonnt geschauspielert in Szene gesetzt. Alle gezeigten Episoden spiegelten die facettenreiche, rheinische Mentalität mit allen Höhen und Tiefen dar. So manch ein Szenenverlauf nahm eine unerwartete Wendung und führte zu Überraschungen im Ergebnis.

Die vier Künstler Susanne Galonska, Andreas Etienne, Michael Müller und Christoph Scheeben sind Bestandteil des Ensemble @rheinkabarett und mit ihrem Programm „Lachhaft- Das Beste aus 100 Programmen“ zeigten sie professionell ihr Können. Zur derzeitigen Spielstätte von @rheinkabarett gehört das Bonner Theater „Haus der Springmaus“. Alle vier Künstler bestachen heute auf der Bühne durch Ihre Ausstrahlung, Mimik und der schauspielerischen Professionalität. Kein Wunder, den die Künstler verfügen über jahrelange Erfahrung in diesem Genre und somit sind die im Titel benannten „100 Programme“ tatsächlich erreichbar.

Die Künstler sind durchaus ein fester Bestandteil in der deutschen Comedy- und Kabarettszene.

So glänzt(e) Andreas Etienne bereits in der WDR-Serie Stratmann als Köbes oder dokumentierte große Momente der Weltgeschichte in seinem Programm „Kaiser, Kriege und Kokotten“.

Michael Müller ist bekannt aus der Dirk-Bach-Show und in der Comedyserie switch und switch-Reloaded. Auch in weitere Fernsehsendungen ist er ein gern gesehener Gast. Michael Müller ist Preisträger des Deutschen Fernseh- und des Deutschen Comedypreises, sowie des Österreichischen Fernsehpreises.

Stimmgewaltig der Kölner im Bunde von @rheinkabarett, denn Christoph Scheeben gehört zu den gefragtesten Konzert- und Opernsolisten. In dieser Eigenschaft feierte Christoph Scheeben bereits internationale Erfolge.

Einziges weibliches Mitglied von @rheinkabarett ist Susanne Galonska, die mehrere Jahre eine gesangliche Ausbildung genoss. Hierbei führte ihr Weg auch in das europäische Ausland. Ihre Schauspielausbildung erhielt sie an der Theaterschule in Köln.

Diese Vielseitigkeit der einzelnen Künstler führte im ausverkauften Kurtheater zu einem spritzigen Feuerwerk an Szenen höchster Theaterkunst, die sicherlich manch einen Betrachter an Situationen des eigenen alltäglichen Lebens erinnerte. Das Zusammenspiel der Kabarettisten und die damit verbundene Ausstrahlung war ein genussvoll anzusehendes Abendprogramm. Gleich zu Anfang des Programms begeisterten die Künstler in einer Szene im Flugzeug mit anspruchsvollen und teilweise schnell gesprochenen Textabfolgen in  Reimform. Das Publikum würdigte die humoristischen Szenen vielfach durch Einlagen fröhlichen Lachens und Zwischenapplaus und auch die gesanglichen Einlagen überzeugten ausnahmslos. Ein ganz besonderes musikalisches Highlight war die Präsentation des Titels Nessum Dorma mit Passagen von Texten bekannter kölscher Lieder durch den stimmgewaltigen Christoph Scheeben. Gänsehaut pur!  An diesem Abend wurde das Publikum in die Ausgelassenheit der Comedykunst entführt.

Wieder einmal ist es dem Team des Kurtheaters unter Federführung des ersten Vorsitzenden Ingo Teusch gelungen, bekannte Künstler mit einem Spitzenprogramm auf die Bühne des Kurtheaters Hennef zu bekommen. Hierbei bietet das Kurtheater mit seinem besonderen Ambiente immer wieder einen wundervollen Rahmen für Kleinkunst und musikalischer Unterhaltung. Dabei erfreut sich das Kurtheater Hennef immer größer werdender Beliebtheit. Das Engagement und das Konzept des Theaters, welches neben Live-Auftritte auch ein vielseitiges Kinoprogramm bietet, wurden in der Vergangenheit auch in Form diverser Auszeichnungen gewürdigt.

Wer das Kurtheater bislang noch nicht besucht hat, sollte dies nachholen. Denn neben dem besonderen Flair vergangener Tage, kann man den Abend in familiärer Atmosphäre ausgelassen genießen. Das Kurtheater ist sozusagen das Wohnzimmer von Hennef und demnächst wird auf der Bühne auch wieder das „Hennefer Sofa“ dieses Wohnzimmer bereichern.

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Farbenfroher Rosemontagszug in Hennef

Tausende Jecke säumten bei teils sonnigem Wetter die Straßen von Hennef, um sich den Rosemontagszug anzuschauen. Der Hennefer Rosemontagszug begann im Warther Kreisel, wo sich die verschiedenen Gruppen zur Aufstellung einfanden. Schon hier erschloss sich dem Betrachter ein buntes Bild an farbenfrohen Kostümen und Uniformen, die die Vorfreude auf die zu erwartenden Erlebnisse am Zugrand weiter steigerten und die Kostüme waren tatsächlich sehr vielseitig und teils war die Anfertigung mit einem erheblichen Aufwand verbunden.

Neben den Uniformen der Geistinger Garde und den Hennefer Stadtsoldaten waren natürlich auch Clowns und Musketiere vorhanden. Ins Auge vielen aber auch die Kostüme der KG Quer durch de Waat, die sich unter dem Motto „Königin der Nacht“ kostümierten. Insbesondere der Federschmuck der Kostüme der weiblichen Vereinsmitglieder beeindruckte. Die Erste Hennefer KG präsentierte einen Traum in Anlehnung an die historische Post und deren Uniformen längst vergangener Zeiten. Die Mitglieder der KG Große Geistinger bestachen als Jeestinger Clowns in ihren weiß-blauen Kostümen und die Damen der Fidelen Flotte zeigten unter dem Motto  „Piratinnen – wild und frei“ tolle Seeräuberkostüme.

Weiterhin zu sehen waren die Funkemariechen der KG Rot-Weiß Bröl und der TSG Rot Weiß Söven. Aber auch die kleineren Vereine bestachen durch ein buntes Bild unterschiedlichster Verkleidungen. Ob als „Weltmeister der Herzen“ in Anlehnung an die Fußball-WM oder in bunten Sultankostümen unter dem Motto „1001 Nacht“, die Vereine faszinierten mit ihren Charme und Outfit.

Eine Besonderheit des Hennefer Rosemontagszug ist alljährlich die Teilnahme von drei Prinzenpaaren, denn das Prinzenpaar der Stadt Hennef Jörg III. und Ute I., das Bröler Prinzenpaar Christoph I. und Corinna I., sowie das Kinderprinzenpaar aus Söven Paul I. und Emma I. bereicherten auch dieses Jahr den Zug.

Aber auch die Jecken am Straßenrand zeigten eine vielseitige Auswahl von Kostümen. Insbesondere die Jecken, die in Gruppen mit einheitlichen Kostümen nach Hennef kamen, konnten sich der Aufmerksamkeit der anderen Besucher gewiss sein.

Bevor sich der Rosemontagszug in Bewegung setzte, tanzten die Stadtsoldaten noch zu Ehren des Hennefer Prinzenpaares. Dies sollte aber nicht der letzte Tanz auf dem Zugweg sein. U.a. vor dem Rathaus präsentierten die Stadtsoldaten einen Tanz.

Angeführt von der Polizei, die zusammen mit der Zugleitung, Ordnungsamt und Feuerwehr, Rettungsdienst und anderen Institutionen den Rosemontagszug organisierten,  schlängelte sich der Rosemontagszug vom Aufstellungspunkt über die Frankfurter Straße in Richtung Rathaus, wo Bürgermeister Klaus Pipke die Jecken bereits erwartete und vom Balkon des historischen Rathauses jede Gruppe mit „Dreimol Alaaf“ begrüßte. Spätestens hier, dankte Petrus den Karnevalisten für dieses tolle Bild und die ausgelassene Stimmung, durch den Einsatz der Sonne und blauem Himmel.

Der Zugweg führte die Karnevalisten weiter über die Theodor-Heuss-Allee und dem Geistinger Kreisel zum Endpunkt, dem Geistinger Platz, wo sich der Zug auflöste.

Die Stimmung im Zug und am Straßenrand war ausgelassen. Einige Bürger und Geschäftsleute sorgten darüber hinaus für weiter gute Stimmung, in dem sie für musikalische Unterhaltung und das leibliche Wohl sorgten.

Nach Beendigung des Rosemontagszuges konnten die Jecken dann noch in den Kneipen und Gaststätten weiterfeiern und sicherlich trafen sie hier auch die Karnevalisten, die zuvor im Zug mitgegangen sind.

Fakten des Zuges:

Musikgruppen: 4

Mottowagen: 18

Baggagewagen: 12

Fußgruppen: 5

Wagen mit Musik: 16

Wagen ohne Musik: 18

Teilnehmende Kinder unter 14 Jahre: 288

Erwachsene: 899

Text und Fotos: Frank Specht

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Karnevalsparty der KG Quer durch de Waat in der Meiersheide

Es ist ein karnevalistischer Termin, auf den sich das ganze Jahr viele Jecke freuen und so ist es nicht erstaunlich, dass die Eintrittskarten immer bereits weit vor der Veranstaltung ausverkauft sind.

Es ist die Karnevalsparty der KG Quer durch de Waat in der Meiersheide, die das jecke Volk aus Hennef und Umgebung anzieht und als besonderer Höhepunkt wird –neben dem Hennefer Prinzenpaar-  nicht nur Musik des Dj´s geboten, sondern auch live gespielte Musik durch zwei Bands. In diesem Jahr präsentierte die KG Quer durch de Waat kölsche Musik für dat Hätz und zum Schunkeln von der Kölsch Fraktion und Schlagermusik incl. einer tollen Bühnenperformance durch die „härteste und schönste Boygroup der Welt“, den Big Maggas, die bereits schon öfters zu Gast in Hennef waren.

Bevor nun die erste Band, die Kölsch Fraktion die Gäste unterhalten konnte, spielten die beiden DJ`s „Dj Patrick & et Bärchen“ Schlager und kölsche Tön und fanden dabei die richtige Mischung für die Jecken zum Schunkeln, Singen und Tanzen. Hit auf Hit folgte und so kamen die Gäste sehr schnell zur ausgelassenen und karnevalistischen Stimmung.

Der erste Auftritt stand an.

Peter Horn und F.M. Willizil, beides ehemalige Mitglieder der Band „Höhner“, sowie seit einem Jahr Simon Bay sind die Bandmitglieder der Kölschen Fraktion. Neben eigenen Produktionen präsentierten die drei Künstler auch bekannte Lieder der Höhner, die immer wieder zum Mitsingen und Schunkeln einluden. Es sind kölsche Lieder, die jeder kennt und viele Jecken warten immer wieder auf genau diese Lieder und daher durfte die Band auch nicht die Bühne ohne vorherige und den geforderten Zugaben verlassen.

Nach einer kurzen Unterbrechung empfingen die bunt kostümierten Jecken in der ausverkauften Halle die karnevalistischen Vertreter der Stadt.

Für das amtierende Hennefer Prinzenpaar Jörg III. und Ute I. ist es immer wieder ein tolles Gefühl den Weg vom Eingang zur Bühne durch das jecke Volk zu nehmen. Man sieht es Ihnen an, dass sie dieses „Bad“ in der Menge genießen. In den letzten Wochen nahm das Hennefer Prinzenpaar viele Repräsentationstermine wahr. Dabei führte der Weg nicht immer nur auf Hennefer Veranstaltungen. So besuchte das Prinzenpaar sogar den Düsseldorfer Landtag. Sicherlich werden sie nun – kurz vor dem Rosemontagszug und dem Höhepunkt der Karnevalssession 2014/2015 – das Alltagsleben wieder mit einem weinenden und lachenden Auge beginnen. Sie werden froh sein, den terminreichen Tagesablauf hinter sich zu lassen und Zeit für sich und liegengebliebene Dinge zu haben. Das weinende Auge steht sicherlich für die tollen Erlebnisse der Karnevalszeit und die einmaligen Eindrücke in der Menge und von der Bühne.

Bereits jetzt kann man sagen, dass Jörg III. und Ute I. ihren Auftrag hervorragend erfüllt haben. Sie haben die Stadt Hennef, die Karnevalisten und ihren Verein würdig vertreten. Immer wieder hatten sie neue Ideen, welche auf den Bühnen und Veranstaltungen sympathisch präsentiert wurden. Hierzu gehörten sportliche Aktivitäten, Gesang und Reimreden sicherlich mit dazu. Danke für diese karnevalistische Bereicherung. Ihr seid Spitze!!!

Doch da bis zum Aschermittwoch noch einige Tage hin sind, gab das Hennefer Prinzenpaar nochmals Vollgas und dies auch am gestrigen Abend in der Meiersheide. Beide Tollitäten richteten ihre Worte an die anwesenden Jecken und konnten von der Bühne das farbenfrohe Bild der kostümierten Jecken genießen. Und tatsächlich, die Karnevalsparty der KG Quer durch de Waat ist immer ein Stelldichein von Jecken, die wundervolle Kostüme zeigen, Von extravagant über konservativ bis schrill ist jedes outfit vertreten. Einige Karnevalisten saßen wochenlang an der eigenen Anfertigung von Kostümen. Eine große Pracht eröffnete sich dem Betrachter.

Bis zum nächsten musikalischen Programm, den Big Maggas, wurde die Zeit wieder durch tolle Musik der DJ´s überbrückt.

Viele Gäste sind die Big Maggas bekannt und die Hennefer Fangemeinde wächst mit jedem neuen Auftritt. Diese fünf Musiker sorgen immer wieder für Ekstase der Gäste. Kein Wunder, wenn man sich die „härteste und schönste Boygroup der Welt“ nennt und über so gut aussehende und erotische Bandmitglieder verfügt. So manches Frauenherz wird dabei schwach. Das individuelle Bühnenoutfit tut sein Übriges und die Musikauswahl, die in erster Linie aus bekannten Schlagern besteht, bringt eine Veranstaltung sehr schnell auf den Siedepunkt und das galt auch für die gestrige Veranstaltung in der Meiersheide. Schon als Frontmann Roy „Rakete“ Ostermann mit seinem Moped auf die Bühne fuhr, hielt es keinen Jecken mehr. Die Band rockte den Saal und die hielt, was ihr Motto verspricht:

„Fünf Männer, eine Mission. Wo andere Bands an ihre Grenzen stoßen, setzen die BIG MAGGAS erst an. Die Jungs um Chef-Entertainer Roy "Rakete" Ostermann kombinieren handgemachte Musik mit schrägen Showeinlagen und lassen selbst gestandene Boygroups wie "Take That" vor Neid erblassen.“

Gegründet wurde diese Hamburger Band im Jahre 2007 und neben der schrägen Bühnenperformance sind auch die Namen der Bandmitglieder schräg.

Roy "Rakete" Ostermann (Sänger und Chef-Entertainer)
Bum Bum Boxleitner (Schlagzeug)
50/50 (Keyboard)
GoGo Günther (Gitarre)
Der flotte Otto (Bass)

Doch das Konzept geht auf und die Band spielt mittlerweile immer vor ausverkauften Sälen und dies teilweise mehrmals täglich.

Doch irgendwann geht auch mal der schönste Auftritt zu Ende und so verließen die Band nach mehrfachen Zugaben die Bühne in Richtung Siegburg, wo der nächste Auftritt bereits auf die Mitglieder wartete.

Aber die jecken Besucher der KG Quer durch de Waat gingen noch lange nicht nach Hause. Zu der Musik des DJ´s wurde noch lange gefeiert und die letzten traten erst früh morgens den Heimweg an. Es bleibt die Erinnerung an eine hervorragende Karnevalsparty und die Vorfreude auf das kommende Jahr und dann heißt es wieder: „Karnevalsparty bei der KG Quer durch de Waat“.

 

Text und Fotos: Frank Specht

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Sitzung Geistinger Schmetterlinge  an Weiberfastnacht

Text und Fotos: Sylvia Schodruch

Eine bunte, gut gelaunte Truppe – diese Schmetterlinge – und bald sind es offiziell zwei mehr – Anwärterinnen: Larissa Raithel und Melanie Stiegemann.

Und schon war meine höchstpersönliche Verbindung geknüpft, denn die beiden kommen aus meiner  alten, wunderbaren Heimat der letzten 20 Jahre – aus Weldergoven!

Diese Sitzung war geprägt durch einen abwechslungsreichen Mix zwischen mitreißender Musik und Wortbeiträgen zum Kugeln vor Lachen und ganzganz speziellen Akrobatikeinlagen.

Die Golden Girls and Boys sollte man einfach mal gesehen haben – schnelle Kostümwechsel auf der Bühne – vollendet! Sie haben es auch gleich geschafft, die Schmetterlinge des Elferrats zu einem Bühnentänzchen zu animieren. Zu „Vater Abraham hat sieben Söhne“ tanzte der ganze Saal bereits beim ersten Auftritt.

Die Landpommeranzen spielten sich dann die Wort - Bälle nicht immer charmant, aber absolut humorvoll zu. Hängen geblieben ist mir eine Diskussion über einen BHkauf mit der wichtigen Frage: Würdet Ihr Euch Schuhe kaufen, wenn Ihr keine Füße hättet?!......

Kuhl un de Gang ließ die Mädels im Saal wieder – auch auf den Stühlen – tanzen.

Ein ganz eigenes Profil hat Engel Hedwig entwickelt – einfach „kuhl“, um an die Vorgruppe anzuschließen…Ein Engel mit einem Flügel und Füßchen….schaut Euch einfach die Bilder an – schwer engelsgleich!

Überhaupt haben es mir bei dieser Sitzung irgendwie die Füße der Darsteller angetan.

Auch Ehrungen haben ihren festen Platz in solch einer Veranstaltung – es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn man, wie Ida Knepper , 30 Jahre einem Verein verbunden ist und Spuren hinterlassen hat – herzlichen Glückwunsch!

„Tante Luise und Herr Kurt“ sagte mir ja nun erstmal gar nichts – jetzt werde ich die Augen aufhalten……äscht joot! Aus Bremen angereist – topp!

Wie so etwas voll Akrobatisches mit solchen ( den roten) Schlappen geht – meine Anerkennung!

Und sie bewiesen ein goldenes Händchen dabei, sich Verstärkung aus dem Publikum zu holen – ein Naturtalent, das offensichtlich richtig Spaß hatte – Name?! Auf meinem Block versektet;-)

Und eben schau ich nochmal auf Facebook ( zufällig?!;-)) : und ich mag das ja irgendwie, wie schnell das ist…..: ist das Foto schon markiert, das ich gepostet hatte….: Hanna Meyer, war`s!

Immer klasse – dieses Mal ganz besonders klasse: die Eigenvorträge! Ich hoffe, die Fotos konnten ein wenig einfangen – einfach toll. Ich finde es immer wieder völlig überraschend, welche Talente in jedem von uns schlummern! Es fehlt nur außerhalb des Karnevals manchmal der Mut, sie raus zu lassen….das sollten wir öfter tun!

Das Prinzenpaar hat jetzt schon so viel Übung im Sitzungskarneval, dass es nur Sekunden dauert, bis ihre gute Laune aufs Publikum überschwappt.

Mit der Aktion „Coole Waater Challenge“ haben sie ein nachhaltiges Zeichen gesetzt, das auch über den Fasteleer hinaus sportliche Nachwirkung entfalten wird – Einzelheiten in den anderen Sitzungsberichten….

Sibbe Schuss heizten dann wieder musikalisch ein.

Das Männerballet Tanzbienen aus Neunkirchen - Seelscheid – eine flexible, richtig fitte Augenweide! DANKE dafür ans Orgateam - genau das Richtige an Weiberfastnacht!

Das Finale mit der Kölsch Fraktion aktivierte nochmals die Stimmmuskulatur von allen – absolut gut gelungen!

Für mich die erste Sitzung der Schmetterlinge – eine bodenständige, superherzliche, sympathische Truppe!

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Närrischer Empfang in der Kreissparkasse Köln

Majestätischer Empfang bei der Kreissparkasse Köln, Regional-Filiale Hennef am heutigen Freitag, denn das Prinzenpaar der Stadt Hennef Jörg III. und Ute I., das Bröler Prinzenpaar Christoph I. und Corinna I., sowie das Kinderprinzenpaar aus Söven Paul I. und Emma I. durften auf der in der Schalterhalle eigens eingerichteten Bühne begrüßt werden.

Doch tatsächlich war es nicht nur ein Prinzenpaarempfang, denn die Mitarbeiter der Kreissparkasse haben sich etwas ganz Besonderes ausgedacht und verwandelten die Räumlichkeiten der Kreissparkasse Köln in eine karnevalistische Hochburg und auch das Programm glich eher einer Sitzung mit regionalen und eigenen Kräften. Als Kulisse der Veranstaltung haben sich die Mitarbeiter sehr viel Mühe gegeben. Entsprechend dem sportlichen Interessen und dem Motto des Hennefer Prinzenpaares, wurde die Schalterhalle kurzerhand in eine Ausstellungshalle diverser Sportarten umgewandelt. Schnee, Ski-Ausrüstung, Fußballfeld, Trikots usw.  waren die Grundlage der Dekoration, die ergänzt wurden durch Luftballons verschiedener Farben.

Gleich zu Beginn des Programms marschierten die Stadtsoldaten-Pänz, begleitet durch das Hennefer Prinzenpaar Jörg III. und Ute I. und deren Adjutanten in die Schalterhalle ein und bahnten sich den Weg durch die vielen jecken Gäste, die  aus Vertretern der Karnevalsgesellschaften, Kunden und Interessierten bestanden.

Die Stadtsoldaten zeigten nun zwei Tänze, wozu ein Tanz gehörte, der extra für das Prinzenpaar der Stadt Hennef einstudiert wurde und im Rahmen des Rejimentsappells im Januar in der Meys Fabrik erstmalig präsentiert wurde.

Nach dem Ausmarsch der Stadtsoldaten-Pänz, kam das Prinzenpaar zu Wort und diese präsentierten eine tolle Reimrede über das Hennefer Hätz. Hierin wurde die Wichtigkeit des Zusammenhalts in einer Stadt als Thema gemacht.

Aber auch die Mitarbeiter der Kreissparkasse Köln haben sich für die Prinzenpaare etwas Besonderes ausgedacht. In Form eines Spiels konnten die Prinzenpaare sich Punkte  erarbeiten die dann durch die Kreissparkasse Köln in Geldleistungen für gemeinnützige Einrichtungen in den jeweiligen Ortschaften der Prinzenpaare eingesetzt werden sollen.

Bei dem Spiel musste der jeweilige Prinz des Prinzenpaares eine rohe Maccaroni in den Mund nehmen, diese durch die Öse einer leeren Getränkedose schieben, sodass das andere Ende die jeweilige Prinzessin in den Mund nehmen konnte. Somit hing die Dose an der Nudel. In dieser Grundstellung musste die Dose von einem Tisch zum anderen Tisch transportiert werden. Erschwerend kam hinzu, dass das Prinzenpaar sich auf den Weg zwischen den Tischen einmal drehen musste.

Da das Hennefer Prinzenpaar auf der Bühne war, machten diese den Anfang und schafften sieben Dosen in der vorgegebenen Zeit ans das Ziel.

Jörg III. war aber nach diesem Spiel noch nicht entlassen. Peter Schaffrath, Regionaldirektor der Kreissparkasse, der u.a. durch das Programm führte, ließ auf der Bühne ein Schwimmbecken aufbauen und stattete den Prinzen mit einer Taucherbrille aus. In Anlehnung an die Cool Water Challenge des Sommers und des namensähnlichen Mottos des Hennefer Prinzenpaares „Coole Waater Challenge“,  wurde nun ein Eimer mit Wasser und Eis gefüllt. Dies sorgte für eine gewisse Nervosität beim Prinzen. Sollte Peter Schaffrath ihn nun wirklich mit Wasser übergießen? Es wurde eine Leiter aufgestellt und Peter Schaffrath bestieg diese mit dem Eimer in der Hand. Voller Erwartung zählten die Gäste rückwärts und der Eimer kippte. Doch es kam kein Wasser, sondern ein weiterer Mitarbeiter oberhalb des Prinzen schüttete einen zweiten Eimer mit Konfetti über den Prinzen. Da hat der  Prinz aber nochmals Glück gehabt!!!!

Diese Idee kam bei den Gästen und den Prinzenpaar sehr gut an.

Auf der Bühne begrüßt wurde der Hennefer Bürgermeister Klaus Pipke, der allen Jecken schöne Karnevalstage wünschte.

Nun wurde das Sövener Kinderprinzenpaar auf die Bühne gebeten. Zusammen mit Mitgliedern des SKC betraten sie diese und das Kinderprinzenpaar hielt eine kurze Rede, bevor es auch für sie zum Dosentransport von Tisch zu Tisch ging. Ihr Resultat waren ebenfalls sieben Dosen.

Als nächster Programmpunkt stand das Bröler Prinzenpaar auf dem Programm. Begleitet von der Juniorengarde der KG Rot-Weiß Bröl schritten diese auf die Bühne. Doch bevor diese das Wort ergriffen, tanzten die jungen Tänzerinnen und der Tänzer ihre beiden Tänze, die teilweise auch aus Hebefiguren bestanden. Angefeuert wurden die TänzerInnen durch das Klatschen der jecken Gäste.

Im Anschluss richtete die Prinzessin Corinna I. ihre Worte an das jecke Volk und natürlich durfte auch das Bröler Prinzenpaar das Spiel durchführen und sechs Dosen erreichten ihr Ziel.

Zwischen den Auftritten der Prinzenpaare stellte Peter Schaffrath die nominierten des Ehrenpreises der Kreissparkasse in unterschiedlichen Kategorien vor. Hierbei handelt es sich um einen Preis für besondere Verdienste im Karneval, sozusagen der „Oscar“ unter den Karnevalisten. Nominiert waren Mitglieder der Gesellschaften, Fidele Flotte, Geistinger Garde, Geistinger Schmetterlinge, KG Große Geistinger und KG Erste Hennefer und nun war es an der Zeit den Gewinner bekannt zu geben.

Im schwarzen Anzug betrat der Direktor der Direktion Sieg der Kreissparkasse Köln, Herr Sven Volkert die Bühne. In seiner Hand der goldfarbene „Oscar“, um die Laudatio zu halten. Eigentlich bedurfte es keiner Worte, denn eine Gestik des Preisträgers kennt jeder Hennefer Jeck. Beim Ausrufen von Alaaf neigt sich der Oberkörper des Preisträgers sehr weit nach vorne, dabei zeigt er eine gewisse Lockerheit in den Beinen und die Fingerspitzen berühren fast den Boden vor ihm, bevor er dann den Oberkörper aufrichtet und den Alaafgruß vornimmt. Dieser Preisträger hat tatsächlich den Ehrenpreis verdient. Als herausragender Karnevalist kennen ihn die Jecken als Präsident der KG Quer durch de Waat und dies seit 15 Jahren. Dieses Jahr wird er letztmalig diese Funktion ausüben und das Amt an seinen Nachfolger übergeben. Heinz Hochgeschurz, ein großer und sympathischer Karnevalist!

Bevor ein schöner Nachmittag voller ausgelassener Stimmung zu Ende ging, gab es aber noch einen weiteren Höhepunkt. Die Kreissparkasse Köln präsentiert einen Auftritt der Extraklasse mit eigenen Mitarbeitern. Die Sparkassengarde Alaaf bahnte sich ihren Weg vom hinteren Teil der Schalterhalle durch die vielen Jecken Richtung Bühne. In ihren Matrosenkostümen zeigten die Mitarbeiter der Kreissparkasse Köln nun zwei Tänze, die bei den anwesenden Jecken  Beifallsstürme auslösten. Synchrone Tanzfiguren, deren Bestandteil sogar eine Hebefigur war, zeigte die Sparkassengarde Alaaf und der choreografische Inhalt der Tänze gepaart mit dem ausgewogenen Taktgefühl zeigte, dass in diesen Mitarbeitern verborgene Talente vorhanden sind.

Im Jahre 2006 fusionierte die Kreissparkasse Köln mit der Sparkasse Hennef. Im

Stadtgebiet Hennef ist die Kreissparkasse Köln mit einer Regionaldirektion, einer Regional-Filiale und weiteren sechs Filialen vertreten.

Neben dem Kerngeschäft der Kreissparkasse Köln, u.a. der Finanzdienstleistung, fördert sie Insbesondere durch die ebenfalls im Jahre 2006 gegründeten Hennef-Stiftung in der Stadt Hennef Vereine und Institutionen in den Bereichen Musik, Literatur, darstellende und bildende Kunst, Denkmalpflege, Heimatpflege und Heimatkunde, Sport, Jugend- und

Altenhilfe, Wohlfahrt- und Sozialwesen, Umwelt- und Naturschutz sowie Bildung

und Schulwesen und ist damit ein verlässlicher und gemeinnützlicher Partner in der Region.

Text und Fotos: Frank Specht

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Weiberfastnacht mit den Stadtsoldaten unterwegs

Als ich vor einigen Monaten mit dem Baas der Hennefer Stadtsoldaten, Paul Jakobs vereinbarte, dass ich diese Weiberfastnacht nach Köln begleiten und einen Bericht über diesen Tag erstellen würde, war ich mir nicht sicher, was mich erwarten würde.

Neugierig und gespannt auf das was kommt, machte ich mich dann Weiberfastnacht morgens auf den Weg zum Treffpunkt und ersten Auftritt der Stadtsoldaten. Dieser fand in den Räumlichkeiten der Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG in Hennef am Stadtsoldatenplatz statt. Ich traf gut gelaunte Stadtsoldaten in ihren blau-roten Uniformen an und wurde – wie immer – herzlich begrüßt und in die Gruppe integriert. In den Räumlichkeiten der Bank starteten tänzerisch die Vereinsmitglieder unter Begleitung der Rejimentskapelle ihre Tagesreise zur karnevalistischen Hochburg nach Köln mit zwei Tänzen und bei einem Tanz (Larida) erhielten die Stadtsoldaten sogar Unterstützung durch den Filialleiter Thorsten Peters und einer Mitarbeiterin. Auch die Stadtsoldaten-Pänz zeigten ihr Können.

Nun ging es weiter zum Hennefer Busbahnhof, wo uns der eigens gecharterte Bus bereits erwartete, um uns zum nächsten Etappenziel, die Bankenaufsicht, zu bringen.

Wir wurden schon erwartet und die Anwesenden, die aus Mitarbeitern der Institution bestanden,  waren fasziniert vom Können der Hennefer Stadtsoldaten. Außerdem, wann sieht man schon einmal ein männliches Funkemariechen in Person des Klaus-Dieter Scholz, genannt Spetzebötzje? Wie bereits in der VR-Bank, wurde auch hier das Stadtsoldatenlied präsentiert. Applaus und eine Zugabe waren die Entlohnung, für diesen tollen Auftritt.

Unter den wachsamen „Augen“ des Kölner Doms, folgte ein Fußmarsch durch die Gassen und Straßen Kölns. Dies hervorragend durch die Rejimentskapelle der Stadtsoldaten in Form von live gespielter Musik unterstützt. Auf den Weg zum nächsten Etappenziel gab es dann noch eine Begegnung mit einem weiteren Corps, der Kölner Ehrengarde. Den Betrachter bot sich ein tolles Bild. Einerseits die grünlichen Uniformen der Kölner Ehrengarde und andererseits die blauen Uniformen der Stadtsoldaten.

Kurz vor unserem nächsten Ziel und angelockt von der tollen Rejimentsmusik erwarteten uns vor der Schreckenkammer, ein alteingesessenes Brauhaus, welches erstmalig im Jahre 1442 urkundlich benannt wurde und unser Ziel war, bereits die Gäste. Wir betraten das Brauhaus und die Stimmung war überwältigend. Die Stadtsoldaten wurden voller Begeisterung empfangen und mussten sich zunächst durch die Menschenmengen den Weg in den hinteren Bereich der Lokalität bahnen. Natürlich zeigten sie erneut ihr tänzerisches Können und versprühten dabei ihren Charme. Trotz engsten Raum präsentierten die Stadtsoldaten gekonnt ihre Schrittfolgen und Spetzebötzje verschaffte sich kurzerhand den nötigen Platz, indem er auf den Tischen tanzte. Immer wieder spielten die Rejimentskapelle kölsche Tön und die Jecken feierten ausgelassen und erwiesen sich als Textsicher beim Mitsingen der Lieder.

Unter dem Jubel der Jecken verwandelten die Vereinsmitglieder die Schreckenskammer in einen karnevalistischen Hexenkessel. Bereits seit Jahren ist das Brauhaus Ziel der Rundreise an Weiberfastnacht. Dies wissen viele Gäste und kommen extra wegen den Stadtsoldaten und freuen sich immer wieder auf ein Wiedersehen. Karneval in seiner schönsten Form und ein unvergessliches Erlebnis.

Zu schnell ging die Zeit vorbei und schon saßen wir auch wieder im Bus und führen Richtung Niederkassel. Dort angekommen besuchten wir die Mädchensitzung im Rheidter Saal „Zum Lüches“.

Auch diesen Auftritt absolvierten die Stadtsoldaten perfekt. Ihre Ausstrahlung tat das Übrige. Die jecken Weiber dankten es mit Applaus und Zugabeforderungen, die natürlich gerne erfüllt wurden.

Weiter ging es nach Niederkassel-Lülsdorf, wo die Stadtsoldaten ihrer Ehrenstadtsoldatin, genannt Shärri“ einen Besuch absolvierten. Die ca. 100 Meter zwischen Ausstiegsstelle Bus und dem Wohnhaus wurden in Reih und Glied mit Musik von der Rejimentskapelle marschiert und einige Anwohner wunderten sich über diesen karnevalistischen Besuch.

Am frühen Abend erreichten wir dann wieder den Hennefer Bahnhof. Doch wer glaubt, dass die Stadtsoldaten nun, nach dem offiziellen Teil, müde ins Bett fallen, der irrt. Trotz des straffen Tagespensums und der in den letzten Wochen zahlreichen Auftritten, verteilten sich die Stadtsoldaten in kleinen Gruppen, um die in Hennef zahlreichen Veranstaltungen zu besuchen.

Ein wundervoller Tag ging vorbei!

Beeindruckend war die Kameradschaft untereinander und die große Freude und Ausstrahlung, die durch die Vereinsmitglieder vermittelt wurde.

Aber auch die Ernsthaftigkeit und das Pflichtbewusstsein beim Ausüben der Tänze waren beeindruckend.

Diese Tradition sollte noch lange beibehalten werden. Als Repräsentanten von Hennef an Weiberfastnacht, zeigten die Stadtsoldaten den Kölnern das „Hennefer Herz“.

Text und Fotos: Frank Specht

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Rathauserstürmung

Am heutigen Sonntag fand die Rathauserstürmung in Hennef statt. Der Aufruf erfolgte bereits vor einigen Wochen durch die Hennefer Stadtsoldaten und viele Vereine und Bürger folgten diesem Aufruf. Vom Stadtsoldatenplatz kommend, wo zuvor die "Aufständigen" sich sammelten, marschierten die diversen Vereine über die gesperrte Frankfurter Straße in Richtung Rathaus, wo sie von vielen Bürgern und den Prinzenpaaren aus Hennef erwartet wurden. Auf der eigens aufgebauten Bühne übernahm Stadtsoldat und Wortführer "Jriffel", alias Hans Peter Lindlar wie immer versiert die Moderation und Bürgermeister Klaus Pipke, der sich mit einigen wenigen Sympathisanten in das alte Rathaus verbarrikadiert hat, müsste so manche verbale Attacke über sich ergehen lassen. Anfänglich zeigten die Verteidiger sich noch gelassen und verspotteten sogar teilweise die Angreifer, doch gegen die Übermacht war der Bürgermeister chancenlos und es geschah, was kommen müsste. Die Angreifer fuhren schwere Geschütze in Form der Prinzenpaare,  der tanzenden Stadtsoldaten-Pänz, einer tollen Reimrede von Peter Lorber, den TänzerInnen der Westerwaldsterne und dem Musikzug Allner, sowie der Rejimentskapelle auf. Als dann auch noch die erwachsenen Stadtsoldaten die Bühne betraten und Stadtsoldat "Löffelche", alias Peter Wroblewski das Stadtsoldatenlied sang, bröckelte schon die Gegenwehr der Rathausverteidiger. Die Stadtsoldaten machten nun kurzen Prozess und stürmten das Rathaus mittels Rammbock. Auch das Werfen von Süßigkeiten als Verteidigung half da nichts mehr. Die Stadtsoldaten nahmen Bürgermeister und Co. als Gefangene und zeigte ihre Beute gefesselt dem Volk. Doch wer die Stadtsoldaten kennt weiß, dass diese jedem Gefangenen eine weitere Chance geben und so wird auch diesmal sicherlich der Bürgermeister und seine Helfer wieder auf freien Fuss kommen. Dies aber nicht ohne mahnende Worte und natürlich auf Bewährung.

Da Fotos manchmal mehr als Worte sagen, kann man die Geschehnisse in der nachfolgenden Fotogalerie "miterleben".

Text und Fotos: Frank Specht

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Kostümsitzung der Westerwaldsterne

Die Westerwaldsterne gehören zu den besten Tanzgarden im Karneval. Dies nicht nur in Hennef, sondern auch über die Stadtgrenzen hinaus. Ihre Auftritte sind geprägt von tänzerischem Können der Extraklasse, bei dem akrobatische Einlagen und Hebefiguren auf höchstem Niveau gezeigt werden.

Am gestrigen Abend feierte der Verein mit seinen jecken Freunden die Kostümsitzung im Rosensaal des Hotel Landsknecht und die TänzerInnen begleiteten beim Einmarsch den Elferrat auf die Bühne, wo dann das Jugendtanzcorps sein Können zeigte. Sehr beeindruckend, was die Jüngsten des Vereins schon leisten und auch auf Hebefiguren wird nicht verzichtet.

Präsident Franz-Josef Becker, der routiniert durch den Sitzungsabend führte, durfte nun das Hennefer Prinzenpaar Jörg III. und Ute I. begrüßen. Prinz Jörg III. feierte gestern seinen Geburtstag und so ließen es sich die Jecken auch nicht nehmen, ihm ein Ständchen zu singen.

Weiter ging es im Programm.

Er war schon auf dem Traumschiff zu Gast, um dort sein Repertoire zu spielen. Bei der Abschiedsgala von Roman Herzog und Henri Maske, sowie als Gaststar von Helmut Lotti und Deborah Sasson und letztlich begleitete er Peter Hoffmann auf seiner Tournee und zeigte sein Können. Der sympathische Bruce Kapusta, der seit 1995 als Clown die Bühnen erobert, spielte sich gestern mit seiner Trompete in die Herzen der Menschen. Die Lichttechnik im Saal und das durch den Künstler geworfene Konfetti, sorgten für bunte Farben.

Nach dem musikalischen Auftritt von Bruce Kapusta folgte Fritz Schopps, alias Et Rumpelstilzchen. In gekonnten Reimen hielt er seine Rede und so manch ein Politiker und eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens fand Beachtung in seinem Vortrag.

Die Vereinsmitglieder der Westerwaldsterne standen gestern vor einer Herausforderung, die sie bravourös meisterten. Leider mussten zwei Künstler krankheitsbedingt absagen. Doch durch Ersatz und Berücksichtung der Ausfälle im Programmablauf, wurde ein reibungsloser Ablauf gewährleistet. Eingesprungen ist die Band „3 Colonias“, die mit Parodie und Musik eine tolle Show baten. Ob als Helene Fischer, Tina Turner oder Präsident mit Mötz, die drei Künstler überzeugten in allen Rollen.

Mac Kalenberg ist im Karneval als Kölner Landmetzger bekannt. In seiner Rede erzählte er von seinen prominenten Kunden, zu denen u.a. Reinhard Mey,  Hans Albers, Herbert Grönemeyer und Udo Lindenberg zählen. Die Erlebnisse in der Landmetzgerei wurden dem Zuhörer in Form einer musikalischen Parodie gepaart mit einer rheinischen Rede wiedergegeben. Beeindruckend sein Auftritt als Joe Cocker.

Das Künstlerprogramm wurde nun durch Ehrungen des BDK, vertreten durch Mario Wetzels unterbrochen. Seit mehr als 40 Jahren Mitgliedschaft bei den Westerwaldsternen wurden Gabi Becker und Rainer Becker jeweils mit dem BDK Orden in Gold ausgezeichnet. Übrigens: Franz-Josef Becker ist nunmehr auch schon 30 Jahre Präsident der Gesellschaft und in dieser Eigenschaft begrüßte dieser –kurz vor der Pause- noch das Uckerather Prinzenpaar Thomas I. und Elisabeth IV., sowie das Kinderprinzenpaar Christoph I. und Nele I.. Beide Prinzenpaare werden diesjährig durch die Karnevalsgesellschaft Remm Flemm gestellt und da Prinzessin Nele ihren 11. Geburtstag feierte, erhielt auch sie ein Ständchen.

Nach der Pause stand Musik auf dem Programm.

Hervorragend war der Auftritt der Band „De Stroßeräuber“. Kölsche Tön und Schlager zum Mitsingen und Schunkeln präsentierten die Bandmitglieder. Ein Feuerwerk guter Stimmung wurde verbreitet und kaum einen Jeck hielt es auf seinen Plätzen. In den Zwischenräumen und Gängen des Saals verwandelten die bunt kostümierten Gäste diese in eine Tanzfläche.

Ausgezeichnet als Künstler des Jahres 2010 in der Kategorie Comedy & Karneval, sowie als Künstler des Jahres 2013 in der Kategorie Interaktions-Comedy wurde der nachfolgende Künstler. Joachim Jung ist sein Name und er steigt gerne in Frauenkleider und zeigt schrille und bunte Comedy auf höchstem Niveau. Unter dem Namen Liselotte Lotterlappen mischt sie/er jede Veranstaltung auf und spielt dabei verbal gerne mit dem Publikum. Hierbei wird kaum ein Fettnäpfchen ausgelassen, wovon sich die Jecken in Uckerath überzeugen konnten.

Zu den größten Hits der folgenden Band gehörte der Song „Hände zum Himmel“. Aber auch weitere Hits sind Ohrwürmer der Kolibris und diese führten bei der Sitzung zu  ausgelassener Stimmung. „Schau mir in die Augen“, „Op dem Maat“ und „Denn wenn et Trömmelche jeit“ sind Hits, die jeder mitsingen kann und seit vielen Jahren feste Bestandteile von Auftritten.

Ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum feiert dieses Jahr die aus Niederzissen kommende Band „De Botzedresser“. Diese achtköpfige Band  präsentierte auf der gestrigen Sitzung bekannte Stimmungslieder, die zum Mitsingen einluden. Dieser Einladung folgen die Jecken im Rosensaal.

Abschluss der Sitzung bildete das Tanzcorps der Westerwaldsterne mit der Darbietung von Tänzen.

Für die musikalische Unterstützung sorgte Orchester Sepp Dietrich.

Die Westerwaldsterne führen seit vielen Jahren einmal jährlich das Kult-Openair am Hotel Landsknecht durch. Ein Kultur-Highlight in Hennef, welches dieses Jahr am 26.06.2015 um 19.00 Uhr stattfindet. Als musikalische Gäste können auf zwei Bühnen Andreas Fulterer mit Band und die Bläck Fööss dann begrüßt werden. Karten zu einem Spitzenpreis für 25,00 Euro (gilt nicht für Abendkasse) sind noch erhältlich unter 02248/912390.

Text und Fotos: Frank Specht

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Häresitzung der Hennefer Stadtsoldaten

Die Hennefer Stadtsoldaten luden zur ihrer Häresitzung (Herrensitzung) ein und die jecken Herren kamen in Scharen. Zusammen mit dem Hennefer Prinzenpaar Jörg III. und Ute I. und deren Adjutanten zogen die Mitglieder der Stadtsoldaten durch die volle Meiersheide mit Ziel Bühne ein. Begleitet wurden diese auch durch die Rejimentskapelle und Bürgermeister Klaus Pipke. Nachdem das Prinzenpaar in der Loge die Plätze eingenommen hatte, zeigten die Stadtsoldaten Ihr tänzerisches Können und präsentierten den Larida und anschließend sang Stadtsoldat Peter Wroblewski (Löffelche) das Stadtsoldatenlied.

Ein vielseitiges Programm haben die Stadtsoldaten für die heutige Herrensitzung zusammengestellt. Neben Bands, wie die Rabaue, Los Rockos und De Ruse, sorgten auch die Tanzgarde Grün-Weiße Funken vom Zippchen mit einer tollen Tanzdarbietung und Dieter Röder, alias Ne Knallkopp mit seiner brillianten Rede für gute Unterhaltung.

Darüber hinaus füllten die nachfolgenden Künstler die Veranstaltung mit grandiosen Auftritten und sorgten für ausgelassene Stimmung.

Seine Reden sind unverwechselbar und die Texte werden in intellektuell anspruchsvolle Reime gekleidet. Vielseitig ist sein Wortschatz er gehört zu den Rednern, denen man gerne zuhört, wenn er seine Geschichten aus dem Märchenwald erzählt. Fritz Schopps, alias Et Rumpelstilzchen fasziniert immer wieder das Publikum. Auch heute erzählte er vom Märchenwald und verarbeitete in seiner Rede politische Themen und Alltagssituationen. Wie schon seit Jahrzehnten, hatte er wieder die Lacher auf seiner Seite.

Bernd Stelter kennt man seit vielen Jahren aus Funk und Fernsehen und seine Anfänge im Kölner Karneval begannen am 06.11.1988 als „Werbefachmann“, wo er die Werbebranche mit eigenen Texten auf die Schippe nahm. Im Laufe seiner Karriere baute er ein breites Repertoire auf und zu den Themen seiner Auftritte gehören auch politische und alltägliche Gegebenheiten, die er mit Sprachwitz und intelligenten Pointen präsentiert. Natürlich untermalt er dies stellenweise musikalisch mit seiner Gitarre und Gesang. Zu seinen heutigen Themen gehörte Heino und Angela Merkel.

„Wenn’s im Sitzungssaal laut wird und knallbunte, schrill gekleidete Gestalten mit Trompeten, Saxofonen, Posaunen, Schlagzeug und viel Blech einziehen, wenn Sambarhythmen, Karnevalshits und Popmusik die Luft erfüllen die Musikerinnen und Musiker scheinbar chaotisch über die Bühne und an Tischen und Bänken vorbeiwirbeln — dann ist das QUERBEAT“, so die Ankündigung auf der Homepage der Band und tatsächlich, wieder einmal wirbelten die ca. 20 Musiker durch den Saal und heizten die Stimmung auf. Frischfröhlich der Auftritt und die dargebotenen Lieder bekannter Kölner Hits wurden modern arrangiert. Natürlich wurde auch der neue Hit der Band „Colonia Tropical“ vorgestellt.

Der absolute Höhepunkt der Häresitzung war der Auftritt der Domstürmer. Diese Band, die 2006 in Köln gegründet wurde, brachte den Saal zum Kochen und die Jecken dankten es Ihnen mit der Aufforderung zu mehreren Zugaben, die dann auch erfolgten. Das Charisma dieser Band gepaart mit tollen Lieder der kölschen Mundart ist immer wieder beeindruckend und Frontmann Micky Nauber ist auch ein hervorragender Schlagzeuger, was er heute in Form eines Solos bewies. Die Domstürmer sind sicherlich bei Ihren Auftritten gute Stimmungen gewohnt, aber heute waren die Musiker von der super Atmosphäre beeindruckt. Man hatten den Eindruck, die Band wollte Hennef nicht verlassen.

„Killerbienen“: Sie treten im Schwarm auf, schwirren aus, sind kollektiv angriffslustig und stechen ihre Opfer.

Die personifizierten „Killerbienen“ bei der heutigen Herrensitzung wurden dargestellt durch die  Showtanzgruppe „Palm Beach Girls“. In Bienenkostüm traten ca. 25 Tänzerinnen im Schwarm auf, schwirrten in der Halle Meiersheide aus und bestachen mit Ihrem Charme die anwesenden Männer. Tänzerisch zeigten sie ein Showtanzprogramm auf höchstem Niveau mit umfangreichen Bestandteilen der Akrobatik. Gut, dass die Decke der Meiersheide so hoch war. Die Palm Beach Girls faszinieren jedes Jahr mit einem neuen Motto, auf dem der gesamte Auftritt künstlerisch und optisch abgestimmt wird. Letztes Jahr waren die Palm Beach Girls als Teufelinnen auf Höllentrip in Hennef. Die Auftritte sind stets von einem einheitlichen Bild und einer ausgefeilten Choreographie und Lichteffekten geprägt.

Sie gelten als das beste Amateurorchester im Kölner Karneval und bestehen nunmehr seit über 40 Jahre.  Die Domstädter, die in Köln-Ehrenfeld ihr Dommizil haben, bestehen aus dem Orchester, der Big Band und Musikzug . Vom Können der  Musiker der „Dommis“ konnten sich die Jecken überzeugen und hierbei konnten diese  alte und neue karnevalistische Hits genießen. Schunkeln war angesagt.

Die kurzen Pausen zwischen den einzelnen Auftritten wurden diesmal nicht durch ein Nummerngirl überbrückt. Nein, diesmal waren es Zwei. Texas Patty und Sweet Amira präsentierten mit niveauvoller Körpersprache die nächsten Künstler.

Auch auf dieser Sitzung war das Orchester Sepp Dietrich anwesend und unterstützte Baas Paul Jacobs bei der Moderation mit Livemusik.

Nach der Sitzung konnten die Jecken im Foyer noch weiter feiern. Die Stadtsoldaten und die jecken Herren konnten auch in diesem Jahr auf eine tolle Sitzung zurückschauen mit viel Unterhaltung.

Text und Fotos: Frank Specht

 

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Prunksitzung der Ersten Hennefer KG in der Meiersheide

Die Prunksitzung der Ersten Hennefer KG gehört immer wieder mit zu den buntesten Sitzungen in Hennef. Ein Meer aus Farben unterschiedlichster Kostüme der jecken Gäste, die teilweise sehr aufwändig in Eigenleistung erstellt wurden, bildete die farbliche Grundlage einer viereinhalbstündigen Sitzung unter versierter Leitung des Präsidenten der KG, Frank Kasolowsky.

Begleitet von den Abgesandten befreundeter Vereine, die zu Beginn der Sitzung durch den Saal einmarschierten, betraten die Elferratsmitglieder die Bühne und somit wurde die Sitzung eröffnet. Erster Programmpunkt  bildete die Bürgergarde „blau-gold“, die ihr 111jähriges Jubiläum in diesem Jahr begeht.  Das Korps bildet einen Spitzenplatz im kölschen Fasteleer und beeindruckte das Publikum mit ihrer Musik und den Tänzen. Selbst die große Bühne der Meiersheide reichte kaum aus, die Korpsmitglieder aufzunehmen.

Auf der Bühne abgelöst wurde die Bürgergarde durch das Hennefer Prinzenpaar Jörg III. und Ute I., die samt Gefolge zuvor durch die Meiersheide sich einen Weg durch das jubelnde Volk bahnte. Voller Herzlichkeit wurden das Prinzenpaar von den Jecken begrüßt und die diese Herzlichkeit beim „Bad“ in der Menge erwiderten diese. Himmlisch jeck!!!

Das sportliche Prinzenpaar hat diese Session das Projekt „Coole Waater Challenge“ ins Leben gerufen. Hierbei hat das Prinzenpaar u.a. die Karnevalsvereine eingeladen, an einer sportlichen Aktion mit dem Prinzenpaar teilzunehmen. Die Erste Hennefer hat, wie die anderen Hennefer Vereine auch, natürlich das Angebot angenommen und fordert das Prinzenpaar in einem Rickscha-Rennen, welches im Sommer stattfinden soll, heraus.

 Nachdem das Prinzenpaar und die Adjutanten in der Loge die Plätze eingenommen haben, wurde als erster Redner Knacki Deuser angesagt, dessen Aufgabe darin bestand als „Eisbrecher“ das jecke Publikum mitzureißen.

Kasalla war der nächste Programmpunkt. Sofort füllten sich die Reihen vor der Bühne und die Bandmitglieder heizten so richtig ein. Hit auf Hit folgte und die Textsicherheit der Gäste war beeindruckend.  Nicht nur bei den Liedern „Pirate“, „Marie“ und „Kumm mer Leeve“ unterstützte das Publikum, sondern auch bei dem neuen Song der Band „Stadt met K“ wurde mitgetanzt und gesungen.

Künstler, die nach so einem Auftritt als nächsten Programmpunkt fungieren, haben es immer schwer die Stimmung und Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Die KG versuchte dies mit zwei „Pensionäre“. Fazit: Eine perfekte Wahl, denn Willi und Ernst brillierten mit ihrem Auftritt. Willi Naumann und Ernst Schneider schlüpfen in ihrem wechselnden Programm seit 2005 in der Rolle zweier Rentner und wurden 2011 in die Nachwuchsförderung des Kölner literarischen Komitees aufgenommen. Diese beiden liebenswerten „Pensionäre“ brachten mit Outfit, Pointen und Sprachwitz ein Spitzenprogramm auf die Bühne und spätestens beim Rap mit „tiefergelegter“ Hose tobte der Saal.

Peter Horn, F.M. Willizil und Simon Bay sind die Köpfe hinter der Band „Kölsch Fraktion“. Seit Jahren begeistern sie das Publikum und gestern riss diese Band das Publikum mit Liedern wie „Blotwoosch, Kölsch un e lecker Mädche“ und „Ich ben ne Räuber“ mit. Lieder, die jeder kennt und somit verwandelte sich der Saal in schunkelnde und bunt kostümierte Sitzreihen, wobei die Gäste eigentlich alle standen.

Huusmeister vom Bundesdaach ist ein karnevalistisches Duo, welches mit ihren Auftritten aktuelle politische Zeitgeschehen mit Witzen, Parodien und Gesang erzählen.

Diese Geschichten erzählen die Beiden nunmehr seit über 20 Jahren und auch gestern berichteten sie aus Berlin.

Mit der nächsten Band versprach Frank Kasolowsky „Rock op kölsch“. Sechs Musiker aus Köln und Bonn ziehen seit dem 11.11.2011 durch die Sääle des Rheinlands und bieten dem Publikum einen Mix aus Liedern der Höhner, Brings, Bläck Fööss, Paveier usw..

Hierbei geben sie den Liedern durch die Bühnen- und Rockperformance eine besondere Note.

Die jecken Gäste dankten dies mit ausgelassener Stimmung.

Blau und weiß sind die Farben des dann folgenden Tanzcorps. Die Geschichte des Tanzcorps Luftflotte begann 1927, als das erste Tanzpaar in den Säälen ihr Können zeigte. Einige Jahre später wurde aus dem Tanzpaar eine stattliche Mannschaft mit TänzerInnen, die perfekten Gardetanz zeigen. Tanz, der angereichert mit hervorragender Akrobatik wird, ist ein Markenzeichen der Luftflotte und hiervon konnten sich gestern die Gäste der Meiersheide überzeugen. Jedem Gast wurde klar, dass dies nicht nur Tanz ist, sondern Leistungssport auf höchstem Niveau.

Abschluss der Sitzung bildete die Band „Cat Ballou“, die 1999 in Bergisch Gladbach gegründet wurde. Michi, Oli, Domi und Sev bildeten einen weiteren Höhepunkt der gestrigen Prunksitzung und vor der Bühne bildeten die Gäste mehrere bunte Reihen von singenden  und tanzenden Jecken. Auch die Band genoss dies sichtlich.

Im Rahmen der Sitzung wurden Rüdiger Gedigk und Christoph Schlechtriem durch Senatspräsident Sven Volkert und Präsident Frank Kasolowsky zum Senator ernannt.

Eine bunte Sitzung voller Unterhaltung endete, bei dem der Elferrat mit ausgefallenen Brillen und tanzend bzw. schunkelnd mitmachte. Doch es wurde weitergefeiert bei der anschließenden Party im Foyer der Meiersheide.

Diese Sitzung war eine weitere Veranstaltung einer Serie von karnevalistischen Events der letzten Wochen und einige Veranstaltungen folgen noch. Diese Großevents sind nur durch Einsatz vieler Helfer möglich. Manche Gesichter sieht man immer wieder. Hierzu zählen sicherlich die KellnerInnen und das Catering-Team, die Techniker, die Security, die Sitzungskapelle, die Parkordner, die Damen und Herren an der Garderobe, die Sanitäter, das Thekenpersonal, Hausmeister und alle, die zu einer reibungslosen Veranstaltung beitragen. Danke…und Ihr macht einen tollen Job!!!

Fotos und Text: Frank Specht

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Sitzung "Frack und Kostüm" der Grossen Geistinger

In den Farben Blau und Weiß präsentierte die Grosse Geistinger Karnevalsgesellschaft 1897 e.V.am gestrigen Abend die Dekoration der Veranstaltungshalle Meiersheide und bildete damit den Rahmen für ihre Jeestinger Traditionssitzung "Frack und Kostüm".

Die jecken erlebten in der vollen Meiersheide ein Bühnenprogramm mit vielen Höhepunkten. Bereits die Grün Weiße Funken vom Zippchen e.V., die als "Eisbrecher" fungierten, zeigten gekonnt ihr tänzerisches Können.

Verbal bildlich schilderten die Redner der Sitzung diverse Alltagssituationen und Geschehnisse des letzten Jahres humoristisch und sorgten somit für Lachsalven im Publikum, wobei Guido Cantz, Jupp Menth (alias Ne kölsche Schutzmann) und Bernd Stelter dies auf ihre unverwechselbare und individuelle Art umsetzten. Bernd Stelter ergänzte zu seiner Rede immer wieder musikalische Hits der Vergangenheit, welche er mit eigenen Texten anreicherte.

Gardetanz der Extraklasse boten die Kölner Rheinveilchen auf der großen Bühne der Meiersheide. Mit akrobatischen Einlagen, bestehend aus Würfen und Hebungen, beeindruckten die TänzerInnen. Mariechen Ilka Strenge polarisierte dabei nicht nur tänzerisch, sondern überzeugte das jecke Publikum mit ihrer energiereichen Körpergestik und Ausstrahlung. Dies wurde nicht nur durch Klatschen und Zugabewünsche durch das Publikum gewürdigt, sondern mit einer "Rakete" zum Abschluss wurde sich bedankt.

Ein Querschnitt aus Kölsche Leedcher - und diese brilliant vorgetragen- zeigten die Domstürmer, Kasalla, die Rabaue und Querbeat. Anhand dieser Aufzählung der Musikgruppen, lässt sich schon die Vielfalt der Musikstücke ablesen und so wurden rockige, traditionelle und ruhige Lieder präsentiert und Querbeat sorgte zudem für ein buntes und flippiges Bild auf der Bühne. Doch alle Musiker verband die Kunst, das Publikum mitzureißen und innerhalb von kürzester Zeit sich von den Stühlen erheben zu lassen. Diese ausgelassene Stimmung honorierten die Anwesenden mit großer Anerkennung und für alle Künstler war eine Zugabe angesagt.

Kurz vor der Pause konnte dann das Hennefer Prinzenpaar Jörg III. und Ute I. begrüsst werden. Erneut gewannen diese die Sympathien der Jecken. Begleitet wurde das Prinzenpaar samt Gefolge durch die Geistinger Garde incl. eigener Kapelle und nachdem das Prinzenpaar in der Loge die Plätze eingenommen hatte zeigten diese, dass auch Männer sehr gut tanzen können. Aber die Garde brachte auch ihr Mariechen mit, welches in einem Solotanz brillierte.

In einer Mischung und im Wechsel von Schunkeln, Mitsingen, Tanzen und Zuhören, genoss das jecke Publikum das tolle Programm und auch der Elferrat unter Vorsitz des Präsidenten der Großen Geistinger Christoph Morell, beteiligten sich rege. Zwischen zwei Programmpunkten ernannte Senatspräsident Walter Küpper und Präsident Christoph Morell, der hervorragend durch den Abend führte, noch die vier neue Senatoren Michael Stark, Ralf Meiger, Theo Walterscheid und Ralf Brinkmann.

Musikalisch unterstützte das Orchester Sepp Dietrich auf bekannt professionelle Art.

"Frack und Kostüm" war die Bezeichnung der Sitzung und tatsächlich war beides vorhanden. Eine schöne, vielseitige  Mischung und die Kleidungsstücke reichten von Abendgardarobe über Anzug und Indianerkostüm bis hin zu Piratenoutfit und sogar ein "Krokodil" war im Publikum.

Die Sitzung der KG überzeigte und entführte die Gäste in eine karnevalistische Welt und einige Gäste werden sicherlich diese Welt erneut aufsuchen, wenn die KG am Sonntag zum Rednerfrühschoppen und am 08.02.2015 zur Mädchensitzung die Türen der Meiersheide erneut öffnet. Außerdem findet die erste Sitzung der nächsten Session dieser KG aufgrund der noch kürzeren Session im nächsten Jahr bereits am 21.11.2015 - also dieses Jahr - statt.

Fotos und Text: Frank Specht

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Sitzung Fidele Flotte Dondorf 1950 e.V. 17.1.2015 ( Meiersheide)

Text und Fotos: Sylvia Schodruch

Begleitet von der munteren Kapelle Sepp Dietrich, moderiert von der offensichtlich gut gelaunten Präsidentin Andrea Fischer durfte ich meine erste Prunksitzung des Jahres erleben.

Gleich ein erstes Augenweidenhighlight nach Begrüßung der neuen Anwärterinnen, Samira Klauke, Petra Heimann, Ricarda Schmitz und Gabi Reschke, lieferte die Statt Garde Colonia Ahoi - inzwischen 190 Aktive stark – waren aber nicht alle dabei. Die Garde ist schon vielfach prämiert und gewann im vergangenen Jahr den Preis für das beste Tanzcorps aus Köln – den närrischen Oskar - http://www.stattgarde.de/besatzung/tanzkorps.Hier hüpfte sogar der Mann mit der Pauke ansehnlich und die Dirigentenchoreographie verlangte höchsten Körpereinsatz.

Es schloss sich Lieselotte Lotterlappen ( Joachim Jung ) mit ihrer gewohnt launigen, oft von Spontankommentaren zu den anwesenden Besuchern durchsetzten, Rede an. Hängen geblieben sind mir da zwei Formulierungen – 1. bezüglich eines anderen Auftrittes auf einer MS Colonia – einem „Mumienschlepper“! 2. Wenn happy und birthday getrennte Wege gehen.

Die Band Querbeat –  mit knallbunten Freestylekostümen und vielen, super gehandhabten Instrumenten heizte danach den begeisterten Sitzungsbesuchern ein.

Jetzt war es Zeit für das Prinzenpaar, das den Beitrag der Flotte zur COOL WAATER CHALLENGE präsentierte:

Einladung zum 23.1.2015 Treffen Fidele Flotte, Prinzenpaar und JEDER, DER LUST HAT, ZU KOMMEN ab 18 Uhr in der Eisporthalle Troisdorf zum Eislaufen und Eishockey – mal etwas anderes!

Als Nächstes: Wolfgang Trepper, ein toller Comedian, der in seinem Auftritt eingehend heiterlästerlich die deutsche Schlagerszene und ihre Songs analysierte. Da ist mir unvergesslich: Bei einer Aufzählung muss auch das Verb im Plural stehen – also : Marmor, Stein und Eisen BRICHT – geht gar nicht

Das Thorrer Schnauzer Ballett wollte den Bürgermeister auf die Bühne bitten – und der hatte sich plötzlich verfünffacht – Superidee – muss man gesehen haben, kaum zu beschreiben – sehr gesund für die Lachmuskulatur!

Linus, ein Multi- Naturtalent nutzte anschließend die gute Einstimmung der Gäste zum Noch - Einen Grad- Höher - Drehen.

Wer dann noch saß, den holten De Köbesse vom Stuhl, eigene und Evergreensongs aus dem kölschen Karneval – perfektwirbelnd dargeboten.

Das Ganze gipfelte im Flottenvortrag mit „Eigengewächsen“ aus den Reihen der Gesellschaft – da tun sich immer wieder ungeahnte Talente hervor!

Dieses Mal glänzte Linde Hunke inmitten des Männerballetts Westerhausen, Anja Schmitt und Gisela Goetz legten einen beispiellosen, mitreißenden Udo- Jürgens – Auftritt hin – von zahlreichen Rosen und mehr aus dem Publikum vor lauter Begeisterung beworfen; Renate Holze brillierte als Funkenmariechen.

Bei der Moderation wurde Gisela Goertz von Thomas Gerhards ( 1. Henenfer Stadtsoldaten) passend ergänzt.

Die Backgroundsängerinnen Rebecca Glynn, Marina Heller und Inga Becker rundeten die Beiträge farbenfroh und stimmgewaltig ab.

Ja – rund – das ist mein Wort für diese Veranstaltung  - danke an alle, die dazu beigetragen haben!

Dabei ist mir dann auch klar geworden, dass sowohl meine Fotografierkünste als auch das Equipement ausbaufähig sind – ist auf der Agenda 2015!

Seit Neuestem ist auch eine passive Mitgliedschaft bei der Flotte – für manch eine, die sich bisher vom großen Zeitaufwand und forderndem Engagement bisher vielleicht abgehalten fühlte – möglich; eine durchaus überlegenswerte Alternative. Nähere Informationen dazu gibt es bei allen Flottenmitgledern.

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Herrensitzung der KG Rot-Weiß Bröl

 

Ausgelassene Stimmung bei der Bröler Herrensitzung.

Mehrer Hundert jecke Männer feierten ausgelassen bei der heutigen Herrensitzung der KG Rot-Weiß Bröl. Viele Besucher reservierten sich schon frühzeitig die Karten, um an der Herrensitzung teilzunehmen, denn in dem ca. 350 Personen fassenden Saal des Landgasthauses Bröl. der auch dieses Jahr wieder ausverkauft war, ist diese Sitzung immer ein Garant für hervorragende Stimmung. So auch in diesem Jahr.

Viele Gäste kommen jedes Jahr gerne wieder und heute wurden bereits Karten für das kommende Jahr gesichert.

Das Sitzungsprogramm war ausgewogen und es war für jeden Jeck etwas dabei. Mit dem Einmarsch des Elferrates begann ein ca. vierstündiges Sitzungsprogramm.

Versiert führte Sitzungspräsident Rolf Hocke, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum als Präsident feiert, durch das Progarmm. Aber nicht nur dieses Jubiläum kann die KG Rot-Weiß Bröl feiern. Zwei weitere Jubiläen fallen in diese Session. 1. das 20-jährige Bestehen der Tanzgruppe und 2. das 55-jährige Bestehen der KG.

Nach der Begrüßung der Gäste wurde auch schon der erste Programmteil durch Rolf Hocke angesagt. Unterstützt wurde er dabei durch das südländisch aussehende Nummerngirl "Magda".

2001 formierte sich Peter Kempermann und Peter van den Brock, die zuvor Bestandteil der Band "Die Kolibris" waren, neu und gründeten die Rabaue. Zu den erfolgreichsten Hits dieser Band gehörte der Song "Pizza Hut", der in der Folge durch DJ Ötzi sehr erfolgreich gecovert wurde. Die Band gastierte bereits in Australien und Südafrika und heute durften die jecken Herren diese Band in Bröl begrüßen. Viele Stimmungslieder wurden präsentiert und sorgten dafür, dass die anwesenden Gäste schunkelten und mitsangen.

Nächster Programmpunkt war ein Entertainer, der schon oft in Hennef zu Gast war und demnächst auch sein Bühnenprogramm in der Meiersheide präsentieren wird. Der 1971 in Köln geborene und dort wohnhafte Guido Cantz. In seinem gewohnt roten Outfit, bewies er Schlagfertigkeit und Humor und so mancher derber Witz brachte die Gäste ausgiebig zum Lachen.

Zollhuus Colonia ist der Name der dann folgenden Band. Sechs Bandmitglieder, die um Frontmann und Gründer Rudi Schnitzler den Saal mit kölschen und rockigen Tönen einheizte. Hierbei animierten die Bandmitglieder die Gäste immer wieder zum Mitmachen und in einem Potpourri aus bekannten Rocksongs durfte auch "Highway to Hell" von AC/DC nicht fehlen.

Unmittelbar hinter der Stadtgrenze von Hennef liegt Kölsch-Büllesbach und dort hat sich vor 60 Jahren ein herausragendes Tanzcorps gebildet und diese TänzerInnen zeigen als "Zippchensfunken" Gardetanz der Extraklasse. Mit akrobatischen Tanzeinlagen faszinieren sie nicht nur das Rheinland. Ihre Auftritte überzeugten auch bereits in Würzburg, Berlin, Aachen und Koblenz, wo sie als Repräsentanten des Rheinischen Karnevals unterwegs waren/sind. In Bröl reichte die Deckenhöhe teilweise nicht aus, um die akrobatischen Figuren vollends abzubilden. Dies spricht für diese Garde.

"Wenn sich ein Belgier selber auf die Schippe nimmt, dann toleriert man ihn mit seinem Akzent gerne bei uns. In seiner entwaffnend charmanten Art, in der sich die Grenze zwischen Holland und Belgien, seiner Heimat, schnell verwischen, präsentiert er mit seinen Witzen eine Rede, die von Gags, Humor und Komik nur so übersprudelt". Dies ist die Beschreibung des nächsten Künstlers von seiner Homepage und dem ist nicht hinzuzufügen, denn der Tulpenheini zeigte eine poentenreiche Rede und glänzte mit Witz und Humor.

Es folgte die "bekannteste Blasmusikboygroup" des Rheinlands. Seit über 25 Jahren verbreiten die Ratsherren Unkel mit ihrer Musik gute Stimmung und spätestens, wenn die Musiker die alten karnevalistischen Hits darbieten, singt jeder Jeck mit. Ihr Bühnenprogramm ist vielseitig und mit den Gehröcken und Zylinder sorgen die Künstler optisch für einen seltenen Anblick im Karneval. Auch diese Formation gastierte bereits im Ausland. Belgien. Niederlande, USA, Spanien und Österreich gehörten zu ihren Zielen.

Gleich weitersingen konnten die teilweise bunt gekleideten Jecken dann mit der Band "De Ruse", die als nächstes viele bekannte Hits sangen. Natürlich durfte auch der Hit "Rut sin de Ruse" nicht fehlen und als Zugabe spielte die Band einen weiteren Hit aus ihrem Repertoire. Zum Lied "Nur met Dir" verwandelte sich der ganze Saal in schunkelnde Sitzreihen. Von der Bühne aus ein wunderschönes Bild.

Zum Abschluss einer hochkarätigen Herrensitzung, die wieder mit sehr ausgelassener Stimmung überzeugte, durfte dann noch etwas aus dem Genre Rock nicht fehlen. Leidenschaftliche Live-Performance bietet die Band Los Rockos. Ihr Repertoire ist umfassend und so zählen Songs von Bon Jovi, AC/DC oder Coldplay dazu. Diese Auflistung könnte noch lange weitergeführt werden. Fakt ist, diese Band sorgte in Bröl nochmals für einen Stimmungskracherund forderte die Gäste erneut.

In die einzelnen Programmteile der Sitzung am heutigen Tage überbrückte das Nummerngirl "Magda" rhythmisch und tänzerisch ansprechend.

Hervorragend live unterstützt wurden die Künstler durch das Sitzungsorchester Sepp Dietrich.

Auch dieses Jahr wurde die Herrensitzung der KG Rot-Weiß Bröl ihrem Ruf als karnevalistische Sitzung mit besonderen, familiären Flair, tollen Programm und ausgelassen feiernden Jecken gerecht und viele Gesichter der Gäste sieht man garantiert im nächsten Jahr wieder.

 

 

Text und Fotos: Frank Specht

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Rejimentsapell der Hennefer Stadtsoldaten

Am gestrigen Abend fand in der Meys-Fabrik der jährliche Rejimentsapell der Stadtsoldaten Hennef statt. Der Rejimentsapell dient dazu, neue Mitglieder als Legionäre (inaktive Mitglieder), Stadtsoldaten (aktive Mitglieder) und Ehrenstadtsoldaten in das Rejiment aufzunehmen. Für die Stadtsoldaten ist diese Veranstaltung durchaus ein feierlicher Akt. Wer die Hennefer Stadtsoldaten allerdings kennt weiß, dass auch eine solche Veranstaltung –trotz aller Ernsthaftigkeit- mit viel Humor und einem karnevalistischen Rahmenprogramm begangen wird.

Paul Jacobs (genannt: Freistössje) führte in seiner Funktion als Baas der Stadtsoldaten durch das Programm, welches sofort mit einem Kölschen Original begann. Auf der Bühne wurde der Mann begrüßt, der als bester Willi-Ostermann-Interpret gilt und die Kunst der Kölschen Krätzjen mit seinen besonderen Akzenten wiedergibt, wie kaum ein anderer Künstler.

Thomas Cüpper, alias Et Klimpermännche entführte musikalisch die anwesenden Gäste der Meys-Fabrik in die Welt der unvergessenen Kölner Lieder, die alle mitsingen konnten. Gepaart war dieser musikalische Genuss mit einer Rede voller Sprachwitz.

Als nächster Programmteil kamen dann erstmalig die Stadtsoldaten-Pänz zum Einsatz. Beim Einzug durch den Saal, holten sie das bereits anwesende Hennefer Prinzenpaar Jörg III und Ute I von den Plätzen ab und begleiteten dieses samt Gefolge auf die Bühne. Doch bevor das Prinzenpaar zu Wort kam, zeigten die jungen Stadtsoldaten Ihre Tänze und es gab sogar eine Premiere, denn eigens für diesen Abend und das Prinzenpaar haben die Pänz einen neuen Tanz einstudiert und dieser wurde hervorragend dargeboten.

Nun kam aber endlich das Prinzenpaar zu Wort. Noch beeindruckt von dem Tanz, begrüßten sie die Jecken, die zum großen Teil aus Mitgliedern befreundeter Karnevalsvereine bestanden.

Da das Prinzenpaar im Alltag sportlich sehr aktiv ist, haben sich die Stadtsoldaten etwas Besonderes ausgedacht. Paul Jacobs und Uli Holze (genannt Miraculix), die sich zwischenzeitlich umgezogen haben und in Sportkleidung die Bühne einnahmen, forderten das Prinzenpaar zum Fussball-Tennis bzw. Tennis auf und man muss schon sagen, dass alle Teilnehmer eine tolle Figur machten.

In der Abfolge der Veranstaltung, wurden anschließend Ehrungen von Stadtsoldaten vorgenommen, die bereits 11 Jahre den Stadtsoldaten die Treue als Stadtsoldaten hielten. Auch erfolgte durch die Präsidenten der Komiteevereine unter Leitung von Andrea Fischer, die dieses Jahr den Vorsitz im Komitee hat, die Verleihung des Komiteeordens an Bürgermeister Klaus Pipke für seine Verdienste um den Hennefer Karneval.

Bevor nun mit der Aufnahme von Mitgliedern der Höhepunkt der Veranstaltung folgte, sorgten die „2 Hillje“ noch für auflockernde Unterhaltung.

Für einen besonderen Höhepunkt der Veranstaltung sorgte der Journalist Peter Lorber, der bereits im Rahmen des Hennefer Poetry Slam (Dichterwettstreit) das Publikum begeisterte und den ersten Platz gewann. Mit eindrucksvoller Gestik und geschickt eingesetzter Rhetorik erzählt er in reimform über die in der Partnerschaft bestehenden körperlichen Krisengebiete. In einem weiteren anspruchsvollen Gedicht, wurden die Ortsnamen der Hennefer Ortschaften eingearbeitet. Dies ebenfalls in reimform. Dichtkunst auf höchstem Niveau, die auch dementsprechend mit standing ovations gewürdigt wurde.

Nun wurden die Ernennungen durchgeführt. Dabei erhalten die neuen Mitglieder jeweils persönliche Spitznamen.

Ernennung zu Legionär (inaktives Mitglied)

Jörg Steinhauer (amtierender Prinz Hennefer Prinzenpaar) zum Legionär „Prinz Steini“

Mitch Radu (Immobilienmakler) zum Legionär „Hai“

Hans Peter Schmitz (Florist) zum Legionär „Röschen“

Josha Gutenkunst (Hobby Computerspiele) zum Legionär „Konsölche“

Ernennung zum Ehrenstadtsoldat/zur Ehrenstadtsoldatin

Petra Kremer (reist gerne nach Andalusien, wo man u.a. Sherry trinkt) zur Ehrenstadtsoldatin „Shärri“

Hartmut Blömers (ehem. Inh. Versicherungsagentur und unterstützt seine Ehefrau im Autohaus Schorn) zum Ehrenstadtsoldaten „Deckungskaat“

Ernennung zum Stadtsoldaten (aktives Mirglied)

Torsten Schmidt (Elektriker) zum Stadtsoldaten „Kurzschluß“

Georg Wroblewski (Gewinner eines Huhnes) zum Stadtsoldaten „Gockel“

Gerd Schichel (…hat „Hummeln im Hintern“) zum Stadtsoldaten „Dilledopp)

Bevor die drei neuen Stadtsoldaten jedoch in dieser Funktion Ihren ersten tänzerischen Auftritt mit den restlichen Stadtsoldaten hatten, wurde es feierlich, denn es folgte der Eid auf die Fahne der Stadtsoldaten.

Abschluss fand die Veranstaltung mit dem Tanz der Stadtsoldaten, für den –aufgrund der zwischenzeitlich großen Anzahl von Stadtsoldaten- die Bühne kaum ausreichte.

Erneut ging ein toller Abend vorüber.

Text und Fotos: Frank Specht

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Prunksitzung der KG Quer durch de Waat

Hochkarätiges Programm in der Meiersheide!!!

Erneut bewies der Literat der KG Quer durch de Waat, Udo Lambertz ein geschicktes Händchen für die Programmauswahl zur Prunksitzung seiner Karnevalsgesellschaft.

Die anwesenden Jecken, die auftretenden Künstler und die Vereinsmitglieder der KG Quer durch de Waat, verwandelten die Meiersheide in den Hennefer Gürzenich" und natürlich war die Veranstaltungshalle vor Beginn schon längst ausverkauft.

Zu den Rednern gehörte Guido Cantz, den eine langjährige Freundschaft mit dem Verein verbindet und der gerne den Weg nach Hennef einschlägt. Gewohnt schlagfertig präsentierte er sein Programm.

Als weiterer Redner und schauspielerisch gekonnt, sowie scheinbar nicht aus der Ruhe zu bringen, sorgte Dieter Röder, alias Ne Knallkopp" für viele Lacher im jecken Publikum.

Beiden Künstlern bot sich von der Bühne blickend ein Meer an bunten Farben der Kostüme und auslassend feiernde Gäste. Dadurch hatten auch die Künstler der musikalischen Zunft hervorragende gesangliche und teils tänzerische Unterstützung, als Hit auf Hit folgte.

Hochkarätig war auch dieser musikalische Bereich besetzt. Angefangen von den Funky Marys, sorgten über die Domstürmer, die Höhner, Colör bis hin zu der Micky Brühl Band alle Auftritte für einen musikalischen Hexenkessel", den sich kein Jeck entziehen konnte.

Schnell wurden die Stühle durch die Gäste genutzt, um auf diesen stehend, die vielen Hits mitzusingen. Von dieser Stimmung waren auch die Künstler überzeugt und genossen augenscheinlich die einzelnen Auftritte.

Gardetanz auf höchstem Niveau und absolut professionell, bot der Auftritt der Kölner Rheinveilchen in ihren tollen Kostümen.

Natürlich durfte auch das Hennefer Prinzenpaar Jörg III und Ute I nicht fehlen, welches dieses Jahr durch die KG Quer durch de Waat gestellt wird. Mit Ihrem Auftritt gewann das Prinzenpaar sehr schnell die Sympathien der Jecken und für beide Tollitäten war dies sicherlich ein unvergessliches Ereignis, an dem sie sich auch nach der Regentschaft" gerne zurückerinnern werden. Immer wieder wurde das Prinzenpaar durch die Künstler aufgefordert, die Prinzenloge zu verlassen und mit auf die Bühne zu treten. Hier überzeugte das Prinzenpaar durch Tanz- und Gesangseinlagen.

Für Ihre Verdienste im Karneval wurden Wilfried Hombach für seine 40-jährige und Präsident Heinz Hochgeschurz für seine 25-jährige Mitgliedschaft in der KG durch den BDK ausgezeichnet.

Während der gesamten Prunksitzung sorgte die Kapelle Helmut Blödgen für den musikalischen Rahmen.

Leider vergingen die Stunden einer Sitzung voller Höhepunkte wie im Fluge". Doch die Gäste konnten auf einen tollen Abend zurückschauen und im Foyer konnte weiter gefeiert werden.

Darüber hinaus kann sich schon auf die Sitzung im kommenden Jahr gefreut werden, denn auch diese wird viele Höhepunkte aufweisen. So werden Brings, Paveier, Räuber und viele mehr erwartet.

Text und Fotos: Frank Specht

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Karnevalsmarkt im Möbelhaus "Müllerland"

Auch in diesem Jahr präsentierte das Müllerland Hennef in Kooperation mit den Hennefer Stadtsoldaten, den Karnevalsmarkt in den Räumlichkeiten des Möbelhauses. Neben Ständen mit Karnevalsartikel, standen zahlreiche Auftritte von Tanzgarden und Karnevalsvereine auf dem Programm.

Nicht nur Hennefer Vereine präsentierten sich auf der hierfür hergerichteten Bühne und Aktionsfläche, sondern auch befreundete Vereine aus der Region durften als Gäste begrüßt werden. Routiniert führten Uwe Pook und Paul Jacobs durch das Programm.

Die vielen Tanzgarden mit den bunten Kostümen sorgten für ein buntes Bild und verwandelten das Möbelhaus zur Karnevalshochburg. Hiervon konnten sich zahlreiche Gäste überzeugen und feuerten die Tänzerinnen durch rhythmisches Klatschen an.

Aber auch das Hennefer Prinzenpaar, eine Abordnung des Komitee Hennefer Karneval und der Bürgermeister durften nicht fehlen.

Das Möbelhaus hat einen verkaufsoffenen Sonntag mit dem Karnevalsmarkt verbunden und somit konnten die Besucher Ihren Einkauf mit der karnevalistischen Attraktion verbinden.

Fotos: Klaus-Martin Heinz (Chucky) und Frank Specht

Text: Frank Specht

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Sitzung des Sövener Karnevals-Club

Söven außer Rand und Band

Den Auftakt zu einer Reihe von karnevalistischen Sitzungsveranstaltungen in Hennef, übernahm der Sövener Karnevals Club (SKC) am heutigen Nachmittag und Abend mit der großen Karnevalssitzung im Saal des Sövener Hofes. Die Sitzungsveranstaltungen des SKC sind immer geprägt von einer sehr persönlichen und familiären Atmosphäre, bei denen auch die Mitglieder der anderen Hennefer Karnevalsgesellschaften gerne zu Gast sind und man fühlt sich hier sehr wohl. Der über 300 Besucher umfassende Saal des Sövener Hofes und die stets tolle Stimmung erfüllt das Übrige.

Das Bühnenprogramm, welches geleitet wurde durch den Sitzungspräsidenten Mario Hirt, bestand teils aus eigenen Kräften aber auch im Karneval bekannte Größen präsentierten ein ausgewogenes Spitzenprogramm.

So sorgten die A-Capella-Gruppe "Die Wanderer" nur mit Ihren Stimmen für karnevalistische Rhythmen in Söven. Spätestens als der AC/DC-Hit "Highway to Hell" performed wurde, stand der Saal auf den Bänken. "5 Zo Fooß" sorgten ebenfalls mit ihren Karnevalsliedern für ausgelassene Stimmung. Es durfte geschunkelt, getanzt und mitgesungen werden und schnell erkannte man die Textsicherheit der Besucher, beim Mitsingen der bekannten Lieder beider Bands.

Lutz Kniep heizte mit seiner Trompete ebenfalls den Saal ein. Hierbei wurden bekannte Karnevalshits zum Besten gegeben und die Lichttechnik und das Bühnenoutfit mit neonfabigen Effekten rundeten das Bild ab.

Als Büttenredner präsentierten "Der Sitzungspräsident" und Jupp Menth als "Ne kölsche Schutzmann" ihr Programm. Während der Sitzungpräsident die anwesenden Gäste von "seinem" Karnevalsverein und dessen Sitzung überzeugen wollte, schilderte Jupp Menth in seiner Rede seine Ansichten zu der Promenenz in Deutschland.

Weitere Programmteile waren die Auftritte des Hennefer Prinzenpaares Jörg III & Ute I, Die Landpomeranzen, die Sternschnuppen Bockeroth und die Rheinland Fanfaren.

Die Power Hexen zeigten Ihr tänzerisches Können. Das Wort "Power" im Namenszug der Showtanzgruppe konnte man nur unterstreichen.

Neben der Ehrung von Gästen, die dem SKC wohlgesonnen sind, imitierten Vereinsmitglieder des Sövener Karvevals Clubs im Rahmen der SKC-Hitparade insbesondere Interpreten der Neuen Deutschen Welle.

Ein Höhepunkt aber war sicherlich die Proklamation des Sövener Kinderprinzenpaares durch den Hennefer Bürgermeister Klaus Pipke. In diesem Jahr füllen die beiden jungen Tollitäten Emma I und Paul I als 55. Kinderprinzenpaar dieses Amt aus. Beeindruckend war die Ansprache des Kinderprinzenpaares, welche im gereimten Text erfolgte.

Begleitet wurde das Kinderprinzenpaar durch die Tänzerinnen des TSG Rot-Weiss Söven.

Emma I (Lowag) wurde am 19.01.2005 geboren und besucht zur Zeit die 4. Klasse der GGS Kastanienschule. Zu ihren Hobbies zählt das Tanzen bei der TSG Rot-Weiß Söven.

Paul I /Adam) wurde am 05.09.2005 geboren. Er geht in die selbe Schulklasse, wie Emma I und zu seinen Lieblingsfächer zählen Mathe und Sport. Sportlich ist auch sein Hobby, denn er spielt Fußball beim TV Rott.

Wieder einmal war es ein schöner Nachmittag/Abend in Söven mit tollen Kräften, ein repräsentatives Kinderprinzenpaar und Besuchern, die bei der ersten Karnevalssitzung 2015 für ausgelassene Stimmung sorgten.

Nach Sitzungsende sorgte dann DJ Gerald noch für gute Unterhaltung bei der Karnevalsparty und während der gesamten Veranstaltung sorgten die Vereinsmitglieder für das leibliche Wohl.

Bereits seit 1968 organisiert und veranstaltet der Sövener Karnevals Club, der seit 1957 besteht, Karnevalssitzungen in Söven. Aber auch andere Veranstaltungen, wie z.B. das Sommerfest, Seniorenfahrt und Sövener Adventszauber werden durch die Mitglieder des SKC durchgeführt und damit ist dieser Verein ein wesentlicher Bestandteil des Hennefer und Sövener Kulturlebens. Der SKC ist auch für die Durchführung des Sövener Karnevalszuges verantwortlich, der am Karnevalssonntag sich durch die Straßen von Söven schlängelt.

Bei der Vielzahl von zu organisierenden und durchzuführenden Veranstaltungen, kann man den ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern, die hierfür großes Engagement und hohen zeitlichen Einsatz zeigen, nur danken und Respekt entgegenbringen. Dies gilt selbstverständlich für alle Mitglieder der Hennefer Karnevalsvereine.

Ein toller Auftakt!!!

Text und Fotos: Frank Specht


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