Eventberichte 2/2016

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Weihnachtsmarkt Geistingen

Erneut organisierte der Ortsring Geistingen auf dem Geistinger Festplatz den diesjährigen Geistinger Weihnachtsmarkt.

Neben den Karnevalsvereinen "Grosse Geistinger KG" und "Geistinger Schmetterlinge" sorgen ansässige Unternehmen und Geistinger Bürger für ein vielseitiges  Angebot.

Eine Vielzahl von Holzbuden und Dekoration vermitteln ein weihnachtsliches Ambiente. Angeboten werden neben den vielen Leckereien auch selbstgemachte Bastel- und Dekorationskunst.

Bereits am Nachmittag war der Weihnachtsmarkt sehr gut besucht und das passende Wetter vervollständigte das Weihnachtsgefühl der Besucher. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und blauen Himmel ließen sich die Besucher den Glühwein schmecken.

Für Kinder steht ein Karussell zur Verfügung und sehr beliebt ist natürlich das Ponyreiten. Auch ein Weihnachtsmann ist zugegen, der - insbesondere die Kinder- gerne auf den Weihnachtsmarkt begrüßt.

Nachdem heute bereits eine Tanzdarbietung geboten wurde, wird am morgigen Sonntag die Musikschule Ready4Stage eine Auswahl aus ihrem Repertoire bieten und der Kinderchor der KiTa Sonnenschein wird ebenfalls für musikalische Unterhaltung sorgen. 

Der Geistinger Weihnachtsmarkt mit seiner gemütlichen Atmosphäre ist bei vielen Hennefern sehr beliebt. Es geht familiär zu und gerne trifft man sich im Schatten des großen Weihnachtsbaums um gemeinsam mit Nachbarn, Freunden und Vereinsmitgliedern das Jahr weihnachtlich ausklingen zu lassen.

Parallel zum Geistinger Weihnachtsmarkt fand heute auch das jährliche Fussballturnier der Hennefer Karnevalisten statt. In diesem Jahr gewann den Pokal die Grosse Geistinger KG und sicherlich wird dies auf dem Geistinger Weihnachtsmarkt, der heute noch bis 21.00 Uhr geöffnet ist, ausgiebig gefeiert.

Morgen bietet sich ebenfalls ein Besuch des Weihnachtsmarktes an, der zwischen 12.00 Uhr und 20.00 Uhr seine Tore öffnet.

Text und Fotos: Frank Specht

 

 

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Ia Orana - Auf der Suche nach dem (Bild vom) Paradies

„Ia Orana“

Diese exotisch klingende, tahitianische Grußformel ist Namensgeber der Fotoausstellung von Dominique Müller-Grote im Hennefer Rathaus, welche heute mit der Vernissage eröffnet wurde.

Mit der Sehsucht nach Traumzielen verbindet man gerne Sonne, kristallklares Meer, weiße und naturbelassene Sandstrände, Palmen und die Schönheit von Natur und farbenfroher Vegetation. In diesem Zusammenhang wird auch gerne die Südsee mit den vielen Inseln als ultimatives Traumziel benannt.

Einen Eindruck der Schönheit der Inselgruppen im Südpazifik konnte Müller-Grote im Sommer diesen Jahres mit seiner Kamera einfangen und eine Auswahl an Exponaten werden in der Ausstellung "Ia Orana - Auf der Suche nach dem (Bild vom) Paradies" präsentiert. Die Ausstellung, welche bis zum 13. Januar 2017 dauert,  reduziert die Impressionen jedoch nicht nur auf die Natur. Auch über Menschen der polynesischen Inseln wird berichtet. So lernen die Besucher der Ausstellung den Inselführer Teiva, den Vanillehändler Philipe, die Köchin Marie-Flor und den trinkfesten Kapitän Fred kennen und auch die Kunst des Tätowierens, die in der Südsee weit verbreitet ist, wird näher gebracht. Dominique Müller-Grote ist ein bekennender Fan dieser Kunst und auch im Rahmen seines mehr wöchentlichen Aufenthaltes in der Südsee hat er ein Unterarm-Tatoo mitgebracht.

Natürlich dürfen aber auch Darstellungen der traumhaften Landschaften und der Flora und der Kultur nicht fehlen. Farbintensiv und detailliert dokumentieren die Fotos die Schönheit der Natur.

Professionell und mit viel Aussagekraft wurden die Motive gewählt und der Betrachter fühlt sich beim Anblick der Fotos in eine andere Welt versetzt. Die Fotos verleiten zum Träumen und für Dominique Müller-Grote waren die gesammelten Eindrücke im "Paradies" sicherlich ein unvergessenes Erlebnis.

Aber in den nächsten Wochen kann Müller-Grote die Fotos "hautnah" genießen, denn als Leiter des Amtes für Kultur, Sport und Öffentlichkeitsarbeit in Hennef, kann er nahezu täglich an seinen ausgestellten Fotos vorbeigehend, seinen Arbeitsplatz aufsuchen.

Ergänzend zu den Fotos werden auch in Schaukästen diverse Utensilien aus der Südseeregion vorgestellt.

Beeindruckt von den Fotos und den weiteren Exponaten war auch Bürgermeister Klaus Pipke, der die Ausstellung offiziell eröffnete und die herausragenden (fotografischen) Kunstwerke würdigte.

Die zahlreichen anwesenden Gäste nahmen sich viel Zeit bei der Betrachtung jedes einzelnen Fotos und genossen sichtlich die Schönheit der Motive. Großes Interesse fanden auch die Zitate aus der Literatur von Georg Forster bis hin zu modernen Autoren aus Tahiti, die teilweise mit den Fotos kombiniert wurden.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung trug Dominique Müller-Grote seine Reiseerfahrungen in einer Rede vor und berichtete über die einheimischen Menschen, die er dort hat kennenlernen durfte. Seine Erlebnisse mit diesen Menschen schilderte er auf eine sympathische und erfrischende Art und Weise und sorgte beim Zuhörer ein Lächeln ins Gesicht.

Es ist eine Ausstellung, bei der es viel zu entdecken gibt. Absolut lohnenswert.

 

Text: Fotos: Frank Specht

 

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​Sessionseröffnung der Hennefer Stadtsoldaten

Et jeiht loss – Sessionseröffnung der Stadtsoldaten-
 
Karnevalistische Eröffnung der Session 2016/2017 auf dem Hennefer Stadtsoldatenplatz durch die Hennefer Stadtsoldaten und der Andrang der Jecken sorgten für gute Stimmung.
Bei Live-Musik - gespielt durch die Rejimentskapell der Stadtsoldaten – einem lecker Kölsch und frischer Erbsensuppe aus der Kanone, genossen die Gäste die Auftaktveranstaltung. Zwar waren die Temperaturen etwas schattig, aber dennoch meinte es Petrus gut mit den Jecken, denn sie blieben vom Regen verschont.
 
Der Stadtsoldatenplatz präsentierte sich farbenfroh. Neben den Uniformen und Kostümen der einzelnen Vereinsmitglieder der verschiedenen Vereine, trugen teilweise auch die jecken Besucher karnevalistische Bekleidungen bzw. Accessoires.
 
Die offizielle Eröffnung erfolgte durch den Baas der Hennefer Stadtsoldaten, Paul Jacobs und dem stellvertretenden Bürgermeister Thomas Wallau. Wallau war es dann auch, der die Fahne der Stadtsoldaten hissen durfte.
 
Natürlich hatten die Hennefer Stadtsoldaten auch wieder ein Eröffnungsprogramm zusammengestellt und präsentierten dieses vor dem Eingangsbereich der Volksbank, der heute erneut vorübergehend als Bühne fungierte.
 
Den Beginn machten die Stadtsoldaten-Pänz, die in ihren Reihen ein neues Mitglied vorstellten und der siebenjährige Alexander Dietrich machte seine Sache beim Tanzen gut. Für die Stadtsoldaten-Pänz gab es am heutigen Tage noch zwei Besonderheiten. Eine durch diverse Sponsoren finanzierte Standarte extra für die Pänz, wurde übergeben und das Autohaus Bergland stellte den Pänz für die Karnevalssession einen Kleinbus zur Verfügung, der die jungen Stadtsoldaten zu ihren Auftritten bringen wird.
 
Neben den Tänzen der Stadtsoldaten-Pänz zeigten auch 55 junge Tänzerinnen der Kinder- und Jugendabteilung der Westerwaldsterne eindrucksvoll ihr Können. Da die Fläche der Bühne für diese Anzahl nicht ausreichte, wurde die Tanzfläche kurzerhand vor die Bühne verlegt. Synchronisch und akrobatisch präsentierten die Tänzerinnen ihre einstudierten Tänze auf hohem Niveau.
 
Was wäre eine Sessionseröffnung ohne ein Prinzenpaar? Ein Prinzenpaar? Nein, die Stadtsoldaten dürften gleich vier Prinzenpaare begrüssen.

Neben dem Uckerather Kinderprinzenpaar Prinz Niklas II. & Prinzessin Emma I., dem Uckerather Prinzenpaar Prinz Manni I. & Prinzessin Monika II., welche dieses Jahr von der KG Remm-Flemm gestellt werden, dem noch bis zum Januar 2017 amtierenden Siegburger Prinzenpaar Prinz Sebastian I. & Prinzessin Margret I. (in zivil) durfte natürlich das gestern proklamierte Hennefer Prinzenpaar Prinz Christoph I. und Prinzessin Anja I.nicht fehlen.
 
Bereits gestern im Rahmen der Proklamation erorberte das Hennefer Prinzenpaar die Herzen der Jecken und auch heute sorgten die Beiden für ausgelassene Stimmung. Dieses Prinzenpaar macht einfach nur Spaß. Ein Prinzenpaar aus dem Leben, die herzlich und bodenständig das Publikum begeistern und gerne auch Anekdötchen aus dem Alltag erzählen, wobei hier kaum ein Auge trocken bleibt.
 
Nach dem Auftritt des Hennefer Prinzenpaares präsentierten die Hennefer Stadtsoldaten - teils mit den Pänz zusammen- ihre Tänze. Trotz der karnevalsfreien Zeit haben die Stadtsoldaten nichts verlernt und die Schrittfolgen wurden routiniert getanzt.
Der offizielle Teil wurde mit der Larida beendet und danach schwärmten die Stadtsoldaten aus, um sich unter das jecke Volk zu mischen. In ausgelassener Atmosphäre wurde noch das ein oder andere Kölsch getrunken und sich auf die kommende Session eingestimmt.
 
Für weiterhin gute Unterhaltung sorgte die Rejimentskapell.
 
Text & Fotos: Frank Specht

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