Eventberichte 3/2017

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​Auftakt Deutsches Sportabzeichen

Motivierte Sportler trainieren für das Deutsche Sportabzeichen.
 
Mit einem hohen Bestand an Sportvereinen und Sportstätten sowie umfangreicher Naturlandschaften, bildet die Stadt Hennef und Umgebung eine hervorragende Infrastruktur sich sportlich aktiv zu betätigen. Neben den nachgewiesenen medizinischen Nutzen des Sporttreibens, könnte eine weitere Motivation, das Erlangen des Deutschen Sportabzeichens sein.
 
Seit über 40 Jahren beteiligt sich der Stadtsportverband Hennef erfolgreich an der Aktion Sportabzeichen unter der Schirmherrschaft des Deutschen Olympischen Sportbundes und nimmt die Prüfungen für die Teilnehmer im Gebiet der Stadt Hennef ab.
 
Das Deutsche Sportabzeichen überprüft die aktuelle Fitness in vier Gruppen anhand der motorischen Grundfähigkeiten
 
Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination
 
Das Deutsche Sportabzeichen, welches die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsportes ist und seit über 100 Jahren existiert, kann, je nach persönlicher Fitness und Trainingszustand, in den Leistungsstufen Bronze, Silber oder Gold erworben werden.
 
Teilnehmen kann jeder ab einem Alter von sechs Jahren und auch Menschen mit Behinderung sind herzlich Willkommen. Die Mitgliedschaft in einem Sportverein ist keine Voraussetzung, an der Aktion Sportabzeichen teilzunehmen. Empfohlen wird jedoch die vorherige Durchführung einer sportmedizinischen Untersuchung für einen bestimmten Teilnehmerkreis.
 
In Abhängigkeit vom Alter des Teilnehmers, werden diverse Disziplinen angeboten. Hierzu gehören u.a. Radfahren, Laufen, Schwimmen, Sprungdiszipline und Wurfdiszipline.
 
In Hennef stehen für das Training und die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens rund 40 Veranstaltungsangebote zur Verfügung (Anmerkung: nähere Infos hierzu werden nach dem Bericht aufgelistet). Diese finden u.a. im Stadion Hennef und in der Schwimmhalle der Sportschule statt.
 
Startschuss zur diesjährigen Saison bildete am heutigen späten Nachmittag die Auftaktveranstaltung im Hennefer Stadion und vielleicht gelingt es in diesem Jahr, das gesetzte Ziel von 1.000 verliehenen Sportabzeichen im Stadtgebiet Hennef zu erreichen, nachdem im letzten Jahr 742 Abzeichen Hennefer Sportler auszeichnete.
 
Zum heutigen Termin fand bereits eine Vielzahl an Sportler den Weg in das Hennefer Stadion, um Trainingseinheiten zu absolvieren und erste Wertungen zum Erlangen des Sportabzeichens konnten abgelegt werden.
 
Viele Teilnehmer nehmen jedes Jahr die sportliche Herausforderung auf das Neue an und auch beim heutigen Starschuss sah man hoch motivierte Sportler jeglichen Alters und die Freude, dass es nun wieder losgeht, war den Teilnehmern anzusehen.
Nächster Termin - diesmal in der Kategorie "Rad" - findet am Sonntag, den 02.04.2017 um 8.00 Uhr statt. Treffpunkt: Siegbrücke Allner.
 
Nähere Informationen zum Sportabzeichen sind auf der Homepage des Stadtsportverbandes Hennef und des Deutschen Olympischen Sportbundes (www.deutsches-sportabzeichen.de) ersichtlich.
Hier ist auch der Leistungskatalog ersichtlich. Für behinderte Mitmenschen gelten gesonderte Leistungskriterien.

Diesjährige Termine:
 
Leichtathletik
Freitag, 31.03.2017, 17-18:30 Uhr, Stadion Hennef
Freitag, 07.04.2017, 17-18:30 Uhr, Stadion Hennef
Freitag, 21.04.2017, 17-18:30 Uhr, Stadion Hennef
Freitag, 28.04.2017, 17-18:30 Uhr, Stadion Hennef
Freitag, 05.05.2017, 17-18:30 Uhr, Stadion Hennef
Freitag, 12.05.2017, 17-18:30 Uhr, Stadion Hennef
Freitag, 19.05.2017, 17-18:30 Uhr, Stadion Hennef
Samstag, 20.05.2017, 16:00 Uhr Trimm-Dich-Strecke
Freitag, 02.06.2017, 17-18:30 Uhr, Stadion Hennef
Freitag, 09.06.2017, 17-18:30 Uhr, Stadion Hennef
Freitag, 23.06.2017, 17-18:30 Uhr, Stadion Hennef
Freitag, 30.06.2017, 17-18:30 Uhr, Stadion Hennef
Freitag, 07.07.2017, 17-18:30 Uhr, Stadion Hennef
Freitag, 14.07.2017, 17-18:30 Uhr, Stadion Hennef
Freitag, 21.07.2017, 17-18:30 Uhr, Stadion Hennef
Freitag, 04.08.2017, 17-18:30 Uhr, Stadion Hennef
Freitag, 18.08.2017, 17-18:30 Uhr, Stadion Hennef
Freitag, 01.09.2017, 17-18:30 Uhr, Stadion Hennef
Freitag, 08.09.2017, 17-18:30 Uhr, Stadion Hennef
Samstag, 09.09.2017, 16:00 Uhr Trimm-Dich-Strecke
Freitag, 15.09.2017, 17-18:30 Uhr, Stadion Hennef
Freitag, 22.09.2017, 17-18:30 Uhr, Stadion Hennef
Freitag, 29.09.2017, 17-18:30 Uhr, Stadion Hennef
Freitag, 06.10.2017, 17-18:30 Uhr, Stadion Hennef
 
Schwimmen
Donnerstag, 06.04.2017, 16-17:30 Uhr, Schwimmhalle Sportschule
Donnerstag, 04.05.2017, 16-17:30 Uhr, Schwimmhalle Sportschule
Donnerstag, 08.06.2017, 16-17:30 Uhr, Schwimmhalle Sportschule
Donnerstag, 06.07.2017, 16-17:30 Uhr, Schwimmhalle Sportschule
Donnerstag, 31.08.2017, 16-17:30 Uhr, Schwimmhalle Sportschule
Donnerstag, 14.09.2017, 16-17:30 Uhr, Schwimmhalle Sportschule
Donnerstag, 05.10.2017, 16-17:30 Uhr, Schwimmhalle Sportschule
Rad
Sonntag, 02.04.2017, 08:00 Uhr, Allner Siegbrücke
Sonntag, 23.04.2017, 08:45 Uhr, Hennef Gut Wiesenhof
Sonntag, 21.05.2017, 08:00 Uhr, Allner Siegbrücke
Sonntag, 11.06.2017, 08:45 Uhr, Hennef Gut Wiesenhof
Sonntag, 09.07.2017, 08:00 Uhr, Allner Siegbrücke
Sonntag, 20.08.2017, 08:45 Uhr, Hennef Gut Wiesenhof
Sonntag, 10.09.2017, 08:00 Uhr, Allner Siegbrücke
Sonntag, 01.10.2017, 08:45 Uhr, Hennef Gut Wiesenhof

Fotos und Text: Frank Specht

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Dr. Mark Benecke erneut in Hennef

Nachdem der 1970 geborene Dr. Mark Benecke bereits in den letzten Jahren mehrfach vor ausverkauften Saal in Hennef gastierte, überzeugte er auch heute im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums die anwesenden Gäste von seiner anschaulichen Darstellung und mit einem gelungenen Vortrag. Auch diese Mal war die Veranstaltung seit Monaten ausverkauft.


Sein Vortrag stand dieses Mal unter dem Motto "Kriminalfälle am Rande des Möglichen".


Anhand von Fallbeispiele der Vergangenheit berichtete Dr. Mark Benecke über Grenzfälle kriminologischer Ermittlungen. Wahrnehmungsverzerrungen wurden anhand von projezierten Bildern dargelegt. So konzentrierten sich die Wahrnehmungen des Betrachters auf vordergründige Abbildungen ohne das entscheidende Detail im Bild zu erkennen.


Augenscheinlich eindeutige und vordergründige Sachverhalte müssen auch bei der Lösung eines Kriminalfalles hinterfragt werden und anhand von Einzelbetrachtungen bewiesen werden. Der Einzelfall kann durchaus von der Regel abweichen und dies gilt es unbefangen und neutral zu analysieren sowie ergebnisorientiert aufzuarbeiten, sodass am Ende eines Kriminalfalles die Wahrheit herausgefunden wird.


Dies ist die Aufgabe des Teams um Dr. Mark Benecke.


Auch dieses Mal war es wieder ein spannender, kurzweiliger und interessanter Vortrag über die Geheimnisse der Kriminologie.
Da sich Benecke auch im Tierschutz engagiert, lag Informationsmaterial für den interessierten Gast zu diesem Thema aus und zwei lebende Fauchschaben konnten von den Gästen begutachtet und auf die Hand genommen werden.


Zur Person Dr. Mark Benecke und dessen Fachgebiet:


Er passt nicht in das weithin verbreitete und durch Kriminalfilme übermittelte Bild eines Kriminologen und Wissenschaftlers, der an einem Tatort vorhandene Spuren und Opfer begutachtet. Dennoch, oder gerade deswegen, gehört Dr. Mark Benecke zu einer der international kompetentesten Kriminalbiologen des Fachgebietes „wissenschaftliche Forensik“ und er gilt insbesondere in der Entomologie  als Koryphäe.


Er verfügt über die Gabe, komplizierte Dinge einfach zu erklären und dies auf eine sympathische Art und Weise.
Der seit über 20 Jahren praktizierende Kölner Kriminalbiologe bringt interessierten Menschen in seinen Vortragsreihen die Kunst der biologischen Spurensuche in verständlichen und anschaulichen Beiträgen näher. Dies teilweise -trotz aller Ernsthaftigkeit des Themas- auf eine lockere und verständliche Art.


In seiner bisherigen Karrierephase erhielt Dr. Mark Benecke, der seine Ausbildung teilweise beim FBI in den USA absolvierte, viele offizielle Auszeichnung. U.a. gehörten hierzu der Alexander-von-Humboldt-Gedächtnispreis 2013, die Ehrenkriminalmarke/Silberne Ehrennadel des Bundes Deutscher Kriminalbeamter und er ist Ehrenträger des Sternburg-Kastens. Aber auch inoffizielle Namensgebungen wurden ihm übertragen. Hierzu gehört „Herr der Maden“, „Dr. Tod“ und „der Beste Kriminologe der Welt“.


Nun, Fakt ist, dass er insbesondere unter Einsatz der Entomologie zur Aufklärung diverser Straftaten beigetragen hat und mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten an der Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Forensik beigetragen hat bzw. beiträgt. Er und sein Team beginnen mit ihrer Arbeit oftmals erst dann, wenn die Gerichtsmediziner z.B. aufgrund des Verwesungsgrades eines Leichnams, keine weiterbringenden Erkenntnisse zur Aufklärung einer Straftat beitragen können und hier kommt dann die forensische Entomologie ins Spiel. Hierbei handelt es sich um einen Zweig der Forensik, der u.a. durch Untersuchungen des Leichnams und dessen Befall von Insekten in verschiedener Ausprägung und Art, Rückschlüsse auf die Todesursache, den Todeszeitpunkt und den Tatort gewähren.


Neben den Vortragsreihen hat Dr. Mark Benecke sein Wissen auch in diversen Sachbüchern, Kinderbücher und „Experimentenkästen“ weitergegeben. Außerdem ist er Ausbilder an deutschen Polizeischulen und Gastdozent in den USA, Vietnam, Kolumbien und auf den Philippinen.


Ihm wurde auch als einzigen Wissenschaftler erlaubt, Hitlers Schädel und Zähne zu untersuchen.


Sein Leben besteht zwar zu großen Teilen aus der Ausübung seiner Arbeit, aber darüber hinaus wirkte er in der Vergangenheit auch musikalisch an einer Band und schauspielerisch an Theaterstücken mit. Auch war/ist er im Fernsehen u.a. in der Sendung Niedrig und Kuhnt zu sehen. Letztlich setzt er sich für den Tierschutz ein und ist politisch aktiv.


Beim Referieren im Rahmen seiner Vortragsreihen spürt man die Leidenschaft, mit der er seinen Beruf ausübt. Mit seiner Art der rhetorischen Darstellung erhält er jede Minute der Spannung aufrecht und mit lockeren Sprüchen sorgt er bei den Zuhörern für eine mentale Pause ohne die Aufmerksamkeit zu verlieren.


Die forensische Entomologie ist ein biologisch, wissenschaftliches Thema, über das aufgrund der Sache, die Gesellschaft nicht viel weiß und was bei einigen Menschen Ekel hervorruft. Doch es sind genau diese Wissenschaftler wie Dr. Mark Benecke, die mit ihrer Tätigkeit beitragen, Straftaten aufzuklären.

Veranstalter war die Stadt Hennef.


Text und Fotos: Frank Specht
 

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Jubiläumssitzung der KG Bierth

Himmlich Jeck in Uckerath
 
Eine hochkarätige und würdige Sitzung für das 90-jährige Jubiläum der KG Bierth stellte der Verein zusammen und das vielseitige Programm lockte auch viele Jecke nach Uckerath in den Rosensaal des Hotels Landsknecht. Traditionell findet diese am Karnevalssamstag statt und bildet damit im Hennefer Stadtgebiet den Abschluss der Karnevalssitzungen.
 
Vor einigen Wochen besuchten Freunde des Vereins, Karnevalsbegeisterte und befreundete Vereine den Biwak der KG Bierth auf den Marktplatz in Uckerath und bereits diese Veranstaltung war sehr erfolgreich. Aber am gestrigen Abend setzte der Verein noch einen drauf.
 
Den Einzug in den Saal genossen die Mitglieder des Jubilarvereins sichtlich und in dessen Mitte betrat auch Hans Peter Lütz, Sitzungspräsident der KG den Saal.
Für Hans-Peter Lütz sollte dies die letzte Sitzung als Sitzungspräsident sein, denn zum Ende der Sitzung erklärte er seinen Rücktritt. Damit verlässt eine große Persönlichkeit und ein Profi dieses Amt.
 
Diese Jubiläumssitzung barg noch eine große Herausforderung für Hans-Peter Lütz, der auch der Literat des Vereins ist, denn zwei Programmpunkte mussten wegen Erkrankung der Künstler abgesagt werden. Doch würdiger Ersatz wurde gefunden und die Sitzung konnte beginnen.
 
In den abgedunkelten Saal betrat ein Virtuose an der Trompete den Saal. Lutz Knieps verlegte kurzerhand die Bühne in den Saal und im Schweinwerferlicht zündete er ein Feuerwerk an Kölscher Musik. Das Scheinwerferlicht als Bestandteil seines Programms, bildete dabei eine wundervolle, optische Ergänzung.
 
Es folgte der Empfang des Uckerather Prinzenpaares Prinz Manni I. und Prinzessin Monika II., sowie das Uckerather Kinderprinzenpaar Prinz Niklas II. und Prinzessin Emma I. incl. Adjutanten und Vereinsmitglieder der KG Remm-Flemm. Ein buntes Bild beherrschte die Bühne und die Tollitäten begrüßten das jecke Volk im Saal.
 
Bunt auch der Auftritt der Brauchtumsgruppe Fidele Kölsche. In unterschiedlichen Kostümen etablierter Kölner Karnevalsvereine und Originale präsentierten die Mitglieder Tanz und Gesang in ihrer ursprünglichsten kölschen Art. Lieder zum Mitsingen, von dem auch durch die Jecken Gebrauch gemacht wurde.
 
Mit den Mariechen auf der Schulter bahnten sich die Westerwaldsterne den Weg durch den Saal auf die Bühne. Für sie war es ein Heimspiel und die Tänze wurden vom Publikum umjubelt. Das Tanzdarbietung war wieder eine Genuss für das Auge.
 
Zwei unterschiedliche Charaktere bilden die beiden Redner Harry und Achim. Sie zelebrieren das klassische Zwiegespräch und bei einer Vielzahl von Themen reden sie mit. Aber am Liebsten nehmen sie sich selber auf den Arm sehr zur Belustigung der Zuhörer. Die Lacher im Saal hatten sie jedenfalls auf ihrer Seite.
 
Für die wegen Krankheit ausgefallenen Wanderer, sprang Bernd Stelter kurzfristig ein. Zwischen zwei Auftritte in Köln-Deutz nahm er den Abstecher nach Uckerath und bot einen herausragenden Auftritt. Umgeschriebene Udo Jürgens-Lieder beeindruckten genau so, wie die "drei Haare auf der Brust".
 
Der 1951 geborene Wicky Junggeburth ist aus Funk und Fernsehen bekannt und spätestens 1993 eroberte er als Prinz im Kölner Dreigestirn mit seinem Lied "Einmol Prinz zo sin" die karnevalistischen Bühnen. Bei seinem Auftritt bei der KG Bierth  durfte natürlich dieses Lied nicht fehlen. Aber der Künstler hatte in seinem Repertoire noch viel mehr Lieder, die zum Schunkeln einluden.
 
Ihr Markenzeichen seit vielen Jahren ist die bemalte Hose und ein strahlendes Lächeln. Sie verwandeln schnell jede Veranstaltung zu einem Feuerwerk guter Stimmung. Die vier jecken Mädels von Colör heizten den Rosensaal ein und ein Ausflug des Elferrates incl. des Uckerather Prinzenpaares zwischen die Sängerinnen war inbegriffen.
 
Auch Marc Metzger sagte seinen Auftritt wegen Krankheit ab. Für ihn sprangen Blom & Blömcher (neu Blömcher) ein. Sie präsentierten Parodien und brachten so Willy Millowitsch, Donald Trump und Marie-Luise Nikuta auf die Bühne. Ein weiterer Großer verlässt die Bühne. Der Auftritt in Uckerath war der letzte Auftritt von Hannes Blum.
 
In rut un wiess eroberten die Musiker von der aus Neuss kommenden Band "De Bajaasch" den Rosensaal und ließen den Jecken kaum Zeit zum Verschnaufen. Kölsche Tön und Rock beließen kaum einen Gast auf seinen Platz.
 
Im Sitzungsverlauf wurden noch diverse Ehrungen vorgenommen und eine Tombola ergänzte das Sitzungsprogramm.
Musikalisch begleitete die von der Mosel kommende Band "Spontan" die Sitzung.
 
Die Stimmung war sehr ausgelassen im ausverkauften Saal. Eine himmlisch jecke Jubiläumssitzung mit einem vielseitigen Programm voller Höhepunkte endete und die KG Bierth konnte sehr zufrieden sein. Dies war auch die Resonanz der jecken Gäste.
 
Historie der KG:
 
Auszug aus der Chronik des Vereins (Quelle: Vereinswebseite http://www.kg-bierth.de/verein/chronik)
Welche Rolle der Zufall doch in unserem Leben spielt!
Es ist beinah einem Zufall zu verdanken, dass die KG Bierth das Licht der Welt erblickte.
Da saßen Sie nun zusammen - die Altväter im Jahre 1927 - und zerbrachen sich die Köpfe über mancherlei Unheil der Zeit, aber auch über die Gründung einer eigenständigen Karnevalsgesellschaft. Ideen hatten sie schon genug, doch wie sollte sie heißen?
Obwohl nun nicht gerad' auf den Mund gefallen, fiel hierzu den Männern nichts ein.
Lag's am Korn, am Bier, oder am Wein, der Gründermut war fast verloren, Sprachlosigkeit bedrohlich nah', da sprach Franz Schumacher die trostreichen Worte in die Runde: "Lot de Moot net senke!". Das war's dann und daraus wurde sie die Bierther KG "Lot de Moot net senke".
Die KG Bierth ist ein Karnevalsverein, der 1927 in der ehemaligen "Gaststätte Frankfurterhof" in Bierth gegründet wurde. Der Verein hat sich auf die Fahne geschrieben, den Zusammenhalt in Bierth und nicht nur das jecke Treiben im Karneval zu fördern.
Das Motto des Vereins, welches die auf die Fahne geschrieben, den Zusammenhalt in Bierth und nicht nur das jecke Treiben im Karneval zu fördern. Das Motto des Vereins, welches die Gründungsmitglieder festlegten, spricht dann auch für sich: "Lot de Moot net senke". Heute gehören der KG Bierth ca 80 Mitglieder an.
 
Text und Fotos: Frank Specht

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