Natur

 

Neben einer schnellwachsenden Stadt, verfügt Hennef über ein umfangreiches, naturnahes Naherholungsgebiet. Neben den Siegauen und den beiden Seen (Allner See und Dondorfer See) am Rande des Stadtgebietes, bestechen die umfangreichen Dörfer mit ländlicher Umgebung. Auch der Kurpark im zentralen Stadtgebiet von Hennef, lädt zu einem Spaziergang ein.

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Inhaltsverzeichnis:

Allner See

Kurpark

Dondorfer See

Wahnbachtalsperre

Sieg

Sonstiges

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Naturimpressionen vom Allner See

19.05.2013

Ein weiterer See innerhalb des Stadtgebietes Hennef ist der Allner See, der in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum liegt. In wenigen Gehminuten und nach Überquerung der Sieg befindet sich der Besucher auf dem Rundweg des Allner Sees. Bei schönen Wetter lohnt es sich, die Spiel- und Liegewiese zu nutzen und die Natur zu genießen.

Fakten zum Allner See:

Entstehung ab 1984 im Rahmen des Baus der A560

Fläsche 10 ha

Maximale Tiefe: 7 Meter

Breite: 0,23 km

Länge: 0,42 km

 

Nachfolgend werden einige Fotoimpressionen vermittelt.

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Kurpark

29.04.2013

Diese Homepage wird in regelmäßigen Abständen von ehemaligen Hennefer Bürgerinnen und Bürgern, sowie hennefinteressierten Menschen aus dem Ausland besucht. Hierzu gehören Besucher aus Südafrika, Equador, Peru, Belgien und den USA.

Die nachfolgenden Fotoimpressionen sollen den ehemaligen Hennefern die Erinnerung an die "alte Heimat" und viele Grüße übermitteln. Für hennefinteressierte Menschen wird mit der Fotogalerie erneut die Vielseitigkeit und die schönen Stellen von Hennef näher gebracht, wie bereits zuvor durch die anderen Beiträge auf dieser Homepage.

Um alle Jahreszeiten abzubilden, wird die nachfolgende Fotogalerie in unregelmäßigen Abständen mit weiteren Bildern erweitert.

Sommer:

Frühling:

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Frühlingsmorgen am Dondorfer See

07.04.2013

Es ist Sonntagmorgen in Hennef-Dondorf und der Dondorfer See erwacht so langsam aus seinem Winterschlaf. Über dem See liegt der Hochnebel der verhindert, dass die aufgegangene Sonne das Licht ihrer Strahlen vollends auf die Wasseroberfläche übertragen kann. Um den See herum herrschen die natürlichen Geräusche. Neben dem Schnattern der Enten, dem Gezwitscher der Vögel und dem Schreien der Gänse, ist lediglich der Wind zu hören, welcher durch das noch blattlose Geäst der Bäume weht. Die Stille wird lediglich zwischendurch vom Vorbeifahren der Bahn und durch entfernte Autogeräusche, die die L333 nutzen, unterbrochen. Einige Zeit später lichtet sich der Hochnebel und die Sonnenstrahlen lassen die Wasseroberfläche des Dondorfer Sees silbernen schimmern.

Man spürt die Wärme der Sonne im Gesicht, man riecht den Wald und erkennt nun auch die ersten Knospen an den Bäumen und weiss, nun kommt der Frühling.

So konnten Wanderer heute den Dondorfer See und die umliegende Flora und Fauna erleben.

Ursprünglich war der 190 m breite und 750 m lange Dondorfer See eine alte Flussschleife der Sieg. Durch den Bau der Bahntrasse Hennef-Eitorf, wurde diese Flussschleife jedoch teilweise trockengelegt. Die Bahntrasse bildet noch heute eine künstliche Barriere zwischen Dondorfer See und der Sieg. Lediglich ein Tunnel, der zum Wasserausgleich der beiden Gewässer dient und eine Fußgängerunterführung, verbindet die beiden Bereiche.

Entstanden ist der See durch Kiesabbau in den Jahren 1977 – 1990. Seit 1997 wird das Gebiet um den Dondorfer See als Naturschutzgebiet, welches ein Größe von ca. 42,6 ha hat,  ausgewiesen. Der See selber ist ca. 20 ha groß. An der tiefsten Stelle ist der See ca. 12 m tief. Ein Teil des Dondorfer Sees ist immer noch der alte Siegarm.

Für den Naturschutz ist der Bereich um den Dondorfer See mit den Siegauen ein wichtiger Bestandteil der Region. Bislang wurden 81 Vogelarten, wovon 50 Vogelarten in diesem Bereich auch brüten, nachgewiesen. Zu den nachgewiesenen Vogelarten gehören u.a. Graureiher, Kormoran, Entenarten, Gänsearten, Haubentaucher, Eisvogel usw.

Auch wurden 21 Libellen-, sechs Amphibien- und zwei Reptilien- (z.B. Ringelnatter) und diverse Insektenarten nachgewiesen. Hierzu gehören auch gefährdete Tiere, wie die Federlibelle.

Darüber hinaus ist der Dondorfer See auch sehr Fischreich. Der See beherbergt Aale, Barsche, Brassen, Hechte, Karpfen, Forellen, Zander, Schleie, Rotaugen. Das Angeln ist unter Beachtung der aktuellen Bestimmungen und Genehmigungserfordernissen möglich. 

Auch verfügt das Naturschutzgebiet über vielseitige und teilweise bedrohte Pflanzen. Hierzu zählen u.a. das Mauer-Gipskraut und die Nadel-Sumpfsinse.

Insgesamt leben in der Region um den Dondorfer See 94 Tier- und Pflanzenarten, die auf der sog. „Roten Liste“ stehen und die es gilt, weiterhin zu schützen.

Umrundet werden kann der Dondorfer See über einen Wanderweg, der jedoch bei extremen Hochwasser nicht genutzt werden kann. Man sollte sich Zeit bei der Umrundung des Sees nehmen und auf die schnell übersehbaren Kleinigkeiten der Flora und Fauna achten. Hier kann man viel entdecken.

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Hohe Trinkwasserqualität für Hennef aus der Wahnbachtalsperre

Mit den Ortschaften Happerschoß und Heisterschoß grenzt das Hennefer Stadtgebiet in nordöstlicher Richtung an die Ufer der Wahnbachtalsperre.

Die Baurarbeiten zur Errichtung der Wahnbachtalsperre begannen im Jahre 1955. Parallel wurde dem Wahnbachtalsperrenverband, der die Wahnbachtalsperre betreibt und für die Wasserversorgung der angeschlossenen Städte, Verbände und Gemeinden zuständig ist, das Wasserrecht verliehen, welches eine jährliche Entnahme von ca. 28,1 Hektokubikmeter genehmigt. Zuvor mussten die im heutigen Staugebiet wohnhaften Menschen umgesiedelt werden und die Gebäude wurden abgerissen. Es bestehen jedoch noch innerhalb des überfluteten Bereiches Brückenbauwerke, die bei extrem Niedrigstand bzw. im Rahmen der Teiltrockenlegung des Talsperrenbereiches aufgrund von Sanierungsarbeiten im Jahre 2008, erkennbar wurden. Richtfest des Dammbauwerkes wurde am 19. Juni 1956 gefeiert. Die Gesamtfertigstellung der Wahnbachtalsperre und die damit verbundene Inbetriebnahme der Anlage erfolgte im April 1958.

Der Wahnbachtalsperrenverband wurde 1953 als Körperschaft des öffentlichen Rechts gegründet. Verbandsmitglieder sind die Kreisstadt Köln, Bundesstadt Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis, auf dessen Gebiet sich die Wahnbachtalsperre befindet. Aufsichtsbehörde ist die Bezirksregierung Köln.

Der Staudamm befindet sich ca. 53 Meter oberhalb der Sieg und hindert den Speicherinhalt von bis zu 41 Hektokubikmeter an das Abfließen in die Sieg. Das durchschnittliche Speichervolumen beläuft sich auf 34 Hektokubikmeter. Hauptsächlich gespeist wird die Wahnbachtalsperre durch den 29,4 km langen Wahnbach, der Nahe der Ortschaft Wiehl-Drabenderhöhe entspringt. Die Gesamtlänge des Stausees beläuft sich auf 5.8 km bei einer Ausdehnung von rund 200 ha.

Nutzen der Trinkwassergewinnung aus der Wahnbachtalsperre sind u.a. umliegenden Städte Siegburg und Hennef. Aber auch daran angrenzende Orte bis hin zum weiter entfernten Zweckverband Eifel-Ahr nutzen die hervorragende, sehr weiche Wasserqualität der Wahnbachtalsperre. Somit können ca. 800.000 Menschen mit dem Wasser versorgt werden.

Die Trinkwasserqualität steht unter ständiger Überwachung durch die chemischen und biologischen Labors des Wahnbachtalsperrenverbandes (WTV) und somit werden die Anforderungen der Trinkwasserverordnung erfüllt. Dies wird auch durch eine Kontrollbehörde des Umweltamtes NRW geprüft.

Neben der Trinkwassergewinnung erfüllt die Wahnbachtalsperre noch eine wichtige Rolle bei dem Hochwasserschutz. Um eine zusätzliche Verschärfung bei einem evtl. Hochwasser von Sieg und Rhein zu verhindern, kann der Zufluss des Wahnbachtalsperreninhaltes und damit auch das Wasservolumen des Wahnbaches zeitweise durch Stauung unterbrochen werden. Zu diesem Zwecke werden je nach Jahreszeit, unterschiedliche Staukapazitäten freigehalten, die dann im Falle eines Hochwassers zur Verfügung stehen. Nach dem Hochwasser werden diese aufgestauten Kapazitäten wieder abgelassen und der Pegel auf den Normalstand gebracht.

Aber nicht nur durch die Trinkwassergewinnung und dem Hochwasserschutz ist die Wahnbachtalsperre eine Bereicherung der Region. Als Naherholungsgebiet mit eingeschränkter Nutzung aufgrund von Bestimmungen zum Trinkwasserschutzes, steht das Gebiet um die Wahnbachtalsperre z.B. für Wanderungen zur Verfügung.  So kann man u.a. einen ca. 30 km langen Rundweg  auf meist naturbelassenen Wegen bewandern und die angrenzenden Wälder, Weiden und Wiesen genießen. Zwischendurch gestattet die Aussicht immer wieder den Blick auf das Gewässer. In den Höhenlagen besteht bei klarer Sicht auch die Möglichkeit, die Region weit zu überblicken. Die Dammsperre selber ist begehbar.

Durch diese Unberührtheit der Natur entwickelten sich Lebensräume für unterschiedlichste Tiere.

Alleine ca. 130 Vogelarten leben oder besuchen den Lebensraum „Wahnbachtalsperre“. Hierzu gehören u.a. der Rote Milane, Seeadler, Kormorane, Eisvögel, Graureiher, Enten, Gänse und diverse Singvögel.

Aber auch verschiedene Fischarten nennen das Gewässer ihr zu Hause. Nachgewiesen wurden bislang 18 Fischarten. Hierzu gehören u.a. Hechte, Aale, Barsche, Karpfen und Brassen. Mit dem Besitz eines Fischereierlaubnisscheines ist das eingeschränkte Angeln möglich.

Letztlich bewohnen Reptilien, Unken und Frösche und weitere Tierarten die Ufer des Gewässers und die angrenzenden Wälder und Wiesen.

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Die Sieg

Die Sieg - 17 Kilometer, die ein wichtiger und prägender Bestandteil von Hennef sind.

Genau diese 17 Kilometer schlängelt sich die Sieg durch das Hennefer Stadtgebiet und bietet der Bevölkerung von Hennef und gern gesehenen Ausflüglern ein Naherholungsgebiet auf höchstem Niveau.

Doch bevor der Fluss das Stadtgebiet von Hennef erreicht, hat er schon ca. 120 Kilometer hinter sich gelassen. Die Quelle der Sieg befindet sich im südlichen Rothaargebirge, unweit der Ortschaft Walpersdorf auf einer Höhe von 603 m ü. NHN. Von der Quelle bis zur Mündung in Niederkassel-Mondorf bei Bonn beträgt der Höhenunterschied den der Fluss absolviert 558 m. Auf seinen 155,2 Kilometer Flusslänge durchfließt die Sieg neben Hennef mittlere Städte wie z.B. Siegen, Netphen, Sankt Augustin, Siegburg und Troisdorf und wird von vielen kleineren Flüssen gespeist. Hierzu gehören auf Hennefer Stadtgebiet die beiden Flüsse Bröl und der Hanfbach.

Von Hennef begrüßt wird die aus Eitorf kommende Sieg in Höhe von Bülgenauel. Einen Dorf mit ca. 300 Einwohnern in naturverbundener Umgebung. Gerne nutzen Menschen diesen Flussabschnitt für sportliche Aktivitäten. So kann man im Sommer oftmals Schlauchboot und Kanufahrer auf dem Gewässer entdecken. Mit einer mittleren Fließgeschwindigkeit von ca. 2,5 km/h bleibt den Wassersportlern ausreichend Zeit die Flora und Fauna zu genießen. Am rechten Flussufer erheben sich bewaldete Hügellandschaften. Eine Erhebung bildet der sog. Stachelberg, der eine weitere Sportart ermöglicht. Wenn die Thermik es zulässt, starten von dort Drachenflieger und Paraglider. Auf ihren luftigen Ausflug eröffnet sich den „Piloten“ ein wundervoller Blick auf die Sieg und die nähere Umgebung. Halb schräg gegenüber von Startplatz können die Flieger aus der Luft einen Blick auf und über die Burg Blankenberg schweifen lassen.

Auch die Sieg setzt ihren Weg von Bülgenauel in Richtung Lauthausen fort und fließt unterhalb der Burg Blankenberg vorbei an der Ortschaft Stein. Hierbei wird die Sieg bis Hennef begleitet durch die S-Bahn-Linie und die Landstraße 333. Wanderer nutzen gerne die Gelegenheit einen Ausflug zur Burg Blankenberg und dem historischen Ortskern mit kleinen Gassen und wundervoll restaurierten Fachwerkhäusern zu machen. Von der Aussichtsebene der Burg Blankenberg hat man einen wundervollen Blick über das Siegtal. Empfehlenswert auch eine Wanderung entlang des Natursteigs Sieg. Auf mehreren Etappen des Natursteigs lassen sich romantische Bachtäler, naturbelassene Auen- und Waldlandschaften, interessante und sehenswerte Ortschaften sowie freundliche Menschen entlang der Sieg entdecken.  Einige Etappen führen auch durch das Stadtgebiet Hennef.

Die Sieg führt weiter am S-Bahnhof Stein vorbei und erreicht ca. zwei Kilometer nach der Oberaueler Brücke die Ortschaft Lauthausen. Gut 500 Menschen wohnen hier und der müde Wanderer, Wassersportler oder Fahrradfahrer kann eine Pause im Landgasthof Zum Siegstrand machen. Mit seinen erst vor kurzem neu konzipiertem Biergarten direkt am Fluss, kann man die Seele baumeln lassen und den Alltag vergessen.

Auf der anderen Flussseite befindet sich der naturbelassene Dondorfer See mit seiner vielseitigen Fauna und Flora. Hier haben sich viele Vögel niedergelassen und aufgrund der Naturschutzauflagen können diese ungestört brüten. Auch der Fischbestand ist im See vielseitig. Gleiches gilt für die Sieg, wo man Aale, Hechte, Bachforellen, Barben und auch die Lachse wieder findet. Mittlerweile sind insgesamt 36 Fischarten im Fluss beheimatet. Salamander, Kröten, Libellenarten, Eidechsen und viele Vogelarten bilden darüber hinaus eine artenreiche Tierwelt.

Ebenso beherbergt die Flora zahlreiche Arten. Leider hat sich aber auch die gefährliche Herkulespflanze angesiedelt, die vom Betrachter aufgrund ihrer Gefährlichkeit gemieden werden sollte.

Weldergoven ist die nächste Ortschaft, welche die Sieg passiert. Weldergoven ist eine Ortschaft mit über Tausend Einwohnern. Der historische Ortskern ist geprägt von Fachwerkhäusern, die einen tollen Rahmen für das jährliche Scheunenfest mit Live-Musik und den Weldergovener Gassenflohmarkt im Sommer bilden.

In Höhe der nächsten Ortschaft Allner mit ihrem gleichnamigen Schloss, erhält die Sieg Zulauf durch die Bröl. Unmittelbar vor der Allner Brücke mündet die Bröl nach einer Flusslänge von 45,1 Kilometern durch das Bröltal linksseitig in die Sieg. Durch den Zufluss der Bröl wird das Wasservolumen der Sieg deutlich erhöht.

Nach der Allner Brücke (Bröltalstraße)  befindet sich auf der rechten Seite ein besonderes Bauwerk. Das Schloss Allner prägt das Ortsbild und bettet den Ortskern zwischen sich und der Sieg ein.

Dieses 1420 erstmalig urkundlich erwähnte Schloss befindet sich im Privatbesitz. Teile des Schlosses, der Nebengebäude und der Schlossparkes wurden im Rahmen eines Bauherrenmodells mit Privatimmobilien bestückt.

Zwischen der Ortschaft Allner und der Sieg bzw. dem Stadtzentrum Hennef befindet sich der Allner See. Dieser lädt bei warmen Wetter an einem festgelegten Seeabschnitt die Besucher zum baden ein. Eine eingerichtete Rasenfläche ermöglicht darüber hinaus zur Rast und zum Picknick.

Weitere Teile des Allner Sees sind für den Naturschutz reserviert und dies wird auch gerne durch die Besucher akzeptiert.

Der Allner See wird auch regelmäßig sportlich im Rahmen des Hennefer Triathlons und dessen erste Kategorie „Schwimmen“ genutzt.

Auf der anderen Flussseite, welche durch eine langgezogene Fußgängerbrücke verbunden wird und bereits im zentralen Stadtgebiet von Hennef fließt nach 19 Kilometern Flusslänge der Hanfbach in die Sieg nachdem dieser das zentrale Stadtgebiet von Hennef durchquert hat. Ein kleinerer Fluss, der jedoch im Jahre 1992 zum Mittelpunkt wurde. Damals floss der Bach an der Frankfurter Straße kurz vor der Mündung unter einem zweistöckigen Wohn- und Geschäftshaus durch. Aufgrund von tagelangen und erheblichen Regenfällen schwoll der kleine Bach zu einem reißenden Fluss an. Der Druck dieser Fluten brachte das Objekt zum Einsturz und hinterließ bis zum heutigen Tage einen freien Blick Richtung Sieg. Aufgrund der frühen Evakuierung der Bewohner, kam zum Glück kein Mensch körperlich zu Schaden.  

Hochwasser der Flüsse Sieg, Bröl und des Hanfbaches hielten die Bewohner von Hennef immer wieder in Atem. Das letzte größere Hochwasser konnte im Dezember 2012 verzeichnet werden.

Unweit der Mündung des Hanfbaches befindet sich das vor einigen Jahren neu konzipierte Chronos-Gelände. Das damalige Chronos-Werk (Vorgänger: Hennefer Maschinenfabrik C. Reuther & Reisert“) wurde 1876 bekannt durch die Erfindung der ersten automatischen Waage. Diese wurde 1883 zugelassen. Zwischenzeitlich hat das Werk die Produktion eingestellt und auf dem Chronos-Gelände entstanden neue Wohnungen und Häuser, sowie Gewerbeunternehmen.

Von hier lässt sich auch in wenigen Schritten die Einkaufsstraße von Hennef mit einer Vielzahl von Geschäften erreichen. Fuß läufig sind auch Sehenswürdigkeiten wie z.B. das alte Rathaus und den Kurpark zu erreichen und Hennef bietet auch  kulturelle Veranstaltungen wie das Stadtfest und die Europawoche.

Vorbei an der Freitreppe, welche eingebettet in das Chronos-Gelände errichtet wurde, fließt die Sieg nun in Richtung der gut 200 Einwohner umfassenden Ortschaft Weingartsgasse. Zum Ortsbild gehört die Hängebrücke, welche die Sieg überquert und geradewegs zu dem idyllischen Biergarten des Gasthauses Sieglinde führt. Über die Grenzen hinaus bekannt ist die Sieglinde durch ihr musikalisches Liveprogramm. In regelmäßigen Abständen finden Konzerte im Saal der Gaststätte bzw. im Sommer im Biergarten statt.

Zusammen mit der Gaststätte JaJa, welche sich unweit der Sieg in der Einkaufsstraße von Hennef befindet, ist die Sieglinde auch Veranstaltungsort des jährlichen Siegtal-Festivals, wo u.a. Livekonzerte präsentiert werden.

Als letzten Ort im Hennefer Stadtgebiet durchfließt die Sieg die Ortschaft Stoßdorf, bevor sie das Stadtgebiet Siegburg und die Ortschaft Kaldauen erreicht.

In Hennef-Stoßdorf leben ca. 1.700 Menschen und historischer Mittelpunkt bildet die Kornbrennerei Quadenhof, welche ein Museum beherbergt und besichtigt werden kann.

Bis zur Mündung sind es nun nur nach ca. 18 Kilometer und auf den Weg dorthin verbindet sich das Wasser der Sieg u.a. noch mit dem Wasser der Agger.

Für das Leben in Hennef ist die Sieg eine Bereicherung der Lebensqualität. Die Menschen genießen diesen facettenreichen Fluss, der sportliche Möglichkeiten unter Beachtung des Naturschutzes und einen enormen Erholungswert bietet. Die Sieg, deren Auen und Wälder und die angrenzenden Seen bilden eine wichtige Grundlage für die Flora und Fauna der Region. Je nach Jahreszeit stellen sich der Fluss und die Flora/Fauna unterschiedlich dar.

Im Frühling entdeckt der Besucher gerne mal Schwäne, Enten und andere Vögel, die mit ihren Jungtieren die nähere Umgebung entdecken. Im Sommer beherrscht das Bild die Flora im vollen Blattkleid und im Herbst überziehen insbesondere morgens gerne Nebelschwaden das Gewässer. Ein klarer Wintertag mit eventuellem Schnee bildet auch ein Bild der Impressionen.

Es macht Spaß, diese Natur zu genießen.

Text: Frank Specht

Fotos 2013 - 2015: Frank Specht

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Siegimpressionen 2013

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Sonstiges

Schafe an der Sieg

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Wildgehege Hennef

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Höhenlage Happerschoß/Heisterschoß mit Blick auf Kirche Bödingen

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Pferde auf einer Koppel in Lichtenberg

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Fussgängerüberweg über die Sieg von Hennef-Zentrum in Richtung Allner See.

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Winterliche Höhenlage von Söven.


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