Eventberichte 2/2018

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Gastbeitrag über die Sitzung der KG Bierth

Stimmungsvolle Sitzung der Bierther


Traditionell veranstaltete die Karnevalsgesellschaft Bierth am Karnevalssamstag ihre Sitzung. Erstmals führte Achim Schneider als Sitzungspräsident durch das Programm und dieses konnte sich durchaus sehen lassen.


Nachdem die Bierther in den gut gefüllten Saal einmarschiert sind kam auch schon mit den Westerwaldsternen der erste Höhepunkt der Veranstaltung, die mit ihren Tanzeinlagen das Publikum in Stimmung brachten.

Nach den Westerwaldsternen, hatte die KG Bierth einen ganz besonderen Leckerbissen für ihr Publikum. Die sympathische Musikgruppe „Los Manolos“ aus Bonn, bekannt aus der RTL Sendung „Das Supertalent 2018“ trat zum ersten Mal auf einer Karnevalssitzung auf und schaffte es auf Anhieb das Publikum mit ihrer spanischen Musik zu begeistern.

Weitere Höhepunkte wie die Uckerather Prinzenpaare, die Wanderer, der Flachlandtiroler, Zippchens Funken und viel mehr machten die Sitzung zu einem kurzweiligen Abend. Bevor die Gruppe die Boore den Abschluss machten, wurde der langjährige Sitzungspräsident Hans Peter Lütz, welcher auch für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt wurde, zum Ehrenpräsidenten der KG Bierth ernannt.

Achim Schneider führte souverän durch die Sitzung und zeigte, dass ein würdiger Nachfolger für den langjährigen Sitzungspräsidenten Lütz gefunden wurde.

Weitere Informationen und Bilder: www.kg-bierth.de oder auf Facebook

Fotos und Text: KG Bierth
 

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Karnevalsparty der KG Quer durch de Waat

Stimmung pur bei der Karnevalsparty der KG Quer durch de Waat.
 
In den letzten Wochen fanden diverse Karnevalssitzungen mit anschließender Party in der Hennefer Meiersheide statt. Am gestrigen Abend allerdings stand die Karnevalsparty im Vordergrund. Eingeladen hierzu hatte die KG Quer durch de Waat und die jecken, bunt gekleideten Jecken kamen in Scharen. Seit Wochen war die Karnevalsparty ausverkauft.
 
In der Meiersheide wurden kurzerhand die Theken und eine Cocktailbar in den Saal verlegt, sodass die 1.200 feiernden Menschen auch schnell Zugriff auf die flüssige Nahrung hatten. Immerhin musste man für den Flüssigkeitsersatz sorgen, denn es wurde viel getanzt.
 
Für die gute musikalische Unterhaltung zündete DJ Cue, alias Daniel Kurth einen Stimmungskracher nach dem Anderen. Von der Bühne hatte er einen guten Überblick über die kostümierten Jecken im Saal. Seit vielen Jahren ist Daniel Kurth als DJ Cue bei der Karnevalsparty vertreten und auch beim SommerOpenAir heizt er regelmäßig die Gäste mit seiner Musikauswahl ein. DJ Cue ist immer eine gute Wahl.
 
Auch wenn die Party im Vordergrund des gestrigen Abends stand, fehlte es dennoch nicht an einer kleinen Programmauswahl. Natürlich durfte das Hennefer Prinzenpaar Wolfgang VI. und Monika V., welches in diesem Jahr durch die KG Quer durch de Waat gestellt wurde, auf der Bühne nicht fehlen. Heimspiel sozusagen.
 
Dem Hennefer Prinzenpaar sah man die gute Laune an und kurz vor Ende der Session und unmittelbar vor dem Rosemontagszug als Höhepunkt des Karnevals, gaben die beiden Tollitäten nochmals Gas. Bereits jetzt kann das Hennefer Prinzenpaar, ihre Adjutanten und die KG Quer durch de Waat auf eine gelungene Session zurückblicken. Bei den Jecken kam das Hennefer Prinzenpaar sehr gut an.
 
Vollgas gaben aber auch die beiden Bands „Boore“ und die „Big Maggas“ auf der Bühne. Beide Bands spielten einen Party- und/oder Karnevalshit nach dem Anderen. Egal ob „schönste Boygroup der Welt“ oder Stimmungsgaranten in Lederhosen, Verschnaufpausen seitens der Jecken fanden nicht statt. Okay, vielleicht schaltete man einen Gang während der Schunkeleinlagen zurück, aber man gab alles und dies machte die Veranstaltung zu einem riesigen Erfolg. Die Rückmeldungen von Gästen bestätigten diesen Eindruck.
 
Auffällig waren auch die tollen, farbenfrohen und ideenreichen Kostüme der Jecken. Einige Kostüme wurden aufwändig und selber hergestellt und das passende Schminken des Gesichtes nahm vor der Veranstaltung sicherlich einige Zeit in Anspruch. Hätte es eine Prämierung für das schönste Kostüm gegeben, wäre die Entscheidung des Siegers sehr schwer gefallen.
Die KG Quer durch de Waat bewies erneut, dass sie ein Garant für tolle Sitzungen und Karnevalsparties ist und nun können sich die Jecken auf den bevorstehenden Rosemontagszug freuen.
 
Text: Frank Specht
Fotos: Heike und Frank Specht

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​Karnevalistischer Empfang in der Kreissparkasse Köln

 

Wer sich heute am Karnevalsfreitag mittags  im Hennefer Zentrum befand, wunderte sich sicherlich über die vielen Karnevalisten, die alle in Richtung der Geschäftsräume der Kreissparkasse Köln, Filiale Hennef unterwegs waren. Der Grund für dieses Ziel war nicht etwa der Geldautomat, sondern – wie in jedem Jahr – richtete die Kreissparkasse Köln einen karnevalistischen Empfang in der Schalterhalle aus.
 
Wo sich sonst die Kunden des Institutes befinden, waren die Schalterhalle und der Beratungsbereich der Filiale nun mit vielen bunten, gut gelaunten Karnevalisten gefüllt und die Mitarbeiter der Kreissparkasse Köln hatten sich auch in diesem Jahr ein tolles Programm ausgedacht.
 
Auf der eigens für diese Veranstaltung aufgebauten Bühne, begrüßten die Filialdirektorin Anya Lücker und Regionaldirektor Peter Schaffrath die zahlreichen Karnevalisten sowie die jecken Gäste. Beide moderierten souverän durch das zweistündige Veranstaltungsprogramm, welches mit einer kleinen Karnevalssitzung vergleichbar war.
 
Vor einer besonderen Herausforderung standen die Juniorengarde der KG Rot Weiss Bröl und die Hennefer Stadtsoldaten, als sie vor der Bühne ihre Tanzdarbietungen präsentierten, denn – aufgrund der Vielzahl der anwesenden Jecken – war der Platz sehr beschränkt. Doch alle Tänzerinnen und Tänzer meisterten diese Herausforderung blendend und begeisterten das Publikum.
 
Die Prinzenpaare hatten es da etwas einfacher, denn sie konnten die kleine Bühne mit ihrem Gefolge nutzen, obwohl es auch dort eng wurde.
 
Die Mitarbeiter der Kreissparkasse und das jecke Publikum begrüßten das Hennefer Prinzenpaar Wolfgang IV. und Monika V., das Bröler Prinzenpaar Stefan I. und Caroline I. und das Sövener Kinderprinzenpaar Leon I. und Janine I.. Alle Prinzenpaare richteten ihre Worte an das Volk und beendeten die Ansprache mit einem dreimaligen Alaaf und "Peace"-Ausruf, denn das Motto der Kreissparkasse in diesem Jahr war "Flower Power" und dementsprechend war auch die Schalterhalle geschmückt und die Mitarbeiter verkleidet.
 
Einen karnevalistischen Gruß von der Bühne der Kreissparkasse an die Kollegen eines anderen Kreditinstitutes sendete dann noch das Sövener Kinderprinzenpaar, als diese in ihrem Alaafgruß die Volksbank benannten. Das ist halt Karneval und bei so vielen Auftritten kann man auch mal den Gastgeber verwechseln, was das Kinderprinzenpaar nur noch sympathischer macht. Der SKC Söven hat mit seinem diesjährigen Kinderprinzenpaar erneut einen guten Griff gemacht.
 
Seit vielen Jahren ist es Tradition, dass am Karnevalsfreitag diese Veranstaltung in der Schalterhalle der Filiale Hennef der Kreissparkasse Köln durchgeführt wird. Ebenso seit Jahren ist es Tradition, dass die anwesenden Prinzenpaare sich einer Aufgabe stellen müßen, um einen gewissen finanziellen Betrag - diesmal in Höhe von 500,00 Euro  - seitens der Kreissparkasse zu erhalten. Dieser Betrag wird dann - entsprechend des Wunsches des Prinzenpaares - zu Gunsten einer sozialen Einrichtung gespendet.
 
In diesem Jahr hatte das Hennefer Prinzenpaar die Aufgabe einen Blumenkranz zu binden. Mit Hilfe der Adjutanten nahmen die beiden Tolltäten diese Aufgabe auf der Bühne wahr. Das Ergebnis wurde präsentiert und diente kurzerhand Peter Schaffrath als Kopfbedeckung. Eine wirklich gelungene Arbeit und eine schöne Ergänzung zum türkisfarbenen Flamingo-Anzug des Regionaldirektors.
 
Das Bröler Prinzenpaar und das Sövener Kinderprinzenpaar hatten eine gemeinsame Aufgabe zu lösen. Entsprechend der vor vielen Jahren im Fernsehen ausgestrahlten Rate-Show "Die Montagsmaler" zeichneten die Tollitäten auf einem Flipchart Motive, die durch die anwesenden Jecken zu erraten waren. Die gemalten Ergebnisse waren so exakt, dass alle Motive erraten wurden. Picasso würde neidisch werden!!!
 
Somit gewannen alle Prinzenpaare jeweils einen Betrag von 500,00 Euro.
 
Vertretern der Karnevalsvereine und einigen Ehrengästen wurde im Rahmen der Veranstaltung der Kreissparkassen-Orden auf der Bühne überreicht.
 
Voller Erwartung fieberten die Jecken dem Eigenvortrag der Mitarbeiter der Kreissparkasse Köln entgegen. Jedes Jahr denken sich diese eine tolle Präsentation aus und proben bereits Wochen zuvor ihren Auftritt.
 
In diesem Jahr zeigten die Mitarbeiter ihr gesangliches Können. Filialdirektorin und Moderatorin Anya Lücker bewies mit ihrem Gesang und den KSK-Singers, der aus Mitarbeitern der Kreissparkasse bestand,  dass in ihnen auch eine durchaus sehr talentierte Sängergruppe steckt. Erinnerungen an die legendären les humphries singers waren gewollt.
 
Die Auswahl der Lieder mit "brown girl in the ring" von Boney M und "wie soll dat nur wigger jon" von den Bläck Fööss war ebenso treffsicher, wie das Erreichen und Halten aller Töne. Das selbstsichere und sympathische  Auftreten  tat das Übrige. Die Jecken dankten es mit Zugaberufen und euphorischen Applaus.
 
Nach dem offiziellen Ende des Programms blieb noch ein wenig Zeit zum gemütlichen Beisammensein, bevor die Aufräumarbeiten begannen.
 
Text und Fotos: Frank Specht

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Sitzung Geistinger Schmetterlinge

Tolle Sitzungsparty bei den Geistinger Schmetterlingen
 
Es sind auch die sympathischen Damen der Geistinger Schmetterlinge, die den Hennefer Karneval so vielseitig machen. Seit vielen Jahren ist die Gesellschaft nicht nur im Karneval aktiv, sondern auch mit ihrer mobilen Waffelbude „Finchen“ findet man die Mitglieder bei vielen öffentlichen Veranstaltungen in Hennef.
 
Die Ursprünge des Vereins gehen bis in das Jahr 1922 zurück. Damals wurde der Verein von zwei Männern unter den Namen „ Geistinger Freundschaftsbund“ gegründet. Nach dem Krieg übernahm dann das weibliche Geschlecht – zunächst unter dem Namen „Unter einem Hut“ das Zepter und seit 1969 agieren die Vereinsmitglieder unter den heutigen Namen „Damenkarnevalsgesellschaft Geistinger Schmetterlinge“.
 
Einige Sitzungspräsidentinnen und 1. Vorsitzende führten die Karnevalsgesellschaft sehr erfolgreich durch die vergangenen Sessionen. Die aktuell amtierende Sitzungspräsidentin, Katharina Carstensen leitete ihre erste Sitzung 2012 im Alter von 22 Jahren und geht somit als jüngste Sitzungspräsidentin in die Chronik des Vereins ein.
 
Im letzten Jahr legte Ingrid Sterzenbach nach 15jähriger erfolgreicher und verdienter Tätigkeit als erste Vorsitzender ihr Amt nieder und Tanja Dietrich übernahm 29jährig diesen verantwortungsvollen Posten.
 
Am Beispiel der Geistinger Schmetterlinge ist erkennbar, dass sich der junge karnevalistische Nachwuchs gut etabliert hat und in dieser Konstellation wurde heute an Weiberfastnacht auf der Bühne der ausverkauften Aula Wehrstraße die Weibersitzung der Schmetterlinge eröffnet. Literatin Ingrid Sterzenbach hat auch dieses Mal ein buntes und kurzweiliges Sitzungsprogramm für die bunt kostümierten Jecken zusammengestellt. In ausgelassener Atmosphäre genossen die Gäste das vielseitige Programm.
 
Nach dem Einzug der Schmetterlinge und der Begrüssung der weiblichen Jecken im Saal, wurden die Anwärterinnen Bettina Nietzer und Janina Kimmel vorgestellt. Ingrid Sterzenbach wurde zur Ehrenvorsitzenden und Frank Specht (Hennefer-Inspirationen) wurde zum Ehrensenator ernannt.
 
Günter Boch vom BDK überreichte den BDK-Orden in Gold an Heike Knepper, die für ihre 25jährige Tätigkeit im Vorstand der Schmetterlinge geehrt wurde.
 
Sieben junge Musiker, in rot gekleidet, unterschiedliche Instrument im Gepäck und voller Elan, das ist der Bestandteil der Band "Kölsche Adler". Vielseitig ist ihr Repertoire und dieses präsentierte die Band auf der Bühne. Die Leidenschaft zur Musik sah man den Musikern an und der Funke sprang ins Publikum über.
 
Showtanz der Extraklasse wurde nach dem Auftritt der Kölschen Adler seitens der Showtanzgruppe und sechsmaligen Deutschen Meister "High Energy" geboten. Die Menschenpyramiden können nicht hoch genug sein und das Tempo lässt keine Zeit zum Ausruhen. Auch die Jecken gönnten sich keine Pause außer, wenn die akrobatischen Einlagen der Tänzerinnen und Tänzer das Publikum staunen ließ.
 
Die "Geschwister in der Bütt" sprangen ganz kurzfristig für die erkrankte "Frau Kühne" ein. Niklas (17 Jahre) und Lena (13 Jahre) sind Naturtalente. Ursprünglich tanzten beide Geschwister in einer Garde. Doch 2009 entschieden sich die Beiden, in die Bütt zu steigen. Viele Auszeichnungen gewannen sie seitdem. Hierzu gehören: "Zweifacher Sieger von Nachwuchs in der Bütt", "Jugendverdienstorden in Gold" und ganz aktuell den BDK Bundeswettbewerb "Jugend in die Bütt" und gelten somit als beste Nachwuchsredner Deutschlands. Aber sie können nicht nur Reden halten. Auf der Bühne faszinieren sie mit Gesang, Lenas Akkordeon und Tanz mit Hebefiguren. Die Geistinger Jecken waren beeindruckt.
 
Es ist Tradition, dass das Hennefer Prinzenpaar nicht nur mit ihren Adjutanten die Sitzung der Geistinger Schmetterlinge besucht, sondern mit im großen Gefolge sind auch Abordnungen der Komiteevereine. Die Bühne reicht meistens kaum aus, dieser Vielzahl an Karnevalisten genügend Platz zu bieten. Aber irgendwie klappt es dann doch immer und dem Hennefer Prinzenpaar sah man die Freude an, nun bei den Schmetterlingen sein zu dürfen. Heute hatte Prizessin Monika V. das Sagen und sie ließ ihren Prinzen Wolfgang IV. mit einem Teil des Gefolges für die Jecken tanzen.
 
Seit 2006 mischen die drei Sänger der Wanderer den Karneval mit Musik, Tanz und Entertainment auf. Instrumente brauchen sie nicht, denn alles, was sie benötigen, erzeugen sie mit ihren Stimmen. Mit ihrer Ausstrahlung und dem rythmischen Tanz animierten sie die Schmetterlinge und Gäste zum Körpereinsatz in Form von Tanz und Applaus. Die Stühle, wo eben noch die Jecken Damen drauf saßen, wurden nun dazu genutzt, um darauf stehend und im Rhythmus klattschend das Geschehen auf der Bühne zu verfolgen.
 
Ein Stimmungsgarant auf den karnevalistischen Bühnen sind die Hennefer Stadtsoldaten mit ihrem männlichen Tanzmariechen. Voller Elan tanzt dieses – teilweise zusammen mit ihrem Tanzpartner – gekonnt über das Parkett. Beinschwung bis über den Kopf ist kein Problem. Sehr schön anzuschauen sind auch die einstudierten Tänze der anderen Hennefer Stadtsoldaten und sollte mal ein Schritt nicht zu 100% gelingen, so macht dies die Stadtsoldaten nur noch sympathischer.
 
Nach dem Auftritt der Hennefer Stadtsoldaten wurde auch Baas Paul Jacobs von den Schmetterlingen zum Ehrensenator ernannt.
 
Für weiterhin sehr gute und ausgelassene Stimmung sorgten auf der Sitzung der Geistinger Schmetterlinge noch die Band "Kappes & Co.", das Männerballet "Die Tanzbienen" und die "Zwei Hillije" mit ihrem Zwiegespräch und Kräzchengesang.
Die Band "Papallapap" gab kurz vor Ende der Sitzung nochmals Vollgas und holte den Elferrat der Schmetterlinge von ihren Plätzen auf den vorderen Teil der Bühne. Tanzen war angesagt!!! Als sozusagen "Butterfly-Dancers" zeigten die Schmetterlinge Taktgefühl und tänzerisches Können und auch das Handwerk des Luftgitarrespielens wurde beherrscht.
Die Geistinger Schmetterlinge präsentierten ein umfangreiches und vielseitiges Spitzenprogramm und die jecken, weiblichen Gäste dankten es mit viel Applaus, Zugabewünschen, Tanz und Gesang. Katherina Carstensen leitete die Sitzung erneut souverän.
 
Ein voller Erfolg und nach dem Sitzungsprogramm ging die Party noch weiter. Zwischenzeitlich hatten auch die Herren Einritt in den Saal und durften mitfeiern.
 
Text und Fotos: Frank Specht

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Rathauserstürmung Hennef 2018

Hennefer Stadtsoldaten übernehmen singend das Rathaus
 
„Mir kumme mit allemann vorbei“ könnte auch dieses Jahr erneut das Motto der Mobilmachung der Hennefer Stadtsoldaten zum Rathaussturm gewesen sein. Doch es waren nicht die Festpiraten, welche die Höhner in ihrem Lied besangen, die kamen, sondern die vielen Mitglieder der Hennefer und befreundeten Karnevalsvereine.
 
Treffpunkt war der Stadtsoldatenplatz und von hier zogen die vielen Karnevalisten, zum Takt der Regimentskapelle der Stadtsoldaten, zum ca. 200 Meter entfernten Rathaus, wo sie von weiteren zahlreichen Jecken zu der Musik des Blasorchesters Uckerath erwartet wurden.
 
Auf den Balkon des Rathauses stand bereits Bürgermeister Klaus Pipke mit seinen Verbündeten, um die Erstürmung zu verhindern. Vermutlich ahnte Klaus Pipke, was ihn bevorstand, denn vom Balkon hatte er einen guten Blick auf die "Sturmtruppen" der Hennefer Stadtsoldaten.
 
Doch bevor die Hennefer Stadtsoldaten das Rathaus erstürmten, konnten die fünf (Kinder)Prinzenpaare ihre Worte an den Bürgermeister richten und diese hatten eindeutige Forderungen an den Bürgermeister. U.a. ging es bei den Forderungen um den umfangreichen Straßenverkehr.
 
Bürgermeister Pipke und seine Widersacher ließen sich aber auf keine Diskussionen ein und waren auch nicht bereit, die Stadtführung an die Karnevalisten zu übergeben. Bürgermeister Pipke antwortete teilweise mit verbalen Hohn auf die Drohungen des Anführers der Sturmtruppen, Baas Paul Jacobs.
 
Daran änderte auch der Aufmarsch der Juniorentanzgruppe der KG Rot-Weiss Bröl nichts. Diese tanzten wie immer sehr gekonnt.
 
Nachdem im letzten Jahr die Stadtsoldaten das Rathaus durch einen Tanzwettbewerb gewannen, hatte man sich für dieses Jahr etwas Neues ausgedacht. Nach dem Motto „Hennef sucht den Superstar“ wetteiferten die Angreifer gegen die Verteidiger um diesen Titel nun gesanglich.
 
Mit dem ersten Beigeordneten, Michael Walter und seiner Gitarre sowie Bianca Jung und Martin Herkt schickten die Verteidiger ein altbewährtes und ernstzunehmendes Team ins Rennen. Bereits im letzten Jahr versuchten diese drei Mitarbeiter der Stadt Hennef mit ihren Tanzdarbietung, die Erstürmung der Stadt zu verhindern. Sollte es Ihnen diesmal mit ihrem gesanglichen Können gelingen?
 
Die Challenge begann aber zunächst seitens der Stadtsoldaten mit Klaus-Dieter Scholz und Jan Steinhauer, die den Erfolgshit "Ich wär´ so gern ein Stadtsoldat" darboten und damit die Messlatte des Wettkampfes sehr hoch legten
Die Verteidiger als Rathaus-Combo überraschten mit einer unplugged-Version Kölscher Leedcher zum Mitsingen und Schunkeln und kamen damit sehr gut an.

In nur sechswöchiger Vorbereitungphase texten sie die Kölschen Leedcher auf die heutige Gegebenheit um.
 
Selbstsicher zu gewinnen war der Baas dennoch, denn nun zauberte er einen Gesangsprofi aus den Ärmeln. Auf der Bühne übernahm Nicole von Sobbe, die bis vor wenigen Monaten Mitglied der bekannten Gesangsgruppe "Colör" war, das Mikrofon und sang die Hennefer Stadtsoldaten in Richtung Sieg.
 
Auch die zweite Runde der Verteidiger konnte an den Sieg nichts mehr ändern.
 
Um noch einen drauf zu setzen tanzten nun die Stadtsoldaten-Pänz und die Hennefer Stadtsoldaten. Trotz dieser hervorragender Darbietung und der himmelwärts zeigenden Beinarbeit von Mariechen "Sahneschnittchen", blieb Pipke unnachgiebig.
 
Auch der Tanz "Laridah" der Hennefer Stadtsoldaten mit Unterstützung der anwesenden Präsidenten diverser Karnevalsvereine, änderte nichts an dieser Tatsache.
 
Da Bürgermeister Pipke immer noch nicht seine Niederlage eingestand, blieb den Hennefer Stadtsoldaten nichts anderes übrig, als die Verteidigungslinie mit Rammbock zu durchbrechen und das Rathaus zu erstürmen.
Der Kamelleregen vom Balkon war das letzte, sinnlose Aufbäumen der Verteidiger.
 
Nach der Eroberung stand Bürgermeister Pipke sein Scheitern bei der Verteidigung des Rathauses gegen die Karnevalisten ein und zeigte sich versöhnlich und kooperativ. Die Eroberer nahmen dies wohlwollend zur Kenntnis und erklärten sich bereit, dass Klaus Pipke nach den Karnevalstagen wieder das Zepter zum Regieren in die Hand bekommt. Doch bis dahin regieren die Karnevalisten.
 
Nach der Einigung wurde dann noch gemeinsam im Rathaus gefeiert und vielleicht wurde dann aus einigen Teilnehmern doch die besungenen und anfangs benannten Festpiraten.
 
Text und Fotos: Frank Specht

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  ​Jecke Sitzung der Westerwaldsterne im Rosensaal
 
Bei diversen Hennefer Sitzungen konnte man die Westerwaldsterne mit hochkarätigem Gardetanz erleben. Seit Jahren wird der hohe Standard mit einer anspruchsvollen Choreographie, akrobatischen Tanzeinlagen und einer sympathischen Ausstrahlung der Tänzerinnen und Tänzer auf höchstem Niveau gehalten.
 
Für die Mitglieder der Westerwaldsterne ist es im wieder etwas Besonderes, auf der eigenen Sitzung zu tanzen. Gestern war es dann wieder soweit. Die Westerwaldsterne präsentierten im Uckerather Rosensaal ihre Kostümsitzung.
Sowohl das Tanzcorps als auch das Jugendtanzcorps präsentierten im Rahmen der Sitzung ihre Tänze. Nur aufgrund der hohen Decke über der Bühne, waren die hohen Menschenpyramiden und Sprünge der Tänzerinnen möglich und trotz der Anstrengungen der Tänze hatten die Tänzerinnen und Tänzer immer ein Lächeln im Gesicht.
 
Diese Session waren die Westerwaldsterne von personellen Ausfällen u.a. wegen Verletzungen und Erkrankungen betroffen. Der Mittänzer und 1. Vorsitzender der Westerwaldsterne, Andreas Becker berichtete den Jecken, dass diesbezüglich die tägliche Änderung der Formation  erforderlich ist und sogar inaktive Tänzerinnen und Tänzer wieder reaktiviert werden mussten. Dennoch zeigten die Westerwaldsterne erneut einen hervorragenden Auftritt. Mit solchen Gegebenheiten fertig zu werden und sich auf diese so einstellen zu können, macht eine Tanzgarde wie die Westerwaldsterne zu eine Formation der Spitzenklasse.
 
In diesem Jahr hatte sich der Elferrat der Westerwaldsterne etwas Besonderes ausgedacht. Ein Eigenvortrag wurde präsentiert und die Mitglieder des Elferrates erschienen als Cockpitmitglieder und Stewardessen der Fluglinie "Sternenairline" auf der Bühne. Neben den Crewmitgliedern wurden auch so prominente Künster wie Guido Cantz, Bernd Stelter und Et fussich Julche begrüßt, natürlich ebenfalls von den Vereinsmitgliedern dargestellt. Die Darsteller ernteten viel Applaus für ihren Eigenvortrag.
 
Geschichten aus dem Brauhaus erzählte Oli der Köbes auf der Uckerather Bühne.
Hinter Oli der Köbes verbirgt sich Oli Materlik, Gewinner der WDR Rampensau 2013. Als Comedian, Moderator und Kaberratist kann er zwischenzeitlich auf viele Hundert Auftritte zurückblicken. Viele Pointen hatte er auf der Bühne des Rosensaals im Gepäck und diese packte er nach und nach aus.
 
Mit dem Uckerather Prinzenpaar Werner III. und Henny I. und dem Kinderprinzenpaar Finn I. und Laura I. betraten gleich zwei Tollitätenpaare samt Gefolge den Rosensaal. Jubelnd wurden sie empfangen und das Bad in der Menge genossen alle sichtlich. Beide Prinzenpaare und der Präsident der KG Remm-Flemm, welche die beiden Prinzenpaare in diesem Jahr stellen, richteten ihre Worte an das jecke Volk und das Kinderprinzenpaar zeigte sogar einen einstudierten Tanz.
 
Von den eingenommen Plätzen auf der Bühne konnten die beiden Prinzenpaare den weiteren Verlauf der Sitzung verfolgen.
 
Kölns Kaschemmensänger Günter Missenich sang altbekannte Kölner Karnevalslieder, welche zum Schunkeln einluden. Dabei begleitete er sich selber mit dem Akkordion. Es waren Lieder, die jeder kannte und mitsang.
 
Jörg Runge besticht bei seinen Vorträgen auf der Bühne mit geistreichen, rhetorisch anspruchsvollen und witzigen Reimreden, die den Zuhörer begeistert. In seiner Rolle als „Tuppes vum Lande“ schafft er es auch nach dem Auftritt von Bands, die Stimmung in den Saal gebracht haben, das Publikum zum Zuhören zu animieren. Es lohnt sich, den seine Art, Themen verbal darzubieten, ist einzigartig. Hiervon konnten sich die Jecken im Rosensaal überzeugen. In seiner Rede verarbeitete Jörg Runge auch aktuelle politische Themen.
 
Klamauk auf der Bühne und das Publikum einbeziehen gehört zur Strategie der beiden Künstler Willi und Ernst. Bereits auf dem Weg zur Bühne begann die Show und insbesondere die netten Damen im Saal erhielten ungeteilte Aufmerksamkeit von den Beiden. Alleine die Gestik und Mimik in Verbindung mit dem nicht gerade modernen Modestil der beiden „Rentner aus Leidenschaft“ sorgte im Saal für ungeteilte Aufmerksamkeit. Ihr Zwiegespräch entwickelte sich dann zur absoluten Stimmungsrakete unter den Jecken und da machte es den Elferrat auch nichts aus, dass Ernst Blumen von der Dekoration dem Publikum verschenkte.
 
Für Stimmung im Saal sorgte die Kölner Band „Rabaue“ mit ihren zahlreichen Hits. 2001 wurde diese Band gegründet und verzeichneten zwischenzeitlich weit über 4500 Auftritte, welche die Band auch im Ausland absolvierten. So gehörten Gastspiele in Länder wie Österreich, Spanien, Südafrika und Australien zu ihren im Kalender eingetragen Zielen.
Der Bandname „Rabaue“ stammt aus den Nachkriegsjahren und ist eine Hommage an die legendären drei Rabaue, liebenswerte Straßenmusiker, die im zerstörten Köln der Nachkriegszeit durch die Straßen zogen und ihre Lieder anstimmten.
Im Rosensaal brauchten die Rabaue einige Lieder auch nur anzustimmen und der Saal konnte sofort mitsingen.
 
Im Rahmen der Kostümsitzung wurde Elferratsmitglied Wolfgang Wiel für 30 Jahre aktive Vereinsmitgliedschaft von Günter Boch/BDK mit dem BDK Orden in Silber ausgezeichnet und Alexander Hastrich, Filialdirektor der Kreissparkasse Köln, Filiale Uckerath wurde zum Ehrensenator ernannt.
 
Sepp Dietrich und sein Orchester sorgten für die musikalische Begleitung der Sitzung und Sitzungspräsident Rainer Becker führte gekonnt durch das Programm. Mit Musik von DJ Wolfgang wurde nach der Sitzung noch ausgelassen gefeiert.
 
Text: Frank Specht
Fotos: Heike und Frank Specht

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