Eventberichte 2/2020

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Prinzenpaarempfang in der Kreissparkasse Hennef

Die sonst durch Kunden für ihre Bankgeschäfte genutzte Kassenhalle der Kreissparkasse Köln, Filiale Hennef wurde heute in eine karnevalistische Eventzone umgestaltet. In den Farben rot und weiß präsentierten sich die Räumlichkeiten und für das leibliche Wohl würde gesorgt.

Regionaldirekter Peter Schaffrath und Filialdirektorin Anya Lücker wechselten für diese Veranstaltung ihren Tätigkeitsbereich und traten als eingespieltes Moderatorenteam auf. Die kleine errichtete Bühne stand dabei im Mittelpunkt des Geschehens.

Zahlreiche jecke Gäste ließen sich dieses Ereignis, welches durch das vorbereitete Programm, einer kleinen Sitzung glich, nicht entgehen und somit füllte sich die Kassenhalle schnell mit gut gelauntem und bunt kostümiertem Publikum.

Das zusammengestellte Programm beinhaltete eine bunte Mischung aus dem Empfang von diversen Prinzenpaaren aus dem Stadtgebiet Hennef und den Auftritt von Tanzvereinen.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung konnten die Jecken das Hennefer Prinzenpaar Prinz Bernd II. und Prinzessin Susanne I. begrüßen. Begleitet wurde das Prinzenpaar durch die Geistinger Garde, zu deren Mitglied sich auch Prinz Bernd II. zählen darf.

Es folgte die Ansprache des Prinzenpaares und die Vorstellung der diesjährigen Aktion der Tollitäten. Prinz Bernd II. ist hauptberuflicher Biolandwirt und in diesem Zusammenhang stiftete er in den letzten Monaten Getreide zur Produktion eines Brotes welches in vielen Bioläden als Prinzenbrot angeboten wurde/wird.

Von jedem verkauften Brot werden ein Euro für die Hennefer Tafel gestiftet. Bereits 3.000 Brote wurden bislang verkauft und die Kreissparkasse Köln erklärte sich bereit, einen weiteren finanziellen Beitrag zu der Aktion zu leisten. Allerdings musste der Prinz hierfür eine kleine Aufgabe erfüllen und zu rockigen Klängen eine entsprechende Performance mit seinen entsprechend langen Haaren liefern, welche er bereits bei vergangenen Veranstaltungen meisterhaft umsetzte. Natürlich gelang ihm dies erneut eindrucksvoll.

Nachdem das Hennefer Prinzenpaar seine Plätze in der Loge eingenommen hatte, zeigte die Geistinger Garde zwei Tänze. Mit identischen Tanzschritten und Drehungen präsentierten sie stellenweise ihren Säbel und die Vereinsfahne. Beim letzten Tanz beteiligte sich sogar das Hennefer Prinzenpaar und beeindruckte.

Nach dem Abzug der Geistinger Garde ging es Schlag auf Schlag weiter mit dem Einzug der Stadtsoldaten-Pänz und des Kinderprinzenpaares Prinz Leo I. und Prinzessin Luise I. mit Vertretern des SKC Söven, die das Sövener Kinderprinzenpaar jedes Jahr stellen. Von der Bühne aus konnten die beiden jungen Tollitäten den Auftritt der Stadtsoldaten-Pänz verfolgen, bevor sie In ihrer abwechselnden Ansprache ein wenig über sich erzählten.

Vor der Begrüßung des nächsten Prinzenpaares wurden auf der Bühne, Orden an die politischen Vertreter, Vertreter einiger in Hennef ansässiger Karnevalsvertreter und dem Regionalvorstand Ralf Klösges sowie dem ehemaligen Regionalvorstand Sven Volkert der Kreissparkasse Köln verliehen.

Mit der Tanzgarde der KG Rot Weiß Bröl zog das letzte Prinzenpaar ein. Das Bröler Prinzenpaar Sebastian I. und Prinzessin Kerstin I. hatten sogar ein kleines Geschenk für die Hennefer Prinzessin Susanne I. mitgebracht, die während der Bröler Sitzung Anfang Januar einen Schuhabsatz verloren hatte. Nachdem Sie seitens Anya Lücker von der Kreissparkasse für zukünftige derartige Probleme einen Kleber erhalten hat, wurde ihr vom Bröler Prinzenpaar ein Ersatzabsatz übergeben. Als Gegenleistung erhielt das Bröler Prinzenpaar ein Prinzenbrot.

Abschluss des Auftrittes bildeten die Tänze der drei Garden der KG Rot Weiß Bröl vor der Bühne. Nachwuchssorgen braucht dieser Verein sicherlich nicht zu haben, denn schon die kleinen Tänzerinnen haben die Schritte im Griff.

Der karnevalistische Empfang der Kreissparkasse in Hennef ist dafür bekannt, dass die Mitarbeiter jedes Jahr einen Eigenvortrag darbieten. In diesem Jahr trugen fünf männliche Mitarbeiter der Kreissparkasse den Erfolgshit „YMCA“ der Band Village People vor. In entsprechender Verkleidung zeigten sie eine wochenlang einstudierte Choreografie. Es erinnerte viel an die Erfolgsband der später 1970er. Doch hinter der Verkleidung verbargen sich fünf Männer mit einer tollen Ausstrahlung, uneingeschränktem Taktgefühl und einem Aussehen, welches die Beach Boys hätte erblassen lassen.

Die jecken weiblichen Gäste waren so überzeugt, dass Jubelschreie, Applaus und die Anforderung einer Zugabe die Kassenhalle zum Beben brachten.

Auch in diesem Jahr war die liebgewonnene Veranstaltung ein voller Erfolg und ergänzt die seit Jahren durch die Kreissparkasse Köln vorgenommene Unterstützung die regionalen Vereine und Institutionen.

Text und Fotos: Frank Specht

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Damensitzung der Geistinger Schmetterlinge

Wieverfastelovend bei den Schmetterlingen

… darauf freuten sich schon viele jecke Damen, denn die Sitzung des Damenkomitees Geistinger Schmetterlinge ist seit Jahren der Hennefer Höhepunkt an Weiberfastnacht. In der Aula Wehrstr. versammelten sich viele bunt kostümierte Damen, um gemeinsam zu feiern und das vielseitige Sitzungsprogramm, welches Literatin Ingrid Sterzenbach zusammengestellt hat, zu genießen.

Doch zunächst stießen einige Damen auf den bevorstehenden Spätnachmittag und Abend an.

Farbenprächtig waren nicht nur die Schmetterlingskostüme, sondern auch die liebevoll drapierte Tischdekoration und das Bühnenbild strahlten in bunten Farben und die tolle Ausstrahlung der einmarschierenden Schmetterlingsdamen, vervollständigte diese tolle Atmosphäre.

Sitzungspräsidentin Katharina Carstensen, die souverän durch die Sitzung führte, und ihre Vereinskolleginnen sah man dann auch die Freude über die beginnende Sitzung an, als die Jecken im Saal von der Bühne begrüßt wurden.

Nach der Begrüßung galten die ersten Minuten des Sitzungsprogramms den Mitgliedern des Vereins. Ulrike Teske und Jana Müller wurden als neue Anwärterinnen vorgestellt. Für ihre 20-jährige Mitgliedschaft wurden Ingrid Sterzenbach, Monika Löbbert und Stefanie Kirstges geehrt und im späteren Verlauf der Sitzung wurden als neue Ehrensenatorin/neuer Ehrensenator Eveline und Peter Kraus sowie Peter Krautscheid ernannt.

Nun hieß es: „Bühne frei für die Künstler“.

Den Anfang machte Kurt Kokus, der mit Gesang und seiner Trompete musikalische Karnevals-, Pop- und Schlager-Höhepunkte präsentierte. Der aus Marienheide kommende Kurt Kokus stand in seiner künstlerischen Laufbahn bereits mit vielen Stars wie Helene Fischer, Andrea Berg, Roland Kaiser, Höhner und Brings auf der Bühne und wurde mehrfach ausgezeichnet. Als „Eisbrecher“ der Schmetterlingssitzung überzeugte er und sorgte gleich zu Beginn der Veranstaltung für ausgelassene Stimmung im Saal.

Wer kennt sie nicht, die Geschichte um die Entdeckung von Amerika durch Christoph Kolumbus und diese wurde auf der Bühne der Schmetterlingssitzung temporeich, tänzerisch und mit tollen Kostümen durch die Showtanzgruppe „High Energy“ erzählt. Neben einer perfekten Choreografie und Showtanz auf höchstem Niveau beeindruckten die Tänzer(innen) auch mit Showeffekten und passenden Requisiten. Bei den akrobatischen Einlagen hielten die Jecken im Saal die Luft an und staunten nicht schlecht. Zwar verfügt der Saal über eine hohe Decke, aber dennoch suchten sich die Tänzerinnen gekonnt den Weg zwischen Scheinwerfer und Dekoration.

Über die Alltagstücken wusste Anne Vogd als nächster Programmpunkt zu berichten. Anekdoten des täglichen Lebens wurden lustig erzählt und die Lacher hatte sie auf ihrer Seite. Ein kurzweiliger Vortrag zum Amüsieren. Die aus dem Fernsehen und Radio bekannte Kabarettistin ist auch als Kolumnistin und Karnevalistin tätig.

Viele Vereinsmitglieder der Geistinger Schmetterlinge staunten nicht schlecht, als Schmetterling Susanne Dittrich im November an der Seite ihres Prinzen Bernd II zur Hennefer Prinzessin Susanne I proklamiert wurde. Der Einzug des Hennefer Prinzenpaares in den Saal im Rahmen der Schmetterlingssitzung war sicherlich für Prinzessin Susanne I. etwas ganz Besonderes und nun stand sie mit ihrem Prinzen Bernd II. und dem großen Gefolge, bestehend aus Mitgliedern zahlreicher Hennefer Vereine, auf dieser Bühne und konnte in die vielen Gesichter der jecken Geistinger Damen schauen. Man sah dem Prinzenpaar die Freude an und dieses Gefühl war auch Inhalt der Ansprache der Tollitäten. Von den Schmetterlingsdamen gab es neben Orden auch eine liebevoll dekorierte Tollitätentorte als Geschenk. Ein eigens auf der Bühne aufgestelltes rotes Sofa diente dem Hennefer Prinzenpaar als Loge. Von dort hatten die beiden Tollitäten eine ungehinderte Sicht auf das Geschehen.

Mit dem Auftritt der Tanzgruppe „De Höppebeenche“ der Löstigen Paulaner wurde das Programm fortgesetzt. Professionelle Tanzeinlagen gepaart mit akrobatischen Figuren und Beinschwüngen wurden geboten und überzeugten die Jecken.

Fieberhaft erwartet wurde von den Gästen – wie in jedem Jahr - ein ganz besonderer Höhepunkt. Wochenlange Probe und viele Ideen führen seit Jahren zu einem erfolgreichen Programmpunkt der Sitzung des Damenkomitees, denn es folgte der Eigenvortrag der Schmetterlingsdamen. Diesmal wurden sie unterstützt durch die ADTV Tanzschule Lars Stallnig aus Hennef. Die Schmetterlingsdamen brillierten tänzerisch als Back Street Boys. Ausstrahlung und Schrittfolgen waren perfekt und natürlich gab es eine Zugabe, bei der auch Prinzessin Susanne I. mittanzte und ein sehr gutes Bild abgab.

Spätestens jetzt hielt es kaum einen Jecken auf dem Platz und die Begeisterung war groß.

Seit ca. zwei Jahren begeistert die damals neu gegründete Stadtgarde Schwarz-Rot Hennef die Karnevalisten. Mit exakter und professioneller Gardetanzkunst überzeugten die Gardetänzerinnen auch heute bei den Schmetterlingen. Was diese Truppe in den letzten zwei Jahren geschafft hat, sucht seines Gleichen. Der Applaus des Sitzungspublikums war ihnen sicher.

Sechs Musiker bilden die Band „Rhing Bloot“. Diese Kölsche Band rund um Frontmann Sascha Kilgenstein, die mit ihren eigenen Songs und Spaß an der Freude, die Bühnen in und um Köln zum Kochen bringt, gehörte heute die Bühne in der Wehrstraße. Kölsche Lieder und Schlager sorgten für eine musikalische Stimmungsrakete nach der Anderen. Es wurde geschunkelt und gesungen.

Eine tänzerische Boygroup der besonderen Art und Klasse brachte die jecken Wiever außer Rand und Band. Die gutaussehenden Tänzer zeigten eine energiegeladene und einzigartige Show. Salto und Bodenakrobatik inbegriffen. Das 2017 gegründete Gentlemen Ensemble der Tanzschule Fauth mit ihrer Showtanzsparte „Fauth Dance Company“ interpretierte den Karneval tänzerisch auf ihre beeindruckende Art und Weise. Ausnahmezustand bei den Schmetterlingen!

Das offizielle Programmende der Sitzung bildete die Band „Köbesse“, die bereits mehrfach zu Gast bei der Damensitzung der Schmetterlinge war. Ein absoluter Stimmungsgarant, denn auch heute begeisterte die Band mit ihrem Auftritt erneut. Die Band um Frontmann Roger Moore gaben mit den bunt kostümierten Damen im Saal alles und natürlich durften die Künstler ohne Zugabe nicht die Bühne verlassen.

Erneut war die Sitzung des Damenkomitees Geistinger Schmetterlinge am heutigen Weiberfastnacht eine sehr gelungene und kurzweilige Veranstaltung. Nach der Sitzung wurde noch ein wenig gefeiert und die zwischenzeitlich zugelassenen jecken Herren mischten sich ebenfalls unter die jecken Damen.

Text und Fotos: Frank Specht

 

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Häresitzung der Hennefer Stadtsoldaten

35. Häresitzung der Hennefer Stadtsoldaten

Für die vielen männlichen Jecken der Region, gehört die Häresitzung der Hennefer Stadtsoldaten zu einer liebgewonnen jährlichen Veranstaltung, die man sich ungern entgehen lässt. Daher zählten auch viele Stammgäste zu den Besuchern, als am heutigen Sonntag es wieder soweit war und die Hennefer Stadtsoldaten in ihren schnieken Uniformen mit ihrem Einzug in den Saal der Meiersheide, die Häresitzung (Herrensitzung) eröffneten.

Auf der Bühne angekommen, erstrahlte die Bühne durch die vielen Stadtsoldaten in einem tollen blau-rot-weißem Bild und mittig im Vordergrund nahm Baas „Freistössje“ seine Position ein. An seiner Seite der Hennefer Prinz Bernd II. und die liebreizende Nummerngirls Blondie und Hanni, welche in den kurzen Umbauphasen auf der Bühne, die Blicke der Jecken auf sich zogen.

Nach dem der Baas die jecken Gäste begrüßte, zeigten die Hennefer Stadtsoldaten ihr können. Zunächst erfolgten die Positionseinnahme und das fehlerfreie Abzählen, um dann zwei Tänze zu präsentieren. Gekonnt setzten die Stadtsoldaten die Tänze mit einheitlichen Schrittfolgen, Beinschwüngen und Drehungen um. Mariechen „Sahneschnittche“ zeigte mit ihrem Tanzpartner „Dilldopp“ gekonnte Solodarbietungen.  

Dies war ein gelungener Auftakt zur Häresitzung.

Bereits jetzt erkannte man, dass die jecken Gäste in Feierlaune waren und sich auf das weitere Programm freuten.

Die Hennefer Stadtsoldaten stellten für ihre 35. Häresitzung ein tolles und aufgewogenes Programm zusammen.

Neben den Auftritt der Hennefer Stadtsoldaten tanzten die Westerwaldsterne professionell auf der Bühne und zeigten Gardetanz auf höchstem Niveau. Komplexe Choreografie und neben Hebefiguren vervollständigte die Tanzgarde ihren Auftritt mit einer hervorragenden Ausstrahlung. Die Gäste waren begeistert. Insbesondere, als immer wieder die Tanzmariechen durch die Luft flogen und während ihres „Fluges“ diverse akrobatische Figuren zeigten. Auch ein Salto gehörte zu dieser akrobatischen Meisterleistung.

Einen besonderen Auftritt hatte „Sahneschnittche“ mit den Westerwaldsternen, wo er damals tanzte. Er bewies, dass er nichts verlernt hat, als er mit Hilfe der Westerwaldsterne einen dreifachen Ausflug in die Lüfte präsentierte.

Im späteren Verlauf der Sitzung zeigte die Tanzgruppe High Energy temporeichen und druckvollen Showtanz der Spitzenklasse. Ausdrucksvoll war nicht nur die Ausstrahlung, sondern auch das Tanzoutfit der zahlreichen Tänzerinnen und Tänzer. Eine tolle Geschichte über die Entdeckung von Amerika würde bildlich und tänzerisch erzählt.

Als Redner sorgten Martin Schopps, Ausbilder Schmidt und Bernd Stelter für ungeteilte Aufmerksamkeit und viele Lacher im Publikum. Standing ovations erhielt Bernd Stelter mit seinem Vortrag über den Paketdienst. Grundlage bildete das Lied von Sarah Conner „Vincent“, welchem Stelter einen neuen Textinhalt verpasste. Bravourös auch der Vortrag von Martin Schopps, der rhetorisch perfekt eine anspruchsvolle Rede unter Nutzung diverser Stadtteilnamen Kölns darbot.

Zwischen den Rednern wandelten die Domstürmer, die Kölschen Adler, die Micky Brühl Band und Kasalla die Meiersheide in eine karnevalistische Partyzone um. Den Bands gelang es sehr schnell die vielen jecken, die kurz vorher noch den Rednern aufmerksam zuhörten, zum Mitmachen zu motivieren. Schunkeln und Singen war angesagt und kaum einen Jecken hielt es nun noch auf seinem Stuhl. Teilweise standen diese nun auf ihren Stühlen. Das Partybarometer schlug voll aus.

Neben den kölschen Liedern, präsentierten sich die Domstürmer auch rockig, als Frontmann Micky Nauber das Schlagzeug besetzte und unter Mitwirkung des Hennefer Prinzen, der seine lange Haarpracht im Takt zur Musik schüttelte, den Saal zum Toben brachte.

Aber es gab auch einen Gänsehautmoment, als Stadtsoldat „Verdrieher“, unter Mitwirkung der Band Kasalla, dem kürzlich verstorbenen Hennefer Norbert „Nöck“ Narjes mit einer Ansprache gedachte. Norbert Narjes war ein guter Freund der Hennefer Stadtsoldaten.

Ihm zu Ehren sangen die Jecken im Saal mit Kasalla das Lied „Alle Jläser Huh“ und stießen auf ihn an.

Mit dem Programm der 35. Häresitzung gelang es den Hennefer Stadtsoldaten ein kurzweiliges und ausgewogenes Programm „auf die Beine“ zu stellen. Dieses Mal boten die Hennefer Stadtsoldaten neben dem bekannten Catering vor dem Saal auch einen Foodtruck im Außenbereich an, der für Currywurst und Fritten sorgte.

Nach dem offiziellen Ende der Sitzung ließen die Stadtsoldaten mit ihren Gästen den Tag noch im Foyer mit Musik von DJ Wolfgang ausklingen.

Übrigens, am 16.02.2020 um 11:11 Uhr findet die Rathauserstürmung auf der Frankfurter Str. statt. Hier werden die Hennefer Stadtsoldaten und viele Jecken und Karnevalisten der Hennefer Vereine mit Sicherheit sich Zutritt zum historischen Rathaus beschaffen. Dies trotz des Widerstandes des Bürgermeisters. Über weitere Unterstützer beim Sturm auf das Rathaus würden sich die Hennefer Stadtsoldaten und Jecken freuen.

Text und Fotos: Frank Specht


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